ON_TRANSIENT_PHENOMENA

GALERIE ESTERMANN+MESSNER

SISSA MICHELI

ON TRANSIENT PHENOMENA

Soft Opening: Dienstag, 02. März 2021 | 15 -20 Uhr

Soft-Finissage: Donnerstag 15. April 2021 | 15 – 20 Uhr

Ausstellung: 3. März – 15. April 2021

Öffnungszeiten:Donnerstag und Freitag 14 – 18 Uhr, Samstag 11 – 15 Uhr

Himmelpfortgasse 22, 1010 Wien

http://www.estermannmessner.at/Vorschau/https://www.sissamicheli.net/aktuell_sissa.php

Sissa Micheli, Scenario of Metamorphosis I, 120 x 80cm, 2021

SISSA MICHELI

ON TRANSIENT PHENOMENA

Exhibition: 2. März 2021 – 15. April 2021

Sissa Micheli hinterfragt in vielfältigen Fotografien, Videoarbeiten und Objekten Alltägliches und Bekanntes, eröffnet neue Blickwinkel und Sichtweisen.

Die Bildoberfläche verweist oft auf etwas Anderes, dahinter Liegendes, auf eine verborgene Geschichte, die nur erahnt werden kann. Neugierig und forschend nähert sie sich ihren Untersuchungsfeldern und erschafft einen sinnlichen wie hintergründigen Mikrokosmos, der sich zwischen Realität und Fiktion bewegt.

Jenseits der funktionalen Zuschreibung verleiht Micheli Objekten aufgeladene Bedeutungsebenen mit surrealer Strahlkraft.

Sissa Micheli, Scenario of Metamorphosis I, 120 x 80cm, 2021

So zeigt die Künstlerin Fotoarbeiten aus der Serie „Museum Rapsody – Objective Correlatives”, in der sie Gegenstände miteinander kombiniert, ohne dass diese in einem zwingenden Verhältnis zueinanderstehen. Durch ein feinfühliges poetisches wie humorvolles Arrangement werden sie aber gegenseitig mit neuem Sinn aufgeladen. Die Inszenierung ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit Michelis, das bewegte, dynamische Bild ein ständiger Begleiter.

Mit fliegenden Kleidungsstücken erschafft sie faszinierende temporäre Skulpturen, die in einem sinnlich dynamischen Spiel das Flüchtige und Vergängliche feiern. In den neuen Fotografien schweben mächtige Textilien vor dem Gesicht einer Frauengestalt. Der in die Welt geworfene Mensch ist verletzlich, der Endlichkeit und dem Tod ausgeliefert. Teilweise noch vor der Pandemie entstanden, erscheinen die Kunstwerke von Micheli gegenwärtiger den je.

Sie erfahren, unter dem Eindruck unserer aktuellen unsicheren Zeit, eine neue Beachtung und Lesart.

– Günther Oberhollenzer

aus Scenography of Existence, 2020.

Alessandro Casciaro Art Gallery Bolzano, S.7-10.

Sissa Micheli, Scenario of Metamorphosis I, 120 x 80cm, 2021

Sissa Micheli 1975 in Bruneck, Südtirol geboren

lebt und arbeitet in Wien.

Ausbildung 2000-2002 Schule für künstlerische Photographie, Wien

2002-2007 Diplomstudium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Prof. Franz Graf, Gunther Damisch und Matthias Herrmann

2006 Treffen mit Louise Bourgeois, Mitbegründerin und Kuratorin der Ausstellungsreihe und Fotozeitung „Schaugrund“ Wien

2007-2011 Dozentin an der internationalen Sommerakademie für bildenden Kunst und Medientechnologie Venedig

https://www.sissamicheli.net/curriculum_sissa_de.php

FOTO WIEN Festivalzentrale

Otto Wagner Postsparkasse Wien

Fotobuch-Ausstellung und Photobook Award 2021

MOUNTAIN PIECES. REFLECTING HISTORY

Eröffnung / Katalogpräsentation 9.3.2022 | 19 Uhr

eine zweiteilige Ausstellungim Zusammenarbeit/ LUMEn im Monat der Foto Wien

Ausstellung: 9 – 27 MÄRZ 2022

https://www.fotowien.at

Galerie Modulart

Monat der Foto Wien

MOUNTAIN PIECES. REFLECTING HISTORY

eine zweiteilige Ausstellung

Eröffnung mit Katalogpräsentation 18.3.2022 | 19 Uhr

Ausstellung: 19.3. 26.3.2022

Lorenz Estermann & Joe Messner

Grosse Sperlgasse 32-34, 1020 Wien

https://www.modulart.at

FONDAZIONE PINO PASCALI

MUSEO DI ARTE CONTEMPORANEA

PRENDERSI CURA

Progetto SHOWCASE 2.0

opening: 24.3.2021 | 7 pm

a cura di Muratcentoventidue Arte Contemporanea

Exhibition:

VIA PARCO DEL LAURO 119, 70044 POLIGNANO A MARE (BA)

https://www.museopinopascali.it/?lang=en

Künstlerhaus Wien

(K)EIN MENSCH IST EINE INSEL

Group Exhibition

kuratiert von Günther Oberhollenzer

Ausstellung: 21.4. – 8.8.2021

Karlsplatz 5, 1010 Wien

https://www.k-haus.at/…/k-ein-mensch-ist-eine-insel.html

Kunstforum Unterland Neumarkt

CORRELATING OBJECTS

Ausstellung: 24.7. – 27.8.2021

Lauben 26, Neumarkt

https://www.bzgcc.bz.it/de/Kunstforum

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WELTjournal_Assange_War crimes – Australia’s disgrace

Fotocredit: ORF/JAVA

WELTjournal +: „Kriegsverbrechen – Australiens Schande“

WELTjournal +: “War crimes – Australia’s disgrace”

Broadcast: Sendung: MI, 17.02.2021, 22:30

Person: @JulianAssange Dokumentation

Seit neun Jahren lebt der Wikileaks-Gründer und Aufdecker Julian Assange von der Außenwelt abgeschnitten unter Arrest. Nach sieben Jahren Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London sitzt er nun seit fast zwei Jahren in britischer Haft. Über ihm schwebt nach wie vor die Gefahr einer Auslieferung an die USA, wo ihm eine Gefängnisstrafe von 175 Jahren droht, wenn nicht sogar die Todesstrafe. Die USA werfen ihm die Gefährdung der Nationalen Sicherheit vor, weil Assange geheime Dokumente aus den Kriegen im Irak und in Afghanistan an die Öffentlichkeit brachte. Bekannt wurde der unbequeme Aufdecker erstmals 2010 mit der Veröffentlichung eines Videos, das ein amerikanisches Kriegsverbrechen in Bagdad dokumentiert. Für Menschenrechtsorganisationen wie ‚Amnesty International’ oder ‚Reporter ohne Grenzen’ stehen mit der Kriminalisierung des Wikileaks-Gründers Presse- und Informationsfreiheit auf dem Spiel. Das WELTjournal zeigt, wie der unkonventionelle Aufdecker Julian Assange von den USA und anderen westlichen Regierungen zu einem der gefährlichsten Widersacher gestempelt wurde, und welch hohen Preis der mittlerweile 50-Jährige für seine Haltung bezahlt. Über die Methoden von Wikileaks gehen die Meinungen auseinander. Doch auch viele Kritiker räumen ein, dass Assanges Verfolgung und Inhaftierung mit den Maßstäben von Pressefreiheit, Demokratie und Menschenrechten nur schwer vereinbar sind.

