DOCUMENTA KASSEL

DOCUMENTA KASSEL

PRESSETERMINE: Mittwoch, 15.– Freitag, 17. Juni 2022

documenta fifteen Pressevorbesichtigung:

Mittwoch, 15. Juni 2022

Pressekonferenz: Beginn: 11 Uhr MEZ

Curator: ruangrupa Kollektiv

18 JUNE – 25 SEPTEMBER 2022

Auestadion, Frankfurter Str. 143, 34121 Kassel

@documenta-fifteen.de

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DOCUMENTA FIFTEEN

ruangrupa kuratiert die fünfzehnte Ausgabe der documenta. Das Künstler*innenkollektiv aus Jakarta hat ihrer documenta fifteen die Werte und Ideen von lumbung (indonesischer Begriff für eine gemeinschaftlich genutzte Reisscheune) zugrunde gelegt. Als künstlerisches und ökonomisches Modell fußt lumbung auf Grundsätzen wie Kollektivität, gemeinschaftlichem Ressourcenaufbau und gerechter Verteilung und verwirklicht sich in allen Bereichen der Zusammenarbeit und Ausstellungskonzeption.

ruangrupa: „Wir wollen eine global ausgerichtete, kooperative und interdisziplinäre Kunst- und Kulturplattform schaffen, die über die 100 Tage der documenta fifteen hinaus wirksam bleibt. Unser kuratorischer Ansatz zielt auf ein anders geartetes, gemeinschaftlich ausgerichtetes Modell der Ressourcennutzung – ökonomisch, aber auch im Hinblick auf Ideen, Wissen, Programme und Innovationen.“

ruangrupa hat der documenta fifteen die Werte und Ideen von lumbung zugrunde gelegt. lumbung, direkt übersetzt „Reisscheune“, bezeichnet einen in den ländlichen Gebieten Indonesiens gemeinschaftlich genutzten Bau, in dem die Ernte einer Gemeinde als gemeinsame Ressource für die Zukunft zusammengetragen, gelagert und nach gemeinsam bestimmten Kriterien verteilt wird. Als konkrete Praxis ist lumbung der Ausgangspunkt der documenta fifteen: Grundsätze von Kollektivität, Ressourcenaufbau und gerechter Verteilung stehen im Mittelpunkt der kuratorischen Arbeit und prägen den gesamten Prozess – die Struktur, das Selbstverständnis und das Erscheinungsbild der documenta fifteen

Die Arbeitsweise des Kollektivs beruht auf einem alternativen, gemeinschaftlich ausgerichteten Modell der Nachhaltigkeit in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht, bei dem Ressourcen, Ideen oder Wissen geteilt werden, sowie auf sozialer Teilhabe. Der Gedanke der Nachhaltigkeit wird auch bei der Ausstellungsplanung in all seinen Ausprägungen umfassend berücksichtigt.

RUANGRUPA

ruangrupa ist ein 2000 gegründetes und in Jakarta, Indonesien, ansässiges Kollektiv. Als gemeinnützige Organisation fördert ruangrupa durch die Einbindung von Künstler*innen und anderen Disziplinen wie Sozialwissenschaften, Politik, Technologie oder Medien die künstlerische Idee im urbanen und kulturellen Kontext, um kritische Betrachtungen und Sichtweisen auf urbane Probleme der Gegenwart in Indonesien zu eröffnen.

documenta_FIndungskomission: Der internationale documenta Beirat: Frances Morris, Amar Kanwar, Philippe Pirotte, Elvira Dyangani Ose, Ute Meta Bauer, Jochen Volz, Charles Esche, Gabi Ngcobo, 2019, Foto: Nicolas Wefers

DOCUMENTA KOMMISSION

ruangrupa wurde von der international besetzten documenta Kommission einstimmig zur Künstlerischen Leitung der documenta fifteen ausgewählt und vom Aufsichtsrat ernannt. Die Findungskommission begründet ihre Entscheidung für ruangrupa unter anderem mit dem partizipativen Ansatz des Kollektivs: „In einer Zeit, in der innovative Kraft insbesondere von unabhängigen, gemeinschaftlich agierenden Organisationen ausgeht, erscheint es folgerichtig, diesem kollektiven Ansatz mit der documenta eine Plattform zu bieten.“

LAUFZEIT UND ÖFFNUNGSZEITEN

Die documenta fifteen findet vom 18. Juni bis 25. September 2022 in Kassel statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die regulären Öffnungszeiten sind von 10-20 Uhr. Veranstaltungszeiten können davon abweichen.

Einen Plan mit allen Veranstaltungsorten in Kassel finden Sie in Kürze hier.

ANREISE UND WEGBESCHREIBUNG

documenta und Museum Fridericianum gGmbH
Friedrichsplatz 18, 34117 Kassel

@documenta-fifteen.de

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ICH BIN CARMEN_V°T

V°T//VOLKSTHEATER
ICH BIN CARMEN کارمن من ھستم UND DAS IST KEIN LIEBESLIED
Uraufführung
Musiktheater nach Georges Bizet

Einmalige Vorstellung in Wien

Wien-Premiere: Freitag, 6. Mai 2022 | 19:30 Uhr
im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit Hasti Molavian

in der Roten Bar statt
von Paul-Georg Dittrich, Hasti Molavian, Christopher Scheuer, Tobias Schwencke
Regie Paul-Georg Dittrich
Ausstattung PIA DEDERICHS
Musikalische Leitung, Arrangement, Klavier TOBIAS SCHWENCKE
Live Elektronik, Sensortechnik CHRISTOPHER SCHEUER
Video KAI WIDO MEYER
Produktionsleitung THOMAS SCHMÖLZ
Dramaturgie ISABELLE BECKER
Mit HASTI MOLAVIAN
in deutscher, französischer und persischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Arthur-Schnitzler-Platz 1 1070 Wien, Austria

https://www.volkstheater.at/produktion/999034/ich-bin-carmen-%da%be%d8%b3%d8%aa%d9%85-%d9%85%d9%86-%da%a9%d8%a7%d8%b1%d9%85%d9%86-und-das-ist-kein-liebeslied/

ICH BIN CARMEN UND DAS IST KEIN LIEBESLIED / Musiktheater nach Georges Bizet Hasti Molavian © Jörg Landsberg

Am 6. Mai findet das gefeierte Musiktheaterstück „Ich bin Carmen ھستم من کارمن und das ist kein Liebeslied“ nach Georges Bizet in der Regie von Paul-Georg Dittrich mit Volkstheater-Ensemblemitglied Hasti Molavian einmalig im Volkstheater statt.

Nach wie vor zählt die Oper Carmen zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Genres. Paul-Georg Dittrich, Hasti Molavian, Christopher Scheuer und Tobias Schwencke haben in ihrer Neuinterpretation „Ich bin Carmen ھستم من کارمن und das ist kein Liebeslied“ eine reflektierte Neuinszenierung geschaffen und verknüpfen Molavians autobiografische Erlebnisstränge assoziativ mit der berühmten Oper Carmen: Träume, Ängste und ein immenser Freiheits- und Selbstbestimmungsdrang.

Molavian ist gebürtige Iranerin und musste als Kind nicht nur ihren Geigenkoffer vor der Sittenpolizei verstecken, sondern auch der Klang ihrer Stimme musste bei ihren Soloauftritten im Chor durch synchrone Lippenbewegungen der anderen Chormitglieder vertuscht werden. Mit 17 Jahren verließ sie ihre iranische Heimat nach Deutschland, um sich dort ihren Traum zu erfüllen: Opernsängerin zu werden: „Leben ist Selbstbestimmung und niemand soll mir mehr vorschreiben dürfen, wie ich zu leben habe, noch, was Musik ist.“
Seit der Spielzeit 20/21 ist Hasti Molavian festes Ensemblemitglied im Volkstheater und steht zur Zeit u. a. in „humanistää!“ auf der Bühne.

In Kooperation zwischen dem Theater Bielefeld und dem Theater Bremen wurde die Produktion mehrfach sehr erfolgreich aufgeführt. Nun kommt ICH BIN CARMEN ھستم من کارمن UND DAS IST KEIN LIEBESLIED für einen Abend ins Volkstheater.


Eine Siebenjährige, die jeden Mittwoch auf dem Weg zum Geigenunterricht den Teheraner Azadi
Platz überquert – in der Hand einen blauen Müllsack, in dem ihr Geigenkasten versteckt ist, um
keinen Ärger mit der Sittenpolizei zu bekommen, die Saiten der Geige durch ein Handtuch
gedämpft. Mit elf beginnt sie zu singen, in einem Chor, und auch hier muss Klang getarnt werden:
der ihrer Stimme – bei ihren Solos bewegt der Rest des Chors synchron die Lippen. Mit siebzehn
verlässt Hasti Molavian dann ihre iranische Heimat, um ihren Traum leben zu können:
Opernsängerin zu werden.


