at-jacobs-well

Das MuTh

AT JACOB’S WELL – URAUFFÜHRUNG
Oper von Diethard Leopold und Tristan Schulze
Uraufführung: DO 06. OKT 2022 | 20 Uhr
Mit: Kanako Hayashi, Emi Nakamura, Kanako Shimada-Gottfried, Anna Manske, Monika Schwabegger, Klemen Adamlje, Adrian Eröd
Momentum Vocal Music Chor
Camerata Aurea Orchester
Tristan Schulze Musikalische Leitung
Lisa Padouvas Regie
Weitere Termine:
SA 08. Okt 2022 | 20 Uhr / SO 09. Okt 2022 | 20 Uhr
Bühne
Am Augartenspitz 1, 1020 Wien
https://muth.at/programm/at-jacobs-well-urauffuehrung-2022-10-06/
https://www.vereindernohopern.com/

AT JACOB’S WELL – URAUFFÜHRUNG
Oper von DIETHARD LEOPOLD (Libretto)
und TRISTAN SCHULZE (Komposition)

Die zeitgenössische Oper „At Jacob’s Well“ ist ein bedingungslos dem Frieden verpflichtetes Projekt. Sinnlich bewegend wie auch politisch aufklärerisch hat es die methodische Zielsetzung ein Symbol zu kreieren, das eine eigene, positive Wirksamkeit in den Herzen der Menschen zu entfalten vermag. Dabei folgt die Dramaturgie der jahrhundertelangen Tradition des japanischen Noh-Theaters, das spirituelle, schamanistische und psychotherapeutische Aspekte integriert. Das Libretto zur Oper beruht auf einem Noh-Theaterstück von Diethard Leopold, das im September 2019 im Wiener ODEON-Theater erstmals gezeigt wurde.

at Jacob’s Well

Das Drama am Jakobsbrunnen entwickelt sich vor der Folie des israelisch-palästinensischen Konflikts um Wasser, zugleich jedoch zeigt es einen allgemein-menschlichen Prozess, der auf viele Konfliktherde angewendet

Mit dem neuen Begriff der “Noh-Oper” verstehen wir eine Dramaturgie, die gleich funktioniert wie jene im klassischen Noh: der “Geist” einer unabgeschlossenen, unaufgearbeiteten Geschichte, die die Gegenwart in Bann hält, taucht auf und geht mithilfe anwesender lebender Personen durch einen Prozess der Einsicht und der Läuterung.

Die Handlung von “At Jacob’s Well” spielt im Palästinensergebiet bei Nablus und entwickelt sich zwischen zwei Israelis und einer Palestinenserin, dem “Geist” der Samariterin aus dem Neuen Testament

https://www.vereindernohopern.com/besetzung

Der Verein der Noh-Opern hat seinen Sitz in Wien und wurde im Jänner 2022 mit dem Zweck gegründet, musikalisch und dramaturgisch vielschichtige Opern mit einem dezidiert humanistischen Ziel aufzuführen. Für die Erreichung des Vereinszwecks dienen Mitgliedschaften, Sponsorengelder sowie freie Spenden.

Bezüglich einer Mitgliedschaft gibt es die Möglichkeit der Anfrage über vereindernohopern@gmail.com.

Mit dem “Verein der Noh-Opern” wagen wir uns in dieses künstlerische, aber auch finanzielle Abenteuer. Wir produzieren nur mithilfe privater Sponsoren.

Infos auch unter www.vereindernohopern.com

Darf ich auch darauf hinweisen, dass es die Möglichkeit gibt, am Sponsoring mitzumachen. Es gäbe Pakete ab 1.000.-, 2.000.- bis 4.000.- Euro – dann wären Eintrittskarten natürlich inkludiert.
https://www.vereindernohopern.com/

Das MuTh
Am Augartenspitz 1, 1020 Wien
Karten- & Info-Hotline
+43 1 347 80 80
Unsere regulären Telefonzeiten:
Montag bis Freitag (werktags) | 10:00 – 18:30 Uhr
Mail: tickets(at)muth.at
Online buchen: www.muth.at/kalender

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Die_Dubarry_Volksoper

Die Dubarry

Premiere

Operette von Carl Millöcker / Theo Mackeben

In deutscher Sprache

VOLKSOPER WIEN

DIE DUBARRY

Eröffnungspremiere Direktion Lotte de Beer

GeneralProbe: Freitag, 2. September 2022 | 19 Uhr

Premiere: Samstag, 3. September 2022 | 19 Uhr

Eröffnungspremiere Direktion Lotte de Beer

Operette von Carl Millöcker / Theo Mackeben

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Besetzung

Regie Jan Philipp Gloger / Bühnenbild Christof Hetzer

Kostüme Sibylle Wallum / Choreographie Melissa King

Licht Alex Brok / Choreinstudierung Roger Díaz-Cajamarca

Währinger Straße 78, 1090 Wien

https://www.volksoper.at/produktion/die-dubarry-2022.998316522.de.html

Ensemble, Martin Enenkel (Labille), Wolfgang Gratschmaier (Marquis de Brissac), Marco Di Sapia (Graf Dubarry), Annette Dasch (Jeanne Beçu), Oliver Liebl (Baron Chamard) © Barbara Pálffy/Volksoper Wien

DIE DUBARRY

Die Dubarry erzählt in biografischen Stationen den sozialen Aufstieg des Arbeitermädchens Jeanne Beçu zur wohlhabenden Mätresse Ludwigs VX. und wirft dabei noch immer aktuelle Fragen auf: Welche Verluste erlebt sie auf dem Weg nach oben und wie weit korrumpiert sie sich? Als Jeanne vor die Wahl gestellt wird zwischen der romantischen Liebesbeziehung zu dem Künstler René und der Möglichkeit, die Geliebte des Königs zu werden, ist das nicht nur die Entscheidung zwischen zwei Männern, sondern auch die zwischen zwei völlig unterschiedlichen Lebenskonzepten.

Theo Mackebens Bearbeitung wirft Ende der 20er-Jahre einen neuen Blick auf die 1879 von Carl Millöcker komponierte Gräfin Dubarry. Mackebens Librettisten erzählen, ausgehend von der historischen Jeanne Beçu, die Geschichte einer starken Frauenfigur, die ihren eigenen Weg geht. Text und Musik der Neubearbeitung mit dem Titel Die Dubarry wurden punktgenau gestaltet für die jüdisch-ungarische Sopranistin Gitta Alpár, die in der Zeit des Nationalsozialismus ins Exil gehen musste, während Theo Mackeben Musik zu Unterhaltungs- und Propagandafilmen schrieb.