Stella Moris #DropTheCharges
@StellaMoris1

Im Bild: 9 Jahre Isolation haben bei Julian Assange Spuren hinterlassen.

„WELTjournal“-Reportage über „Julian Assange – Neun Jahre unter Arrest“

Am 17. Februar um 22.30 Uhr in ORF 2, danach: „WELTjournal +: Kriegsverbrechen – Australiens Schande“

Seit neun Jahren lebt der Wikileaks-Gründer und Aufdecker Julian Assange von der Außenwelt abgeschnitten unter Arrest. Nach sieben Jahren Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London sitzt er nun seit fast zwei Jahren in britischer Haft. Über ihm schwebt nach wie vor die Gefahr einer Auslieferung an die USA, wo ihm eine Gefängnisstrafe von 175 Jahren droht, wenn nicht sogar die Todesstrafe. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann – zeigt dazu am Mittwoch, dem 17. Februar 2021, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Julian Assange – Neun Jahre unter Arrest“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.10 Uhr die Dokumentation „Kriegsverbrechen – Australiens Schande“.

Stella Moris #DropTheCharges
@StellaMoris1

WELTjournal: „Julian Assange – Neun Jahre unter Arrest“

Die USA werfen Julian Assange die Gefährdung der nationalen Sicherheit vor, weil er geheime Dokumente aus den Kriegen im Irak und in Afghanistan an die Öffentlichkeit brachte. Bekannt wurde der unbequeme Aufdecker erstmals 2010 mit der Veröffentlichung eines Videos, das ein amerikanisches Kriegsverbrechen in Bagdad dokumentiert. Für Menschenrechtsorganisationen wie „Amnesty International“ oder „Reporter ohne Grenzen“ stehen mit der Kriminalisierung des Wikileaks-Gründers Presse- und Informationsfreiheit auf dem Spiel.

Das „WELTjournal“ zeigt, wie der unkonventionelle Aufdecker Julian Assange von den USA und anderen westlichen Regierungen zu einem der gefährlichsten Widersacher gestempelt wurde und welch hohen Preis der mittlerweile 50-Jährige für seine Haltung bezahlt. Über die Methoden von Wikileaks gehen die Meinungen auseinander. Doch auch viele Kritiker/innen räumen ein, dass Assanges Verfolgung und Inhaftierung mit den Maßstäben von Pressefreiheit, Demokratie und Menschenrechten nur schwer vereinbar sind.

WELTjournal +: „Kriegsverbrechen – Australiens Schande“

Australische Soldaten haben bei ihrem Einsatz in Afghanistan mindestens 39 Zivilisten „unrechtmäßig“ getötet. Zu diesem Ergebnis kommt ein Untersuchungsbericht der australischen Streitkräfte. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hatte Australien mehr als 26.000 Soldaten nach Afghanistan entsandt, um an der Seite der US-Armee gegen die islamistischen Taliban-Milizen zu kämpfen. Derzeit befinden sich noch rund 1.550 australische Soldaten im Land.

„WELTjournal +“ zeigt exklusives Video-Material der australischen Armee, das die Kriegsverbrechen dokumentiert. So ist auf Handy-Aufnahmen zu sehen, wie ein junger Soldat einer Spezialeinheit einen unbewaffneten afghanischen Bauern aus nächster Nähe erschießt. In einigen Fällen haben die Soldaten neben den Leichen der Opfer nachträglich Waffen platziert, um eine Tötung im Gefecht vorzutäuschen. Ein ehemaliger Soldat, der selbst Augenzeuge war, sagt heute über seine Einheit: „Wenn sie zurückblicken, werden sie erkennen, dass wir einmarschierten und mordeten und es nichts Ehrenwertes war, was wir getan haben.“


🎗#YellowRibbons4Assange #YellowArmbands4Assange

https://presse.orf.at/archives/orfpic/view/1649988252?hide_header=1

https://www.facebook.com/groups/173964302625617

https://www.facebook.com/FreeAssangeCQ

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VoT_BLACK BOX

VOLKSTHEATER

BLACK BOX von STEFAN KAEGI // RIMINI PROTOKOLL

Regie STEFAN KAEGI // RIMINI PROTOKOLL

PHANTOMTHEATER FÜR 1 PERSON

ab 20. Februar 2021

Audiowalk durch die Räumlichkeiten des frisch sanierten Volkstheaters

Termine: Samstag, 20.2.2021 | ab 13 Uhr Ausverkauft

21.02.2021 | ab 11 Uhr – 27.02.2021 | ab 13 Uhr – 28.02.2021 | ab 11 Uhr

jeweils alle 5 Minuten für eine*n Besucher*in, Dauer ca. 90 Minuten

Arthur-Schnitzler-Platz 1, 1070 Wien

https://www.volkstheater.at/stueck/blackbox/

Black Box von Stefan Kaegi // Rimini Protokoll

Konzept, Skript und Inszenierung Stefan Kaegi // Rimini Protokoll

Monatelang standen die Theater leer. Aufführungen vor gefüllten Sälen waren bis auf weiteres verboten. Ausstellungsbesuche durch Einzelpersonen waren dagegen erlaubt. Folgerichtig wurde das Black-Box-Theater zum White-Cube-Museum und stellt sich selbst aus: Das Phänomen, dass hier Menschen zusammenkamen, um Kunst zu sehen. In den leeren Räumen hallte nach, was die Menschen hier verband – Gefühlsstürme, Lacher, Tränen und Applaus. Aber was bleibt von einer flüchtigen Theateraufführung überhaupt zurück? Aufzeichnungen, Kritiken und selbst Regiebücher bilden nur einen Teil der Aufführung ab. Hormone, Gerüche, Textur haben andere Spuren hinterlassen. In ihrer Leere entwickeln Zuschauer*innenräume, Bühne, Garderoben und Lichtbrücken den Charme von Ruinen: Post-Spektakel. Die Bühne und ihre Umgebung als temporäre Ruine einer rituellen Versammlungsstätte. Eine Archäologie der Repräsentation von Gesellschaft. Schicht für Schicht abgetragen gibt das Gebäude den Blick frei auf das, was Theater war, ist, sein kann.Wieviel davon ist technisch simulierbar, reproduzierbar, synchronisierbar? Was ist, wenn sich die Weltsimulationsmaschine Theater von selbst in Bewegung setzt und das Publikum ins Zentrum des Geschehens rutscht? COVID-19 hat möglich gemacht, was sich sonst kein Schauspielhaus erlauben könnte: ein ganzes Haus spielt für eine Person.