„Leben ist Selbstbestimmung, und niemand soll mir mehr vorschreiben dürfen, wie ich zu leben
habe, noch, was Musik ist.“ Hasti Molavian, in Deutschland ausgebildete Mezzosopranistin, steht
im Zentrum eines interkulturellen iranisch-europäischen Musiktheaterprojekts. Es verbindet
assoziativ Molavians autobiographische Erlebnisstränge mit Themen, Motiven und Figuren aus
Bizets weltberühmter Opern CARMEN: Träume, Ängste einer vernarbten Vergangenheit – und
einen immensen Freiheits- und Selbstbestimmungsdrang.


Hasti Molavian, seit 2020 festes Ensemblemitglied am Volkstheater, Regisseur Paul-Georg
Dittrich und das Komponistenduo Scheuer/Schwencke befragen in ICH BIN CARMEN UND DAS
IST KEIN LIEBESLIED die Narrative zweier Welten nach Gesellschafts- und Geschlechterbildern.
Sie entwerfen mittels neuartiger Bild-Klang-Kompositionen eine utopische Gegenwelt: zwischen
Bizet und persischem Sprechgesang (Naghali), zwischen Teheraner Originalschauplätzen und
einem poetischen Erinnerungsraum.


Wow!, das also kann Oper, wenn man sie nur lässt.“ (taz)
„Ovationen belohnten diese wahrlich unter die Haut gehende Aufführung, die es mit ihrem offenen
Ende tatsächlich schafft, aus der privaten, ja intimen Auseinandersetzung der Protagonistin mit
der Opernfigur eine Verbindlichkeit herzustellen: Das geht uns alle an.“ (Neue Musikzeitung)
Gefördert durch die Kunststiftung NRW. Entstanden in Kooperation zwischen dem Theater Bielefeld und dem Theater
Bremen. Koordiniert von 2eleven music film.

Bitte beachten Sie: Die Bezahlung von im Internet gebuchten Karten ist nur mit Kreditkarte oder Sofortüberweisung möglich. Ermäßigte Karten können nicht im Internet gebucht werden!
Für Ermäßigungen, nehmen Sie bitte mit unserer Tageskassa T +43 (0)1 52 111-400 Kontakt auf, wir beraten Sie gerne.

NEU – alle unter 27 Jahren können ab jetzt im Vorverkauf ONLINE buchen! Die Ermäßigung wird erst in der Auswahl bzw. im Warenkorb angezeigt, wenn Sie sich registriert bzw. angemeldet haben. Pro Vorstellung kann nur 1 Karte mit einem Account gekauft werden.

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EINSTEIN ON THE BEACH

Wiener Festwochen 202

HALLE E IM MUSEUMSQUARTIER

Susanne Kennedy, Markus Selg, Philip Glass, André de Ridder

EINSTEIN ON THE BEACH

Freitag, 10. JUNI 2022 | 19 Uhr

Samstag, 11. JUNI 2022 | 18 Uhr

EINFÜHRUNG ZUR MUSIK

mit André de Ridder, 11. Juni 2022 | 17 Uhr

BÜHNENFÜHRUNG FÜR CLUBMITGLIEDER

Samstag, 11. Juni 2022 | 17 Uhr

Exklusiv für Clubmitglieder

Sprache Englisch mit deutschen Übertiteln

Dauer ca. 4 Std.

Individuelle Pausen sind jederzeit möglich

Festival: 13. Mai – 18. Juni 2022

Museumsplatz 1, 1070 Wien

U3, 49, 48A Volkstheater

https://www.festwochen.at/einstein-on-the-beach

Einstein on the beach Susanne Kennedy 01 c Markus Selg 1920×1280

Die Theatererneuerin Susanne Kennedy und der bildende Künstler Markus Selg inszenieren zum ersten Mal eine Oper. Gemeinsam lassen sie ein futuristisches Werk zwischen Installation, Ritual und Theater entstehen. Mit ihrer unverkennbaren Theatersprache sprengen sie dabei Grenzen zwischen Mensch und Maschine, Realität und Simulation, zwischen Theater, bildender Kunst und virtuellen Welten. Auf der sich beständig drehenden Bühne pflegt eine neuartige Gemeinschaft eine außergewöhnliche Bewegungssprache. Sie scheint nach eigenen, rätselhaften Regeln zu leben. Inspiriert vom unkonventionellen Genie Albert Einstein, schufen Philip Glass und Robert Wilson mit Einstein on the Beach ein Meisterwerk des 20. Jahrhunderts, das mit allen Regeln der Oper bricht und keiner linearen Erzählstruktur folgt. Repetitive Patterns machen die Zeit als sinnliches Phänomen erlebbar. In der neu konzipierten Version entsteht eine immersive Gegenwärtigkeit, in der Zukunft und Vergangenheit ineinanderlaufen. Aus der Trance in die Utopie: Rauschhaftes Musiktheater als Grenzerfahrung.

Künstlerisches Team

Konzept Susanne Kennedy, Markus Selg Musikalische Leitung André de Ridder Mit Musik von Philip Glass Bühne Markus Selg Kostüme Teresa Vergho Sound Richard Janssen Video Rodrik Biersteker Licht Cornelius Hunziker Dramaturgie Meret Kündig Choreografische Mitarbeit Ixchel Mendoza Hernandez Musikalische Einstudierung Thomas Wise Korrepetition, Coaching Irina Krasnovska, Leonid Maximov Regieassistenz Caterina Cianfarini Assistenz Bühnenbild Julia Kraushaar Assistenz Kostüme Karoline Gundermann Inspizienz Jean-Pierre Bitterli Beleuchtungs- und Videoinspizienz Emilien Calpas Übertitel Riku Rokkanen Ton Cornelius Bohn Mit Suzan Boogaerdt, Tommy Cattin, Ixchel Mendoza Hernández , Tarren Johnson, Dominic Santia, Frank Willens Musik Diamanda Dramm (Solovioline), Álfheiður Erla Guðmundsdóttir (Solo-Sopran) Chor Basler Madrigalisten Orchester Ensemble Phoenix Basel

Die Vorstellungen in Wien werden unterstützt von Schweizerische Botschaft in Österreich.

DANK

Dauer ca. 4 Std.

Individuelle Pausen sind jederzeit möglich

Preis 45 Euro

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DER RING DES NIBELUNGEN

Wiener Festwochen 2022

HALLE E IM MUSEUMSQUARTIER

Christopher Rüping, Necati Öziri

DER RING DES NIBELUNGEN

Mittwoch, 1. JUNI 2022 | 19 Uhr

Donnerstag, 2. JUNI 2022 | 19 Uhr

Freitag, 3. JUNI 2022 | 19 Uhr

Sprache Deutsch mit englischen Übertiteln

Dauer ca. 4 Std., inkl. 1 Pause

Festival: 13. Mai – 18. Juni 2022

Museumsplatz 1, 1070 Wien

U3, 49, 48A Volkstheater

https://www.festwochen.at/der-ring-des-nibelungen

Der-Ring-des-Nibelungen_Christopher-Rueping_2088-B_jpeg_c_Sabina-Boesch

Richard Wagners Der Ring des Nibelungen ist ein Opernmonster. Was tun mit dieser gigantomanischen Komposition und ihren ideologischen Implikationen? Autor Necati Öziri, der mit seinen Stücken den westlichen Theaterkanon korrigieren will, arbeitet für seinen Wagner-Widerspruch die werkimmanenten Unterdrückungsverhältnisse heraus und kontrastiert den Heroismus mit intimen, aber kraftvollen Gegenerzählungen von sich verletzbar machenden Menschen. So finden diejenigen, die bei Wagner keine Stimme haben, eine eigene Sprache und begeben sich auf die Suche nach einem „Wir“, das nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner meint. Als Musikdirektoren besetzen Black Cracker und Jonas Holle ihr Ring-Orchester mit acht zeitgenössischen Popmusiker:innen und arrangieren deren Gegenkompositionen zum außergewöhnlichen Soundtrack einer vielstimmigen Inszenierung. Für den schon zwei Mal mit dem Nestroy-Preis ausgezeichneten Regisseur Christopher Rüping ist seine erste Auseinandersetzung mit dem Opernrepertoire auch die erste Arbeit, die er vor Wiener Publikum zeigt. Dieser neue Ring atomisiert das Gesamtkunstwerk und lässt eine Diversität von Perspektiven miteinander in Verbindung treten.

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Künstlerisches Team

Regie Christopher Rüping Text Necati Öziri Mit Maja Beckmann, Black Cracker, Nils Kahnwald, Benjamin Lillie, Wiebke Mollenhauer, Matthias Neukirch, Necati Öziri, Steven Sowah, Yodit Tarikwa Bühne Jonathan Mertz Kostüme Lene Schwind Mitarbeit Kostüme Ulf Brauner Musikalische Leitung Black Cracker, Jonas Holle Mit Musik von Born In Flamez, Gil Schneider, Isa GT, Ixa Psybourg, Legion Seven, Leo Luchini, Philipp Hülsenbeck, Simonne Jones Licht Gerhard Patzelt Video Emma Lou Herrmann Dramaturgie Katinka Deecke Audience Development Silvan Gisler Touring, International Relations Sonja Hildebrandt Produktionsassistenz Josephine Scheibe, Leila Vidal-Sephiha Assistenz Kostüme Naïma Alissa Trabelsi Assistenz Bühne Karl Dietrich Hospitanz Produktion Rosa-Lin Meesen Hospitanz Bühne Samira Agoropoulos Hospitanz Kostüme Valeria Ballek Inspizienz Dayen Tuskan Soufflage Katja Weppler Übersetzung Text Anna Galt (Panthea) Übersetzung Proben Alain Angehrn, Lux Züst Übersetzung Übertitel Sinikka Weber Übertitel Einrichtung Naomi Boyce (Panthea)

MITTEN

Eine kollektive Besetzung weißer Opernhegemonie mit Black Cracker. Im Rahmen von MITTEN.