Wie schauen wir nun aus heutiger Perspektive auf die weiblichen Rollenbilder, die der Titelfigur zur Verfügung gestellt werden? Geben wir uns mit der Auswahl zwischen Spielfigur und Strippenzieherin immer noch zufrieden? Und so schön es musikalisch auch sein mag, stimmen wir einem alkoholselig intonierten „Cherchez la femme“ überhaupt noch so vorbehaltlos zu?

Um Weiblichkeitszuschreibungen im Wandel der Zeit zu befragen, haben Regisseur Jan Philipp Gloger und sein künstlerisches Team für die Neuproduktion dieses Werks eine theatrale Zeitreise über vier Jahrhunderte erfunden, die in großen Bildern aus unserer Gegenwart bis in das Frankreich Ludwigs VX. zurückführt.

Musikalische Fassung von Kai Tietje

Martin Enenkel (Labille), Harald Schmidt (Ludwig XV.), Annette Dasch (Jeanne Beçu) © Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Eröffnungspremiere Direktion Lotte de Beer

Probenbeginn mit Annette Dasch und Harald Schmid

Startschuss für die Proben zur Eröffnungspremiere der Direktion Lotte de Beer an der Volksoper Wien – Leading-Team und Solist:innen nahmen die Probenarbeit für die Premiere

(3. September 2022) von Carl Millöckers und Theo Mackebens Operette Die Dubarry auf.

Regisseur Jan Philipp Gloger beleuchtet die Entwicklung der charismatischen Titelheldin in Form einer Zeitreise, die im Heute beginnt und zurückführt in die Zeit Louis XV. Kai Tietje dirigiert und Starsopranistin Annette Dasch kehrt als Mätresse des Königs an unser Haus zurück. Als Seine Majestät Ludwig XV. gibt kein Geringerer als Comedy- und Talkshow-Legende Harald Schmidt sein Volksoperndebüt.

Vom Arbeitermädchen zur Mätresse des Königs

Die Dubarry erzählt in biografischen Stationen den sozialen Aufstieg des Arbeitermädchens Jeanne Beçu zur wohlhabenden Mätresse Ludwigs XV. und wirft dabei noch immer aktuelle Fragen auf: Welche Verluste erlebt sie auf „dem Weg nach oben“ und wie weit korrumpiert sie sich? Als Jeanne vor die Wahl gestellt wird zwischen der romantischen Liebesbeziehung zu dem Künstler René und der Möglichkeit, die Geliebte des Königs zu werden, ist das nicht nur die Entscheidung für den einen oder anderen Mann, sondern auch für ein jeweils vollkommen anderes Leben.

Annette Dasch (Jeanne Beçu), Lucian Krasznec (René Lavallery) © Barbara Pálffy/Volksoper Wien

„Die Waffen einer Frau“

Theo Mackebens Bearbeitung wirft Ende der 1920er-Jahre einen neuen Blick auf die 1879 von Carl Millöcker komponierte Gräfin Dubarry. Mackebens Librettisten erzählen, ausgehend von der historischen Jeanne Beçu, die Geschichte einer starken Frauenfigur, die ihren eigenen Weg geht. Ihren Erfolg erringt sie dabei mehr als einmal mit den vielzitierten „Waffen einer Frau“.

Wie schauen wir nun aber aus heutiger Perspektive auf die von der Gesellschaft zur Verfügung gestellten weiblichen Rollenbilder? Und so schön der Walzer musikalisch auch ist, stimmen wir einem alkoholselig intonierten „Cherchez la femme“ inhaltlich noch vorbehaltlos zu? Um Weiblichkeitszuschreibungen im Wandel der Zeit zu befragen, haben Regisseur Jan Philipp Gloger und sein künstlerisches Team für die Neuproduktion dieses Werks eine theatrale Zeitreise über vier Jahrhunderte erfunden, die in großen Bildern aus unserer Gegenwart bis in das Frankreich Ludwigs XV. zurückführt. An der Volksoper verkörpert Starsopranistin Annette Dasch die charismatische Titelfigur. Als König Ludwig XV. steht Talkshow-Legende Harald Schmidt auf der Bühne.

DIE DUBARRY

Mi. 07.09.2022 | 19 Uhr

Fr. 09.09.2022 | 19 Uhr

Mo. 12.09.2022 | 19 Uhr

So. 18.09.2022 | 19 Uhr

Fr. 23.09.2022 | 19 Uhr

Di. 27.09.2022 | 19 Uhr

Volksoper Wien

Währinger Straße 78, 1090 Wien
Information: +43/1/514 44-3670

Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahnlinie U6, Straßenbahnen 40, 41, 42, Bus 40A
Haltestelle „Währinger Straße / Volksoper“

KARTEN:

https://www.volksoper.at/volksoper_wien/karten/kaufen/Karten_kaufen.de.php

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Bruce_Nauman_Pirelli22

Pirelli HangarBicocca

BRUCE NAUMAN

Neons Corridors Rooms

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Opening: Wednesday 14 September 2022 | 19 – 23 pm

Curated by Roberta Tenconi and Vicente Todolí

with Andrea Lissoni, Nicholas Serota,

Leontine Coelewij, Martijn van Nieuwenhuyzen and Katy Wan

Organized by Pirelli HangarBicocca, Tate Modern, London

and Stedelijk Museum Amsterdam

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Exhibition: 15 September 2022 – 26 February 2023

HOURS EXHIBITIONS

Thursday—Sunday, 10.30AM—8.30PM

Pirelli HangarBicocca

Via Chiese 2, 20126 Milan

https://pirellihangarbicocca.org/en/exhibition/bruce-nauman/

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One of the world’s most prominent living artists, Bruce Nauman (b. Fort Wayne, Indiana, 1941; lives and works in New Mexico) has contributed to writing the history of contemporary art since the mid-1960s, thanks to his pioneering research across a variety of media, including installation, video, sculpture, performance, photography, drawing, and sound. His art is distinguished by an interest in understanding the human experience and its conventions, as well as the inner workings of the psyche, which he investigates through the perception of the body, and interactions with space, time, and language. Nauman’s work also makes frequent use of wordplay, with which he explores alternative methods of communication.

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Organized in collaboration with Tate Modern in London (7 October 2020—21 February 2021) and the Stedelijk Museum in Amsterdam (5 June—24 October 2021), the exhibition at Pirelli HangarBicocca will focus on Nauman’s spatial and architectural practice. In addition to several works already shown in London and Amsterdam, the exhibition will include a large number of his iconic corridors and rooms. Highlighting interrelations, developments and formal variations, for the first time the show will explore his diverse experimentation in the areas of spatial experience and architectural scale, as well as the use of light, sound, language and video in this corpus of work.