Wie in Andrei Tarkowskis Film STALKER geht alle fünf Minuten ein*e Besucher*in vorsichtig durch die Flure, mit Kopfhörern und Handschuhen treten sie durch die leeren Reihen im Zuschauer*innenraum auf die Unterbühne und betreten das Labyrinth der Fiktionsmaschine. Die Black Box öffnet sich den rekonstruierenden Forscher*innen und stellt die Frage:

Wo sind die anderen? In Zeiten von sozialer Distanz und Isolation gilt es hier zu entdecken, was Gemeinschaft bedeutet.Erinnerung funktioniert wie ein Palimpsest aus vielen Schichten. Stefan Kaegi von Rimini Protokoll nimmt Expert*innen für politische Gemeinschaft, Simulation und Erinnerung auf; Menschen, deren Leben mit diesen Räumen und der Idee von Theater verbunden sind: Maskenbildner*innen und Souffleur*innen, Ensemblemitglieder und Philosoph*innen…Zwischen ihren binaural im Raum inszenierten Stimmen und ortsspezifischen Klängen entsteht eine Fährte durch den Körper des Theaters, die en passant zu einem Gang ins Unterbewusste der Gesellschaft werden könnte.

Für das Volkstheater, das nicht nur wegen der Pandemie, sondern auch für eine Grundsanierung ein ganzes Jahr geschlossen war, entwickelt Stefan Kaegi den Ansatz seines Stücks BLACK BOX weiter.

Die ursprüngliche Idee entstand im Théâtre Vidy in Lausanne, dessen Räumlichkeiten kurz darauf abgerissen wurden und Platz für ein neues Gebäude machten, wurde danach im Staatsschauspiel Stuttgart fortgeführt, einem Haus, das den Spielbetrieb über Monate hinweg vollständig einstellen musste.

Niemand weiß, auf welche Situation die Adaption von BLACK BOX in Wien treffen wird. Wird das Stück das Erwachen des Volkstheaters aus dem Dornröschenschlaf reflektieren, das Publikum – als Audiowalk – erstmals durch die in neuem Glanz erstrahlenden Räumlichkeiten führen und die Frage stellen, welche Spuren seiner wechselhaften Geschichte getilgt und welche noch wahrnehmbar sind? Oder drängen die zur Zeit nicht vorhersehbaren Bedingungen dem Stück erneut eine mehr forensisch-archäologische Perspektive auf: Theater, was es einmal war – und was es, wenn wir diese dunkle Zeit hinter uns gebracht haben, in Zukunft wieder sein könnte?

Der Besuch der Inszenierung ist nicht barrierefrei.

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Monochrome: The Draftsman

Artists House TLV

Monochrome: The Draftsman

Miriam Gamburd, a leading artist who engages in drawing, invited selected students to exhibit their works

alongside her own and those of her father, Moisey Gamburd (1903–1954), who was a master draftsman.

Artist: Moisey Gamburd | Alex Broitman | Tsuki Gabrian | Miriam Gamburd

Oren Markovitz | Iddo Markus | Noam Omer | Rani Pardes | Yair Perez

Assaf Rahat | Sigal Tsabari | Shahar Yahalom | Artur Yakobov

Arie Berkowitz – curator

Moisey Gamburd (1903–1954), The Call to Arms, 1928, oil on canvas, 400×250

Exhibition: 18. February – 13. March 2021

Opening hours: Sunday-Thursday 10 – 13, 17-19 Friday 10 – 13 / Saturday 11 – 14

Elkharizi St 9, Tel Aviv-Yafo, Israel

http://artisthouse.co.il/en/

Monochrome: The Draftsman
Arie Berkowitz, curator of the exhibition, in conversation with to Miriam Gamburd

Arie Berkowitz: What do the project participants have in common?
Miriam Gamburd: My former students are now my colleagues. What we have in common is our approach to drawing – not only the initial or intermediate phase, but also drawing as the “finished product” of the artistic process. Something else we have in common, no less important, is our love for drawing that unites us.

Rani Pardes, The Last Three Seconds, 2020, charcoal and varnish on MDF, 130×130 Photo: Shaxaf Haber

A.B.: The exhibition also includes drawings by your father, Moisey Gamburd. Is there a connection between him and your students?

M.G.: Absolutely. I take fundamental elements from his drawing, on which I build my teaching doctrine. This is how a local, indigenous tradition is formed. Some of my father’s most important drawings (now in the collection of the State Tretyakov Gallery in Moscow), were created while he was in Palestine in the 1930s. Apart from considerable knowledge, they have distinct sublime qualities. Emotion and talent cannot be taught. They can only be developed and fine-tuned. Culture and tradition, on the other hand, can certainly be imparted.


A.B.: The origin of the term “tradition” in Hebrew is in religion… Contemporary art strives for constant renewal, and Israeli art regards itself as an integral part of the process. It values avant-garde much more than tradition, for avant-garde rejects tradition.

M.G.: There’s an assertion made by Jacques Derrida, which I like. Instead of a conflict between tradition and the avant-garde, he proposes coexistence. This is a wonderful idea, but the avant-garde has won the battle, and one should not expect the winning revolutionary ideology to show mercy towards the loser. Revolutionary movements evoke affection up to the point where they seize power, and then, they soon become tyrannical. Concepts such as “retro avant-garde” and “pseudo avant-garde” have emerged in critical discourse. In his new book on drawing, Romance with a Pencil, my friend, artist Sasha Okun, writes: “Drawing is an opposition, a romantic anachronism of sorts… It is a cultural symbol, a chain dating back thousands of years that must not to be broken.

Assaf Rahat, from the series Street Drawings, 2018, ballpoint pen on paper, 21×29.5

A.B.: Tradition demands discipline. How is this congruent with creative freedom?

