DENKMAL_UTE BOCK

EIN (TEMPORÄRES) DENKMAL FÜR UTE BOCK?«

Peter Fritzenwallner & Ines Hochgerner

Wir – Ines Hochgerner & Peter Fritzenwallner
Kulturverein für kritische Ästhetik
freuen uns zum Symposium “Personenbezogene Erinnerungskultur heute? Denkmäler zwischen optimistischem Rollenmodell und Personenkult
von Dr. Karl Lueger über Bruce Lee bis Ute Bock“ einzuladen.
Donnerstag, 28.3.2019 | 16 -21H
Treffpunkt, 16H Dr.-Karl-Lueger-Platz, 1010 Wien

17H Auditorium, Universität für angewandte Kunst Wien,
Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien

https://www.kritischeaesthetik.com/

Warum:
Vor einem Jahr verstarb die prominente Sozial- arbeiterin Ute Bock. Daraufhin tauchte in Form einer Online-Petition der Vorschlag auf, den Dr. Karl-Lueger- Platz in Ute-Bock-Platz umzubenennen, der jedoch abgelehnt wurde. Für uns waren dabei beide Positionen nachvollziehbar: sowohl das Bedürfnis schwierigen historischen Positionen etwas entgegenzusetzen, als auch eben diese dennoch sichtbar zu lassen. Diese Problematik brachte uns auf die Idee ein temporäres Denkmal für
Ute Bock der Lueger-Statue als Dialogfigur gegenüberzu- stellen und um Projektförderung bei der Kunst im öffent- lichen Raum GmbH (KÖR) anzusuchen. Dabei war ein das Projekt kontextualisierendes Symposium von Anfang an Teil der Arbeit.

Bereits in der KÖR-Jury, aber auch und besonders durch die intensiven, aber konsensorientierten Diskus- sionen mit den Magistraten sowie der Kulturkommission des 1. Bezirks und dem Bezirksvorstand wurden einige Fragen aufgeworfen. Ebenso kristallisierten sich in unseren internen Arbeitsgesprächen im Laufe des letzten Jahres immer mehr kunsttheoretische sowie ethische Fragen heraus, die in die Programmatik dieses Symposiums einfließen:

Sind gegenwärtig personenbezogene Denkmäler vielleicht wieder denkbar bzw. sogar eine notwendige Form? Sollten diese gerade aufgrund der politischen Entwicklungen der Gegenwart in Form eines beobacht- baren, zunehmenden Personenkults, sowie personenab- hängiger politischer Diskurse in der (inter)nationalen Politik — neu diskutiert werden? Wer besitzt die Deutungshoheit über die Lesbarkeit künstlerischer Formen im öffentlichen Raum?

Die Eröffnung des KÖR Projekts:
„Ein (temporäres) Denkmal für Ute Bock? Dr. Karl Lueger und Ute Bock treffen sich vorm Café Prückel und reden über Menschen, Politik und natürlich: Wien.“

Vierter Entwurf:

Eröffnung des temporären Denkmals vorraussichtlich

am Samstag, 27.4.2019
Samstag, 27.4. am Lueger-Platz beim Stubentor statt.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Ausführliche Infos zum Symposium finden sich im Anhang und unter: http://www.kritischeaesthetik.com

Mit lieben Grüßen,

Ines Hochgerner & Peter Fritzenwallner
Kulturverein für kritische Ästhetik

+43 650 64 333 19
+43 680 3375876

https://www.kritischeaesthetik.com/

Vielen Dank an: http://www.fraubock.at
Banner Aufdruck: Entwurf basierend auf einem Foto von Felicitas Kruse für die Initiative “Bock auf Kultur”.

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