Many of the most important international art institutions have exhibited Bruce Nauman’s work and solo shows, including Punta della Dogana, Venice (2021-2022); Stedelijk Museum Amsterdam (2021); Tate Modern, London (2020-2021); Museo Picasso Malaga (2019); Schaulager, Basel, MoMA Museum of Modern Art and MoMA PS1, New York (2018-2019); Philadelphia Museum of Art (2016); Fondation Cartier, Paris (2015); the Museum of Contemporary Art, San Diego (2008); “A Rose Has No Teeth” at Berkeley Art Museum, Castello di Rivoli Museo d’Arte Contemporanea, Turin, and the Menil Collection (2007-2008); and “Raw Materials” at Tate Modern, London (2004), as well as a major retrospective in 1993-1995 at the Walker Art Center, Minneapolis and Hirshhorn Museum, Washington D.C. His first retrospective originated at the Los Angeles County Museum of Art and traveled to the Whitney Museum of American Art, New York and international venues (1972-1974).

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Nauman has also participated in numerous group shows and biennials worldwide, including the Venice Biennale (2015, 2013, 2007, 1999, 1987, 1980, and 1978) and documenta, Kassel (1992, 1982, 1977, 1972, and 1968). He has received numerous awards, including the Frederick Kiesler Prize for Architecture and the Arts, Austria (2014); Centennial Medal Laureates, American Academy, Rome (2009); Beaux-Arts Magazine Art Awards: Best International Artist, Paris, Praemium Imperiale Prize for Visual Arts, Japan (2004); and Honorary Doctor of Arts, California Institute of the Arts, Valencia (2000); and the Wolf Foundation Prize in Arts (Sculpture), Israel (1993). In 2009 he represented the United States at the 53rd Venice Biennale, winning the Golden Lion for Best National Participation, and in 1999 he won the Golden Lion for Lifetime Achievement at the 48th Venice Biennale.

The catalogue, published in conjunction with the exhibition, will present the most up to date studies on Nauman’s spatial and architectural research in its entirety, by analyzing and shedding light on his conceptual developments, formal variations and endless experimentations. Among the invited authors, Francesca Esmay, Gloria Sutton and Taylor Walsh.

“Neons Corridors Rooms” is also supported by TERRA Foundation for American Art.

https://pirellihangarbicocca.org/en/exhibition/bruce-nauman/

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NV / NIGHT VATER / VIENNA

V°T Volkstheater

NV / NIGHT VATER / VIENNA

Premiere: Samstag, 03.09.2022 | 19:30 Uhr

von und mit Paul McCarthy und Lilith Stangenberg,

kuratiert von Henning Nass

4. September 2022 | 18 Uhr

6. + 7. September 2022 | 19:30 Uhr

3. – 7. September 2022

3 Std.30 Min.

ab 18 Jahre / in englischer Sprache

Arthur-Schnitzler-Platz 1, 1070 Wien

https://www.volkstheater.at/produktion/1333032/nv-night-vater-vienna/1333119

Lilith Stangenberg, Paul McCarthy
© © Paul McCarthy. Courtesy the artist and Hauser & Wirth. Photo: Ryan Chin

„Auch ich weiß manchmal nicht, was meine Werke bedeuten sollen. Aber genau dazu ist Kunst ja da. Es gibt sie einfach, und man muss damit klarkommen.“ Paul McCarthy

Gemeinsam mit der Schauspielerin Lilith Stangenberg ist der Ausnahmekünstler McCarthy mit zwei Performance-Installationen in Wien und Hamburg zu Gast

Seit 2017 arbeiten der US-amerikanische Künstler Paul McCarthy und sein Sohn Damon am Projekt NV / NIGHT VATER – ausgehend vom berühmt-berüchtigten, in Wien gedrehten Film THE NIGHT PORTER (1974) der italienischen Regisseurin Liliana Cavani. Der Film thematisiert die sadomasochistische Beziehung des ehemaligen SS-Offiziers Max mit seinem ehemaligen Opfer Lucia, einer ehemaligen KZ-Insassin. Max tauchte nach dem Krieg unter und arbeitet als Nachtportier in einem Wiener Hotel. Dort begegnen er und Lucia sich zufällig wieder – und sie sind sich immer noch verfallen, so dass ihr Verhältnis neu auflebt.

Der Film wie auch McCarthys Projekt greifen die Überschneidungen von Sex und Macht, die Wiederkehr des Verdrängten, den Vaterkomplex in der Politik und die anhaltende Anziehungskraft des Faschismus als Ideologie und Ästhetik auf – eine Adaption als Neuinszenierung politischer Landschaften. NV / NIGHT VATER wurde in einem labyrinthartigen Set gedreht, das eine Reihe von Räumen umfasst – darunter Nachbildungen von Sets des Originalfilms sowie Flure und Zimmer eines Marriott-Hotels in direkter Nachbarschaft des Filmstudios in Pasadena.

© Paul McCarthy. Courtesy the artist and Hauser & Wirth. Photo: Ryan Chin

McCarthy spielt Max, einen alternden Hollywood-Produzenten, der von Faschismus und Kontrolle besessen ist. Lilith Stangenberg spielt eine junge Schauspielerin, die nach Los Angeles kommt, um für einen Film vorzusprechen, der von Max gedreht wird. Diese Handlung ist das Grundgerüst – der Ausgangspunkt, von dem in ein sadomasochistisches Reich der psychologischen Ausgrenzung eingedrungen wird.

Nach Abschluss der Dreharbeiten beschlossen McCarthy und Stangenberg, das Thema weiter zu vertiefen. Das Wiener Publikum wird heuer die seltene Gelegenheit haben, einer Performance von McCarthy in Form von öffentlichen Dreharbeiten beizuwohnen. Über vier Tage hinweg werden sowohl improvisierte, als auch im Skript fixierte Aktionen eine geschlossene Erzählung bilden, wobei jeder Tag eine andere Episode darstellt.

NV / NIGHT VATER verstrickt in einen Prozess des Sammelns von Bildern, des Betrachtens und Diskutierens von Filmen, des Schreibens und Zeichnens in den Performances mit Lilith Stangenberg. Kunst also als Prozess eines ewigen Kreislaufes. Alle entstehenden Bilder scheinen als der einzige Zweck und einziges Ergebnis des Projekts, aber sie sind letztendlich nur Teil eines Puzzles, welches ein tiefer führendes Labyrinth durch die Aktion, die Aufführung, die Performance ist.

