HUNGRY_FOR_TIME

Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien

HUNGRY FOR TIME.

EINLADUNG ZU EPISTEMISCHEM UNGEHORSAM MIT RAQS MEDIA COLLECTIVE

Pressekonferenz: Donnerstag, 7.10.2021 | 10 Uhr

Eröffnung: 08.10.2021 | 19 Uhr

Eröffnungswochenende bei freiem Eintritt: 9. und 10. Oktober 2021

Ausstellung: 9. Oktober 2021 – 30. Jänner 2022

Schillerplatz, Schillerplatz 3, OG1, 1010 Wien

https://www.akbild.ac.at/Portal/kunstsammlungen/gemaeldegalerie/aktuell/ausstellungen/hungry

Künstler_innen der Ausstellung Hungry for Time

Willem van Aelst, Nazgol Ansarinia, Joannis Avramidis, Stefano della Bella, Johann Bitterlich, Christoph Wilhelm Bock, Pieter Boel, Hieronymus Bosch, Simnikiwe Buhlungu, Domenico Campagnola, Ali Cherri, Daniel Chodowiecki, Pieter Codde, Jacques Courtois, Jean-Baptiste Decável, Discursive Justice Ensemble (Kabelo Malatsie, Michelle Wong, Lantian Xie), Nico Dockx, Albrecht Dürer, Julie Edel Hardenberg, Thomas Ender, Denise Ferreira da Silva, Jan Fyt, Bonaventura Genelli, Giovanni di Paolo di Grazia, Rajyashri Goody, Joseph Grigely, Artur Grottger, Franz Xaver Gruber, Nilbar Güreş, Johann Gottfried Haid, Abhishek Hazra, Josef Heideloff, Jan van der Heyden, Melchior d’ Hondecoeter, Jan van Huysum, Sanja Iveković, Franz Jäger d. J., Kiluanji Kia Henda, Hein Koh, Lakshmana Rao Kotturu, Pieter van Laer, Farideh Lashai, Maria Lassnig, Christine Leins, Melchior Lorch, Nicola Malinconico, Lavanya Mani, Arun Vijai Mathavan, Maria Sibylla Merian, Jan Miel, Josef Mikl, Jota Mombaça, Monogrammist A. C., Monogrammist L. F., Huma Mulji, Adriaen van Ostade, Ryan Presley, Raqs Media Collective (Jeebesh Bagchi, Monica Narula, Shuddhabrata Sengupta), Rembrandt Harmensz. van Rijn, Rachel Ruysch, Jean le Saive (Jean de Namur), Egon Schiele, Jacques van Schuppen, Ayesha Singh, Dayanita Singh, Nicole Six und Paul Petritsch, Pieter Snayers, Pieter Claesz. Soutman, Künstlerinnen-Duo SPLICE (Rohini Devasher und Pallavi Paul), Theodor Stundl, Pierre Subleyras, Fiona Tan, Pietro Tenerani, David Teniers d. J., Franz Thaler, Tizian (Tiziano Vecellio), Paul Troger, Jaret Vadera, Alice Wanke, Jan Weenix, Philips Wouwerman, Congcong Zhang sowie Abgüsse nach Michelangelo Buonarroti, Phidias, Praxiteles, Bertel Thorvaldsen u. a.

Die Akademie der bildenden Künste Wien ist nach umfassender Sanierung und Modernisierung im Sommer dieses Jahres in ihr historisches Gebäude am Schillerplatz zurückgekehrt. Aus diesem Anlass wurde das international tätige Künstler_innen- und Kurator_innen-Trio Raqs Media Collective (Jeebesh Bagchi, Monica Narula, Shuddhabrata Sengupta) aus Neu-Delhi eingeladen, die historischen Kunstsammlungen der Akademie – Gemäldegalerie, Kupferstichkabinett und Glyptothek – aus einer externen Perspektive zu befragen und ihre thematischen Neuausrichtungen durch den Dialog mit zeitgenössischer Kunst zu begleiten. Basierend auf der Expertise des Hauses eröffnet die Ausstellung Hungry for Time unter Einbeziehung des aktuellen Dekolonialismus-Diskurses in der Kunst und den Kulturwissenschaften die Möglichkeit der Neubetrachtung der drei Sammlungen.