Sprache Deutsch mit englischen Übertiteln
Dauer ca. 4 Std., inkl. 1 Pause
Preise 15 / 25 / 38 / 45 / 50 Euro

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LA CERISAIE_DER KIRSCHGARTEN

Wiener Festwochen 2022

HALLE E IM MUSEUMSQUARTIER

Tiago Rodrigues, Anton Tschechow

LA CERISAIE / DER KIRSCHGARTEN

Donnerstag, 26. MAI 2022 | 19.30 Uhr

PUBLIKUMSGESPRÄCH

26. Mai 2022 | im Anschluss an die Vorstellung

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Freitag, 27. MAI 2022 | 19.30 Uhr

Samstag, 28. MAI 2022 | 19.30 Uhr

BÜHNENFÜHRUNG FÜR CLUBMITGLIEDER

Freitag, 27. Mai 2022 | 18.30 Uhr

Samstag, 28. Mai 2022 | 18.30 Uhr

Exklusiv für Clubmitglieder.

Sonntag, 29. MAI 2022 | 19.30 Uhr

Sprache Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln

Festival: 13. Mai – 18. Juni 2022

Museumsplatz 1, 1070 Wien

U3, 49, 48A Volkstheater

https://www.festwochen.at/la-cerisaie-der-kirschgarten

LaCerisaie_TiagoRodrigues_c_Christophe-Raynaud-de-Lage_FestivaldAvignon_05

Nach den umjubelten Produktionen By heart (2016), Sopro (2019) und Catarina e a beleza de matar fascistas (2021) gastiert der Regisseur und frisch gekürte Leiter des angesehenen Festival d’Avignon Tiago Rodrigues heuer mit einem Theaterklassiker bei den Wiener Festwochen. Anton Tschechows Der Kirschgarten erzählt in zeitloser Eleganz vom Vergehen der Zeit, vom Untergang einst üppiger Welten. In der exquisiten Inszenierung ist es die einzigartige Isabelle Huppert, die in der Rolle der Gutsbesitzerin Ljubow erleben muss, wie das Familienanwesen verloren geht. Rodrigues wendet diesen Verlust von Privatbesitz ins Grundsätzliche und zeichnet eine endliche, endgültig dem Untergang geweihte Welt der Ausbeutung. Die bevorstehende Veränderung der Verhältnisse ist unausweichlich. Eine große Tragödie und auch eine große Komödie. Beeindruckend dargeboten von einem diversen Schauspielensemble, dessen kompromissloses Zusammenspiel den Klassiker zu einem gegenwärtigen Erlebnis macht.

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Künstlerisches Team

Regie Tiago Rodrigues Text Anton Tschechow Übersetzung André Markowicz, Françoise Morvan Künstlerische Mitarbeit Magda Bizarro Bühne Fernando Ribeiro Licht Nuno Meira Kostüme José António Tenente Maske Sylvie Cailler, Jocelyne Milazzo Mit Musik von Hélder Gonçalves (Komposition), Tiago Rodrigues (Text) Ton Pedro Costa Regieassistenz Ilyas Mettioui Mit Isabelle Huppert, Isabel Abreu, Tom Adjibi, Nadim Ahmed, Suzanne Aubert, Marcel Bozonnet, Océane Caïraty, Alex Descas, Adama Diop, David Geselson, Grégoire Monsaingeon, Alison Valence Musik Manuela Azevedo, Hélder Gonçalves Bühnenbildbau Ateliers du Festival d’Avignon Kostümproduktion Ateliers du TNP de Villeurbanne

DANK

Die Vorstellungen in Wien werden unterstützt von Institut français d’Autriche.

TAGESKASSE IM FOYER DER HALLE E+G IM MUSEUMSQUARTIER

Museumsplatz 1, 1070 Wien

U3, 49, 48A Volkstheater

GEÖFFNET AB 2. MAI: TÄGLICH 10-18 UHR

LA CERISAIE / DER KIRSCHGARTEN

Dauer 2 Std. 10 Min.

Preise 15 / 25 / 35 / 45 / 55 Euro

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Biennale Arte 2022_National Participations

Biennale Arte 2022

National Participations

LA BIENNALE DI VENEZIA 2022
59th International Art Exhibition
cecilia 13.15.03

BIENNALE ARTE 2022

The 59th International Art Exhibition

IL LATTE DEI SOGNI / THE MILK OF DREAMS

Pre-opening: Press and professionals

20, 21 and 22 April 2022

Open to the public:

Saturday 23 April – Sunday 27 November 2022.

Central Pavilion (Giardini) and in the Arsenale

https://www.labiennale.org/en/art/2022/national-participations

Commissioners, Curators, Exhibitors, Venues

*** New participations: Republic of Cameroon, Namibia, Nepal, Sultanate of Oman, Uganda

* Republic of Kazakhstan, Kyrgyz Republic and Republic of Uzbekistan participate for the first time with their own pavilion

Gharib Armenia

PAVILION OF ARMENIA

59th International Art Exhibition La Biennale di Venezia

Andrius Arutiunian: Gharīb

Opening reception: 21. April 2022 | 5–7pm

launch of The Book of Gharīb and Hallow Ground vinyl

Curators: Anne Davidian and Elena Sorokina

Commissioner: Arayik Khzmalyan, Deputy Minister of Education, Science, Culture and Sports of the Republic of Armenia

April 23–November 27, 2022

Hours: Tuesday–Sunday 11am–7pm

2125, Campo Tana, Castello Venice Italy

https://www.instagram

https://www.instagram.com/gharib_pavilion/

AZERBAIJAN (Republic of)
Born to Love

Exhibitors: Narmin Israfilova, Infinity, Ramina Saadatkhan, Fidan Novruzova,

Fidan Akhundova, Sabiha Khankishiyeva, Agdes Baghirzade
Commissioner: Mammad Ahmadzada, Ambassador of the Republic of Azerbaijan;

Curator: Emin Mammadov;
Venue: Procuratie Vecchie San Marco 153/a/139

BANGLADESH (People’​s Republic of)
Time: Mask and Unmask

Exhibitors: Jamal Uddin Ahmed, Mohammad Iqbal, Harun-Ar-Rashid,

Sumon Wahed, Promity Hossain, Mohammad Eunus, Marco Cassarà,

Franco Marrocco, Giuseppe Diego Spinelli
Commissioner: Liaquat Ali Lucky; Curator: Viviana Vannucci;
Venue: Palazzo Pisani Revedin, San Marco 4013

BOLIVIA
Wara Wara Jawira

Curator/Exhibitor: Warmichacha
Commissioner: Roberto Aguilar Quisbert
Venue: Artspace4rent, Cannaregio 4120

Bulgaria

BULGARIA
There You Are

Exhibitor: Michail Michailov
Commissioner: Iara Boubnova; Curator: Irina Batkova;
Venue: Spazio Ravà, San Polo 1100

CAMEROON (Republic of) ***
The Time of the Chimeras

Exhibitors: Francis Nathan Abiamba (Afran), Angéle Etoundi Essamba, Justine Gaga, Salifou Lindou, Shay Frisch, Umberto Mariani, Matteo Mezzadri, Jorge R. Pombo, NFT (Kevin Abosch, João Angelini, Marco Bertìn (Berxit), Cryptoart Driver, Lana Denina, Alberto Echegaray Guevara, Genesis People, Joachim Hildebrand, Meng Huang, Eduardo Kac, Giulia Kosice, Julio Le Parc, Marina Nuñez, Miguel Soler-Roig, Miguel Ángel Vidal, Burkhard von Harder, Gabe Weis, Clark Winter, Shavonne Wong, Wang Xing, Alessandro Zannier, ZZH)

Curators: Paul Emmanuel Loga Mahop, Sandro Orlandi Stagl

Commissioner: Armand Abanda Maye
Venue: Liceo Artistico Guggenheim,

Dorsoduro 2613 and Palazzo Ca’ Bernardo Molon, San Polo 2186

CROATIA
Untitled (Croatian Pavilion) 2022

Exhibitor: Tomo Savić-Gecan.