© Paul McCarthy. Courtesy the artist and Hauser & Wirth. Photo: Ryan Chin

Paul McCarthy (geb. 1945) zählt zu den einflussreichsten und bedeutendsten Künstlern seiner Generation und ist für seine multidisziplinären Werke bekannt. McCarthy hat mit seiner scharfen Sozialkritik und seinen experimentellen Arbeiten seit Ende der 1960er Jahre Empörung, Proteste und Debatten ausgelöst. Er fordert sowohl seine eigenen Grenzen, als auch die des Publikums heraus und lädt uns ein, das scheinbar Gewöhnliche mit neuen Augen zu sehen und zu entdecken, wie illusorisch und relativ unsere Vorstellung von Realität ist. In seiner Kunst geht es um das Scheitern – das Scheitern der Kommunikation, das Scheitern, aus der Vergangenheit zu lernen, das Scheitern des Menschseins – und das ist wohl einer der Gründe, warum sein Werk einen solchen Bestand hatte und weiterhin haben wird.

in Zusammenarbeit mit Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

Die Aufführungen sind für Besucher*innen unter 18 Jahren nicht zugänglich

© Paul McCarthy. Courtesy the artist and Hauser & Wirth. Photo: Ryan Chin

Es gilt freie Platzwahl.
Der Saal kann während der Performance jederzeit verlassen und wieder betreten werden. Nacheinlass ist dadurch ebenso möglich.
Sollten für die Vorstellung am selben Tag noch Karten verfügbar sein, ist die Abendkassa im Foyer bis 21:30 Uhr geöffnet.

Mit Ihrem Ticket erhalten Sie für jede weitere Vorstellung von NV / NIGHT VATER / VIENNA an Folgetagen Tickets um EUR 10, – / ermäßigt EUR 5, –. Erhältlich im Kartenservice und an der Abendkassa unter Vorlage der ersten Eintrittskarte.

KARTENSERVICE +43 1 52 111-400

Öffnungszeiten Mo–Sa 12:00–19:30 Uhr

ausgen. Feiertage

kartenservice@volkstheater.at

McCarthy: „Der Titel »A&E« ist eine Abkürzung für Adolf und Eva, wie auch für Adam und Eva, zwei kulturelle Klischee-Polaritäten. A&E kann auch für Arts & Entertainment stehen. Alle drei Bezeichnungen fungieren als menschliche, kulturelle Signifikanten.“

Deutschen SchauSpielHaus Hamburg

A&E / ADOLF & EVA / ADAM & EVE / HAMBURG

Premiere: 24. August 2022 | 19 Uhr

von und mit Paul McCarthy und Lilith Stangenberg

ab 18 Jahre / in englischer Sprache

Weitere Termine:

25., 26., 27. August, 19 Uhr / 28. August, 18 Uhr

24. – 28. August 2022

Kirchenallee 39, 20099 Hamburg

Karten Deutschen SchausSpielHaus

https://www.schauspielhaus.de/de_DE/stuecke/paul-mccarthy.1325664

Das Hamburger Publikum wird die seltene Gelegenheit haben, einer Performance von McCarthy und Stangenberg in Form von öffentlichen Dreharbeiten beizuwohnen, wobei jeder Tag eine andere Episode darstellen wird. So können die Zuschauer*innen alle Tage nacheinander besuchen und immer etwas anderes erleben oder sich nur der Entwicklung eines einzelnen Tages hingeben. Es werden sowohl improvisierte, als auch im Skript fixierte Aktionen eine geschlossene Erzählung bilden. Kunst als Prozess eines ewigen Kreislaufes: „… als Deutsche habe ich das Gefühl, dass es meine Verantwortung ist, immer und immer wieder Eva Braun zu spielen. Es ist sehr wichtig, sich mit solchen Figuren zu konfrontieren. Ich sehe sie wie Spielzeugfiguren. Es ist gut, sie zu verbrauchen, sie abzunutzen und sie nicht zu konservieren, denn dann kommen sie irgendwann wieder“, so Stangenberg. „Natürlich sind diese Themen düster, und es kann auch sein, dass die Bilder für einige Leute zu schockierend sind. Aber ich sehe sie als komplex und tiefgründig an.“

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Jean-Michel Basquiat_Albertina22

ALBERTINA

BASQUIAT OF SYMBOLS AND SIGNS

Eröffnung: Donnerstag, 8. September 2022 | 18:30 Uhr

KuratorIn: Dieter Buchhart | Antonia Hoerschelmann

mit Klaus Albrecht Schröder G. Dir Albertina

Mrs. Victoria Reggie Kennedy US Ambassador in Austria

AB 9. SEPTEMBER 2022

Ausstellung: 9. September 2022 – 8. Jänner 2023

Öffnungszeiten: Täglich | 10 – 18 Uhr

Mittwoch & Freitag | 10 – 21 Uhr

Albertinaplatz. 1, 1010 Wien

https://www.albertina.at/presse/ausstellungen/basquiat-of-symbols-and-signs/

Jean-Michel Basquiat Untitled, 1982
Acryl, Ölkreide und Sprühfarbe auf Holz
Private Collection – courtesy of HomeArt, Hong Kong

DIE SPEKTAKULÄRE HERBSTAUSSTELLUNG IN DER ALBERTINA

Kaum ein anderer Künstler steht als schillernde Ausnahmeerscheinung so repräsentativ für die 1980er Jahre und deren pulsierende New Yorker Kunstszene wie der 1960 in New York geborene Jean-Michel Basquiat.

Mit 17 reißt der Sohn eines Haitianers und einer Puerto-Ricanerin von zu Hause aus. Als Graffiti-Künstler lebt er teilweise auf der Straße. Doch schon bald folgt ein rasanter Aufstieg. Basquiats kometenhafte Karriere wirkt dabei wie ein Schnelldurchlauf eines sequenzreichen Films: Als Hauptfigur verkehrt er mit den bedeutendsten Künstlern seiner Zeit, darunter Musiker wie David Bowie und Madonna. Mit Andy Warhol verbindet ihn eine inspirierende Freundschaft. Basquiats Bilder sind extrem gefragt und werden schnell teurer. 1982 wird er zum jüngsten Teilnehmer der documenta 7 und zum ersten Künstler von Weltruhm mit afro-amerikanisch-karibischen Wurzeln. Doch der schnelle Erfolg wird für ihn zu einer Herausforderung, der er nicht lange standhält – 1988 stirbt er an einer Überdosis Drogen.