Im historischen Ambiente der Gemäldegalerie und der zentralen Aula des Hauses inszeniert Raqs Media Collective eine Schau, die sich dem Thema Zeit aus der Perspektive von Hunger und Begehren annähert – dem titelgebenden Hunger nach Zeit. In elf Szenen soll der „Zeithunger“ näher umrissen werden. Werke aus allen Kunstsammlungen treten in diesen Szenen in einen Dialog mit zeitgenössischer Kunst, darunter eigens für die Ausstellung beauftragte Arbeiten.

Den Kern jeder Szene bildet jeweils ein Werk aus den historischen Beständen, wie das Weltgerichts-Triptychon von Hieronymus Bosch oder Grafik von Thomas Ender. Einige Stationen bespielt Raqs Media Collective mit Unterstützung von Gesprächspartner_innen wie dem Discursive Justice Ensemble oder dem Künstler_innen-Duo Rohini Devasher und Pallavi Paul. Jeder Szenenkern zieht wie ein Magnet weitere Werke an – historische ebenso wie zeitgenössische. Die dadurch erzählten Geschichten handeln von gebrochenen Gliedmaßen und deformierter Gerechtigkeit, von erblühenden Entwürfen zu Raum und Zeit, vom anmaßenden Versuch, der Sterblichkeit zu entrinnen, und von Sichtweisen darauf, wie Gesichter, Landschaften und Blicke eine Sammlung beinahe geisterhaft prägen. Der Weg durch die Szenen lädt die Besucher_innen dazu ein, sich auf die Frage einzulassen, wie wir „epistemischen Ungehorsam“ (Walter D. Mignolo) aufbringen können.


Im Zusammenspiel von Beleuchtung, akustischem Ambiente, Gegenüberstellungen, Überlagerungen, erklärenden Texten und Randnotizen kommt es zu Brüchen in der Linearität, Kontinuität und Chronologie, wodurch sich von Station zu Station neue Einblicke in die Kunstsammlungen ergeben.

https://www.akbild.ac.at/Portal/kunstsammlungen/gemaeldegalerie/aktuell/ausstellungen/hungry

Gemäldegalerie, Kupferstichkabinett und Glyptothek aus einer externen Perspektive

Eröffnungswochenende bei freiem Eintritt: 9. und 10.10.2021

Akademie der bildenden Künste Wien Exhibit Eschenbachgasse

THE POIESIS OF COMPOSTING

Eröffnung: 08.10.2021 | 19 Uhr

© Guilherme Maggessi, Rafal Morusiewicz

Künstler_innen: Gleb Amankulov, Valerie Ludwig, Tabea Marschall, Mzamo Nondlwana, Abiona Esther Ojo, Danielle Pamp, Laura Sperl, Miriam Stoney und Selina Shirin Stritzel sowie mit Gastbeiträgen von Rebecca Jane Arthur, Cana Bilir-Meier, Masha Godovannaya, Kollektiv Sprachwechsel, Lydia Nsiah, Anna Spanlang u.v.m.

Kurator_innen: Guilherme Maggessi, Rafał Morusiewicz

Ausstellung: 09.10.2021 – 12.02.2022

Di–Fr 11 –18 Uhr / Sa 11 –15 Uhr

Eschenbachgasse 11 | Ecke Getreidemarkt, 1010 Wien

https://www.akbild.ac.at/Portal/kunst-ausstellen/Exhibit%20/aktuelle-ausstellungen/the-poiesis-of-composting

Tabea Marschall and Sophia Garner, This year’s garden, 2020 © Sophia Garner

https://www.akbild.ac.at/Portal/kunst-ausstellen/Exhibit%20/aktuelle-ausstellungen/the-poiesis-of-composting

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Rebecca_Horn_21-2022

Kunstforum Wien

REBECCA HORN

Exhibition: 28.09.2021 – 23.01.2022

Kuratorin: Bettina M. Busse

Bank Austria Kunstforum Wien

Freyung 8, 1010 Wien

https://www.kunstforumwien.at/de/ausstellungen/hauptausstellungen/315/rebecca-horn

#rebeccahorn

@Kunstforum Wien

Portrait Rebecca Horn © Gunter Lepkowski

Rebecca Horn

28.09.2021 – 23.01.2022

Rebecca Horn zählt zu den außergewöhnlichsten und vielseitigsten Künstlerinnen ihrer Generation. Das Bank Austria Kunstforum Wien widmet ihr die erste umfassende Werkschau seit knapp 30 Jahren in Österreich. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der medialen Verflechtung der unterschiedlichsten Genres im Werk Rebecca Horns und soll einen weitreichenden Einblick in ihre künstlerische Praxis geben.

