kolonialen_Kontexten

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

Büro der Staatssekretärin für Kunst und Kultur

Österreichische Bundesmuseen im kolonialen Kontext: Staatssekretärin Mayer
richtet internationales Fachgremium ein

Hochkarätig besetztes Expertinnen- und Expertengremium soll Handreichung für den
konsequenten Umgang mit Objekten aus kolonialen Kontexten bzw. Rückgabeforderungen
entwickeln.

Rund 90.000 afrikanische Kulturgüter werden in französischen Museen aufbewahrt. [EPA-EFE/CHRISTOPHE PETIT TESSON]

Um einen allgemeinen Umgang mit aus potenziell kolonialen Erwerbskontexten

stammenden Objekten in den österreichischen Bundesmuseen zu ermöglichen, setzt Kunst-
und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer nun ein mit international anerkannten Expertinnen

und Experten besetztes Gremium ein.

Unter dem Vorsitz des wissenschaftlichen Direktors des Weltmuseums Wien, Dr. Jonathan
Fine, der auch in der Benin Dialogue Group für das Weltmuseum Wien vertreten ist, soll
dieses interdisziplinäre Gremium Empfehlungen für den Umgang mit Kulturgütern aus
kolonialen Erwerbskontexten in den Sammlungsbeständen bzw. mit etwaigen
Rückgabeforderungen formulieren. Daraus könnte sich in weiterer Folge die Notwendigkeit
legistischer Vorkehrungen ergeben. In die Arbeit des Gremiums sollen zudem Verteter:innen
naher Bereiche wie Museumsfachleute, Jurist:innen und zivilgesellschaftliche Initiativen
einbezogen werden.

„Das koloniale Erbe in den österreichischen Bundesmuseen wird wissenschaftlich und
konzentriert aufgearbeitet. Es geht dabei nicht allein um den Umgang mit kolonialen
Museumsbeständen, sondern in weiterer Folge auch um Fragen nach einer postkolonialen
Museologie und Erinnerungskultur. Dass wir in die Tiefe, aber auch in die Breite gehen, ist
mir bei diesem Thema wichtig“, erklärt Staatssekretärin Andrea Mayer. „Insbesondere die
angestrebte Einbeziehung verschiedener Stakeholder in die Arbeit des Gremiums wird die
Ergebnisse auf eine breite Basis stellen und damit die Weiterentwicklung eines zeitgemäßen
und sensiblen Umgangs mit dem in österreichischen Bundesmuseen verwahrten Kulturerbe
ermöglichen. Ich danke den beteiligten Expertinnen und Experten für ihre Bereitschaft, sich
diesem transkontinental bedeutenden Thema zu widmen.“

„Die Einberufung des Gremiums ist ein wichtiger Schritt zur österreichischen Beteiligung an
einer globalen Debatte, die in einer offenen Diskussion unter Einbeziehung unterschiedlicher
Gruppen, Ansichten und Disziplinen zu gerechten Lösungen führen kann, die sowohl
relativistische als auch vereinfachende Ansätze vermeiden“, so der Vorsitzende des neu
eingesetzten Gremiums, Jonathan Fine.

Das Gremium wird im Laufe des Jahres 2022 zu mehreren Sitzungen zusammentreten, wobei
die Arbeit in drei Phasen erfolgt. In der ersten Phase geht es vor allem um die
Kontextualisierung; in der zweiten Phase um die breite Sammlung von zivilgesellschaftlichen,
juristischen sowie international vergleichenden Inputs und Know-how. Die dritte Phase ist
der Präzisierung und Ausformulierung der schriftlichen Empfehlungen, wie mit
Rückgabeforderungen hinsichtlich einschlägiger Kulturgüter umgegangen werden könnte,
gewidmet. Die Veröffentlichung der Ergebnisse wird für das Frühjahr 2023 erwartet.

Die Mitglieder:

Dr. Jonathan Fine, Wissenschaftlicher Direktor, Weltmuseum Wien (Vorsitz)

Golda Ha-Eiros, MA, leitende Kuratorin der Anthropologischen Sammlung, National
Museum of Namibia, Windhoek, Namibia

Dr. Emmanuel Kasarhérou, Präsident, Musée du Quai-Branly, Paris, Frankreich

Dr.in Henrietta Lidchi, Chefkuratorin, Nationaal Museum van Wereldculturen,
Rotterdam, Niederlande

Prof.in Dr.in Barbara Plankensteiner, Direktorin Museum am Rothenbaum – Kulturen
und Künste der Welt (MARKK), Hamburg, Deutschland

Univ.-Prof. Dr. Walter Sauer, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität
Wien

Dr.in Anna Schmid, Direktorin Museum der Kulturen, Basel, Schweiz

Dr.in Katrin Vohland, Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin
Naturhistorisches Museum Wien

Univ.-Prof. Dr. iur. Miloš Vec, Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte,
Universität Wien

Postkoloniale Provenienzforschung in Österreich


Ethnographische, naturkundliche, technische und Kunst-Museen sehen sich derzeit mit
intensiven Debatten darüber konfrontiert, wie mit Sammlungsobjekten aus kolonialen
Erwerbskontexten umzugehen ist. Die österreichische Bundesregierung hat in ihrem
Regierungsprogramm „postkoloniale Provenienzforschung und den Umgang mit Human
Remains“ als wichtiges Arbeitsfeld definiert und damit ihr Commitment zum Ausbau der
Provenienzforschung verstärkt.

Bisher fokussierten die österreichischen Anstrengungen in der Provenienzforschung vor
allem auf Kunst- und Kulturgüter, die im Nationalsozialismus verfolgungsbedingt entzogen
wurden. Mit dem weltweit einzigartigen Kunstrückgabegesetz aus dem Jahr 1998 verfügt
Österreich über reiche Erfahrungen in einem nicht gleichzusetzenden, aber vergleichbaren
Bereich. Wenn auch die spezifische Verantwortung der Republik Österreich für die nationalsozialistischen Verbrechen in der nunmehrigen Debatte stets gegenwärtig bleiben
muss, kann dieser Erfahrungsschatz auch bei der Beforschung und beim Umgang mit
Erwerbungen aus kolonialen Kontexten verwertet werden.

Den Auftakt der verstärkten österreichischen Anstrengungen in der postkolonialen
Provenienzforschung bildete die viel beachtete Veranstaltungsreihe „Das Museum im
kolonialen Kontext“ (in Kooperation mit ICOM Österreich) im Jahr 2019, aus der auch ein
umfassender Sammelband („Das Museum im kolonialen Kontext“) mit Beiträgen zum
aktuellen Forschungsstand hervorging. 2020 starteten vom österreichischen Kunst- und
Kulturministerium lancierte und geförderte Forschungsprojekte an vier betroffenen
Bundesmuseen (Museum für angewandte Kunst Wien, Naturhistorisches Museum Wien,
Technisches Museum Wien, Weltmuseum Wien). Die Ergebnisse sollen 2022 veröffentlicht
werden, Folgeprojekte sind bereits in Planung.

Zudem ist bisher einzelnen Repatriierungsanträgen hinsichtlich Human Remains, zuletzt
2020 von Neuseeland und 2021 von Hawaii, entsprochen worden – die physischen
Übergaben mussten jedoch Corona-bedingt im Einvernehmen mit den Herkunftsländern
verschoben werden und fanden bis dato noch nicht statt.