M.G.: Great art never demanded freedom of expression, because, one may assume, it took it by itself. The sacred freedom of expression, liberty… Many generations have fought for the liberation of art from various ideologies, only to lead it eventually into the trap of auctions and big money. Regarding discipline, Igor Stravinsky, one of the most influential and innovative composers of the 20th century, said that following given sheet music does not limit the musician; quite the opposite, it is a precondition for a virtuoso performance. For me, tradition is a constant dialogue with the great masters. I like to consult with Félicien Rops, Honoré Daumier, and Aubrey Beardsley; they often answer my questions. The constant living discourse with great colleagues from the past is similar, in my mind, to the dialogue of the Jewish Amoraic sages of the Talmud with the Tana’im – Jewish sages of the Mishnaic period, who preceded them. Drawing as a genre is an extra-temporal phenomenon. In other words, there is no early and late in drawing. The animal depictions by prehistoric man in the Cave of Altamira in Spain are not inferior to Picasso’s bull drawings.

A.B.: Do you think drawing does not acknowledge progress?


M.G.: The clearly positive connotation associated with the concept of “progress” has lost ground. I would say that drawing is not controlled by progress. It won’t find its place in state-of-the-art digital technologies. After all, without the artist’s touch, it cannot exist. My students probably have a different view.

October 2020

Miriam Gamburd, Shoshana and the Elders, 2004, sanguine pencil on paper, 50×72

About Drawing

Miriam Gamburd: I have been blessed with a valuable bequest handed down to us by draftsmen throughout the generations. The cache is in my possession. Will I waste it, expand it, or treasure it?

Oren Markovitz, Untitled, 2020, oil and charcoal on paper, 50×65

Oren Markovitz: Painting is like boxing with gloves. Drawing, on the other hand, is boxing with bare knuckles.

Tsuki Garbian: The series was inspired by X-rays of masterpieces. The X-ray removes the painting’s epidermis, the glossy glasslike surface, and reveals the truth beneath, the painting’s skeleton, the artist’s stammering and hesitation.

Sigal Tsabari, Phases, 2019, pencil on paper, 68×68.5
Photo: Avi Amsalem, private collection

Sigal Tsabari: The pencil drawings of plants collect multiple temporalities and incarnations of growth; they are a journey of ongoing discovery. During the evolution of the drawing, I look for a skeleton, the spine of a stem or a branch, or the movement of plants, which allows me to move freely with the nature’s transformations. Perhaps it is actually a musical thought, signaling when to stop.

Yair Perez, Second Lockdown, 2020, charcoal, pencil, marker, acrylic, and collage on canvas, 108×61

Yair Perez: Drawing is the constant search for the way. I follow the line.

Alex Broitman, Which Way is Up?, 2020, charcoal and pastel on wood, 127×252 Photo: Ran Erde

Alex Broitman: Today, figurative art has switched places with conceptual art. The figurative marches on, enriched by the conceptual experience.

Artur Yakobov, Cerberus, 2005, graphite on paper, 120×180

Artur Yakobov: Drawing is like strumming the strings of the soul.

Noam Omer: I perceive drawing as a relief, a one-directional monochromatic sculpture. When I say sculpture, I refer to the texture and lighting of the drawing, which make it such, whether rendered in ink, charcoal, or pencil. Texture, lighting and monochrome are, to me, the real meanings of drawing.

Assaf Rahat: When I draw the homeless, I am aware of the danger: I do not want to take their modesty away or appropriate their souls.

Rani Pardes: I use monochrome as a metaphor for reality. The carving noise and the scratch of the spur thorn on the board.

Shahar Yahalom: Drawing is an exposed nerve, bruised by regrets. Its transparency stems, among others, from the medium’s inability to carry layers of concealment and erasure.

Iddo Markus, Livi/My Heart?? in the Carmel, 2018, oil on wood, 15×28 Photo: Livi Kessel

Iddo Markus: The unknown is greater than the known, as happens in drawing.

*******************

Moisey Gamburd (1903–1954), The Call to Arms, 1928, oil on canvas, 250×400, whereabouts unknown

Graduation project from the Brussels Royal Academy of Fine Arts under the guidance of Prof. Constant Montald

The work was stolen by the Nazis when they withdrew from Soviet territory in 1944. It has not been found, and is known only from a monochrome photograph.

Paintings and Drawings, 1920s – 1950s. Maria and Michael Zetlin Museum of Russian Art in Ramat Gan, Israel

Moisey (Max) Gamburd (1903–1954), one of the leading artists of the classic Moldavian art tradition, and his wife Eugenia (née Goldenberg, 1913–1956), a talented painter as well as theater and film artist, were born in Bessarabia (which became Moldova after its annexation by the Soviet Union in 1940). Moisey and Eugenia first studied drawing and painting at the Chisinau School of Arts. Moisey continued his training at the Royal Academy of Fine Arts in Brussels (1925–1930), where he studied under the Belgian Symbolist painter Constant Montald (1862–1944). Eugenia completed her education at the Academy of Arts in Bucharest (1934–1936), where she was taught by the distinguished Romanian post-Impressionist artist Jean Alexandru Steriadi (1880–1956).

Works by Moisey and Eugenia were exhibited in art galleries and museums in Chisinau and Bucharest. In 1993, the National Art Museum of Moldova organized a retrospective of works by Moisey Gamburd on the occasion of his 90th birthday, and in 2003 the National Art Museum of Moldova held a joint retrospective of the work of Moisey and Eugenia Gamburd. In 1984, Moisey Gamburd’s drawings were exhibited at the Nora Gallery in Jerusalem. The art critic Meir Ronen wrote that Gamburd’s drawings “are positively breathtaking” and “show him to be a veritable master in the modern academic tradition, a master of depiction of character and volumetric monumentality.”

Works by Moisey and Eugenia Gamburd are in the collections of the National Art Museum of Moldova and the National Archive of Moldova in Chisinau, the National Art Museum of Romania in Bucharest, the State Tretyakov Gallery in Moscow and in private collections around the world.