Curator: Elena Filipovic
Commissioner: Ministry of Culture and Media of the Republic of Croatia
Venue: via Garibaldi 1513, Castello

CUBA
Terra Ignota, (proposals for a New World)

Exhibitors: Rafael Villares, Kcho,Giuseppe Stampone

Curator: Nelson Ramirez de Arellano Conde
Commissioner: Norma Rodriguez Derivet
Venue: Isola di San Servolo

GEORGIA
I Pity the Garden

Exhibitors: Mariam Natroshvili, Detu Jincharadze
Commissioner: Magda Guruli; Curators: Vato Urushadze,

Khatia Tchokhonelidze, Giorgi Spanderashvili;
Venue: Spazio Punch, Fondamenta S. Biagio, 800/O, Giudecca

https://inbetween.media/en/National_Pavilion_Georgia

https://www.spaziopunch.com/

https://bit.ly/3GrwOdU

https://nuovaicona.org

GRENADA
An Unknown that Does Not Terrify

Exhibitors: Cypher Art Collective of Grenada: Oliver Benoit, Billy Gerard Frank,

Ian Friday, Asher Mains, Susan Mains, Angus Martin, Samuel Ogilvie, Giancarlo Flati,

Identity Collective, Anna Maria Li Gotti, Nino Perrone, Rossella Pezzino de Geronimo,

Marialuisa Tadei

Commissioner: Susan Mains; Curator: Daniele Radini Tedeschi
Venue: Il Giardino Bianco Art SpaceVia Giuseppe Garibaldi, 1814

GUATEMALA
Inclusion

Curator/Exhibitor: Christian Escobar “Chrispapita”
Commissioner: Felipe Amado Aguilar Marroquin, Minister of Culture
Venue: SPUMA – Space For The Arts Giudecca 800/R

IVORY COAST
The dreams of a story

Exhibitors: Frédéric Bruly Bouabré, Abdoulaye Diarrassouba dit Aboudia,

Armand Boua, Saint-Etienne Yéanzi dit Yeanzi, Laetitia Ky, Aron Demetz

Curators: Massimo Scaringella, Alessandro Romanini
Commissioner: Henri Koffissé N’koumo

Venue: Magazzino del Sale 3, Dorsoduro 264

KAZAKHSTAN (Republic of) *
Lai-Phi-Chu-Plee-Lapa
Centre for the New Genius

Curators/Exhibitors: ORTA collective (Alexandra Morozova, Rusten Begenov,

Darya Jumelya, Alexander Bakanov, Sabina Kuangaliyeva)
Commissioner: Meruyert Kaliyeva;
Venue: Spazio Arco, Dorsoduro 1485

KENYA
Exercises in Conversation

Exhibitors: Dickens Otieno, Syowia Kyambi, Kaloki Nyamai, Wanja Kimani
Commissioner: Kiprop Lagat; Curator: Jimmy Ogonga;
Venue: Fàbrica 33, Cannaregio 5063

KYRGYZ REPUBLIC *
Gates of Turan

Exhibitor: Firouz Farman Farmaian
Commissioner: Saltanat Abdyldaevna Amanova;

Curator: Janet Rady;
Venue: Hydro Space, Giudecca Art District ,Giudecca 211/C

LITHUANIA
Gut Feeling

Exhibitors: Robertas Narkus

Curator: Neringa Bumblienė
Commissioner: Kęstutis Kuizinas;
Venue: Castello 3200 and 3206, Campo de le Gate

NORTH MACEDONIA (Republic of)
Landscape experience

Exhibitors: Robert Jankuloski, Monika Moteska

Curators: Ana Frangovska, Sanja Kojic Mladenov
Commissioner: Dita Starova Qerimi,

National Gallery of the Republic of North Macedonia
Venue: Scuola dei Laneri, Santa Croce 113/A

MONGOLIA
A Journey Through Vulnerability

Exhibitors: Munkhtsetseg Jalkhaajav

Curator: Gantuya Badamgarav
Commissioner: Nomin Chinbat, Minister of Culture of Mongolia;
Venue: Castello 2131

http://www.mongolia-pavilion-venice-biennale.com/

MONTENEGRO
The Art Of Holding Hands as we break through the sedimentary cloud

Exhibitors: Dante Buu, Lidija Delić & Ivan Šuković, Darko Vučković, Jelena Tomašević,

Art Collection of Non-Aligned Countries (Zuzana Chalupova, Rene Portocarrero,

Curator: Natalija Vujošević

unknown author from Iraq and Bernard Matemera
Commissioner: Jelena Božović;
Venue: Palazzo Malipiero, San Marco 3078-3079/A, Ramo Malipiero

NAMIBIA ***
A Bridge to the Desert

Exhibitor: “RENN”

Curator: Marco Furio Ferrario
Commissioner: Marcellinus Swartbooi, Senior Art Education Officer

of the Directorate of Arts: Ministry of Education, Arts and Culture;
Venue: Isola della Certosa

Nepal

NEPAL ***
Tales of Muted Spirits-Dispersed Threads-Twisted Shangri-La

Exhibitor: Ang Tsherin Sherpa (also known as) Tsherin Sherpa

Curators: Hit Man Gurung, Sheelasha Raj Bhandari
Commissioner: Chancellor Kancha Kumar Karmacharya (Nepal Academy of Fine Arts),

Sangeeta Thapa (Founder Director Siddhartha Arts Foundation);
Venue: Castello 994

NETHERLANDS (The)
When the body says Yes

Exhibitor: melanie bonajo

Curators: Orlando Maaike Gouwenberg, Geir Haraldseth, Soraya Pol
Commissioner: Mondriaan Fund;
Venue: Chiesetta della Misericordia of Art Events, Cannaregio

PORTUGAL
Vampires in Space

Exhibitor: Pedro Neves Marques
Commissioner: Direção-Geral Das Artes; Curators: João Mourão/ Luís Silva;
Venue: Palazzo Franchetti San Marco 2847

ROMANIA
You Are Another Me – A Cathedral of the Body

Exhibitor: Adina Pintilie
Commissioner: Attila Kim; Curators: Cosmin Costinas and Viktor Neumann
Venue: Romanian Pavilion, Giardini

and New Gallery of the Romanian Institute for Culture and Humanistic Research

Palazzo Correr, Campo Santa Fosca, Cannareggio 2214

https://www.cathedralofthebody.com/

SAN MARINO (Republic of)
Postumano Metamorfico

Exhibitors: Elisa Cantarelli, Nicoletta Ceccoli, Roberto Paci Dalò, Endless,

Michelangelo Galliani, Rosa Mundi, Anne-Cécile Surga, Michele Tombolini

Curators: Vincenzo Rotondo
Commissioner: Riccardo Varini Scientific Committee: Alessandro Bianchini,

Cristian Contini, Roberto Felicetti, Fulvio Granocchia, Pasquale Lettieri, James Putnam,

Riccardo Varini; Angela Vettese
Venue: Palazzo Donà Dalle Rose, Fondamenta Nove Cannaregio 5038

SYRIAN ARAB REPUBLIC
The Syrians People: a common Destiny

Exhibitors: Saousan Alzubi, Ismaiel Nasra, Adnan Hamideh, Omran Younis,

Aksam Tallaa, Giuseppe Amadio, Marcello Lo Giudice, Lorenzo Puglisi, Hannu Palosuo
Commissioner/Curator: Emad Kashout
Venue: Isola di San Servolo

Uganda

UGANDA
Radiance: They dream In Time

Exhibitors: Acaye Kerunen, Collin Sekajugo
Commissioner: Naumo Juliana Akoryo; Curator: Shaheen Merali;
Venue: Palazzo Palumbo Fossati, San Marco 2597

Ronald Muchatuta ZIMBABWE

ZIMBABWE (Republic of)
I did not leave a sign

Exhibitors: Wallen Mapondera, Ronald Muchatuta, Kresiah Mukwazhi, Terrence Musekiwa

Curator: Fadzai Veronica Muchemwa
Commissioner: Raphael Chikukwa, National Gallery of Zimbabwe
Venue: Santa Maria della Pietà, Calle della Pietà

https://www.alminerech.com/exhibitions/8711-i-did-not-leave-a-sign

https://www.facebook.com/PavilionOfZimbabwe/

http://www.estherartnewsletter.com/news/art-fair

labiennale22_national-participations_Arsenale

Biennale Arte 2022

National Participations

LA BIENNALE DI VENEZIA 2022
59th International Art Exhibition
cecilia 13.15.03

BIENNALE ARTE 2022

The 59th International Art Exhibition

IL LATTE DEI SOGNI / THE MILK OF DREAMS

Pre-opening: Press and professionals

20, 21 and 22 April 2022

Open to the public:

Saturday 23 April – Sunday 27 November 2022.

Central Pavilion (Giardini) and in the Arsenale

https://www.labiennale.org/en/art/2022/national-participations

Commissioners, Curators, Exhibitors, Venues

*** New participations: Republic of Cameroon, Namibia, Nepal, Sultanate of Oman, Uganda

* Republic of Kazakhstan, Kyrgyz Republic and Republic of Uzbekistan participate for the first time with their own pavilion

@albanianpavilion2022 

ALBANIA
Lumturie Blloshmi. From scratch

Inauguration on April 21 2022 | 12.15 pm

Curated by Adela Demetja

Commissioner: Ministry of Culture

23 April – 27 November 2022

ARSENALE Venice

https://www.facebook.com/albanianpavilion2022/



ARGENTINA
The Importance of the Origin Will Be Imported by the Origin of the Substance

Exhibitor: Mónica Heller

Curator: Alejo Ponce de León
Commissioner: Paula Vázquez
Venue: Arsenale

CHILE
Turba Tol Hol-Hol Tol

Exhibitors: Ariel Bustamante, Carla Macchiavello, Dominga Stomayor, Alfredo Thiermann
Commissioner: Ximena Moreno;

Curator: Camila Marambio
Venue: Arsenale

CHINA (People’​s Republic of)
Meta-Scape

Exhibitor: Liu Jiayu, Wang Yuyang, Xu Lei, Central Academy of Fine Arts (CAFA)

Institute of Sci-Tech Arts+Tsinghua Laboratory of Brain and Intelligence (TLBI)

Group Project

Curator: Zhang Zikang
Commissioner: China Arts and Entertainment Group Ltd.