Zwar gilt Österreich historisch gesehen nicht als Kolonialmacht, doch zeigen aktuelle
Forschungen vielfältige Verstrickungen der Habsburgermonarchie in koloniales Handeln.
Demzufolge kommt der Einsetzung des neuen Gremiums unter Einbindung nationaler und
internationaler Expertise zur Erarbeitung eines nachhaltigen und nachvollziehbaren
Bezugssystems große Bedeutung zu.


Das österreichische Kunst- und Kulturministerium legt Wert darauf, solide
Rahmenbedingungen für einen wissenschaftsbasierten, transparenten und sensiblen
Umgang mit den Sammlungsbeständen aus kolonialen Erwerbskontexten in den
Bundesmuseen zu schaffen und hofft, mit den zu erwartenden Empfehlungen auch einen
relevanten Beitrag zur international rezipierten Diskussion zu leisten.

https://www.bmkoes.gv.at/Kunst-und-Kultur/Neuigkeiten/Kolonialer-Kontext-in-Bundesmuseen.html

https://www.bmkoes.gv.at/en/Topics/arts-and-culture/culture/art-restitution-in-austria.html

estherartnewsletter_logo_georgia

EVENT LOG: If you want to announce your event in EstherArtNewsletter please fill out the form.

http://www.estherartnewsletter.com/event-log

CRONE BERLIN_WIEN22

CRONE BERLIN

There Must Be Some Kind Of Way Outta Here

Opening: 28. January 2022 | 18 pm

Etel Adnan, Cecilia Bengolea, Joseph Beuys, Stine Deja, Carola Dertnig, Alexandre Diop, Marcel Duchamp, Dan Graham, Eckart Hahn, Vladimir Houdek, George Hoyningen-Huene, Clemens Krauss, Hamlet Lavastida, David Link, Marcel Odenbach, Justine Otto, Florentina Pakosta, Rudolf Polanszky, Man Ray, Rudolf Ribarz, Andreas Slominski, Oswald Stimm, Milen Till, Rosemarie Trockel

Exhibition: January 29 – March 5, 2022

Opening hours: Tue–Sat, 12pm–6pm

Fasanenstraße 29 I 10719 Berlin

https://www.galeriecrone.com/berlin

CRONE WIEN

There Must Be Some Kind Of Way Outta Here

Eröffnung: 27. Januar 2022 | 17 Uhr

Etel Adnan, Cecilia Bengolea, Joseph Beuys, Stine Deja, Carola Dertnig, Alexandre Diop, Marcel Duchamp, Dan Graham, Eckart Hahn, Vladimir Houdek, George Hoyningen-Huene, Clemens Krauss, Hamlet Lavastida, David Link, Marcel Odenbach, Justine Otto, Florentina Pakosta, Rudolf Polanszky, Man Ray, Rudolf Ribarz, Andreas Slominski, Oswald Stimm, Milen Till, Rosemarie Trockel

Exhibition: January 28 – March 5, 2022

Getreidemarkt 14, 1010 Wien

https://www.galeriecrone.com/wien

C R O N E S I D E

Donald Baechler, Ruscha Voormann, Peter Welz, Ashley Hans Scheirl

Exhibition: February 4 – March 19, 2022O

pening hours: Wed–Fri, 12pm–6pm

Tempelhofer Damm 2, 12101 Berlin

https://www.galeriecrone.com/side

CRONE WIEN

Darrel Ellis & Allen Frame

March 11 – April 30, 2022

Getreidemarkt 14, 1010 Wien

https://www.galeriecrone.com/wien

CRONE BERLIN

Laurent Ajina

Exhibition: March 18 – April 23, 2022

Opening hours: Tue–Sat, 12pm–6pm

Fasanenstraße 29 I 10719 Berlin

https://www.galeriecrone.com/berlin

CRONE BERLIN

Hamlet Lavastida

Exhibition: April 29 – June 18, 2022

Opening hours: Tue–Sat, 12pm–6pm

Fasanenstraße 29 I 10719 Berlin

https://www.galeriecrone.com/berlin

CRONE WIEN

Ariel Hassan

June 22 – September 3, 2022

Getreidemarkt 14, 1010 Wien

https://www.galeriecrone.com/wien

CRONE BERLIN

Emmanuel Bornstein & Vladimir Potapov

Exhibition: June 25 – August 27, 2022

Opening hours: Tue–Sat, 12pm–6pm

Fasanenstraße 29 I 10719 Berlin

https://www.galeriecrone.com/berlin

CRONE BERLIN

Stefan Reiterer

Exhibition: September 2 – October 8, 2022

Opening hours: Tue–Sat, 12pm–6pm

Fasanenstraße 29 I 10719 Berlin

https://www.galeriecrone.com/berlin

CRONE WIENEckart Hahn

Exhibition: October 14 – November 19, 2022

Getreidemarkt 14, 1010 Wien

https://www.galeriecrone.com/wien

estherartnewsletter_logo_georgia

EVENT LOG: If you want to announce your event in EstherArtNewsletter please fill out the form.

http://www.estherartnewsletter.com/event-log

Lady_in_the_Dark

Volksoper Wien

LADY IN THE DARK

Ensemble, Wiener Staatsballett – © Barbara Pálffy/Volksoper Wien

LADY IN THE DARK

MusicalIn deutscher Sprache
Musical play in zwei Akten
Buch von Moss Hart
Gesangstexte von Ira Gershwin
Musik von Kurt Weill

Julia Koci (Liza Elliott), Chor – © © Petra Moser/Volksoper Wien

Sonntag, 26. Dezember 2021 | 19 – 22 1 Pause

Donnerstag, 30. Dezember 2021 | 19 – 22 1 Pause

Mittwoch, 05. Jänner 2022 | 19 – 22 1 Pause

Montag, 10. Jänner 2022 | 19 – 22 1 Pause

Dienstag, 18. Jänner 2022 | 19 – 22 1 Pause

Sonntag, 23. Jänner 2022 | 19 – 22 1 Pause

Montag, 24. Jänner 2022 | 19 – 22 1 Pause

Dienstag, 01. Februar 2022 | 19 – 22 1 Pause

18. Dezember – 1. Februar 2022

Währinger Straße 78, 1090 Wien

https://www.volksoper.at/produktion/lady-in-the-dark-2021.997278500.de.html

Kurt Weills musikalisch wie dramaturgisch außergewöhnliches Stück „Lady in the Dark“ vereint in sich zwei Gegenpole: die Welt der größtmöglichen Innerlichkeit, die Psychoanalyse, und jene maximaler Oberflächlichkeit, die Modeindustrie. Ein Burnout bringt das Leben der erfolgreichen Geschäftsfrau Liza Elliott, Chefredakteurin des Magazins Allure, ins Wanken. Gepeinigt von Stresssymptomen sucht sie Hilfe bei Doktor Brooks, einem Psychoanalytiker. Ohne zu zögern, ermutigt dieser Liza zu ihrer ersten Therapiesitzung, die ihr ein Lied aus der Kindheit in Erinnerung ruft …

Julia Koci (Liza Elliott), Ensemble – © Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Besetzung