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Homecoming_1957

Gallery 1957

Homecoming: The Aesthetic of the Cool

Gallery 1957 celebrates their fifth anniversary

with a group show of new works by three leading Ghanaian painters:

Amoako Boafo (b.1984), Otis Kwame Kye Quaicoe (b.1988)

and Kwesi Botchway (b.1994)

Amoako Boafa, Work in Progress, 2021Courtesy the artist and Gallery 1957

Exhibition:  25 March – 09 May 2021

Gallery II, Kempinski Galleria, Accra, Ghana

Gallery 1957 I & II

Galleria Mall, Kempinski Hotel Gold Coast City

Gamel Abdul Nasser Avenue, Ridge Accra, Ghana

http://www.gallery1957.com/

Gallery 1957 celebrates their fifth anniversary with a group show of new works by three leading Ghanaian painters: Amoako Boafo (b.1984), Otis Kwame Kye Quaicoe (b.1988) and Kwesi Botchway (b.1994), on view at Gallery II, Accra. Homecoming: The Aesthetic of the Cool marks the first presentation to showcase all three artists together in their country of birth.In Homecoming, the three painters explore what it means to be Black, African, and a contemporary artist in the 21st century. All born and raised in Ghana and educated at the prestigious Ghanatta College of Art and Design in Accra, Boafo, Quaicoe and Botchway’s works have collectively re-defined contemporary ideologies of blackness and West African culture – whilst documenting the universal experience of simply being human.

Otis Kwame Kye Quaicoe, Cowboy, 2021 Courtesy the artist and Gallery 1957.

The past two decades, prompted by globalization and stimulated by the growth of the internet and social media, have witnessed a movement of connection between Africa and its Diaspora. Unifying concepts of Blackness and filling in fissures brought about by centuries of enslavement and colonization, the movement has explored the effects of geographical, linguistic, cultural, and familial separations. A singular and significant element of Amoako, Quaicoe and Botchway’s practice is their relationship to this global Black identity. Each artist depends on chromatic expressions deployed through the abstraction of color. Bold and saturated hues of blue, ochre, purple and grey, in turn, represent the vastness of the Black identity through multivalent, non-monolithic modalities. This conceptual marker does not erase or suppress the African, Ghanaian, or specific ethnic identity that they represent, rather it positions African subjects within the contemporary visual plane, stripping them of fetishized otherness, stereotyping and exotification, all while connecting the subjects of their images to Black people around the world.

Kwesi Botchway, Metamorphose, 2020 Courtesy the artist and Gallery 1957.

Boafo’s formal and technical alignment with traditional portraiture, and artistic dialogue with early 20th century European Expressionism and Modernism, merges seamlessly with West African abstraction found in traditional textile, sculpture and palettes, and the canon of 20th century portraiture notably created by West African descendants of the United States and Caribbean.

Quaicoe uses a gradient gray and taupe scale that visually flattens the richness of brown tones indicative of Black skin, evoking the nostalgia of vintage film and photography, and surreal dreamscapes. Quaicoe’s palette creates a cinematic feeling within the narratives of everyday people, elevating quotidian life to the monumentality of historical documentation.Similarly, Botchway’s color palette sumptuously invites a subtle interaction with the subject, by using an intricate pattern composed in a deep purple scale, chromatically highlighted by bright contrasting orange hue, that situates the figure into realms of mythic otherworldliness.Individually and collectively, Boafo, Botchway, and Quaicoe’s images resist pejorative notions that desire African people to remain frozen in time, set apart, culturally and economically stagnant, and reserved for the western world’s subjugation.

Gallery 1957 I & II

Galleria Mall, Kempinski Hotel Gold Coast City

Gamel Abdul Nasser Avenue, Ridge Accra, Ghana

http://www.gallery1957.com/

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INBAR HORKANY 2021

INBAR HORKANY

in Memoriam

INBAR HORKANY R.I.P

8. May 1972 Jerusalem -3. February 2021 Tel Aviv

 Inbar Horkany Painting by Aram Gershuni 2019

Tzipi Weissgarten

אישה צעירה ומוכשרת הלכה לעולמה בטרם סיימה להגשים חלומותיה

Daniella Meller.💐😢

כמה נורא מוות פתאומי של בחורה צעירה כולכך מתוקה וכולכך מוכשרת. ציירתי לידה במשך שנה בכולל לציור לפני כחמש שנים. הייתי מסתכלת עליה היא טבלה כולה בתוך עיסה צבעונים. טונות של צבע על הקנבס שלא תמיד היה מתוח דיו ואפילו מקומט. צבע לצד צבע מעל ומתחת.השפופרות הגדולות היו נמעכות בתוך כף ידה וקיבלו עיוותים …ונותרו פתוחים במשך כל השיעור . לבשה שכבת בגדי עבודה על שכבות אחרות . היתה מרוחה כולה בצבע. קצוות של שערות היו מורמות בסיכות בלי סדר מסויים. פנים צעירות ויפות. תמירה ורזה. הייתי מסתכלת עליה הרבה. פחות דיברנו. ולא הבנתי איך מתוך הנחות הצבע השופעות . היה נוצר מין קסם של ציור. דמוית עם עיניים עגולות . ציור שהיה יוצא לה מהבטן . לא מסוגלת לצייר כמוה גם אם הייתי משתדלת. היה לה את החוש לעוות דמויות בצורה מפתיעה. גם כשרשמה. כן הייתי מסתכלת עליה…אהבתי את מה שראיתי. ראיתי משהו שאני לא יכולה לעשות.

גשם יורד עכשיו במיתר רעמים וברקים. והלב כואב על לכתה של ענבר

יהי זיכרה ברוך

Roey Victoria Heifetz is with Inbar Horkany.

4 February 2021 at 11:04
מרגישה צורך לכתוב על Inbar Horkany והציור שלה. אולי יותר קל לי לכתוב דרכה. אני חושבת ומאמינה שהציורים והרישומים שלה היו צריכים כבר ממזמן לקבל את ההכרה הראויה לה בארץ. אני כן מאשימה את הממסד האמנותי. ענבר נלחמה על ציור שנובע מתוך דחף ואקספרסיה. לצערי כבר כמעט ולא ניתן לראות אמנות כזו במוזיאונים ובגלריות. הבינוניות שלרב מוצגת עטופה בטקסטים מתוחכמים ומגנה על אמנות חלשה. אמן היום צריך לעבוד על “פרויקט” / “מחקר” ולהשתמש בשפה הנכונה. לרב, אין קשר בין הטקסט לבין איכות העבודה שנראית לעין. אני רואה את האמנות אחרת. כמובן שיש מקום לכולם אבל לצערי יש אימה וחוסר נוחות מעבודות שנעשות מתוך חשיפה ריגשית לא מלוטשת. אני כמובן מרגישה הזדהות עם סגנון העבודה של ענבר וכשדיברנו בעבר הרגשתי אשמה על ההכרה שאני כן זכיתי וזוכה לה. בכנות, אני חושבת שהיה לי מזל ואולי טיימטנג נכון. אמנים כמו ענבר לא זוכים להכיר כל יום ואם בכלל בדור שלם. חבל לי שהממסד האמנותי בארץ לא ראה את זה בזמן.