Venue: Arsenale

GHANA
Black Star – The Museum as Freedom

Exhibitors: Na Chainkua Reindorf, Diego Araúja, Afroscope

Curator: Nana Oforiatta Ayim
Commissioner: Akwasi Agyeman, CEO,

Ghana Tourism Authority Ministry of Tourism, Arts And Culture

Venue: Arsenale

GRAND DUCHY OF LUXEMBOURG
Faraway So Close

Exhibitor: Tina Gillen

Curator: Christophe Gallois,
Commissioner: Ministry of Culture;

Mudam Luxembourg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean;

Venue: Arsenale

ICELAND

ICELAND
Perpetual Motion

Exhibitor: Sigurdur Gudjonsson
Commissioner: Auður Jörundsdóttir, Icelandic Art Center;

Curator: Mónica Bello;

Venue: Arsenale

IRELAND
Gather

Exhibitor: Niamh O’Malley
Commissioner: Culture Ireland; Curator: Temple Bar Gallery + Studios;

Venue: Arsenale

Italy

ITALY
Storia della notte e destino delle comete

Exhibitor: Gian Maria Tosatti

Curator: Eugenio Viola;
Commissioner: Onofrio Cutaia,

Direzione Generale Creatività Contemporanea, Ministero della Cultura

Venue: Arsenale

https://www.facebook.com/notteecomete

#MiC#DGCC#BiennaleArte2022#PadiglioneItalia2022 #ItalianPavilion2022

#Notteecomete #Nightsandcomets

KOSOVO (Republic of)
The Monumentality of the Everyday

Exhibitor: Jakup Ferri
Commissioner: Alisa Gojani-Berisha; Curator: Inke Arns

Venue: Arsenale

Latvia

LATVIA
Selling Water by the River

Exhibitors: Skuja Braden (Ingūna Skuja and Melissa D. Braden)
Commissioner: Solvita Krese; Curators: Solvita Krese and Andra Silapētere;

Venue: Arsenale

LEBANON
The World in the Image of Man

Exhibitors: Ayman Baalbaki, Danielle Arbid
Commissioner/Curator: Nada Ghandour

Venue: Arsenale

MALTA
Diplomazija Astuta

Exhibitors: Arcangelo Sassolino, Giuseppe Schembri Bonaci, Brian Schembri

Curators: Keith Sciberras, Jeffrey Uslip
Commissioner: Arts Council Malta

Venue: Arsenale

MEXICO
Hasta que los cantos broten (Until The Songs Spring)

Exhibitors: Mariana Castillo Deball, Naomi Rincón Gallardo,

Fernando Palma Rodríguez and Santiago Borja Charles

Curators: Catalina Lozano and Mauricio Marcin
Commissioner: Diego Sapién

Venue: Arsenale

NEW ZEALAND
Paradise Camp

Exhibitor: Yuki Kihara

Curator: Natalie King
Commissioner: Caren Rangi, Creative New Zealand

Venue: Arsenale

OMAN (Sultanate of) ***

Exhibitors:

Anwar Sonja, Hassan Meer, Budoor Al Riyami, Radhika Al Khimji, Raiya Al Rawahi

Curator: Aisha Stoby
Commissioner : Ministry of Culture, Sports and Youth,

His Excellency Sayyid Saeed bin Sultan bin Yarub Al Busaidi

Venue: Arsenale

PHILIPPINES
Andi taku e sana, Amung taku di sana / All of us present,

This is our gathering

Exhibitors: Gerardo Tan, Felicidad A.Prudente and Sammy N. Buhle

Curators: Yael Buencamino Borromeo and Arvin Flores
Commissioner: National Commission for Culture and the Arts (NCCA),

Arsenio “Nick” J. Lizaso, in partnership with the Department of Foreign Affairs (DFA)

and the Office of Deputy Speaker and Congresswoman Legarda;

Venue: Arsenale

PERU
Peace is a Corrosive Promise

Comm

Exhibitor: Herbert Rodriguez

issioner: Armando Andrade; Curators: Jorge Villarcorta, Viola Varotto;

Venue: Arsenale

SAUDI ARABIA
The Teaching Tree

Commissioner: Visual Arts Commission, Ministry of Culture;

Curator: Reem Fadda; Exhibitor: Muhannad Shono

Venue: Arsenale

SINGAPORE
Pulp III: A Short Biography of the Banished Book

Exhibitor: Shubigi Rao

Curator: Ute Meta Bauer
Commissioner: Rosa Daniel, Chief Executive Officer National Arts Council Singapore;

Venue: Arsenale

https://www.nac.gov.sg/singapore-arts-scene/art-forms/visual-arts/singapore-pavilion-at-venice-biennale/singapore-pavilion-2022

SLOVENIA (Republic of)
Without a Master

Exhibitor: Marko Jakše
Commissioner: Aleš Vaupotič; Curator: Robert Simonišek

Venue: Arsenale

SOUTH AFRICA (Republic of)
Into the Light

Exhibitors: Roger Ballen, Lebohang Kganye, Phumulani Ntuli

Curator: Amé Bell
Commissioner: Nosipho Nausca-Jean Ngcaba Ambasciatore della Repubblica del Sudafrica in Italia;

Venue: Arsenale

TURKEY
Once upon a time…

Exhibitor: Füsun Onur

Curator: Bige Örer
Commissioner: Istanbul Foundation for Culture and Arts (İKSV);

Venue: Arsenale

UKRAINE
The Fountain of Exhaustion. Acqua alta

Exhibitor: Pavlo Makov

Curators: Lizaveta German, Maria Lanko, Borys Filonenko
Commissioner: Kateryna Chuyeva, Deputy Minister for European Integration

of the Ministry of Culture and Information Policy of Ukraine;

Venue: Arsenale

UNITED ARAB EMIRATES
Mohamed Ahmed Ibrahim: Between Sunrise and Sunset

Exhibitor: Mohamed Ahmed Ibrahim

Curator: Maya Allison
Commissioner: Salama bint Hamdan Al Nahyan Foundation

Venue: Arsenale

UZBEKISTAN (Republic of) *
Dixit Algorizmi: Garden of Knowledge

Exhibitors: Charlie Tapp/Abror Zufarov, CCA Lab

Curators: Studio Space Caviar (Joseph Grima, Camilo Oliveira), Sheida Gomashchi
Commissioner: Gayane Umerova, Art and Culture Development Foundation

Venue: Arsenale

https://www.labiennale.org/en/art/2022/national-participations

http://www.estherartnewsletter.com/news/art-fair

Deutscher_Pavillon_2022

La Biennale di Venezia 59th International Art Exhibition

Deutscher Pavillon 2022

DEUTSCHEN PAVILLON 2022

La Biennale di Venezia 59th International Art Exhibition

MARIA EICHHORN

Kurator: Yilmaz Dziewior

Opening: Eröffnung: Freitag, 22. April 2022

Es sprechen:

Katja Keul, Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Ulrich Raulff, Präsident des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen

Yilmaz Dziewior, Kurator des Deutschen Pavillons 2022

Ausstellung: 23. April – 27. November 2022

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 10–18 Uhr

Deutscher Pavillon, Giardini della Biennale

https://www.deutscher-pavillon.org/de/

https://www.deutscher-pavillon.org/de/ausstellung/

Maria Eichhorn Foto: Jens Ziehe

MARIA EICHHORN

Mit der 1962 in Bamberg geborenen und in Berlin lebenden Künstlerin wählte der Kurator Yilmaz Dziewior eine international viel beachtete Position aus, die für ihre konzeptuelle

Vorgehensweise ebenso bekannt ist wie für ihren feinsinnigen Humor. Mit visuell minimalen Gesten, räumlichen Eingriffen und prozessual angelegten Werken analysiert Maria Eichhorn nachhaltig institutionelle Machtstrukturen sowie politische und ökonomische Zusammenhänge.

Große Aufmerksamkeit erlangte Maria Eichhorn bereits 2002 für ihre Arbeit Maria Eichhorn Aktiengesellschaft, die für die Documenta11 in Kassel entstand. Sie gründete eine Aktiengesellschaft, deren besonderer Status vorsah, dass ihr Kapital nicht vermehrt werden darf. Durch die Präsentation von Gründungsdokumenten sowie der Einlage von 50.000 Euro, die sie in einem akkuraten Bündel von hundert nagelneuen 500-Euro-Scheinen in einer Wandvitrine platzierte, entwarf Maria Eichhorn einen ästhetisch eindrücklichen Kommentar zum Verhältnis von Kunst und Ökonomie.