Bekannt wurde Horn 1972 als jüngste Teilnehmerin der epochemachenden documenta 5 unter dem Titel „Individuelle Mythologien“ – kuratiert von Harald Szeemann. Sie war eine der wenigen Künstlerinnen – neben Hanne Darboven, Eva Hesse, Agnes Martin und Katherina Sieverding – die mit Arbeiten in Kassel vertreten waren.

Mit ihren frühen Körperinstrumenten und Performances, über ihre Spielfilme und kinetischen Skulpturen, bis hin zu ortsspezifischen Installationen, aber auch mit ihren intimen Zeichnungen und Gedichten ist Horns Œuvre mehr als facettenreich. In ihrer mittlerweile fünfzig Jahre andauernden Praxis hat die Künstlerin einen ihr eigenen, symbolisch aufgeladenen Kosmos geschaffen, in dem Realität und Fiktion ineinander übergehen und Dualismen wie Materie/Geist, Subjekt/Objekt, oder weiblich/männlich überschritten werden. Ihr Arbeiten ist ein wachsendes Geflecht aus Objekten, Motiven und Themen, die von der Künstlerin immer wieder neu aufgegriffen werden. Sie knüpft dabei zahlreiche Beziehungen zu Kunst-, Literatur- und Filmtraditionen – ebenso wie zur Mythologie und Märchenwelt.

Rebecca Horn, Concerto dei Sospiri, 1997. Baumaterial aus verfallenen venezianischen Häusern, Kupferrohr, Kupfertrichter, Violinen, Sound Equipment, Metallkonstruktion, Elektronik, Motoren, Maße variabel, Sammlung Rebecca Horn. Foto: Attilio Maranzano © Rebecca Horn

Im Zentrum ihrer frühen Arbeiten stand die Auseinandersetzung mit den Grenzen des Körpers und dessen sinnlicher Wahrnehmung. In den Performances wurden bestimmte Bewegungsabläufe isoliert und mit äußerster Präzision ausgeführt. Mit ihren Körperapparaten choreografierte Horn Prozesse des Ver- und Enthüllens, Gefangennehmens und Befreiens – etwa in Form eines sich langsam spreizenden Federkleides wie in „Paradieswitwe“ (1975). Ende der 1970er-Jahre erweitert Horn ihre Beschäftigung mit den filmischen Möglichkeiten, nachdem sie bereits ihre frühen Aktionen in diesem Medium dokumentiert hat, entstehen nun in Folge drei Spielfilme unter ihrer Regie.

Die Künstlerin kommentierte diese Entwicklung folgendermaßen: „Die aufgeladenen Emotionen der Schauspieler verwandeln sich später in einsam agierende Skulpturen, die ihren Dialog in Räumen fortsetzen“. Losgelöst vom Film begannen die Objekte nun ihre eigene Geschichte zu erzählen.

Ab 1982 entstanden zahlreiche kinetische Objekte, die obwohl unabhängige Arbeiten, auf den Kosmos Film bezogen bleiben. Rauminstallationen und diese Objekte bilden in den folgenden Jahren Horns primäre künstlerische Ausdrucksform und prägen ihr Werk bis heute. Besonders Emotionen – die Bewegungen des Gemüts von Freude bis Angst, Lust und Schmerz – werden mit feinmechanischer Präzision inszeniert.

Rebecca Horn, Concert for Anarchy, 1990. Konzertflügel, Hydraulikkolben und Kompressor, 150 x 106 x 155,5 cm, Sammlung Tate (London). Foto: Attilio Maranzano © Rebecca Horn

Seit 1986 spielen Horns Malmaschinen eine wesentliche Rolle in dem transformativen Prozess, der ihr Werk kennzeichnet. Ihre Arbeiten stehen immer im Bezug zu ihrem Gesamtwerk, sie schafft ein ständig wachsendes Netz an Assoziationen, in dem sie des Öfteren frühe Performances und bestehende Objekte überarbeitet oder wieder aufgreift. Seit den 1990er-Jahren entstehen vermehrt großformatige Installationen und Arbeiten in situ im öffentlichen Raum. Eine völlig neue Werkgruppe entsteht ab 2017, die für sich alleine steht und keine Rückgriffe auf das frühere Werk beinhaltet – „Die Hauchkörper“: Dünne Messingstangen mit Spitzen an den Enden, die sich wie durch einen leichten Windhauch hin und her wiegen.