Dirigent James Holmes

Regie Matthias Davids

Choreographie Florian Hurler Bühnenbild Hans Kudlich

Kostüme Susanne Hubrich Licht Michael Grundner Liza Elliott Julia Koci

Dr. Alexander Brooks Robert Meyer

Charley Johnson / Diplomat / Juwelier / Priester Christian Graf

Russell Paxton / Beekman / Zirkusdirektor Jakob Semotan

Randy Curtis Ben Connor

Kendall Nesbitt / Pierre Axel Herrig Elinor Foster / Sutton Marie-Christiane Nishimwe Maggie Grant Ursula Pfitzner Alison du Bois Johanna Arrouas Miss Bowers / Miss Sullivan Regula Rosin Mrs. Bennett Klaudia Nagy Ensemble Lorna Dawson Ensemble Martin Enenkel Ensemble Maximilian Klakow Ensemble Maria Gschwandtner Ensemble Anetta Szabó Ensemble Oliver Liebl Ensemble Kevin Perry

Ensemble – © Petra Moser/Volksoper Wien

Eine Musical-Reise ins Unbewusste

Zur Premiere von Kurt Weills Lady in the Dark
Ab 18. Dezember 2021

„Die Krise als Chance begreifen.” – wer kennt diese Lebensweisheit nicht? Doch der Chefredakteurin des Modemagazins Allure, Liza Elliott, bleibt in ihrer persönlichen Lebenskrise gar keine andere Wahl. Nach einem Nervenzusammenbruch sucht die New Yorker Karrierefrau Hilfe bei Doktor Brooks, einem Psychoanalytiker. Ohne zu zögern, ermutigt dieser Liza zu einer intensiven, ersten Therapiesitzung, die ihr ein Lied aus der Kindheit in Erinnerung ruft. Die folgende Psychoanalyse führt sie durch drei große Traumsequenzen, die innerhalb des Musicals zu schillernden und absurd-komischen Musical-Einaktern anwachsen, und schließlich zu einer Entscheidung, die ihr Leben in eine neue Richtung lenkt.

Christian Graf (Charley Johnson), Ensemble – © Petra Moser/Volksoper Wien

Kurt Weills Schaffen wird retrospektiv in zwei zentrale, stilbildende Perioden eingeteilt: der „europäische Weill”, der als Komponist von Bertolt Brechts Dreigroschenoper Theatergeschichte schrieb, und der „amerikanische Weill”, der nach seiner Emigration sein Schaffen am Broadway im Genre Musical weiterentwickelte. In Lady in the Dark vereinten die beiden Textautoren zwei Gegenpole: die Welt der größtmöglichen Innerlichkeit, die Psychoanalyse, und jene maximaler Oberflächlichkeit, die Modeindustrie. Kurt Weill hat dazu eine klassisch-amerikanische Partitur der 1940er Jahre geschaffen, die schillernd und jazzig-farbenfroh Hits wie „Die Saga von Jenny”, das rasante Bravourstück „Tschaikowski” und die Ballade „Mein Schiff ” beinhaltet.

Julia Koci (Liza Elliott), Marie-Christiane Nishimwe (Elinor Foster) – © Petra Moser/Volksoper Wien

Für Ensemblemitglied Julia Koci ist die „Leading Lady” Liza Elliott eine Paraderolle: Die vielseitige Sopranistin mit Wurzeln in Wien erhielt in New York ihre Ausbildung und brillierte an der Volksoper bereits als Gloria Mills in Ralph Benatzkys Axel an der Himmelstür oder als Bäckersfrau in Steven Sondheims Into the Woods. Mit dem Leitungsteam aus dem Dirigenten James Holmes, einem der führenden Kurt Weill-Spezialisten weltweit, und dem Regisseur Matthias Davids (Sweeney Todd, Wonderful Town) darf die Volksoper zudem zwei Könner des klassischen Broadway-Musicals erneut am Haus willkommen heißen.

https://www.volksoper.at/produktion/lady-in-the-dark-2021.de.html

Julia Koci (Liza Elliott), Ben Connor (Randy Curtis) – © Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Produktionssponsor

Mit freundlicher Unterstützung der

Volksoper Wien

Währinger Straße 78, 1090 Wien

https://www.volksoper.at/produktion/lady-in-the-dark-2021.997278500.de.html

estherartnewsletter_logo_georgia

  EVENT LOG: If you want to announce your event in EstherArtNewsletter please fill out the form. http://www.estherartnewsletter.com/event-log

LOSING_CONTROL_VAW-2021

VIENNA ART WEEK 2021

LOSING CONTROL

Martin Böhm, Präsident Art Cluster Vienna

Robert Punkenhofer, künstlerischer Leiter VIENNA ART WEEK

Freitag, 12. – Freitag, 19. November 2021

15/10/ — 19/11/2021

https://www.viennaartweek.at/de/program/bright/

https://www.viennaartweek.at/de/program/studio-visit/

HOUSE OF LOSING CONTROL

OPENING: SA, 13. NOV 12 -20 SO, 14. NOV – FR, 19. NOV 2021 14 –19

Ein abbruchreifes Wohnhaus mit angrenzendem Hof, sowie alten Industriehallen wird Ausstellungssort der VIENNA ART WEEK und neuartig definierter Kultur- und Grätzeltreff. Im Gebäude beim ehemaligen Nordwestbahnhof entsteht gemeinsam mit Grätzelinitiativen, Künstler:innen und Performer:innen eine von Robert Punkenhofer kuratierte einzigartige kreative Experimentierfläche. Die ehemaligen Wohnungen und Werkstatthallen werden passend zum Motto LOSING CONTROL bespielt. Der thematische Bogen spannt sich von Kontrollverlust, Ekstase bis zu Zuständen des völligen Loslassens und der Introspektion. Das Haus wird zur lebendigen Bühne für eine offene und international vernetzte Kunstszene mit Fokus auf junge bildende Kunst, aber auch Performance und Musik.

Teilnehmende Künstler:innen

AKT • Artists for Future • Uli Aigner • Anderwald + Grond • astro.polygon • Negra Bernhard • Robert Bodnar • Norbert Brunner • John Cage • Bernhard Cella • Crisfor • Ramesch Daha • Dejan Dukic • Christian Eisenberger • Scott Clifford Evans • Thomas Feuerstein • Fanni Futterknecht • Vidya Gastaldon • Gelitin • Birgit Graschopf • Oliver Hangl • Mathias Hanin • Peter Hoiß • Clemens Hollerer • honey & bunny • IDRV • Anna Jermolaewa • Steffen Jørgensen • Dejana Kabiljo • Soli Kiani • Michael Kienzer • Lars Kollros • Michal Kosakowski • Isidora Krstic • Kristina Kulakova • Florian Lang • Hannes Lehner • Xenia Lesniewski + Norman Hildebrandt • Rafael Lippuner • Ernst Logar • Michael Lukas + Katharina Kostroubina • Jakub Matuška • Anna Meyer • Jyoti Mistry • Klaus Mosettig • MUME • mutual loop (Martina Tritthart, Holger Lang) • Bruce Nauman • Hannah Neckel • Navid Nuur • Nychos • Drago Persic • Linus Riepler • Almut Rink • Gerwald Rockenschaub • Elisabeth Samsonow • Peter Sandbichler • Robert Schaberl • Hubert Scheibl • Anneliese Schrenk • Cindy Sherman • Santiago Sierra • Sobekcis • James Tabi-Tataw • Eduard Tauss • Javier Téllez • Timotheus Tomicek • Daniela Trinkl • Brittany Tucker • Hana Usui • VERY REAL ESTATE • Esther Vörösmarty und Martin Sommer • Yun Wang • Christoph Weber • Micha Wille • Erwin Wurm • Hui Ye

12. – 19. November 2021

House of Losing Control

Nordwestbahnstraße 53, 1200 Wien

Zugang: Heistergasse 4 – 6

Öffentliche Erreichbarkeit: Straßenbahnlinie 5

https://www.viennaartweek.at/de/vienna-art-week-2021/programm/

Open Studio Days:

Wochenende 13. und 14. November 2021

Künstlerische Leitung: Robert Punkenhofer

Kuratorische Beratung: Angela Stief

Artists Open Studio Days

Anderwald und Grond • Atelier 10 • Nicoleta Auersperg • Sarah Bechter • Negra Bernhard • Martin Bischof • Robert Bodnar • Norbert Brunner • Maria Bussmann • Spencer • Chalk-Levy • Crisfor • Masha Dabelka • Herbert De Colle • Regula Dettwiler • Daniel Domig • Dejan Dukic • Marc-Alexandre Dumoulin • Josepha Edbauer • Christian Eisenberger • Eva Engelbert • Anderwald + Grond • Atelier 10 • Nicoleta Auersperg • Sarah Bechter • Negra Bernhard • Martin Bischof • Robert Bodnar • Norbert Brunner • Maria Bussmann • Spencer Chalk-Levy • Crisfor • Masha Dabelka • das weisse haus • Herbert De Colle • Regula Dettwiler • Daniel Domig • Dejan Dukic • Marc-Alexandre Dumoulin • Josepha Edbauer • Christian Eisenberger • Eva Engelbert • Sophie Esslinger • Iris Ewald • Daniel Ferstl • Cristina Fiorenza • Karin Fisslthaler • Denise Rudolf Frank • Anita Frech • Bernhard Frue • Fanni Futterknecht • Goldscheyder • Birgit Graschopf • Christina Gruber • Mathias Hanin • Marlene Hausegger • honey & bunny • Kalina Horon • Michael Huey • Susi Jirkuff • Dejana Kabiljo • Koloman Kann • Zeljko Katic • Michael Kienzer • Simone Komatz • Merlin Kratky • Suse Krawagna • Isidora Krstic • Hannes Lehner • Xenia Lesniewski • Ernst Logar • Michael Lukas • Constatin Luser • Katharina Matiasek • Andrea Maurer • Philip Mentzingen • Anna Meyer • Klaus Mosettig • Hannah Neckel • Olaf Osten • Drago Persic • Christiane Peschek • Roman Pfeffer • Bernd Püribauer • Patrick Rampelotto • Markus Redl • Katharina Reich • Almut Rink • Gabriele Rothemann • Elisabeth Samsonow • Robert Schaberl • Hubert Scheibl • Annelise Schrenk • Günther Selichar • Paulina Semkowicz • Ekatarina Shapiro-Obermair • Martina Steckholzer • Céline Struger • Péter Tauber • Eduard Tauss • Sophie Thun • Timotheus Tomicek • Tracing Spaces • Daniela Trinkl • Hana Usui • Azadeh Vaziri • Cri Wang • Herwig Weise • Micha Wille • Wochenklausur • Christina Zurfluh

12.–19. November 2021

BRIGHT

15/10/ — 19/11/2021

https://www.viennaartweek.at/de/program/bright/

https://www.viennaartweek.at/de/open-studio-days-2021/

estherartnewsletter_logo_georgia

  EVENT LOG: If you want to announce your event in EstherArtNewsletter please fill out the form. http://www.estherartnewsletter.com/event-log

Peter_Noever out ̅of the blueArt

RAUMBURGENLAND Contemporary Architekturgalerie

out ̅of the blueArt + Architecture Out There

Pressegespräch: Donnerstag, 4. November 2021 | 11 Uhr

Eine Ausstellung von Peter Noever

Vernissage/Premiere Eröffnung: 4. November 2021 | 19 Uhr

Fr., 5. Nov. 08 -16 Uhr / Do., 11. Nov. 09 -21 Uhr

Fr., 12. Nov. 08 -16 Uhr / Do., 18. Nov. 09 -21 Uhr

Ausstellung: 5. November 2021 – 20. Mai 2022

Öffnungszeiten: Do.: 9 -21 Uhr / Fr.: 9-16 Uhr
(Abweichungen aufgrund Covid-Verordnung möglich):

Fanny-Elßler-Gasse 4, 7000 Eisenstadt

https://architekturraumburgenland.at/veranstaltungen/ausstellung-out-of-the-blue-die-grube-the-pit

out‾of the blue” – Art and Architecture Out There

eine Ausstellung von Peter Noever in der Architekturgalerie RAUMBURGENLAND contemporary in Eisenstadt.

Nach Ausstellungen in New York, Los Angeles, Berlin und Moskau wird Die Grube / The Pit nun auch in Österreich gezeigt. Ergänzend wird zudem erstmals ein repräsentativer Überblick der noch zu realisierenden Projekte auf dem Gelände präsentiert.

Die Grube / The Pit ist ein Land-Art-Projekt in Breitenbrunn am Neusiedler See (rund eine Stunde von Wien entfernt), das der Ausstellungsmacher und Designer in einem aufgelassenen Steinbruch in den frühen 1970er-Jahren begründete und seitdem als Work in Progress weiterentwickelt. 2019 schrieb das Österreichisches Bundesdenkmalamt dazu: „Peter Noever hat ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das in seinem Ausdruck, über die architektur- und kunsthistorische Begrifflichkeit hinausgeht.“

© Archiv studio no/ever – outoftheblue

In der Architekturgalerie RAUMBURGENLAND contemporary, im Zentrum von Eisenstadt, werden von 5. November 2021 bis 20. Mai 2022, speziell für diesen Anlass angefertigte Modelle, Objekte, Pläne, Zeichnungen und Fotos präsentiert. Die Grube / The Pit ist der inhaltliche Dreh- und Angelpunkt der Schau und der gleichnamigen Publikation out ̅of the blue – Art + Architecture Out There.

Das im Schlebrügge.Editor Verlag erscheinende Buch out ̅of the blue – Art + Architecture Out There gibt erstmals Gelegenheit, das umfassende Oeuvre Peter Noevers in Breitenbrunn zu entdecken.

Die Ausstellung in der Architekturgalerie RAUMBURGENLAND contemporary, die im Rahmen von 100 Jahre Burgenland stattfindet und die aktuelle Publikation geben gleichzeitig Anstoß zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Kunst, Architektur und Landschaft in dieser Region.

Pressegespräch

Am Donnerstag, den 4. November 2021 um 11 Uhr laden wir Medienvertreter*innen zum Besuch der Ausstellung nach Eisenstadt mit einer anschließenden Besichtigung des nicht öffentlich zugänglichen Land-Art-Projekts „Die Grube / The Pit” mit Peter Noever ein.

Publikation

Die im Schlebrügge.Editor Verlag erscheinende Publikation out ̅of the blue – Art + Architecture Out There gibt erstmals Gelegenheit, das umfassende Oeuvre Peter Noevers in Breitenbrunn zu entdecken.

In diesem Buch legt der streitbare, unermüdliche Initiator und Direktor emeritus MAK Wien / Los Angeles im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs seine Intention zu Kunst und Architektur dar. Darüber hinaus werden zukünftige Projekte ebenso, wie eine umfassende Bestandsaufnahme des Land-Art-Projekts, bisher unveröffentlichten Zeichnungen, Fotos und Dokumenten beleuchtet.

Richtungsweisende Kunst- und Architekturtheoretiker wie Michael Sorkin und Marc Leschelier, sowie der Kunst- und Kulturpublizist Markus Mittringer prägen die Inhalte von out ̅of the blue – Art + Architecture Out There.