Jean-Michel Basquiat Self Portrait, 1983
Öl auf Papier und Holz | Collection Thaddaeus Ropac

Aktueller denn je, ist Basquiats Werk bis heute bahnbrechend und visionär. Er beschäftigt sich ebenso mit afrikanischer Vergangenheit wie mit den problematischen Hierarchien in der Gesellschaft. Wichtigstes Thema ist ihm der allgegenwärtige Rassismus, der ihn auch persönlich betrifft. Als exzentrischer Outsider und ausgebeuteter Superstar seiner Zeit behauptet sich Basquiat als eine der bedeutendsten Schlüsselfiguren für die zeitgenössische Kunst.

BASQUIAT. Of Symbols and Signs ist die erste umfassende Museumsretrospektive des außergewöhnlichen Werks von Jean-Michel Basquiat in Österreich.

ean-Michel Basquiat | Light Blue Movers, 1987 | Nicola Erni Collection, Reto Pedrini Photography © Estate of Jean-Michel Basquiat.
Licensed by Artestar, New York

Die Ausstellung in der ALBERTINA zeigt rund 50 Hauptwerke aus renommierten öffentlichen und privaten Sammlungen, gibt neue Einblicke in die einzigartige Bildsprache Basquiats und entschlüsselt die Inhalte seiner künstlerischen Ideen.

Jean-Michel Basquiat La Hara, 1981
Acryl und Ölkreide auf Holz
Courtesy of Arora Collection © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York
Jean Michel_Basquiat_1982
by_Andy_Warhol

Jean-Michel Basquiat war ein US-amerikanischer Künstler, Maler und Zeichner. Er war der erste afroamerikanische Künstler, der in der hauptsächlich weißen Kunstwelt den Durchbruch schaffte. Der gängigen Einordnung als Graffitikünstler widersprach Basquiat: „Ich bin kein Teil der Graffitikunst.“ Wikipedia

Geboren: 22. Dezember 1960, Brooklyn, New York City, New York, Vereinigte Staaten

Verstorben: 12. August 1988, Great Jones Street, New York City, New York, Vereinigte Staaten

Beeinflusst von: Andy Warhol, Pablo Picasso, Cy Twombly, Robert Rauschenberg, Jean Dubuffet

Filme: Jean-Michel Basquiat: The Radiant Child, Downtown 81, MEHR

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human-brains-preserving

FONDAZIONE PRADA MILAN

HUMAN BRAINS: PRESERVING THE BRAIN

FORUM ON NEURODEGENERATIVE DISEASES

Press preview | 15 September 2022 | 10 am – 2 pm

Introduction by Professor Giancarlo Comi

Exhibition: 16 Sep – 10 Oct 2022

Largo Isarco, 2, 20139 Milano

https://www.fondazioneprada.org/project/human-brains-preserving-the-brain/?lang=en

HUMAN BRAINS: PRESERVING THE BRAIN

FORUM ON NEURODEGENERATIVE DISEASES

“Preserving the Brain” is a forum on neurodegenerative diseases to be held in September and October 2022, as the fourth phase of “Human Brains,” Fondazione Prada’s neuroscience project. Realized in collaboration with thirteen of the most prestigious international neuroscience institutes and universities, “Human Brains: Preserving the Brain – Forum on Neurodegenerative Diseases”

Exhibition: 16 September – 10 October 2022

Conference: 6 and 7 October 2022

Fondazione Prada’s Milan premises.

“Preserving the Brain” aims to stimulate an open and critical exchange between international scientists and experts on neurodegenerative diseases, such as Alzheimer’s, Parkinson’s, Amyotrophic lateral sclerosis and Multiple sclerosis, which are widely spread and as yet incurable. The forum participants will include researchers, patient associations, and representatives of health care institutions and the pharmaceutical and biotechnology industries. They will debate the current state of knowledge of these diseases and the tools currently used to fight them, while also seeking to identify lacunae in the search for possible therapies, and jointly defining priorities and strategies to sustain scientific research.

As stated by Miuccia Prada, President of Fondazione Prada, “For us, this phase of the project is particularly significant as it permits a closer understanding of scientific research’s impact on our everyday lives, and in particular on the discovery of possible cures and treatments. ‘Preserving the Brain’ also demonstrates how critical collaboration and sharing of knowledge are within the scientific community. This first international forum could become recurring and allow the organizations we are associated with to communicate with a wider audience, as they would like to, and Fondazione Prada to contribute tangibly to neuroscientific research.”

Glass Brain Project: visualizing brain activity in 3D. Credit Neuroscape / UCSF Weill Institute for Neurosciences. Courtesy University of California, San Francisco, USA

As underlined by Giancarlo Comi, President of the “Human Brains” scientific board, “The exhibition and conference that comprise the ‘Preserving the Brain’ project have been developed with the goal of finding a common strategy to protect the brain from neurodegenerative diseases. New technological developments have markedly increased knowledge of the biology that underlies these diseases, and potential targets for new treatments are taking shape.”

SCIENTIFIC CONFERENCE
The pivotal moment of “Preserving the Brain” will be the scientific conference held on 6 and 7 October 2022, at Fondazione Prada’s Cinema in Milan. Giancarlo Comi has conceived this initiative in dialogue with the thirteen research institutes involved in the project.

Each day will be divided into four thematic sessions, each one featuring three lectures and an open discussion between the scientists and researchers. The second day will end with a round table discussion in which scholars, technology experts, representatives from the pharmaceutical industry and patient advocacy associations will discuss future challenges in developing new therapies. The speakers will explore the subject of neurodegenerative diseases from different perspectives, such as genetic implications and molecular mechanisms, clinical trials and possible drug treatments. The conference is addressed to researchers and universities involved in the project and representatives of prominent institutions in the health sector. The sessions will also be streamed and visible to all on the online platform dedicated to Human Brains.

Exhibition: 16 September – 10 October 2022

in the Podium, the space at the center of Fondazione Prada’s Milan venue.

Heterogeneous remyelination profiles in 3 subjects with MS (Demyelination in red; Remyelination in blue). Courtesy Hôpital de la Pitié-Salpêtrière, Sorbonne University AP-HP, Neurology department and Paris Brain Institute, Paris, France

Conceived by the New York studio 2×4, the exhibition design will be divided into different sections supervised by the research centers, and a common central area that will encourage dialogue and exchanges between the thirteen institutes. Each section will examine a specific research process on neurodegenerative diseases employing video presentations, technological objects and instruments, scientific documents, and visual materials. The exhibition aims to explore the complexity of scientific research by retracing the stages from identifying therapeutic targets to the different phases in the validation of new therapies to the availability of a drug for the patient. Special attention will be given to personalized medicine, a new approach that recognizes the uniqueness of the individual and treats the person suffering from a disease rather than a disease manifested in a person, thus optimizing the use of drugs and the treatment monitoring.