Die Ausstellung „Rebecca Horn“ möchte einen umfassenden Einblick in das Werk dieser Ausnahme-Künstlerin vermitteln. Die Multimedialität und die das Werk durchziehenden Querverbindungen Horns sind ein wesentliches Augenmerk dieser Werkschau, so sollen sowohl die anfangs eher dokumentarisch angelegten Filme zu den Performances und Aktionen gemeinsam mit den später entstandenen Spielfilmen, Skulpturen und Installationen gezeigt werden. Auch das grafische Werk der Künstlerin wird präsentiert.

Kuratorin: Bettina M. Busse

https://www.kunstforumwien.at/de/ausstellungen/hauptausstellungen/315/rebecca-horn

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SHANA_TOVE_5782

HAPPY NEW YEAR 5782

SHANA TOVA 5782

Dear friends, dear family,

A good and sweet year, a happy year and lots of health with hope for better days.
Wishes Esther and her family

Anna Rebecca, Lorenz Indel, Lillian Rachel and Isaac Theodore Atlas

@estherartnewsletter

Christoph Rode, Standpunkt grüne Libelle 2019
Öl auf Leinwand, 150cm x 140cm 
http://www.christoph-rode.de/work.html

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TIZIANS_FRAUENBILD_KHM

Kunsthistorischen Museum

TIZIANS FRAUENBILD SCHÖNHEIT – LIEBE – POESIE

ab 5. Oktober 2021

kuratiert/ Curator Sylvia Ferino-Pagden

Ausstellung: Exhibition: 5.10.2021 – 16.1.2022

Täglich, 10-18 Uhr, Do, 10- 21 Uhr

Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

https://tiziansfrauenbild.khm.at/

Bartolomeo Veneto (Venedig 1502–1555 Turin)
Idealbildnis einer jungen Dame als Flora um 1520, Holz 43,6 × 34,6 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main © Städel Museum, Frankfurt am Main

TIZIANS FRAUENBILD
Schönheit – Liebe – Poesie
Im Herbst stehen im Kunsthistorischen Museum jedes Jahr die Alten Meister im Fokus: Die Ausstellung Tizians Frauenbild konzentriert sich anhand von rund 60 Gemälden aus internationalen Sammlungen auf die Darstellung der Frau im Œuvre Tizians (um 1488‒1576) und seiner Zeitgenossen Jacopo Tintoretto, Paolo Veronese, Paris Bordone und Lorenzo Lotto.


Die Prominenz der Frau in der Malerei Venedigs im 16. Jahrhundert hat vielerlei Ursachen, etwa die politisch-soziale Struktur der Serenissima, die der Frau bezüglich der Mitgift und des Erbes eigene Rechte zugestand, oder das kulturell aufgeschlossene und internationale Klima der Stadt: Einflussreiche Verlage zogen namhafte Poeten und Humanisten an – darunter Pietro Bembo, Sperone Speroni und Ludovico Dolce ‒, die in ihren Schriften der Frau und der Liebe besondere Aufmerksamkeit schenkten. Den entscheidenden Anstoß in der
visuellen Umsetzung gab Tizian, der bedeutendste Maler, den die Stadtrepublik je hervorbrachte. Seine neuartigen Schöpfungen wurden wegweisend für die europäische Malerei der nachfolgenden Jahrhunderte.

Palma il Vecchio (Serina 1480–1528 Venedig)
Porträt einer Frau, genannt „La Bella“ um 1518–20, Leinwand, 95 × 80 cm
© Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid

Der Spiegel hat es der Schönheit angetan. Der Spiegel bzw. das von ihm erzeugte Bild war seit langem ein Konkurrent der Maler und konnte nur gezähmt werden, indem er/es selbst Thema der Malerei wurde.


Die Ausstellung möchte den Facettenreichtum des Themas zeigen und die unterschiedlichen Gesten, Blicke und Attribute genauer ins Auge fassen. Vom konkreten Porträt zu idealisierten, von der Poesie inspirierten Abwandlungen werden die Themen Liebe und Begehren in historischen, mythologischen und allegorischen
Darstellungen in Szene gesetzt. Bei den realen und idealen Porträts werden auch Mode, Haartracht und kostbare
Schöpfungen der Goldschmiedekunst der Zeit analysiert. Die umfangreiche zeitgenössische Traktatliteratur und Liebeslyrik bieten dabei eine solide Grundlage, solche einzigartigen Darstellungen von Frauen neu zu lesen.