Neben einer Reihe von Künstler-Interventionen wie jene von Walter Pichler und Six & Petritsch, setzten sich herausragende Größen des Kunst- und Kulturgeschehens wie Bernard Rudofsky, Carlo Scarpa, James Turrell oder Achille Castiglioni mit Noevers Intervention in der pannonischen Steinbruchlandschaft auseinander.

SCHLEBRÜGGE.EDITOR

https://www.schlebruegge.com/de/content/peter-noever

THEPIT_SNOW_SCARPA

Die Grube/ The Pit

„In Breitenbrunn verbirgt sich eine Architektur der Einsamkeit, ein Labyrinth, das die Zeit stillstehen lässt. Der überdachte Himmel, der die Außenwelt optisch köpft, ist ein sehr stoischer Ort. Ein Rückzug aus dem Lauten und Pompösen, das meiste ist versteckt oder bis zum Horizont verwurzelt. Hier hält sich die Architektur zurück, dominiert nicht den embryonalen Drang der Erde. Ein wiederbelebtes Stonehenge, der Mensch ist reduziert und dem Universum untergeordnet.“ (Kyong Park, Architect, UC San Diego)

„Die Grube / The Pit“ ist ein Land-Art-Projekt von Peter Noever in Breitenbrunn am Neusiedlersee, das seit den frühen 1970er-Jahren besteht und laufend weiterentwickelt wird. Ausgangspunkt dieses Projekts ist der über 200 Jahre alte, aus Sandstein gebaute Weinkeller. Das nördliche Ende des Kellergewölbes wurde freigelegt und geöffnet, sodass ein überwölbter, windgeschützter, mit Bänken und Tischen aus Sandstein – aus dem angeschlossenen Steinbruch – gebauter Raum entstand. Daran schließt die eigentliche „Grube“ – ein grasbewachsener Trichter mit 20 Metern Durchmesser – an.

“… eine schlichte, geistvolle Darstellung, der Freundschaft gewidmet – neu entdecktes Stonehenge – bereit, neue Formen vom Himmelsbogen zu holen für Euch, für uns …”— Carlo Scarpa, 1973

“… a dialogue with a fascinating place, an intellectual and building process developed gradually step by step, whose logic can only be comprehended through an understanding of the place. The land-art-project “The Pit” contains a considerable potential of amorosity in a place as well as enough aggressions to be culminating in sheer self-determination.” – Friedrich Achleitner, 1983

“An Austrian Folly, an open labyrinth, set with Viennese elegance into a vinous landscape by a master of understatement.” – Bernhard Rudofsky, 1988

„Mit seinem Projekt hat Noever mehrere Fachdisziplinen vereinigt und einzigartige Wechselbeziehungen zwischen Wohnen, öffentlichem Raum, Landschaftsarchitektur und Kultstätte geschaffen, die für ökologische Wohnbauten der Zukunft von herausfordernder Bedeutung sind.“ – James Wines, 2000

“out‾of the blue”, at Architektur Raumburgenland, Eisenstadt, Austria, 2021 © archive studio no/ever

Peter Noever

© studio no/ever design – Portrait Peter Noever

Ausstellungsmacher, Designer und Kurator für Kunst und Architektur. Direktor emeritus MAK Wien / Los Angeles (1986 – 2011)

http://www.noever-design.com/out_of_the_blue.html

RENDERING_ARB_OOTB

ARCHITEKTUR RAUMBURGENLAND
Fanny-Elßler-Gasse 4
A-7000 Eisenstadt

https://architekturraumburgenland.at/veranstaltungen/ausstellung-out-of-the-blue-die-grube-the-pit

estherartnewsletter_logo_georgia
EVENT LOG: If you want to announce your event in EstherArtNewsletter please fill out the form. http://www.estherartnewsletter.com/event-log

  http://www.estherartnewsletter.com/

Caspar_David_Kärnten

VFMK Boutique

JOUR FIXE #2

Martin Grandits

Caspar David Kärnten

Buchpräsentation: Thursday, 28 October 2021 | 17 – 21 pm

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Wiedner Haupstraße 40-42, 1040 Wien

https://www.vfmk.org/boutique

Martin Grandits

Caspar David Kärnten

“Kärnten is a mere placeholder, nothing more. It could just as well be Burgenland.

Or Vienna. It doesn’t matter. Kärnten is only a name.” The art book Caspar David

Kärnten came to life in 2020, during the ongoing corona crisis. Inspired by four

journeys to Austria’s secluded countryside, Martin Grandits approaches Carinthia and

its people artistically, historically and most personally. With allusive concepts,

works and words he—nonchalantly as ever—captures the facets and spirit of Austria’s

most southern state.

With guest contributions and thoughts by:

Christine Scheucher, Josef Winkler, Josef Kleindienst und David Hassbach

Cover, Martin Grandits, “Caspar David Kärnten,” 2021

EDITOR Martin Grandits

TEXTS David Hassbach, Josef Kleindienst, Christine Scheucher, Josef Winkler

DESIGN Heidi Pein, Martin Grandits

LANGUAGE German/English

DETAILS Hardcover, 251 pages, 20.5 x 26.6 cm, numerous ills. in color

ISBN 978-3-903572-21-8€27.60 (excl. VAT)

Cover, Martin Grandits, “Caspar David Kärnten,” 2021

Martin Grandits, Geschirrtuch “Gasthof zum Schurz,” 2021

https://martingrandits.com/blogs/news/gasthof-zum-schurz

Martin Grandits, “Wandervierfuß,” 2021

#martingrandits #caspardavidkärten #artbook #vfmk #publishing

#vienna #freedrinks #boutique

Copyright © 2021 Martin Grandits, All rights reserved.

https://martingrandits.com/

estherartnewsletter_logo_georgia
EVENT LOG: If you want to announce your event in EstherArtNewsletter please fill out the form. http://www.estherartnewsletter.com/event-log

 

Viennale.at 2021

VIENNALE 2021

ERÖFFNUNGS- UND ABSCHLUSSFILM DER VIENNALE 2021

ShortsViennale-Trailer 2021:

But Why?Terence Davies, Großbritannien, Österreich 2021, 1min

L’ ÉVÉNEMENT HAPPENING DAS EREIGNIS

Audrey Diwan, Frankreich 2021 100min OmdU

Eröffnungsgala: Donnerstag, 21. Oktober 2021 | 19 Uhr

mit dem französischen Film L’ ÉVÉNEMENT (DAS EREIGNIS)

In Anwesenheit von Regisseurin Audrey Diwan und Terence Davies

am 21. & 22. Oktober 2021 im Gartenbaukino.

Abschlussgala des Festivals: 31. Oktober 2021Film

VERDENS VERSTE MENNESKE (THE WORST PERSON IN THE WORLD)

von Joachim Trier gezeigt.in Anwesenheit der Haupdarstellerin Renate Reinsve stattfinden.

Gartenbaukino, Parkring 12, 1010 Wien

https://www.viennale.at/de/film/viennale-trailer-2021-why

https://www.viennale.at/de/film/evenement

L’ÉVÉNEMENT [Happening] by Audrey Diwan | #Venezia78

L’ ÉVÉNEMENT HAPPENING DAS EREIGNIS

Audrey Diwan, Frankreich 2021, 100min OmdU

in allen fünf Viennale-Kinos zu sehen sein.