INTERNATIONAL INSTITUTES INVOLVED
Harvard Medical School, Brigham and Women’s Hospital, Ann Romney Center for Neurological Diseases, Boston, United States; Hôpital de la Pitié-Salpêtrière, Sorbonne University AP-HP, Neurology department and Paris Brain Institute, Paris, France; UniSR – Università Vita-Salute San Raffaele, Milan, Italy; Juntendo University Hospital, Neurology Department, Tokyo, Japan; Karolinska Institutet, Stockholm, Sweden; German Center for Neurodegenerative Diseases (DZNE) within the Helmholtz Association, Bonn, Germany; Max Planck Institute of Neurobiology, Munich, Germany; Montreal Neurological Institute-Hospital, McGill Research and Teaching Institute, Canada; Tianjin Medical University General Hospital, Neurology Department, Tianjin, China; UCSF Weill Institute for Neuroscience, University of California, San Francisco, United States; University College London, United Kingdom; Weizmann Institute of Science, Revohot, Israel; Yale School of Medicine, New Haven, United States.

https://www.fondazioneprada.org/project/human-brains-preserving-the-brain/?lang=en

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Emanuele Giannelli | Mr Arbitrium

CAP VERMELL GRAND HOTEL

and on its behalf Antonio Mir Martínez

CEO CAP VERMELL GROUP

Presentation of the italian artist Emanuele Giannelli.

Mr. ARBITRIUM EMANUELE GIANNELLI

Opening: Thursday, 18 August 2022 | 19:30 pm

Urbanizacion Atalaya de Canyamel,

Vial A,12 07589 Capdepera, Spain

http://www.capvermellgrandhotel.com/

365 Art 365art.biz/

Olga Daniele 365 Art_ Artist Emanuele Giannelli_Antonio Mir Martínez CEO Cap Vermell Group © Foto EstherAttar-Machanek

Presentación de la obra “Mr. Arbitrum” de Emanuelle Giannelli

en Cap Vermell Grand Hotel

CAP VERMELL GRAND HOTEL

Presented the italian artist Emanuele Giannelli on Thursday, 18th of August 2022 with a celebration event took place in one of the most beautiful hotels in Canyamel,
Opening Speach by Antonio Mir Martínez CEO Cap Vermell Group and The Artist Emanuele Giannelli .

Mr. ARBITRIUM

a monumental male figure three meters tall, leans against the wall

of the Cap Vermell Grand Hotel

Olga Daniele 365 Art © Foto EstherAttar-Machanek

Mr. Arbitrium is a three-meter male figure with all his muscles in tension, thus showing ambivalence as the artist’s own intention. A tribute, according to Toni Antonio Mir Martínez, CEO of Cap Vermell Group, to the “perseverance”, “commitment” and “passion” of the group.

Artist Emanuele Giannelli_Antonio Mir Martínez CEO Cap Vermell Group © Foto EstherAttar-Machanek

Emanuele Giannelli Born in Rome in 1962, as a boy he moved to Carrara to study marble and investigate sculpture, starting from classical bases that will soon be transformed into contemporary themes. In the 90s, in particular, Giannelli meets post-human, cyber-punk, industrial music, literature and alternative illustration: languages ​​that inspire his three-dimensional inventions where the body is always the protagonist, to embody obsessions of a generation close to the anxieties of the new millennium. From the following decade his poetics reached full maturity, as confirmed by various exhibitions in galleries and public spaces curated by Luca Beatrice, Martina Cavallarin, Gianluca Marziani. The interventions in the courtly palaces (Palazzo Taverna, Rome, Palazzo Collicola, Spoleto) and in street furniture, in Seravezza, Carrara, Viareggio, Lucca, Pietrasanta, Milan and now in Forte dei Marmi are increasingly complex and articulated.

https://www.emanuelegiannelli.it/en/emanuele_giannelli.asp

Mr. Arbitrium ©Foto EstherAttar-Machanek
Olga Daniele 365 Art_ Artist Emanuele Giannelli_Manana Palagaschwili_Alexandra Mayer ©Foto EstherAttar-Machanek
Olga Daniele 365 Art ©Foto EstherAttar-Machanek
Antonio Mir Martínez CEO Cap Vermell Group ©Foto EstherAttar-Machanek
Antonio Mir Martínez CEO Cap Vermell Group ©Foto EstherAttar-Machanek
Alexandra Mayer ©Foto EstherAttar-Machanek
Artist Emanuele Giannelli ©Foto EstherAttar-Machanek

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STOP! Norbert_Brunner

NORBERT BRUNNER

STOP!

Kugelmuehle in Feldbach

NORBERT BRUNNER “StoP!”

HOCHsommer Final Art Party

Eröffnung: Samstag, 13. August 2022 | 19 Uhr /Kugelmühle

Ausstellung: 05. August – 15. August 2022

Kugelmühle Mühldorf 176, 8330 Feldbach

Andreas-Stern.at

stop!

NORBERT BRUNNER

Sommerausstellung Kugelmühle Feldbach

Stete Bereitschaft zu offener Kommunikation und Neugier sind Triebfedern in Norbert Brunners Schaffen. Seinem Werdegang entsprechend versteht er sich als Künstler und Handwerker, der nicht nur gestalten und dekorieren, sondern vor allem auch etwas sagen möchte. Allerdings nicht in Form eines Monologs, er möchte wissen, wie seine Arbeiten aufgenommen werden. Seine Kunst lebt von der Wechselbeziehung zwischen ihm und dem Betrachter, vom Impuls, den er setzt, von der Reaktion, auf die er wartet, von seiner Aussage und deren Interpretation. Am wohlsten fühlt er sich in der Welt gegensätzlicher Positionen. Kunst bedeutet für ihn Freiheit für andere, völlig neue Denkansätze. Ziel seiner Arbeiten ist die globale Kommunikation, die möglichst viele Menschen erreichen und auf Empathie und gegenseitiger Wertschätzung basieren soll, abseits jeglicher Bewertungsstruktur.