Tiziano Vecellio, gen. Tizian (Pieve di Cadore um 1488–1576 Venedig)
Junge Frau bei der Toilette um 1515, Leinwand, 99 × 76 cm
Musée du Louvre, Département des Peintures, Paris
© RMN-Grand Palais (musée du Louvre) / Franck Raux

Die Ausstellung wird von Sylvia Ferino-Pagden kuratiert und im Kunsthistorischen Museum Wien sowie danach im Palazzo Reale in Mailand zu sehen sein.
http://www.tiziansfrauenbild.khm.at

Internationale Museen und Privatsammlungen als Leihgeber Die bedeutenden Leihgaben stammen u. a. aus dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Louvre in Paris, dem Prado und der Sammlung Thyssen-Bornemisza in Madrid, den Uffizien in Florenz, der National Gallery in London, dem Ashmolean Museum in Oxford, der Eremitage in Sankt Petersburg, den Gallerie dell’Accademia in Venedig, der Galleria Borghese in Rom, dem Museo Nazionale di Capodimonte und dem Museo Archeologico Nazionale in Neapel, den Staatlichen Museen zu
Berlin, der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, Alte Pinakothek in München, den Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden, dem Kunstmuseum Basel und von privaten Leihgebern.

Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

https://www.khm.at/besuchen/besucherinformation/anfahrt-kontakt/

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CV_2021

VIENNACONTEMPORARY 2021

viennacontemporary | International Art Fair

2.-5. SEPTEMBER 2021

ALTE POST

Besuchszeiten

VIP Hour täglich | 11 – 13 Uhr

Public Hours täglich | 13 – 19 UhrPOSTGASSE 10, 1010 WIEN

https://www.viennacontemporary.at/de/


CONTEMPORARY VIENNA 2021
DIE STADT ALS KÜNSTLERISCHER RAUM
„Wir haben uns viele Gedanken gemacht, was in Zukunft von Kunstmessen
erwartet wird. Es geht uns um eine neue Kultur des Entdeckens. Um ein
neues Verständnis der künstlerischen Prozesse.“
— Boris Ondreička, Künstlerischer Leiter viennacontemporary
„Wir begreifen die Stadt als großes Atelier, als Studio für Experimentelles.
Und als idealen Raum, um Sammler, Kunstinteressierte und Galeristen
neu zusammenzuführen – vor allem aber mit den KünstlerInnen und der
Kunst. Wir haben zu lange das Atelier als Ursprungsort jeder Kunst aus
dem Blick verloren, als Raum für den kreativen Moment.“
— Marta Dziewańska, Kuratorin und Vorstandsmitglied viennacontemporary

Damit soll der Übergang zu einer flexibleren, dezentralisierten Kunstmesse eingeleitet werden, um den Interessen des florierenden mittel- und osteuropäischen Kunstmarktes einen neuen Impuls zu geben. Vom 2. bis zum 5. September 2021 präsentiert sich viennacontemporary in einem neuen Konzept: In der Alten Post zeigt Österreichs bedeutendste Kunstmesse eine große Ausstellung in Kooperation mit ausgewählten Galerien – nicht zuletzt, um diesen einen neuen Ort zur Präsentation und Repräsentation in anspruchsvollen Zeiten zu ermöglichen und somit auch Unterstützung zu bieten.

„Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, ,more than a fair‘ zu sein. Gleichzeitig ist unser Anspruch, die Fülle an Möglichkeiten, die eine Kunstmesse bietet, in ihrer Gänze auszuschöpfen.“
— Boris Ondreička, künstlerischer Leiter viennacontemporary

viennacontemporary will unter der Leitung des neu bestellten künstlerischen Leiters Boris Ondreička einen neuen Weg beschreiten und zieht in diesem Jahr bewusst in die Stadt hinein.

Vorstandsvorsitzender Dmitry Aksenov wird einen Ausblick auf die Zukunft der Messe geben.

Boris Ondreička, der neue künstlerische Leiter der Messe, stellt Neuerungen und Schwerpunkte von viennacontemporary vor.

Des weiteren gibt Kuratorin Franziska Sophie Wildförster Einblicke in die Sonderschau ZONE1, die junge KünstlerInnen mit Österreichbezug in Einzelpräsentationen zeigt.