Internationale Beachtung erfuhr auch das 2017 anlässlich der documenta 14 von ihr gegründete Rose Valland Institut. Das seitdem in Kooperation mit verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen aktiv fortlaufende Projekt erforscht und dokumentiert die Enteignung der jüdischen Bevölkerung Europas. Ähnlich wie in ihren früheren Projekten – etwa Restitutionspolitik / Politics of Restitution (2003) und In den Zelten … (2015) – thematisiert Maria Eichhorn mit dem Rose Valland Institut ungeklärte Eigentums- und Besitzverhältnisse von 1933 bis heute und die bis in die Gegenwart nachwirkenden Folgen des Nationalsozialismus.

Maria Eichhorn, Maria Eichhorn Aktiengesellschaft,
2002, Detail, Ausstellungsansicht, Documenta11,
Fridericianum, Kassel, © Maria Eichhorn / VG BildKunst, Bonn 2021, Foto: Werner Maschmann


Maria Eichhorn ist genau die Künstlerin, die ich schon immer im Deutschen Pavillon
auf der Biennale in Venedig sehen wollte. Denn meiner Meinung nach gibt es nur
wenige künstlerische Positionen, die sich ähnlich vielfältig und intensiv mit der
deutschen Geschichte und deren Auswirkungen auf die Gegenwart beschäftigen
wie Maria Eichhorn.
– Yilmaz Dziewior

Die künstlerischen Projekte von Maria Eichhorn sind zumeist prozessual angelegt und zielen
auf eine Durchleuchtung und Transformation bestehender gesellschaftlicher Ordnungen.
Oftmals stellt sie dabei die Eigentumsfrage. Anlässlich der Skulptur. Projekte in Münster
1997 setzte sich Maria Eichhorn mit Grundbesitzverhältnissen auseinander und erwarb
ein Grundstück im Stadtzentrum. Beim Wiederverkauf der Liegenschaft übergab sie den
Erlös einem Verein, der gegen Gentrifizierung kämpft. Anlässlich der Documenta11 in Kassel
gründete sie die Maria Eichhorn Aktiengesellschaft (2002), deren Grundkapital dem Geldkreislauf entzogen und deren Aktien an die Gesellschaft selbst übertragen wurden.

Mit der Ausstellung Restitutionspolitik / Politics of Restitution (2003) im Lenbachhaus in München
begann sie ihre Recherche zu Kunstwerken, die in der NS-Zeit aus jüdischem Besitz entwendet wurden – ein Thema, das sie in weiteren Projekten fortführte. Unter dem Titel In den
Zelten 4 / 5 / 5a / 6 / 7 / 8 / 9 / 9a / 10, Kronprinzenufer 29 / 30, Beethovenstraße 1 / 2 / 3 (1832
bis 1959) > John-Foster-Dulles-Allee 10 (seit 1959), Berlin (2015) ermittelte sie anlässlich der
Ausstellung Wohnungsfrage im Haus der Kulturen der Welt in Berlin die Eigentumsverhältnisse des Grundstücks, auf dem das Gebäude errichtet worden war. Ihre Arbeit, bestehend
unter anderem aus Bodenzeichnungen, Grundbuchauszügen und weiterführenden Texten,
legt offen, dass die Kongresshalle (später Haus der Kulturen der Welt) teilweise auf enteignetem Land gebaut wurde, das hätte restituiert werden müssen. Anlässlich der documenta
14 erwarb sie mit Building as Unowned Property (2017–) eine Immobilie in Athen, um sie in
Nichteigentum zu überführen, und gründete in Kassel das Rose Valland Institut (2017–) zur
Erforschung der Enteignung der jüdischen Bevölkerung Europas und deren Nachwirkungen bis in die Gegenwart.

Maria Eichhorn, Rose Valland Institut, 2017,
Detail: Unrechtmäßig aus jüdischem Eigentum
erworbene Bücher, Ausstellungsansicht,
documenta 14, Neue Galerie, Kassel,
© Maria Eichhorn / VG Bil



Mit dem Verhältnis zwischen Eigentum und Besitz beschäftigt sich Maria Eichhorn ebenso intensiv wie mit jenem zwischen Arbeit, Wert und Zeit. Ihre Ausstellung 5 weeks, 25 days, 175 hours (2016) in der Chisenhale Gallery in London bestand darin, allen Mitarbeiter*innen eine Auszeit von ihrer Arbeit zu geben. Über die gesamte Laufzeit der Ausstellung blieb die Institution geschlossen. Im gleichen Jahr ließ sich Maria Eichhorn von der
Stadt Köln als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum Ludwig anstellen und thematisierte unter dem Titel Arbeitsvertrag zwischen der Stadt Köln, vertreten durch die Oberbürgermeisterin, und Frau Maria Eichhorn (2016) die Frage nach dem gesellschaftlichen Stellenwert künstlerischer Arbeit.
Maria Eichhorn wurde 1962 in Bamberg geboren und lebt in Berlin. Sie studierte zwischen 1984 und 1990 an der Hochschule der Künste Berlin bei Karl Horst Hödicke.
Seit 1999 lehrt sie als Professorin, zunächst als Gastprofessorin am California Institute of the Arts in Valencia, seit 2003 an der Zürcher Hochschule der Künste.
Neben ihren documenta-Teilnahmen 2002 in Kassel und 2017 in Athen und Kassel nahm
Maria Eichhorn mehrmals an der Biennale di Venezia (2015, 2001, 1993), zahlreichen weiteren internationalen Biennalen wie etwa in Guangzhou (2008), Berlin (2008, 2004), Sevilla (2006), Istanbul (2005, 1995), Łódź (2004), Yokohama (2001) sowie an Skulptur. Projekte in Münster 1997 teil. Seit 1986 stellt sie in namhaften Institutionen aus. 2018 bis 2019 war eine
umfangreiche Werkschau im Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich unter demTitel Zwölf Arbeiten / Twelve Works (1988–2018) zu sehen.

Maria Eichhorn, D. S. B. D. S. D. S. B. D. U. D. U.
B. D. U. D. U. B. D. S. / Löwe im leeren Raum, 1990,
Ausstellungsansicht, So oder so, Künstlerhaus
Bethanien, Berlin, © Maria Eichhorn / VG Bild-Kunst,
Bonn 2021, Foto: Werner Zellien


Maria Eichhorn wurde unter anderem mit dem George-Maciunas-Preis (1992), dem
Arnold-Bode-Preis der Stadt Kassel (2002) und dem Premio Paolo Bozzi per l’Ontologia der
Universität Turin (2018) ausgezeichnet. Von 2018 bis 2020 war sie Georg-Simmel-Stipendiatin und Fellow am Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ der Universität Bonn, wo
– in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Institut – auch ihr Rose Valland Institut untergebracht war. Seit 2020 ist Maria Eichhorn Forschungsstipendiatin des Berliner Förderprogramms Künstlerische Forschung. 2021 erhält sie den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste in Berlin.

Kurator: Yilmaz Dziewior

Yilmaz Dziewior Foto: Nathan Ishar

Yilmaz Dziewior, geboren 1964 in Bonn, lebt in Köln.

Er studierte in Bonn und London Kunstgeschichte und promovierte 2005 an der

Humboldt-Universität zu Berlin über den Architekten Ludwig Mies van der Rohe.
Seit Februar 2015 ist Yilmaz Dziewior Direktor des Museum Ludwig in Köln, für das er
bereits von 1996 bis 1999 tätig war. Von 2009 bis 2015 leitete er das Kunsthaus Bregenz
(KUB). Für die 56. Biennale Arte in Venedig 2015 kuratierte er als Kommissär den Beitrag
von Heimo Zobernig im Österreichischen Pavillon. Vor seiner Tätigkeit in Bregenz war
Dziewior acht Jahre Direktor des Kunstvereins in Hamburg und lehrte parallel als Professor
für Kunsttheorie an der dortigen Hochschule für bildende Künste. Seine Texte erschienen
regelmäßig in artforum (New York), Camera Austria (Graz) und Texte zur Kunst (Berlin).
Er hat über 60 Bücher und Kataloge zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts herausgegeben
und für Institutionen wie das Stedelijk Museum in Amsterdam, die Hamburger Kunsthalle,
die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf und das Museum of Contemporary
Art in Los Angeles Katalogbeiträge verfasst.
Yilmaz Dziewiors kuratorische Arbeit zeichnet sich durch ein dezidiertes Interesse an
gesellschaftlichen Fragestellungen aus, wobei besonders seine Beschäftigung mit identitätspolitischen und kulturellen Zuschreibungen hervorzuheben ist. Er verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der vor allem bei Ausstellungen und Projekten an den Schnittstellen
mit Architektur (u. a. mit Arno Brandlhuber, raumlabor Berlin, Kuehn Malvezzi, Eckhard
Schulze-Fielitz) sowie Theater und Tanz (u. a. mit She She Pop, Yvonne Rainer) sichtbar
wird. Eine Grundprämisse seiner Vorgehensweise ist die Analyse des jeweiligen Kontextes,
die sowohl in den von ihm initiierten experimentellen Ausstellungsreihen HIER UND JETZT
im Museum Ludwig in Köln, der KUB Arena in Bregenz als auch Insert für den Kunstverein in
Hamburg zum Ausdruck kommt

In den letzten 20 Jahren hat Yilmaz Dziewior unter anderem mit Yael Bartana,

Cosima von Bonin, Maria Eichhorn, VALIE EXPORT, Harun Farocki, Andrea Fraser,

Wade Guyton, Barbara Kruger, Gabriel Orozco, Ed Ruscha, Pascale Marthine Tayou,

Rosemarie Trockel, Danh Võ und Haegue Yang an großen Einzelausstellungen zusammengearbeitet.