NB Kugelmuehle in Feldbach August 2022

Geprägt von schmerzhaften, frühkindlichen Erfahrungen und von der Lebensgeschichte seiner Mutter, die sich ihm erst spät enthüllte und manches ins rechte Licht rückte, beschäftigte sich der Künstler aus temporärer Einsamkeit heraus schon früh und intensiv mit seiner eigenen Gedankenwelt und nahm eindringlich seine zeitweise eingeschränkte Umgebung wahr. Frei von jedweder Wehleidigkeit ist Brunner keiner, der wegsieht. Vielmehr betrachtet er die Dinge von ganz nah, er vergrößert und hebt hervor mit dem ihm eigenen, in Selbstreflexion geschulten diagnostischen Blick, ohne Berührungsangst. Er beleuchtet, zerlegt und setzt wieder zusammen, um Gewohntes zu relativieren, um die Schale rationaler Intelligenz aufzubrechen, hinter der die emotionale und soziale Intelligenz sich seines Erachtens schon viel zu lange verbirgt. Aus der Bildhauerei hat Brunner formale Aspekte wie Spannung und Proportion übernommen.

NB August 2022

Die Wahl der Materialien steht mit seinen Fragen in engem Zusammenhang. Die Hinwendung zur installativen Kunst, die ja per se die aktive Beteiligung des Betrachters verlangt, war nur eine logische Schlussfolgerung auf die unendlich vielen Fragen an sich selbst und seine Umgebung und die Suche nach einer Ausdrucksform, die diesem Anspruch gerecht wird. Mit der ihm eigenen handwerklichen und technischen Präzision, der Betonung von Helligkeit und Licht, den Grundelementen seines Schaffens, scheint Brunners Werk eine bedingungslose Reinheit und Klarheit als Vorgabe zu haben, mit vagen Erinnerungen an ein steriles, medizinisch-technisches Umfeld, wozu der Werkprozess, der teilweise in einem Reinraum stattfindet, beiträgt. Sein visuelles Vokabular, seine Punktekompositionen, deren Botschaften nur aus einem bestimmten Winkel erkennbar sind, da das Bild sonst optisch in tausend einzelnen Punkten verschwimmt, sind gleichsam Sinnbild für die vielen Berührungspunkte, die das Miteinander ausmachen. Diese Punkte sind auch Inbegriff des fast schon schmerzhaften Tiefgangs, den der Künstler mitunter im Blick auf das scheinbar Alltägliche entwickelt, als würde er den Finger auf genau den Punkt drücken, wo es weh tut. Texte sind ein sehr wichtiger Bestandteil seiner Objekte und Installationen, dazu hat er Englisch als leicht verständliche Weltsprache gewählt, um niemanden auszuschließen. Seine zentralen Fragen, die in kurzen, sehr klaren Statements in seinen Arbeiten in Interaktion mit dem Betrachter quasi aufpoppen, richten sich an die Befindlichkeit unserer Gesellschaft:

Sind wir uns unserer Stärken bewusst, leben wir sie aus?

Welche Talente müssen wir entfalten, welche Chancen ergreifen, welche Bedürfnisse erfüllen,

welche Grenzen setzen, um unser Wesen zu leben?

Welche Themen haben wir zu klären?

NB Kugelmuehle in Feldbach August 2022

Schlussendlich müsse man nicht alles verstehen, jedoch fähig sein, zu verarbeiten, zu spüren und zu respektieren, zu begreifen, dass im Anderssein Schönheit steckt, dass andere Positionen faszinierend sein können, dass in einem anderen Licht, aus einem anderen Blickwinkel heraus, selbst unscheinbarste Dinge eine neue Ästhetik gewinnen können.

In der Heimat seiner Mutter eine Ausstellung zu machen, war schon lange ein Wunsch von Norbert Brunner. Damit seine hier ansässigen Verwandten Gelegenheit haben, sein Werk kennenzulernen. Damit sich endlich ein Kreis schließt, in einer Art Heilungsakt, der vielleicht jeden von uns betrifft, und der in Vertrauen in das Leben münden soll, das Hören auf die innere Stimme, die Absage an die Angst. Und es ist im Grunde auch ein Jubiläum: Genau 30 Jahre sind es nun, die Brunner Kunst macht, in denen er sich intensiv der Multidimensionalität widmet. Auf drei Geschoßen zeigt er hier seine Themenschwerpunkte dieser Jahre und gibt dabei erstmals direkte Einblicke in seine komplexe Arbeitsweise, die meditativen Charakter hat.

Daheim, das ist für Brunner der Ort, wo man ihm vertraut, wo er nichts beweisen muss, wo generationsübergreifend ein Bogen gespannt und wo verstanden wird, dass wir letztendlich die Essenz mehrerer Generationen sind, deren Ängste, Hoffnungen und Sehnsüchte auch in uns weiterleben, und dass Heilen nicht nur im Jetzt sondern auch in der Vergangenheit passiert. So dass dadurch ein Gefühl der Richtigkeit entsteht. Und wir uns wohl fühlen.

Regine Sachiko Vaget

Soma Bay, 2. August 2022

1969 Born in Hohenems, Austria

1984 – 1987 Cabinetmaker apprenticeship in Hohenems, Austria

1987 – 1990 Sculptor school in Elbigenalp, Tirol

1990 – 1994 Studied at the University of Applied Arts in Vienna, master class in sculpture Prof. Wander Bertoni, further: Oswald Oberhuber, Bernhard Leitner, Franz Graf, Isabelle Graw

https://www.facebook.com/norbert.brunner.98

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Manifesta_14_Prishtina

Manifesta 14/ Grand Hotel Prishtina

Celebrate the opening of the 14th edition

of the European Nomadic Biennial, Manifesta.

Press Conference: Thursday, 21. July 2022

Doors Open: 10.30 / 11 – 12

On behalf of Mr Përparim Rama, Mayor of Prishtina,

Mr Hajrulla Çeku, Minister of Culture, Youth and Sport for Kosovo, and the Board of Manifesta 14,

Hedwig Fijen, Director der Manifesta 14 Prishtina

open: 22. July – 30. October 2022

Grand Hotel Prishtina, first floor

Zahir Pajaziti Square, 10000 Prishtina

manifesta14.org

From the 22nd of July, Grand Hotel will become one of our central venues and present artistic interventions, events and exhibitions.   

Manifesta 14 Prishtina will explore storytelling and reclaiming public spaces. Indeed, there’s no better place than Grand Hotel to showcase the history of Kosovo. 

Artistic Intervention – Driton Hajredini

Grand Hotel Prishtina

Artistic Intervention – Off Season Collective

Artistic Intervention – Driton Hajredini

Artistic Intervention – Petrit Halilaj

22.07 → 30.10.2022 | 12

22.07 – 30.10.2022

Bulevardi Nënë Tereza, Prishtina 10000

Manifesta, the European Nomadic Biennial, comes to Prishtina, Kosovo with a 100-day programme of art, performances, events and workshops with the goal of empowering citizens to reclaim public space.