Robby Greif und Natascha Burger von unserem diesjährigen Kooperationspartner Curated by teilen Ausblicke auf das Galerienprogramm.

Boris Marte, Vorstandsmitglied von viennacontemporary und Leiter des Erste Hub, teilt Überlegungen zu Partnerschaften und Unterstützungsmöglichkeiten der Kunstszene im CEE-Raum.

sha. stellt das Zukunftskonzept des diesjährigen Messestandorts Neue Alte Post vor.

Geschäftsführer Markus Huber erörtert aktuelle Partnerschaften und die zukünftige Positionierung der Kunstmesse.

Mit einem diesjährigen neuen Veranstaltungsort und einem neuen Konzept leitet viennacontemporary den Übergang zu einer flexibleren, dezentralisierten Kunstmesse ein. In Kooperation mit dem Galerienfestival Curated by und ausgewählten Wiener Galerien zieht viennacontemporary dieses Jahr in die Stadt hinein und eröffnet den Wiener Kunstherbst mit einem fulminanten Angebot an Führungen, Events und Talks.

Messedaten

22–25 September 2022

21–24 September 2023

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SARA_LANNER_MINE

KUNSTRAUM NIEDEROESTERREICH

H13 Niederoesterreich Preis für Performance

SARA LANNER MINE

PRESSEGESPRÄCH: DI, 31.08.2021 | 10 Uhr

Performance & Preisverleihung: MI, 01.09.2021 | 19 Uhr

Artist Talk: SA, 04.09.2021 | 13 Uhr

Ausstellung: 02.09. – 11.09.2021Herrengasse 13, A – 1010 Wien

http://www.kunstraum.net/en/performance/performanceprize-h13

http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/h13-2021-mine-von-sara-lanner

SARA LANNER MINE
gewinnt den H13 Niederoesterreich Preis für Performance 2021
Preisträgerin: Sara Lanner

Sara Lanner MINE ©Elsa Okazaki.

Jury: Madeleine Amsler (Kuratorin, Dozentin & Koordinatorin des
Performancepreis Schweiz), Katharina Brandl (Künstlerische
Leitung Kunstraum Niederoesterreich), Kira Kirsch
(Künstlerische Leitung & Geschäftsführung brut Wien) und Petra
Poelzl (Künstlerische Leitung & Geschäftsführung Kunstpavillon
& Neue Galerie, Innsbruck)

http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/h13-2021-mine-von-sara-lanner

 Sara Lanner und Costas Kekis © Elsa Okazaki


Die Künstlerin Sara Lanner ist die diesjährige Gewinnerin des H13
Niederoesterreich Preis für Performance. Mit ihrem Projekt MINE konnte sie die
vierköpfige Jury rund um Katharina Brandl überzeugen. Die Performance und die
feierliche H13-Preisverleihung finden am Mi, 01.09.2021 im Kunstraum
Niederoesterreich statt.

Sara Lanners preisgekrönte Arbeit MINE ist ein Performanceprojekt zwischen Choreografie und bildender Kunst, das vom Bergbau und dessen globalen gesellschaftspolitischen Zusammenhängen handelt. “Bergbau” wird dabei im konkreten und im übertragenen Sinn verstanden. Zentral in der Arbeit ist der Begriff des “mining”, der einerseits als Prozess zur Gewinnung von Rohstoffen, andererseits als Momentum zur Entstehung von Gedanken und Erinnerungen beleuchtet wird. Die Performance eröffnet den Besucher:innen einen komplexen Raum, in dem sich zwei scheinbar widersprüchliche Untersuchungen treffen: mining als destruktiver Abbau von Ressourcen und mining als Form der zwischenmenschlichen Bezugnahme.

Exhibition: 02.09.2021 – 11.09.2021

Mining Exercise © Sara Lanner


Der H13 Niederoesterreich Preis für Performance wird 2021 zum bereits 15. Mal vom
Kunstraum Niederoesterreich vergeben. Ziel ist es, die Vielfalt der performativen
Arbeiten von jungen Künstler:innen in den Fokus zu rücken und dem interessierten
Publikum zugänglich zu machen. Die Dotierung des Kunstpreises wurde letztes Jahr
erstmalig auf € 5.000 erhöht. Der H13 ist der einzige in Österreich verliehene Preis
für Performance-Kunst als Medium der bildenden Kunst.