ענבר הורקני. תהא מנוחתה עדן

האמנית ענבר הורקניצילום: מיקי ממון
האמנית ענבר הורקני ציירה כמו לוחמת הקראטה שהיתה
הורקני, ציירת ואלופת ישראל והעולם בקראטה לשעבר, מתה בגיל 48. היא למדה קולנוע, משחק וצילום ורק בשנות השלושים החלה ללמוד אמנות במדרשה. האמן ציבי גבע אמר עליה: “היא התפתחה והעמיקה בשנים האחרונות בצורה מפליאה”הורקני, ציירת ואלופת ישראל והעולם בקראטה לשעבר, מתה בגיל 48. היא למדה קולנוע, משחק וצילום ורק בשנות השלושים החלה ללמוד אמנות במדרשה. האמן ציבי גבע אמר עליה: “היא התפתחה והעמיקה בשנים האחרונות בצורה מפליא

נעמה ריבה פורסם ב-03.02.21

הציירת ואלופת ישראל והעולם בקראטה לשעבר, ענבר הורקני, מתה הבוקר בבית החולים שיבא בגיל 48, לאחר מאבק של שנתיים במחלת הסרטן. הורקני נולדה בירושלים, התאמנה בקראטה מגיל צעיר וזכתה באליפות ישראל לראשונה ב-1993. היא המשיכה ללמד רישום בשנקר וקראטה עד שחלתה. בראיון ל”מעריב” ב-2006, לאחר זכייתה באליפות העולם, אמרה: “ניסיתי הרבה סוגי ספורט ולא התמדתי באף אחד. בקראטה מצאתי את העומק שחיפשתי. זהו ספורט שיש בו צד פיזי וגם רוחני. הדבר היפה בקראטה הוא העשייה שאין בה סוף ותמיד יש רבדים ומקומות להתקדם אליהם. אני נהנית מזה

Artist Inbar Horkani painted like the karate fighter she was

Horkani, a former Israeli and world karate painter and champion, died at the age of 48. She studied film, acting and photography and only in the 1930s began to study art at a seminary. The artist Tzivi Geva said of her: “It has developed and deepened in recent years in an amazing way”Former Israeli and world karate painter and champion Inbar Horkani died this morning at Sheba Hospital at the age of 48, after a two-year battle with cancer. Horkani was born in Jerusalem, practiced karate from an early age and won the Israeli championship for the first time in 1993. She continued to teach sketching and karate drawing until she fell ill. In an interview with Maariv in 2006, after winning the world championship, she said: “I tried many sports and did not persevere in any one. In karate I found the depth I was looking for. It is a sport that has both physical and spiritual side. The beautiful thing in karate is the endless work.

“There are layers and places to go. I enjoy it.”

https://www.haaretz.co.il/gallery/art/.premium-MAGAZINE-1.9509041

Orian Morris

23h  · אעלה כאן סרטון ערוך (7 ד׳), מהסטודיו של ענבר, שהכנו בזמנו למטרת מכירה. הוצאתי ממנו אספקט זה, ועכשיו הוא יכול לשמש אולי להתוודעות, או כמסמך לזיכרון, מאישיותה, והעבודות שלה.

Luk van Driessche Inbar Horkany

4 February at 22:58  · From a distance I followed her work. Fascinated, fascinating, stubborn and strong. A great artist, somewhere a soul mate.I will miss her.Amsterdam

ליבי נשבר. תנחומים

Maya gallery, Inbar Horkany – KIMA
Exhibition Opening: NOV 2019 with EstherAttarMachnaek
https://www.mayagallerytlv.com/inbar-horkany

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Monsterheart – The New × NEØLYD ― Magazin für Popkultur

Text: Matthias Prawinski, 26. Januar 2021

Mitternacht am letzten Tag des Jahres 2020: Als die Sonne den tiefsten Stand ihrer Bahn am Himmel durchläuft sind die inneren Uhren für Anna Attir (alias Monsterheart) auf Null gestellt, denn in jedem Ende liegt ein neuer Anfang. Der große Reset-Button als neue Chance, ein Appell an die Gesellschaft zu mehr Solidarität, zur gegenseitigen Bejahung, ein Wunsch und die Akzeptanz einer dringend nötigen Veränderung.

Symbolkraft als Bedeutungsträger. Ein Neuanfang birgt neue, manchmal unterschätzte Kraft; Energie mit der man das Nachhallen alter sekkierende Echos und drangsalierende Diwen, Asuras und auch Dschinnen zu überwältigen vermag. „The New“ kam Neujahr zur mitternächtlichen Stunde raus, ist ihr drittes Album und umfasst neun Songs, die sich durch Themen wie Transformation, Ende, Anfang, Grenzaufhebung und das positive Voranschreiten winden und das Leben an sich zelebrieren. Eine Themenwelt, mit der sie mehr kollidiert als nur streift, da auch ihr Kosmos in seiner ganzen Beschaffenheit in den letzten Jahren nachhaltig verändert wurde durch verschiedene Lebensereignisse.

Die aus Wien stammende Musikerin und bildende Künstlerin war im Teenagealter Frontfrau der äußerst sympathischen und (wie sich das für Teenager gehört) hasserfüllten Lo-Fi-Pop Band Go Die Big City. 2011 gründete sie ihr Solo-Projekt Monsterheart, wurde 2015 für den FM4 Award, der im Rahmen der Amadeus Austrian Award verliehen wurde, nominiert. Steiler Verlauf. War „Salam“, das wunderbare Grave-Pop Vorgängeralbum von 2017, noch eher ein flüsterndes Mantra, ein spirituelles Wispern, eine gedankenversunkene, sanft säuselnde, fast schon meditative Seance, findet man sich bei „The New“ in einer verändernden Stimmung wieder; die „hoffnungsvollste und romantischste bis jetzt“, so Anna Attir.

Die Klangeigenschaft und die Lyrics von „Salam“, ein zum größtenteils obskur-finsterer Charakter mit Hang zu einer geruhsam-behaglichen Friedhofsatmosphäre mit romantischen Sehnsuchts-Tagträumen weicht bei „The New“ einer versöhnenderen, gefühlt weniger moll- und moribundlastigen, konzilianten Atmosphäre mit mehr Leichtigkeit ohne dabei auf ihr mystisches Werkzeug, ihren treuen Begleiter, gleichzeitig ihre Heimat und sakrale Töne pfeifendes Instrument zu verzichten, -Tasteninstrumente, Synthesizer, jegliche Art von Orgel-Keys, unter anderem ein massiv-charismatischer, charmant-analoger Casiotone-701.