Zu seinen Gruppenausstellungen zählen Formalismus. Moderne Kunst, heute,

This Place is My Place – Begehrte Orte, Wessen Geschichte, So machen wir es.

Techniken und Ästhetik der Aneignung, Liebe ist kälter als das Kapital und Wir nennen es Ludwig.

Das Museum wird 40!.
Seit August 2019 ist Yilmaz Dziewior Mitglied der Jury der Kulturakademie Tarabya.

Haus der Waffenlosigkeit / Bundesrepublik Deutschland

Haus der Waffenlosigkeit / Bundesrepublik Deutschland (House of Weaponlessness / Federal Republic of Germany) – this was written on the outside wall of the German Pavilion in 1988.

The artist Felix Droese introduced the visitors of the 43rd Biennale Arte to his exhibition with these powerful words that today feel more actual than ever. In the absence of weapons,

he saw the force of nature, interconnecting it with art and civilization.

Weaponlessness is purposeless power“, Droese declared in the catalogue of the German Pavilion 1988. “Weaponlessness is the inherent power of nature”. Known for his papercut art, he recycled leftover papers to create collages that remind of a world between humans, animals, and objects, projected to the pavilion’s walls. This was just when the 200 year anniversary of the French Revolution was about to take place, and one year before the fall of the Berlin wall, at the end of the Cold War.

Just a few days ago and 35 years later, German chancellor Olaf Scholz declared to ramp up the country’s defense spending by a special fund of 100 billion Euro in the light of the war in Ukraine and yesterday, the German government approved a shipment of 2,700 Soviet-era, shoulder-fired Strela missiles to Ukraine. This is what has become of the idea of a “House of Weaponlessness” in 2022.

Kaum ein Ausstellungszusammenhang ist ähnlich aufgeladen und mit Bedeutungen belegt wie die Länderbeiträge einer Biennale. Nationale Repräsentation und kulturelle Zuschreibungen – die Gefahren jedes Länderpavillons – sind nicht selten mit Konflikten verbunden. Dies gilt in ganz besonderem Maße für den Deutschen Pavillon in Venedig.

Die ersten deutschen Beiträge der 1895 als Verkaufsausstellung gegründeten Biennale di Venezia fanden noch in den internationalen und deutschen Sälen im Hauptausstellungsgebäude der Giardini statt. Seit 1909 diente der Bayerische Pavillon, der 1912 in den Deutschen Pavillon umbenannt wurde, als Ort der Repräsentation. Dieser wurde 1938 zur faschistischen Herrschaftsarchitektur umgebaut. Auch wenn der nationalsozialistische Reichsadler über dem Eingangsportal nach dem Krieg entfernt wurde und 1984 an den Seitenflügeln die Schriftzüge „Bundesrepublik Deutschland“ und „Repubblica Federale di Germania“ in Abgrenzung zu der seit 1982 teilnehmenden Deutschen Demokratischen Republik (DDR) angebracht wurden, repräsentiert die Architektur des Deutschen Pavillons bis heute ungebrochen eine faschistische Formensprache.

Deshalb verwundert es nicht, dass die in der Vergangenheit eingeladenen künstlerischen Positionen immer wieder gegen diese Architektur und den Geist, den sie ausstrahlt, vorgingen. Hans Haacke stemmte beispielsweise den Travertinboden des Pavillons auf, so dass die brachial gesplitterten Steinplatten an Das Eismeer von Caspar David Friedrich erinnerten. Anne Imhof verbaute die Architektur mit transparenten Wänden und einem Glaspodest, das den Eintretenden schier den Boden unter den Füßen entzog. Und Natascha Sadr Haghighian positionierte unter dem Pseudonym Natascha Süder Happelmann im Hauptraum eine riesige Wand, die gleichermaßen an die Mauer eines Stausees wie auch an die sogenannte „Festung Europa“ gemahnte.

Das in vielen Beiträgen wahrzunehmende allgemeine Unbehagen ist nicht zuletzt eine Reaktion auf die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert und die von Deutschen verübten Gräueltaten an der jüdischen Bevölkerung und all jenen, die nicht der Ideologie des Naziregimes entsprachen. Wie positioniert sich ein Land mit dieser Vergangenheit im Kontext aktueller globaler Krisen? Welche Möglichkeiten hat die Kunst vor diesem Hintergrund? Und wie gelingt es ihr, sich diesen Fragen zu stellen und gleichzeitig eine eigene Haltung und Bildsprache zu entwickeln?

In diesem Sinne fokussiert der Deutsche Pavillon auf der Biennale Arte 2022 Aspekte politischer und kultureller Repräsentation sowie der gesellschaftlichen Bedeutung künstlerischer Produktion, die in unserer heutigen herausfordernden Zeit von besonderer Aktualität sind.

Yilmaz Dziewior
Köln im Januar 2021

#DeutscherPavillon

#BiennaleArte2022

#IlLatteDeiSogni

#TheMilkOfDreams

#GermanPavilion

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#LaBiennaleDiVenezia

@yilmaz.dziewior

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Manifesta _14_Prishtina

Manifesta 14, Prishtina

It matters what worlds world worlds: how to tell stories otherwise

Opening: 22. July 2022

Curated by Catherine Nichols 

Manifesta 14, Prishtina Kosovo

22 July – 30 October, 2022

Manifesta 14 Prishtina 2022

The European Nomadic Biennial

Prishtina, Kosovo

22.07 – 30.10.2022

Manifesta 14 Prishtina Office

Palace of Youth and Sports

Str Luan Haradinaj no 35, 10 000 Prishtina Kosovo

Memorandum der Zusammenarbeit zwischen Manifesta und dem

Kulturministerium des Kosovo in einer Videokonferenz unterzeichnet
https://manifesta13.org/fr/liste-de-news/

https://manifesta14.org/https://manifesta.org/biennials/manifesta-14/

Press Konference_Manifesta14_Artists Press Konference- Copyright Manifesta 14

“It matters what worlds world worlds: how to tell stories otherwise”

Manifesta 14 will feature 40 artistic and urban interventions announced today, of which 32 works have been newly conceived especially for the biennial. The whole programme will bring together 77 participants from some 32 countries, including 17 collectives, 37 participants from Kosovo and an additional 16 from the Western Balkans. Thus, 48% of the participants and collectives are Kosovar, including projects commissioned via the Manifesta 14 Kosovo Projects Open Call, a crucial part of giving representation to the rich cultural world of Kosovo.

Aiming to transform the biennials model into a participatory and collaborative catalyst for social change, the 14th edition Manifesta has shifted its focus from temporality to consistency, from an ephemeral exhibition event to creating a more sustainable, inclusive practice. This new structural approach will be evaluated throughout the biennial and potentially implemented as a model for future Manifesta editions (Barcelona 2024, Ruhr 2026, and more to be announced).

Palace of Youth and Sports – Copyright Manifesta 14 Prishtina Atdhe Mulla

Der konzeptionelle Rahmen der Manifesta

Prishtina, die Hauptstadt des Kosovo und eine der jüngsten Hauptstädte Europas überhaupt, ist zum Epizentrum eines alternativen Biennale-Modells geworden. Bei der 14. Ausgabe der Manifesta wird die Bedeutung einer internationalen Biennale in einer Welt nach der Pandemie neu überdacht. In Zusammenarbeit mit kosovarischen Urbanist*innen, Kulturschaffenden, Künstler*innen und Denker*innen fungiert die Manifesta 14 als temporärer Inkubator in der Stadt, als Plattform für die Wissensproduktion und für innovative, partizipative Praktiken. Das Programm dient den Bedürfnissen und Interessen der kosovarischen Communities, indem es nachhaltige Projekte entwickelt und nationalen Talenten die dringend benötigte internationale Anerkennung verschafft. Manifesta geht davon aus, dass die künstlerischen und städtebaulichen Interventionen ein Katalysator für die weitere urbane Umgestaltung der Stadt Prishtina sein können – mit dem Ziel, den öffentlichen Raum langfristig zurückzuerobern.