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Il trionfo del Tempo21

Salzburger Festspiele 2021

Haus für Mozart

OPER

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

Il trionfo del Tempo e del Disinganno

Premiere: Mittwoch, 04 August 2021 | 20- 22:25 Uhr

So, 08 August 2021 | 15 – 17:25

Do, 12 August 2021 | 19:30 – 21:55

Sa, 14 August 2021 | 15 – 17:25

Di, 17 August 2021 | 19 – 21:25

Mi 4. August – Di 17. August 2021

Haus für Mozart, SalzburgHofstallgasse 1, 5020 Salzburg

https://www.salzburgerfestspiele.at/

https://www.salzburgerfestspiele.at/l/haus-fuer-mozart

Foto-ID: #139194
Il trionfo del Tempo e del Disinganno 2021: Lawrence Zazzo (Disinganno), Charles Workman (Tempo), Cecilia Bartoli (Piacere), Regula Mühlemann (Bellezza)
© SF / Monika Rittershaus

Oratorium in zwei Teilen HWV 46a (1707)

Text von Kardinal Benedetto Pamphilj

Wiederaufnahme

Leading Team Gianluca Capuano

Musikalische Leitung Robert Carsen

Regie Gideon Davey – Bühne und Kostüme – Peter Van Praet, Robert Carsen

Licht Rebecca Howell

Choreografierocafilm Video / Ian Burton Dramaturgie

Besetzung

Regula Mühlemann Bellezza -Cecilia Bartoli Piacere – Lawrence Zazzo Disinganno- Charles Workman Tempo

Ensemble: Les Musiciens du Prince-Monaco

Mélissa Petit legt ihre Rolle als Bellezza in der Wiederaufnahme von Georg Friedrich Händels Oratorium Il trionfo del Tempo e del Disinganno im gemeinsamen Einvernehmen zurück, da sie ihr erstes Kind erwartet.

Die Salzburger Festspiele freuen sich, dass Regula Mühlemann gewonnen werden konnte, die fünf Vorstellungen der Wiederaufnahme der umjubelten Pfingstproduktion zu übernehmen.

Zur Produktion

„Die Zeit war für die Menschen nie angenehm.“ — „Mit schlauer Selbsttäuschung vergnügt man sich, wenn man nicht an sie denkt.“

Foto-ID: #139212 Il trionfo del Tempo e del Disinganno 2021: Regula Mühlemann (Bellezza), Cecilia Bartoli (Piacere), Ensemble © SF / Monika Rittershaus

1707 lebte der 22-jährige Händel in Rom, wo mit Il trionfo del Tempo e del Disinganno sein erstes Oratorium entstand und aufgeführt wurde. Das zweiteilige Werk enthält Musik, die zum Schönsten und Ausdrucksvollsten in Händels Œuvre zählt, mit außerordentlich komplexen Passagen sowohl für die Orgel (an welcher der Komponist bei der Uraufführung selbst saß) als auch für die Violine (deren Soli eigens für den virtuosen Arcangelo Corelli, den Leiter des Orchesters, geschrieben wurden). Das Oratorium begleitete Händel weiterhin als eine Art Schlüsselwerk, aus dem er mehrmals Material für andere Kompositionen entlehnte und das er sogar zwei kompletten Neubearbeitungen unterzog: 1737 unter dem Titel Il trionfo del Tempo e della Verità und 1757 als The Triumph of Time and Truth. So umspannt das Werk, das nicht zuletzt eine Meditation über die Zeit darstellt, 50 von Händels 74 Lebensjahren.

Das Libretto von Kardinal Benedetto Pamphilj ist eine allegorische „Psychomachie“, ein dialektisches Streitgespräch über Schönheit, Wahrheit, moralischen Rat, seelische Bildung und den letztendlichen Triumph der Zeit. Das Oratorium entstand während einer Zeit, als sich der Vatikan weltlichen Bühnenwerken entschieden entgegenstellte; mit seiner Abfolge von Da-capo-Arien, Duetten und Quartetten enthält es aber dramatische Elemente, die es der Oper durchaus annähern. Die Schönheit (Bellezza), angetan von ihrem Abbild im Spiegel des Vergnügens (Piacere), gelobt dem Vergnügen ewige Treue, doch die Zeit (Tempo) und die Erkenntnis (Disinganno) versuchen, sie von ihrem Schwur abzubringen und erinnern sie daran, dass die Schönheit wie eine Blume ist, die nur einen Tag blüht und danach stirbt. Die Schönheit beginnt, die Lehren der beiden zu beherzigen, und sagt sich schließlich vom Namen und Gedächtnis des Vergnügens los: Im Streben nach der Wahrheit befreit sie sich von der oberflächlichen Eitelkeit eines dem Vergnügen verschriebenen Lebens und ist bereit für ein künftiges Dasein in asketischer Kontemplation.