Ohne groß mäandernde Umschweife geleitet uns ein geradliniger Puls durch eine reduzierte, jedoch nie langweilig werdende Kadenz mit nicht erahnbaren Tiefen, die sie mit ihrer harmonisch-ausgewogenen und wirklich starken Gesangsperformance verwebt. Die „The New“-Hörerlebnis-Emotionen bzw. Empfindungen reichen hier von gedankenverloren-nachsinnend über wären-doch-meine-Freunde-mit-ein-paar-Flaschen-Wein-hier bis rücksichtslos-ausgelassene Tanzbarkeit.

Vielleicht ist es ihre unkomplizierte, besänftigende Art mit relativ wenig (jedoch mit maximaler Einschlagkraft!) aber gezielten Worten und Harmonien genau den Auslöser in uns zu finden, den man verzweifelt im ganzen Gefühlsdschungel so lange gesucht hat. Die verblüffende Faszination und unterschätzte Wirkung der Schlichtheit, in die sie ihre Lieder kleidet und die sich jeglicher aufgedunsenen Manieriertheit entledigt. Außergewöhnlich. Schön. Satori.


— Weiterlesen www.neolyd.com/news-kritiken/monsterheart-the-new/

SPARK_Art Fair Vienna2021

SPARK ART FAIR VIENNA

SPARK ART FAIR VIENNA

MARX HALLE

PRESSE-KONFERENZ: 6. Mai 2021 | 11 Uhr

PREVIEW: DONNERSTAG, 6. Mai 2021 | 12 – 17 Uhr / Einladung

VERNISSAGE: 6. Mai 2021 | 17 – 20 Uhr / Einladung

MESSETAGE: 7. Mai 2021 | 11 – 19 Uhr

8. Mai 2021 | 11 – 19 Uhr / 9. Mai 2021 | 11 – 19 Uhr

Karl¬ Farkas¬ Gasse 19, 1030 Wien

https://www.spark-artfair.com/

https://www.facebook.com/events/1520993518089501/

SPARK Art Fair Vienna – Neue Kunstmesse in Wien

Die SPARK Art Fair Vienna ist eine neue österreichische Kunstmesse internationaler Dimension.

Zwischen 6. und 9. Mai 2021 zeigen renommierte und junge österreich­ische Galerien sowie eine hochwertige Auswahl internationaler Galerien rund 85 ausgesuchte Solopräsentationen in der Wiener MARX HALLE.

Die SPARK Art Fair Vienna konzentriert sich auf die Weiterentwicklung des regionalen Kunstmarkts rund um das Zentrum Wien und bietet eine Plattform für Galerien, Künstlerinnen, Expertinnen wie Kuratorinnen und Museumsdirektorinnen, ein engagiertes Sammlerpublikum und kunstinteressierte Besucher*innen

Die SPARK Art Fair Vienna ist eine neue österreichische Kunstmesse internationaler Dimension. Bei der Frühjahrsmesse zeigen etablierte und aufstrebende, junge Galerien aus Österreich sowie eine hochwertige Auswahl internationaler Galerien rund 85 Solopräsentationen.

Die SPARK Art Fair Vienna versteht sich als lebendige Plattform für Galerien, als Vermittler zwischen den Förderern und Entdeckern aufstrebender Kunst, den Künstlerinnen, Expertinnen, einem engagierten Sammlerpublikum und kunstinteressierten Besucher*innen.

Geschäftsführer der SPARK Art Fair Vienna ist Kulturmanager

Renger van den Heuvel.

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INTERCONTI WIEN_2021

INTERCONTI WIEN

28.– 31.1.2021 (physical fair)

28.1.–7.2.2021 (online)

Johannesgasse 28 1010 Wien, Österreich

https://www.interconti.wien/

Participating GALLERIES

and the editions www.andtheeditions.com — Croy Nielsen www.croynielsen.com

ERMES ERMES www.ermes-ermes.com — Galerie Martin Janda www.martinjanda.at

Georg Kargl Fine Arts www.georgkargl.com — GIANNI MANHATTAN www.giannimanhattan.com

Galerie Hubert Winter www.galeriewinter.at — Krobath Wien www.galeriekrobath.at

Layr www.emanuellayr.com — Meyer Kainer www.meyerkainer.com

Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder www.schwarzwaelder.at

SOPHIE TAPPEINER www.sophietappeiner.com — VIN VIN www.vinvin.eu

Participating ARTISTS

14_ASB_Don’t smoke_Galerie Emanuel Layr

Anna-Sophie Berger (*1989, Austria, lives and works in Vienna and New York City), presented by LAYR

ausstellungsansicht_caramelle_wandmalerei

Ernst Caramelle (*1952, Austria, lives and works in Frankfurt, Karlsruhe and New York City) presented by Galerie Nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder

Aleksandra Domanović

Aleksandra Domanović (*1981, Former Yugoslavia, lives and works in Berlin), presented by and the editions

Melanie-Ebenhoch

Melanie Ebenhoch (*1985, Austria, lives and works in Vienna), presented by Galerie Martin Janda

Luisa Gardini (*1935, Italy, lives and works in Rome) presented by Ermes Ermes

Gelatin_Boring_Island_Schweden_2009

Gelatin (artist collective, est. 1993, live and work in Vienna) presented by Meyer Kainer

Matthieu Haberard (*1991, France, lives and works in Paris) presented by Gianni Manhattan

Lone Haugaard Madsen (*1974, Denmark, lives and works in Vienna), presented by Sophie Tappeiner

28 – Martin Hotter – DEMEME

Martin Hotter (*1978, Germany, lives and works in Vienna), presented by Vin Vin

Alfredo Jaar (*1956, Chile, lives and works in New York City), presented by Hubert Winter

David-Maljkovic_2020_Georg-Kargl-Fine-Arts

David Maljkovic (*1973, Croatia, lives and works in Zagreb), presented by Georg Kargl Fine Art

Soshiro_Matsubara_2018-Engagement_Tolerance_Hospitality-Installation_View

Soshiro Matsubara (*1980, Japan, lives and works in Vienna), presented by Croy Nielsen

Jenni Tischer (*1979, Germany, lives and works in Vienna and Berlin), presented by Krobath Wien.