The National Library Copyright Manifesta 14 Prishtina

Nach zwei Jahren der Pandemie hat die nomadische Biennale ihr Ausrichtung ausgebaut, nachhaltigere Biennale-Modelle zu entwickeln, indem sie langfristige Strukturen schafft und die Verantwortung für die Projekte übernimmt, die sie mit und für die lokale Gemeinschaft initiiert. Im Rahmen der Manifesta 14 ist ein zentraler Baustein dieses Bestrebens die Umwandlung der ehemaligen Hivzi Sylejmani Bibliothek in das Centre for Narrative Practice: Ein permanenter multifunktionaler Raum für die lokale und regionale Nachbarschaft und Künstlergemeinschaft soll hier entstehen. Die Neuausrichtung der Biennale hat zudem zur Gründung der ersten Kunstvermittlungsschule des Kosovo geführt, die jungen Menschen eine Ausbildung bietet und eine Infrastruktur für die Fortsetzung solcher Praktiken schafft. Mit der 14. Ausgabe hat die Manifesta damit endgültig ihren Schwerpunkt von temporären auf beständige Modelle und Denkweisen verlagert, von einem flüchtigen Ausstellungsereignis zur Schaffung einer nachhaltigeren, integrativen Praxis. Dieser neue strukturelle Ansatz wird während der gesamten Biennale evaluiert und möglicherweise dann auch als Modell für künftige Manifesta-Ausgaben angewandt.

Das 100-tägige künstlerische Programm der Manifesta 14 mit dem Titel it matters what worlds world worlds: how to tell stories otherwise baut auf der von CRA-Carlo Ratti Associati entwickelten Urban Vision und den Ergebnissen der Bürgerbefragung, einer öffentlichen Umfrage, und der im Vorfeld der Biennale durchgeführten Gemeinschaftsforschung auf. Zu den dringenden Bedürfnissen, die von den Bürger*innen Prishtinas geäußert wurden, gehören: die Rückgewinnung des öffentlichen Raums, die Stärkung der partizipativen Demokratie, die Ausweitung der kulturellen Infrastruktur über die Grenzen der Innenstadt hinaus, die Schaffung und Erhaltung von Räumen für das Wohlbefinden, die Verbesserung der Vielfalt und der Integration in den kulturellen Bereichen und die Ökologisierung Prishtinas. Die Manifesta hat diese Erkenntnisse in künstlerische, städtebauliche, pädagogische und ökologische Projekte umgesetzt, die zusammen die vier Säulen des Programms bilden. Im Folgenden erfahren Sie mehr über diese Projekte.

Die Teilnehmer*innen

Die Teilnehmer*Innen  werden ihre Arbeiten an 22 Orten in der Stadt Prishtina präsentieren. Von den 40 künstlerischen und städtebaulichen Interventionen werden 32 Werke speziell für Prishtina neu konzipiert. Das gesamte Programm wird 77 Teilnehmer*innen aus etwa 32 Ländern zusammenbringen, darunter 17 Kollektive, 37 Teilnehmer aus dem Kosovo und weitere 16 aus den westlichen Balkanländern. Somit stammen 48 % der Teilnehmer*innen und Kollektive aus dem Kosovo, einschließlich der Projekte, die im Rahmen der Offenen Ausschreibung des Manifesta 14 Kosovo Projects in Auftrag gegeben wurden, die einen wichtigen Beitrag zur Repräsentation der reichen kulturellen Welt des Kosovo darstellt. Die vorläufige Teilnehmerliste finden Sie in Anhang 1.

Grand Hotel – Manifesta 14 Prishtina Atdhe Mulla

Die vier Säulen 

Die vier zentralen Säulen des Programms der Manifesta 14 Prishtina sind: das ehemalige Industriegelände der Ziegelfabrik, das Grand Hotel, ein ikonisches Hotel aus der jugoslawischen Zeit, die ehemalige Bibliothek Hivzi Sylejmani sowie eine Reihe von künstlerischen und städtebaulichen Interventionen in der ganzen Stadt, mit denen der öffentliche Raum langfristig zurückgewonnen werden soll. Diese sind in einen eng komponierten Parcours eingebettet, der alle öffentlichen Räume und Veranstaltungen in einem zusammenhängenden Programm zusammenfasst und es den Besucher*innen ermöglicht, mit den Geschichten der Orte, an denen diese Interventionen gezeigt werden, zu interagieren.

Neue Besucher*innen Prishtinas werden nicht nur das Programm der Manifesta 14, sondern auch die Lebendigkeit der Stadt und ihre faszinierende, vielfältige Architektur entdecken, während die Einwohner*innen ihre Stadt in einem neuen Licht sehen können. Der Parcours umfasst die öffentlichen Räume, die in der städtischen Vision von CRA-Carlo Ratti Associati als wichtige öffentliche Räume identifiziert wurden und die von den Bürgern zurückerobert und erneuert werden sollen. Manifesta 14 hat auch einen regionalen Parcours geschaffen, der das Programm in Prishtina mit den regionalen Kulturpartnern im Rahmen des Manifesta 14 Westbalkanprojekts verbindet und ein dauerhaftes Netzwerk der Zusammenarbeit schafft.

Kino Rinia – Manifesta 14 Prishtina Atdhe Mulla

Annexe 1: Manifesta 14 Prishtina Participants

Petrit Abazi (1983, XK), Piers Greville (1972, AU) & Stanislava Pinchuk (1988, UA) *
Astronomy Club of Kosova (XK) Bora Baboçi * (1988, AL) Valentina Bonizzi (1982, IT)
Anna Bromley * (1971, DE) Luz Broto * (1982, ES) Lee Bul (1964, KR) Lúa Coderch (1982, PE)
Ilir Dalipi * (1981, XK) Yael Davids * (1968, IL) Cevdet Erek * (1974, TR) ETEA * (XK)
Jakup Ferri (1981, XK) Foundation 17 * (XK) Núria Güell (1981, ES) Driton Hajredini * (1970, XK)
Artan Hajrullahu (1979, XK) Laureta Hajrullahu (1997, RS/XK) Petrit Halilaj * (1986, XK)
Flaka Haliti * (1982, XK) Haveit Collective (XK) Roni Horn (1955, US) Majlinda Hoxha * (1984, XK)
Astrit Ismaili * (1991, XK) Fitore Isufi Shukriu – Koja (1982, XK) Hristina Ivanoska (1974, MK)
Emily Jacir (1972, PS) Šejla Kamerić (1976, BA) Antoneta Kastrati (1981, XK)
Doruntina Kastrati (1991, XK) Genti Korini * (1979, AL) Argjire Krasniqi (1989, XK)
Edona Kryeziu (1994, XK) Katalin Ladik (1942, HU) Brilant Milazimi (1994, XK)
Hana Miletić (1982, HR) Alketa Xhafa Mripa (1980, XK) Alban Muja * (1979, XK)
Sami Mustafa * (1984, XK/FR) Silvi Naçi (1981, AL) Natasha Nedelkova (1993, MK)
Tuan Andrew Nguyen (1976, VN) Vigan Nimani (1981, XK) Christian Nyampeta (1981, NL)

Adrian Paci (1969, AL/IT) Marta Popivoda (1982, RS) Marubi National Museum of Photography (AL)
Pykë Presje * (XK) Lala Raščić (1977, BA) raumlaborberlin * (DE) Alicja Rogalska * (1979, PL/UK)
RomaMoMa (DE/RS) with Farija Mehmeti (1978, Roma/XK) Ugo Rondinone * (1964, CH)
Sahej Rahal * (1988, IN) Nusret Salihamixhiqi (1931, XK) Oral History Initiative/Secondary Archive *
(XK/PL) Katarzyna Kozyra Foundation (PL), Tirana Art Lab (AL), Ambasada Kultury (BY),
MeetFactory (CZ), Easttoppics (HU), CZKD (RS), BJÖRNSONOVA (SK), Artsvit Gallery(UA)
Sekhmet Institute * (XK) Selma Selman (1991, BA) Driton Selmani (1987, XK)
Abi Shehu (1993, AL) Chiharu Shiota * (1972, JP) Speculative Tourism * (IL)
Starry Skies of Humanity – Raoul Schrott (1964, AT) et al.
Beth Stephens & Annie Sprinkle (1960, 1954, US) StoryLab * (XK) tamtam * (AT/DE)
Miryana Todorova (1984, BG) Vangjush Vellahu (1987, AL) Alije Vokshi (1945, XK)
Werker Collective (NL) Sislej Xhafa * (1970, XK) Yll Xhaferi * (1988, XK)
Miki Yui (1971, JP) Driant Zeneli * (1983, AL) Hana Zeqa (1988, XK) Lulzim Zeqiri * (1978, XK)
Dardan Zhegrova (1991, XK)

Annexe 2: Manifesta 14 Prishtina Venues

Grand Hotel
Zahir Pajaziti Square
Kino Armata
National Library of Kosovo
University of Prishtina, Faculty of Philosophy
National Gallery of Kosovo
Gërmia Department Store
Kino Rinia
Centre for Narrative Practice
Adem Jashari Square
Museum of Kosovo
Great Hammam
Foundation 17 Gallery Space
Ethnological Museum
Brick Factory
Green Corridor
Rilindja
Palace of Youth and Sports
Observatory of Prishtina
Private Apartment
Partisans Martyrs Cemetery Monument
Hertica School House

https://manifesta.org/biennials/manifesta-14/