Opening Night of Manifesta 14 Prishtina

open to everyone to attend will kick off our 100-day programme of art, architecture,

performances and events!

The Official Opening Ceremony will take place

22.07.2022 | 19- 23 pm

on the plateau of the Palace of Youth and Sports.

There will be speeches, a special performance by Jungle by Night, a gift from the city of Amsterdam, as well as live performances by Prishtina All Stars, a selection of Prishtina’s finest singers and performers presenting a medley of songs that define the sound of the city. They will play songs from different genres and different generations, a performance that spans over 40 years of music in the city.

Visitors can arrive from 18.45. Drinks and snacks are available to purchase.

LYNX – Astrit Ismaili

Palace of Youth and Sports

Opening Night of Manifesta 14 Prishtina

LYNX – Astrit Ismaili

22.07.2022 | 19 -23 pm

23.07.2022 | 19 pm

plateau of the Palace of Youth and Sports.

Luan Haradinaj, Prishtina

Espíritos de Tudo Que Vive 2019. © Uýra Sodoma. Photo © Selma Maia

Zahir Pajaziti Square

Performance – Uýra Sodoma

Saturday, 23.07.2022 | 12 -13 pm

Qendra, Pristina

M566+3GG Pristina

Mette Sterre

Grand Hotel Prishtina

Mette Sterre Performance

at ‘Seapussy Power Galore – Abcession’

Saturday, 23.07.2022 | 17 pm

Bulevardi Nënë Tereza, Prishtina 10000

Baby Blues – Haveit Collective

National Gallery of Kosovo

Good as Hell: Voicing Resistance

22.07 – 30.10.2022 | 12

Baby Blues – Haveit Collective

23.07.2022 | 20 pm

You have no idea – Selma Selman

23.07.2022 | 20.15

M547+RHF, Prishtina

Document Missing:Hristina Ivanoska.

National Library of Kosovo

Document Missing:

Performance no. 6 (Daughter) – Hristina Ivanoska

23.07.2022 | 21 pm

M546+XVX, Prishtina 10030

kokoschkas-puppe

ODEON

Theater Odeon

Foto: Dömölky Dániel

KOKOSCHKAS PUPPE | THE DOLL OF KOKOSCHKA

with Poems by Lyuba Yakimchuk

Tanztheater mit Gloria Benedikt & Krisztián Gergye

Samstag, 2. Juli 2022 | 19.30 Uhr

Besetzung: Gloria Benedikt, Krisztián Gergye, Anita Barabás

Konzept und Choreographie: Krisztián Gergye, Gloria Benedikt

Musik: Sofia Gubaidulina, Alma Mahler, Gustav Mahler, Max Richter, Arnold Schönberg, Alfred Schnittke, Igor Stravinsky, Richard Wagner Dramaturgie: Melánia Miklós Puppendesign: Károly Hoffer Kostüme: Móni Béres Lichttechnik: Máté Vajda Videotechnik: Gábor Karcis Produktionsleitung: Anna Gáspár Produktionsassistenz: Anna Fazekas

Foto: Dömölky Dániel

Taborstraße 10, 1020 Wien

www.odeon-theater.at/kokoschkas-puppe/

https://www.gloriabenedikt.com/september-13th

THE DOLL OF KOKOSCHKA

with Poems by Lyuba Yakimchuk

Kokoschka Babája – Kokoschkas Puppe

Krisztián Gergye & Gloria Benedikt

Premiere: 13. September 2015,

Bridging Europe Festival, Müpa, Budapest

Derniere: 2. Juli 2022, Odeon, Wien

https://www.gloriabenedikt.com/september-13th

To overcome the breakup with Alma Mahler, the painter Oskar Kokoschka ordered a life-size doll. In 1918 she became his permanent companion until she found her end during a drunken night. One hundred years later, Gloria Benedikt and Krisztián Gergye explore the psychological mechanisms of the famous amour fou and end up on a journey through European cultural history, which leads to questions that are as relevant today as they were then. Are we all dolls? And can we prevent being manipulated?

“An extraordinary stage experience – one can only hope that it will soon be possible to see it in Austria, where the story had its origins.”

Bernadette Reinhold, Director of the Kokoschka Zentrum, University of Applied Art, Vienna

KOKOSCHKAS PUPPE

mit Gedichten von Lyuba Yakimchuk

Um die Trennung von Alma Mahler zu verarbeiten, bestellte Oskar Kokoschka im Jahre 1918 eine lebensgroße Puppe, die seine ständige Begleiterin wurde und vermutlich in einer feuchtfröhlichen Nacht ihr Ende fand. Hundert Jahre später erforschen Gloria Benedikt und Krisztián Gergye die psychologischen Mechanismen der berühmten amour fou und begeben sich auf eine Reise durch die europäische Kulturgeschichte, welche sie zu Fragen führt, die heute so relevant wie damals sind. Sind wir alle Puppen? Können wir verhindern, dass wir manipuliert werden?

“Ein außergewöhnliches Bühnenerlebnis – man kann nur hoffen, dass es auch bald in Österreich zu sehen sein wird, dort, wo die Geschichte ihren Anfang nahm.”

Bernadette Reinhold, Direktorin des Oskar Kokoschka Zentrums, Universität für Angewandte Kunst, Wien

Die Premiere fand am 13. September 2015 im Palast der Künste (Mupa, Budapest) im Rahmen des von Ivan Fischer initiierten Bridging Europe Festivals in Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum Budapest statt. Von 2016 bis 2021 folgten Vorstellungen bei Festivals in Szeged, Köszeg, Györ, Szombathely, Gheorgheni, Veszprem, Miskolc und Sarajevo, sowie mehrere Wiederaufnahmen im Müpa auf Einladung des Hungarian National Dance Theaters. Im Odeon wird das Stück nun zum ersten Mal in Österreich gezeigt.

Die ukrainische Lyrikerin und Dramatikerin Lyuba Yakimchuk liest zeitgenössische Reflexionen über die Liebe in Zeiten des Krieges. Die Deutsche Übersetzung wird von Nour Barakeh gelesen.

GEDICHTE

Lesung: Lyuba Yakimchuk, Nour Barakeh

Karten:

1. Kat.: 30€ / 21€ * /2. Kat.: 20€ / 15€ *

* Ermäßigt für Schüler und Studenten unter 27

Online Tickets

Reservierungen: Odeon, Tel.: 01 / 216 51 27 – 11

online-Reservierung (Mo-Do / 10-15 Uhr)

www.odeon-theater.at/

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