Together, these thirteen artistic positions will offer audiences a stimulating dive into Vienna’s art scene, providing a snapshot of the participating galleries’ diverse programs and current artistic practices in the Austrian capital. A varied range of works will be on view, from pieces by local emerging artists such as Melanie Ebenhoch and Martin Hotter to work by internationally established artists such as Austrian painter Ernst Caramelle and 2020 Hasselblad Award recipient Alfredo Jaar. Seven out of the thirteen artists live and work in Vienna, and more than half of the galleries presenting them opened in the city less than 10 years ago.

INTERCONTI WIENA boutique fair initiated by Vienna-based galleries

A cross-generational group of thirteen artists and artist collectives, more than half of whom live and work in Vienna,

will be presented by participating galleries for INTERCONTI WIEN.

VIRTUAL PRESENCE

The digital and physical chapters of Interconti stand on equal footing. The fair is articulated around the idea of hybridity: Viewers will be able to enjoy the fair on-site in Vienna and online, and exhibitors will have the possibility to showcase their presentations in an innovative manner to both local and international audiences. The virtual component of the fair, conceived by the digital agency treat, is a bespoke platform allowing for an immersive experience. While all galleries will be able to offer their works on Interconti’s website, it goes beyond the idea of a basic online viewing room. A continuous, interactive video stream of installation views, single artwork shots, and interviews with participating gallerists and artists will provide in-depth insight into the featured projects. The video stream will serve not only as the central narrative of INTERCONTI WIEN’s virtual presence, but also as its navigational tool. Users will have the option to learn more about artworks, artists, and galleries via several portals embedded into the stream, which they can navigate to their liking.

QUOTES ‘With INTERCONTI WIEN,

we hope to reach a wider audience, as we believe there is an interest beyond Austria for the art scene in Vienna – a city where a number of young galleries have opened during the past few years,’ say organizers Emanuel Layr, Henrikke Nielsen, and Sophie Tappeiner.

‘In a time where other fairs cannot take place, we are excited to host an event in Vienna, with the potential of reaching an international audience through an experimental online platform,’ they add.

Running January 28 – February 7, 2021,

INTERCONTI WIEN will take place under the strictest hygiene precautions and in compliance with the current Austrian government regulations.

More information is available on www.interconti.wienas well as on the fair’s Instagram and Facebook channels via @interconti.wien.

Hotel InterContinental Vienna www.interconti.wien#IntercontiWien

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Daniel Spoerri_2021

Bank Austria Kunstforum Wien

DANIEL SPOERRI Retrospektive

Ausstellung: 24. März – 27. Juni 2021

Kuratorin: Veronika RudorferFreyung 8, 1010 Wien

https://www.kunstforumwien.at/de/ausstellungen/hauptausstellungen/307/daniel-spoerri

Daniel Spoerri © Daniel Spoerri, Foto: © Rita Newman

Daniel Spoerri

24.03. – 27.06.2021

Das Bank Austria Kunstforum Wien widmet Daniel Spoerri im Frühjahr 2021 eine umfassende Retrospektive. Daniel Spoerri, der 1930 als Daniel Feinstein in Galaţi/Rumänien geboren wurde emigrierte 1942 – nachdem sein Vater in Zuge eines rumänischen Pogroms ermordet worden war – nach Zürich. Er lebt und arbeitet heute – nach Stationen in unter anderem Paris, New York, Symi, Toggwil (Ueberstorf) und Düsseldorf – in Wien. Im Il Giardino di Daniel Spoerri in Seggiano in der Toskana sucht er seit 1997 zudem die Auseinandersetzung mit dem skulpturalen Werk von Künstlerkolleginnen und -kollegen, wie Eva Aeppli, Meret Oppenheim, Nam June Paik, Niki de Saint Phalle oder Jean Tinguely. 

Daniel Spoerri Tableau piège, 1970/71 Assemblage aus Tablett mit aufgeklebten Frühstücksutensilien, 34,5 × 71 × 71 cm Kunstpalast, Düsseldorf © Daniel Spoerri und Bildrecht Wien, 2021 Foto: © Kunstpalast – ARTOTHEK

Mit seinen ab 1960 kontinuierlich weiterentwickelten Fallenbildern (frz.: Tableaux piège) schrieb sich Spoerri in die Kunstgeschichte ein. Die Ausstellung im Bank Austria Kunstforum Wien erweitert den Blick auf den in nahezu allen künstlerischen Medien tätigen Künstler und begeisterten Sammler, in dessen vielseitigem Werk seit 60 Jahren soziale Interaktionen und die sinnliche Wahrnehmung des Alltäglichen – insbesondere der menschliche Geschmackssinn – im Fokus stehen. Neben seinen Alltagsmaterialien nutzenden Assemblagen und Collagen werden in der Ausstellung seine ab 1970 entstehenden Bronzeskulpturen ebenso präsentiert, wie auch seine Schrift und Textilien verschränkenden Arbeiten und seine, oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen und Künstlern umgesetzten Aktionen. Diese Intermedialität ist auch der Biografie Daniel Spoerris eingeschrieben: So studierte er klassischen Tanz (gefördert von u.a. Max Terpis), inszenierte Theaterstücke, legte in der von ihm 1958 gegründeten Edition MAT (Multiplication d’art transformable) Objekte von Marcel Duchamp, Man Ray, Dieter Roth und Victor Vasarely auf, unterzeichnete 1960 des Manifest des Nouveau Réalisme mit, schuf 1962 mit Anekdoten einer Topographie des Zufalls ein literarisches Pendant zu seinen Fallenbildern, arbeitete mit Fluxus-Künstlern wie Emmett Williams und Robert Filliou zusammen, gründete zahlreiche Restaurants, rief die Eat Art ins Leben und veranstaltet bis heute Bankette.

#26 Flohmarkt Wien, April 2016, 2016 Assemblage 110 x 140 x 27 cm Privatsammlung © Daniel Spoerri und Bildrecht, Wien 2020 Foto: © the artist and Galerie Krinzinger

Von 1978 bis 1982 lehrte Daniel Spoerri in Köln, wo er mit Studierenden Ausstellungsprojekte und Bankette realisierte, von 1983 bis 1989 war er Professoran der Kunstakademie München. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen präsentiert, unter anderem im Centre Georges Pompidou, Paris (1990), mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (2002) und MOCAK – Museum für Gegenwartskunst, Krakau (2015). Seit 1996 wird das Archiv Daniel Spoerri in der Graphischen Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern verwaltet und kontinuierlich aufgearbeitet. In Hadersdorf am Kamp werden im Ausstellungshaus Spoerri seit 2009 Wechselausstellungen präsentiert, die Daniel Spoerris Arbeiten in Dialog mit jenen namhafter Kolleginnen und Kollegen treten lassen.

Kuratorin: Veronika Rudorfer

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