Stadtkino im Künstlerhaus OmdU

Do. 21 Okt 20:30 / Urania OmdU Do. 21 Okt 21:00

Metro, Historischer Saal OmdU

Do. 21 Okt 21:00 / Filmmuseum OmdU Do. 21 Okt 21:00

Gartenbaukino OmdUFr. 22 Okt 11:30

https://www.viennale.at/de/film/evenement

But Why? Terence Davies Großbritannien, Österreich 2021

ShortsViennale-Trailer 2021

But Why?Terence Davies, Großbritannien, Österreich 2021, 1min

Ein jüngerer Mann geht die Treppe hinauf. Auf dem Absatz innehaltend blickt er zum Fenster; Davies’ Stimme, die mit Emphase den Geschmack der Kindheit wachruft, die Liebe der Mutter, die Arbeit ihrer Hände, einen möglichen einstigen Traum – doch in den altmodisch gemütlich eingerichteten Räumen, die wir sehen, regt sich nichts (mehr). Lebendiges, „buried under memory’s thick silk“. Eben noch da gewesen, schon vorüber. BUT WHY? zieht einen kleinen Kreis um die widerspenstige Frage nach dem Sinn, bannt sie in wenige Begriffe – Erinnerung, Vergangenheit, Wärme, Liebe, Verlust, Vergessen – und lässt sie stehen. Ein älterer Mann geht die Treppe hinunter. (Alexandra Seitz)

Das Festival wird am Donnerstag, 21. Oktober mit dem französischen Film L’ ÉVÉNEMENT (DAS EREIGNIS) von Audrey Diwan eröffnet.

Er war eine der großen Überraschungen beim Filmfestival von Venedig und ein hoch verdienter Gewinner des Goldenen Löwen. Ein Film mit starker ästhetischer Wirkung, der auch formal intelligent und raffiniert ist und der außerdem eine wichtige Position zum Thema Entscheidungsfreiheit vertritt, sowohl in Bezug auf den eigenen Körper als auch auf die Art und Weise, wie man sein Leben lebt. Ein Film, der auf subtile Weise den Moralismus angreift, ein Film über die Freiheit; mit einem außergewöhnlichen Ensemble bestehend aus Schauspieler*innen aus verschiedenen Generationen, die selbst eine Hommage an das Autor*innenenkino sind.

Die Regisseurin Audrey Diwan wird bei der Eröffnungsgala anwesend sein.L‘ ÉVÉNEMENT wird am Eröffnungsabend

in allen fünf Viennale-Kinos zu sehen sein.

Im Rahmen der traditionellen Abschlussgala des Festivals, die am 31. Oktober stattfindet,

wird der Film VERDENS VERSTE MENNESKE (THE WORST PERSON IN THE WORLD)

von Joachim Trier gezeigt.

Nur wenigen Filmen gelingt es, filmische Anmut mit erfrischendem Humor zu verbinden. VERDENS VERSTE MENNESKE schafft dies durch eine wirklich außergewöhnliche Hauptfigur, die von Renate Reinsve großartig gespielt wird. Ein Film in ständiger Veränderung, eine Reise durch menschliche Gefühle, Leidenschaft, Zweifel und die Überraschungen, die das Leben bereithält. Subtil, tiefgründig, berührend, aber auch lustig, einer der großen Filme des Jahres.Die Abschlussgala wird in Anwesenheit der Haupdarstellerin Renate Reinsve stattfinden.

Land Of Dreams | Shirin Neshat, Shoja AzariUSA, Deutschland, Katar 2021, 113min efarsiOmeU

VIENNALE 2021

LAND OF DREAMS

MATT DILLON IST GAST DER VIENNALE 2021

Gemeinsam mit Regisseurin Shirin Neshat präsentiert er den Film LAND OF DREAMS in Wien

Vorführungen des Films Mittwoch, 27. Oktober 2021 | 17:30 Uhr

Donnerstag, 28. Oktober 2021 | 14:30 Uhr

Gartenbaukino efarsiOmeU

Land Of Dreams | Shirin Neshat, Shoja AzariUSA, Deutschland, Katar 2021, 113min efarsiOmeU

Gartenbaukino, Parkring 12, 1010 Wien

https://www.viennale.at/de/film/land-dreams


#BiennaleCinema2021 Land of Dreams – Official International Trailer Venice Film Festival

MATT DILLON IST GAST DER VIENNALE 2021

Gemeinsam mit Regisseurin Shirin Neshat präsentiert er den Film LAND OF DREAMS in Wien

Die Viennale freut sich bekanntzugeben, dass der amerikanische Schauspieler und Regisseur Matt Dillon als Ehrengast zum Festival nach Wien kommen wird.

Der in den 1980er Jahren in Filmen wie RUMBLE FISH und THE OUTSIDERS (beide von Francis Ford Coppola) als Teen-Idol bekannt gewordene Dillon führte seine frühen Erfolge später im Independent-Film mühelos weiter, beeindruckende schauspielerische Leistungen wie in DRUGSTORE COWBOY (von Gus van Sant) oder TO DIE FOR (an der Seite von Nicole Kidman) brachten ihm Lobeshymnen von Kritikern wie der Journalisten-Legende Roger Ebert ein, der ihn neben Sean Penn für den besten Schauspieler seiner Generation hielt. Jüngst spielte Dillon eine Hauptrolle im auch bei der Viennale 2018 gezeigten Film THE HOUSE THAT JACK BUILT von Lars von Trier.

Der große Musikfreund, der mit seiner eigenen dokumentarischen Regie-Arbeit EL GRAN FELLOVE von 2020 eine wunderbare Liebeserklärung an die kubanische Musik ablieferte, kommt erstmals zur Viennale, um gemeinsam mit Regisseurin Shirin Neshat ihren neuen Film LAND OF DREAMS zu präsentieren. In dieser in der Zukunft angesiedelten Polit-Satire spielt Matt Dillon den Leibwächter Alan, der die Vertreterin einer alles kontrollierenden Regierungsbehörde begleitet.

„Er ist selbst ein außergewöhnlicher Filmregisseur und Schauspieler, der es geschafft hat, sich im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere immer wieder neu zu erfinden“, so Viennale Direktorin Eva Sangiorgi, „indem er auch anspruchsvolle Rollen – von der Komödie bis zum Genre – mit herausragenden Regisseuren wählte. Seine stete Neugier und seine Offenheit als Mensch machten dies möglich, und das ist etwas, das ich besonders an Matt Dillon schätze.“

VIELE GROSSARTIGE GÄSTE BEI DER VIENNALE 2021

Neben Matt Dillon und Shirin Neshat finden in diesem Jahr äußerst viele attraktive Filmgäste den Weg nach Wien. Mia Hansen-Løve, Andrea Arnold, Miguel Gomes und Maureen Fazendeiro, Avi Mograbi, Bruno Dumont, Azazel Jacobs, Nadav Lapid, Maria Speth, Audrey Diwan, Mathieu Amalric (im Bild), Ed Lachman, Jeremy Thomas und Abel Ferrara sind nur einige wenige große Namen in der Filmszene, die ihre Werke in den hiesigen Kinos präsentieren werden.

Wir haben bei der diesjährigen Viennale mit rund 150 dieselbe Zahl an Gästen wie 2019, als das Festival drei Tage länger dauerte. Bei durchschnittlich 15 Vorstellungen pro Tag werden Gäste vor Ort sein, um über ihre Werke zu sprechen.

VIENNALE BAR

Nach coronabedingter Pause kann die Viennale in diesem Jahr wieder einen Ort als Treffpunkt anbieten, um sich vor dem Kino zu verabreden oder nach der Vorstellung auszutauschen. In der Viennale Bar wird es täglich ab 16 Uhr möglich sein, in gemütlicher Atmosphäre über das Festival und Filmprogramm zu plaudern. Nach Diskussionen und Gesprächen mit Festivalgästen am Nachmittag wird am Abend ein Musikprogramm mit DJs und Filmemacher*innen an den Plattenspielern geboten. An ausgewählten Terminen kann im darunter liegenden Club bis in die späten Stunden gefeiert und getanzt werden (unter Einhaltung der 2G-Regel).So diskutieren die Festivaldirektor*innen der Berlinale sowie der Festivals von Locarno, San Sebastián und Cannes (Quinzaine des réalisateurs) mit Eva Sangiorgi über die Bedeutung und Zukunft des Formates Filmfestival, an anderen Abenden legen u.a. Lars Eidinger (im Bild), Coco Maria oder Joyze Muniz in der Bar oder im Club Platten auf.

https://www.viennale.at/de/kalender

https://www.viennale.at/de/blog

— in den Festivalkinos
— über die Viennale Website viennale.at/de/kalender
— per Telefon 01/526 594 769

TICKETVERKAUF IN DEN FESTIVALKINOS

21. bis 31. Oktober
Geöffnet ab einer Stunde vor Beginn der ersten bis zum Beginn der letzten Vorstellung.
Barzahlung, Bankomat oder Kreditkarte

Gartenbaukino
1., Parkring 12 (U3 Stubentor, U4 Stadtpark)
Stadtkino im Künstlerhaus
1., Akademiestraße 13 (U1, U4 Karlsplatz)
Urania
1., Uraniastraße 1 (U1, U4 Schwedenplatz)
Österreichisches Filmmuseum
1., Augustinerstraße 1 (U1, U4 Karlsplatz)
Metro Kinokulturhaus
1., Johannesgasse 4
Historischer Saal, Eric Pleskow Saal (U1, U3 Stephansplatz • U1, U4 Karlsplatz)

Ab 30 Minuten vor Beginn einer Vorstellung sind ausschließlich Tickets für diese Vorstellung erhältlich.

https://www.viennale.at/de/tickets-spielorte/tickets-waehrend-des-festivals

estherartnewsletter_logo_georgia
EVENT LOG: If you want to announce your event in EstherArtNewsletter please fill out the form. http://www.estherartnewsletter.com/event-log

 

DÜRERZEIT_THE AGE OF DÜRER

Oberes Belvedere

DÜRERZEIT. ÖSTERREICH AM TOR ZUR RENAISSANCE

THE AGE OF DÜRER. AUSTRIA AT THE GATE OF THE RENAISSANCE

Curator: Björn Blauensteiner

Ausstellung: Exhibition: 21. Oktober 2021 – 30. Jänner 2022

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr

Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien

https://www.belvedere.at/duererzeit-0

Urban Görtschacher, Susannenlegende, um 1520
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien

In der Übergangszeit von der Spätgotik zur Renaissance waren in Österreich bedeutende Künstler wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach d. Ä., Albrecht Altdorfer oder Jacopo de’ Barbari tätig. Ihre Werke zeugen vielfach von einem neuen künstlerischen Selbstverständnis und nehmen damit den Weg in die Moderne vorweg. Das Belvedere widmet diesem bislang wenig beleuchteten Kapitel österreichischer Kunstgeschichte nun eine umfassende Ausstellung.

Die Wende zum 16. Jahrhundert und die folgenden Jahrzehnte waren geprägt von gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüchen, die sich auch in der Kunst jener Zeit widerspiegeln. Deutlich waren noch Reminiszenzen der ausklingenden Gotik spürbar, als die Errungenschaften der italienischen Renaissancekunst auf dem Gebiet des heutigen Österreich Einzug hielten. In dieser Zeit des Wandels wurden Kunstwerke zunehmend von Funktionen befreit, die ihnen im Mittelalter zugedacht waren – etwa die Bewahrung eines Andenkens, die Belehrung der Gläubigen oder die Förderung der Andachtsübung. Die ästhetische Wirkung der Objekte begann in den Vordergrund zu treten, und ihre Schöpfer etablierten sich mehr und mehr als Künstler in einem modernen Sinne. So entstanden auch auf dem Gebiet des heutigen Österreich mathematische Perspektivkonstruktionen, minutiöse Naturschilderungen und psychologisierende Porträts.

Urban Görtschacher, Ecce Homo, 1508
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien

In der Ausstellung wird diese Kunstproduktion nun erstmals fokussiert in den Blick genommen. Neben teilweise aufwändig restaurierten Werken aus dem eigenen Bestand werden zahlreiche Leihgaben aus nationalen und internationalen Sammlungen präsentiert.

Meister I. P., Sündenfall, 1521
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien

Zu sehen sind dabei u. a. Werke von Lucas Cranach d. Ä., Albrecht Altdorfer, Wolf(gang) Huber oder Jacopo de’ Barbari. Darüber hinaus werden Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Medaillen von weniger bekannten Meistern gezeigt, die das hohe Niveau der Produktion in den österreichischen Werkstätten jener Zeit erfahrbar machen.

Kurator: Björn Blauensteiner

estherartnewsletter_logo_georgia
EVENT LOG: If you want to announce your event in EstherArtNewsletter please fill out the form. http://www.estherartnewsletter.com/event-log

 

KAMPF-L.O.L.I.T.A.

V°T V o l k s t h e a t e r

SAVE THE DATE

JONATHAN MEESE

Mit

KAMPF-L.O.L.I.T.A. (EVOLUTION IST CHEF) oder L.O.L.I.T.A. D.Z.I.O. (ZARDOZ

FLIEGT WIEDER!) Universums-Uraufführungoder L.O.L.I.T.A DE LARGE (Das 3. Baby)

oder DIE BARBARENLOLITAS (Kampf um Kunst) oder DR. ERZLOLITA DE L.O.L.I.T.A

(ZARDOZ LEBT) oder DIE ZARDOZLOLITAS (Keine Angst)

JONATHAN MEESE – works and poses during first premiere performance of his theatre play “LOLITA (R)evolution (Rufschädigenst) – Ihr Alle seid die Lolita Eurer Selbst” at the Schauspiel Dortmund theatre on Feb. 15, 2020 in Dortmund, Germany.

WIEN-PREMIERE

Donnerstag, 04. November 2021 | 19:30 Uhr /3 Std

Besetzung: mit Maximilian Brauer – Uwe Schmieder – Bernhard Schütz –

Lilith Stangenberg – Anke Zillich

Regie, Bühne, Kostüm Jonathan Meese

Bühnenmitarbeit Louisa Robin – Nane Thomas

Kostümmitarbeit Mona Ulrich

Dramaturgie, Soundtrack Henning Nass

Arthur-Schnitzler-Platz 1, A-1070 Wien

https://www.volkstheater.at/produktion/923544/kampf-l-o-l-i-t-a-evolution-ist-chef-oder-l-o-l-i-t-a-d-z-i-o-zardoz-fliegt-wieder

JONATHAN MEESE – German artist, works and poses during first premiere performance of his theatre play “LOLITA (R)evolution (Rufschädigenst) – Ihr Alle seid die Lolita Eurer Selbst” at the Schauspiel Dortmund theatre Germany. 15. Feb. 2020

Jonathan Meese zeigt sein neues Theaterprojekt in Wien. Es wurde 2020 für das Schauspiel Dortmund entwickelt und konnte in den Zeiten von Corona nur ein einziges Mal aufgeführt werden. Für das Volkstheater wird die Produktion des bildenden Künstlers und Performers überarbeitet und in kleiner, exklusiver Serie aufgeführt. Basierend auf dem gleichnamigen und umstrittenen wie weltberühmten Roman des russischen Autors Vladimir Nabokov, stellt Meese den Mythos Lolita ins Zentrum seiner Kunst und überführt die Romanvorlage in seinen eigenen mythologischen Kosmos:
Lolita als die einzige Alternative zu allem, Lolita als Utopie und als Idealbild der Frau, die perfekte Verkörperung einer zu errichtenden neuen Ordnung. Lolita wird angestarrt und rückhaltlos bewundert und verehrt. Sie löst bei Betrachter*innen die Revolution aus. „Lo-li-ta: Die Zungenspitze unternimmt eine Reise von drei Schritten den Gaumen herunter, um beim dritten an die Zähne zu stoßen …“ (Nabokov)

Lo. Li. Ta. Das ist das ideale, bloße Bild einer Sache, die reine Waffe, die kein Mensch mehr ist, sondern ein Zustand, wie – für Meese – Marquis de Sade, Oscar Wilde, Scarlett Johansson, Adolf Hitler oder auch die Kaiserin Sissi. Alle Darstellerinnen sind alle Figuren des Romans gleichzeitig: Jeder ist eine Lolita oder eine Dolly oder eine Dolores oder einfach nur eine Lo. Natürlich sind sie auch Lolitas Mutter, Dolores Haze oder Hauptprotagonist Humbert Humbert sowie sein Konkurrent Clare Quilty, als auch Zardoz, Captain Spock, Robespierre und SS Obersturmbandführer Tanz …
Ohne feste Absprachen oder Spielanleitungen entsteht an jedem Abend – mit Gästen wie Lilith Stangenberg, Bernhard Schütz, Maximilian Brauer und natürlich Jonathan Meese selbst auf der Bühne – eine neue Erzählung. Die so entstehenden Bilderwelten verbinden sich mit Wörtern oder kurzen Texten zu einem dichten Netz von Informationen und verleihen diesen speziellen Abenden emblematischen Charakter. Es gilt das Prinzip der Sporttasche: Pack ein, was du zum Spielen brauchst!

Jonathan Meese führt durch die Ausstellung “Die Dr. Mabusenlolita (Zwischen Abstraktion und Wahn)”

Image: Schauspiel Dortmund theatre Germany

JONATHAN MEESE – German artist JONATHAN MEESE works and poses during first premiere performance of his theatre play “LOLITA (R)evolution (Rufschädigenst) ~ Ihr Alle seid die Lolita Eurer Selbst” at the Schauspiel Dortmund theatre on Feb. 15, 2020 in Dortmund, Germany. Jonathan Meese performs as actor, director, stage and costume designer a theatre series. Further performances take place on 21.3., 3.4., 25.4. and 16.5.2020. Meese performs with actors Maximilian Brauer, Uwe Schmieder, Bernhard Schütz, Lilith Stangenberg and Anke Zillich.

PHOTO COPYRIGHT AND CREDIT LINE IS TO USE COMPLETLY ON THE SAME PAGE OF IMAGE PUBLISHING: 2020 © PHOTOGRAPHY JAN BAUER . NET / COURTESY JONATHAN MEESE . COM Scene/ Keywords: Aktion, Action, Portrait, Portraet, Porträt 15.02.2020 Dortmund, Deutschland http://www.janbauer.net

JONATHAN MEESE – works and poses during first premiere performance of his theatre play “LOLITA (R)evolution (Rufschädigenst) ~ Ihr Alle seid die Lolita Eurer Selbst” at the Schauspiel Dortmund theatre on Feb. 15, 2020 in Dortmund, Germany.

V°T V o l k s t h e a t e r

EUR 15,– bis EUR 58,–

T i c k e t s ab 11.10.2021

KARTENSERVICE +43 1 52 111-400

Öffnungszeiten Mo–Sa 12:00–19:30 Uhr

kartenservice@volkstheater.at

https://webshop.jetticket.net/volkstheater/SelectSeats?ret=2&e=12653

https://www.volkstheater.at/produktion/923544/kampf-l-o-l-i-t-a-evolution-ist-chef-oder-l-o-l-i-t-a-d-z-i-o-zardoz-fliegt-wieder

estherartnewsletter_logo_georgia
EVENT LOG: If you want toannounce your event in EstherArtNewsletter please fill out the form. http://www.estherartnewsletter.com/event-log

 

Finite Rants

Fondazione Prada

FINITE RANTS #11

VISUAL ESSAY BY ELIZABETH DILLER

curated by Luigi Alberto Cippini and Niccolò Gravina

Alexander Kluge, Satoshi Fujiwara, Bertrand Bonello, Brady Corbet, Christian Marazzi, Eduardo Williams, Caroline Poggi and Jonathan Vinel, REMEMBER, Shumon Basar, Alessia Gunawan,

Kate Crawford and Elizabeth Diller

fondazioneprada.org

https://lnkd.in/gWfkp9_D

https://www.fondazioneprada.org/project/finiterants/?lang=en

“Finite Rants” is an online project curated by Luigi Alberto Cippini and Niccolò Gravina, a series of visual essays commissioned by Fondazione Prada to filmmakers, artists, intellectuals and scholars.

The list of authors includes German director and writer Alexander Kluge, Japanese photographer Satoshi Fujiwara, French director Bertrand Bonello, American director and actor Brady Corbet, Swiss economist Christian Marazzi, Argentinian director Eduardo Williams, French directors Caroline Poggi and Jonathan Vinel, REMEMBER, writer and cultural critic Shumon Basar, photographer Alessia Gunawan, AI researcher and professor Kate Crawford and architect Elizabeth Diller.

As stated by avant-garde director Hans Richter in 1940, the film or video essay is a form of expression capable of creating “images for mental notions” and of portraying concepts. Starting from Richter’s ideas, some later theorists identify specific traits in the video essay, such as creative freedom, complexity, reflexivity, the crossing of film genres and the transgression of linguistic conventions. “Finite Rants” aims to test the versatility of the visual essay in expressing thought images and demonstrate its relevance in contemporary visual production.

The aesthetic and theoretical roots of “Finite Rants” can be traced back to the experimental work La Jetée (1962) by French author Chris Marker. Defined by its creator as “photo-roman”, La Jetée is described by its voice-over as “the story of a man obsessed with an image of his childhood”. Set in a fictional Paris almost destroyed by a future nuclear holocaust, this dystopian, intimate and theoretical film expresses its distance from later narrative experimentations. The film thus integrates science fiction and obscure psychological introspection into a hybrid form, eliminating every concept of space and time, and freeing itself from a form generally considered definite. The authors of “Finite Rants” are therefore invited to confront themselves with a radical model of cinematic experimentation such as La Jetée, a fragmentary and dispersive story, consisting of a single short film sequence and a succession of static frames, which questions the very idea of cinema, understood as a set of moving images.

Following a process of creative collaboration between the authors and Fondazione Prada, the visual contributions featured in “Finite Rants” analyze social, political and cultural issues that have emerged in our present time and are normally addressed by the media with a documentary approach. Through the creation, editing and post-production of raw, heterogeneous and diverse images and visual materials, the authors are able to express personal visions and poetics that involve the viewer in an active and reflective role.

Follow “Finite Rants” on Youtube

VISUAL ESSAYS