Foto-ID: #139170
Il trionfo del Tempo e del Disinganno 2021: Regula Mühlemann (Bellezza)
© SF / Monika Rittershaus


Il trionfo del Tempo e del Disinganno lässt sich auch als eine Interpretation des mittelalterlichen Jedermann-Stoffes betrachten, der dem Salzburger Publikum dank Hugo von Hofmannsthal so wohlvertraut ist. Diesmal haben wir es allerdings mit einer jungen Jedefrau zu tun — in der heutigen Zeit nur allzu passend —, die als Protagonistin in diesem frühen musikalischen Bildungsroman auftritt. Der oftmals bewusst rätselhafte Text, den Kardinal Pamphilj für das (nicht für eine szenische Umsetzung gedachte) Werk ersann, bietet einen tiefen Einblick in die menschliche Psyche. Im thematischen Zentrum steht die Notwendigkeit, unter der Oberfläche der äußeren Erscheinungen zu schürfen, die Wahrheit über sich selbst zu entdecken und zu akzeptieren sowie zu versuchen, eine ausgeglichene Selbstwahrnehmung zu erreichen — sofern man denn ein reifes und lohnendes Leben führen will.

Foto-ID: #139182
Il trionfo del Tempo e del Disinganno 2021: Cecilia Bartoli (Piacere), Ensemble © SF / Monika Rittershaus


Für uns im 21. Jahrhundert sind die spezifischen theologischen Dimensionen des Werks weniger interessant als das stets brennende Thema, das sich im Titel ankündigt. Unsere Produktion wird beleuchten, was es — in einer konsumgesteuerten, jugendund schönheitsbesessenen Welt, die uns unablässig ermuntert, unseren Drang zu Eitelkeit, Egoismus und Vergnügen auszuleben — bedeutet, die Zeit zu suchen, um sich der Erkenntnis zu öffnen, die den Weg zu Erfüllung und Wahrheit weisen kann. Die Reise der Bellezza von narzisstischer Selbstgefälligkeit zu selbstlosem Verstehen bedeutet eine Achterbahnfahrt durch ihre Gefühle, darunter Zorn, Zurückweisung, Verwirrung, Unverständnis, Selbstzweifel und Selbstverletzung: eine überaus modern anmutende Charakteranalyse, die beinahe den Schriften eines anderen berühmten Österreichers — Sigmund Freud — entstammen könnte. Gerade die Verbindung von kühler moralischer Belehrung mit einer fesselnden psychologischen Entwicklung macht Il trionfo del Tempo e del Disinganno zu einem von Händels eindrucksvollsten Werken und zu einer spannenden Herausforderung für eine Inszenierung.

Robert Carsen

Übersetzung: Christian Arseni

Foto-ID: #139180
Il trionfo del Tempo e del Disinganno 2021: Regula Mühlemann (Bellezza), Cecilia Bartoli (Piacere), Ensemble © SF / Monika Rittershaus

Salzburger Festspiele 2021/Il Trionfo del Tempo e del Desinganno/Wiederaufnahme am 4. August 2021/Musikalische Leitung:Gianluca Capuano/Regie:Robert Carsen/Bühne und Kostüme: Gideon Davey// Regula Mühlemann:Bellezza, Cecilia Bartoli:Piacere, Lawrence Zazzo:Desinganno, Charles Workman:Tempo

In italienischer Sprache
mit deutschen und englischen Übertiteln

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ganymedinpower2021

GANYMED IN POWER 2021

KUNSTHISTORISCHES MUSEUM WIEN

GANYMED IN POWER

MUSEUM DER MACHT

21. Juli 2021 | Einlass ab 18:15 Uhr

Vorstellungsbeginn 19 Uhr

Eine neue Inszenierung von Jacqueline Kornmüller.

21. Juli – 21. August 2021

Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

https://ganymed.khm.at/

https://www.wennessoweitist.com/produktionen/now/

#GANYMEDINPOWER #ganymedinpower

GANYMED IN POWER

Eine neue Inszenierung von Jacqueline Kornmüller.

Alle Infos zu Ihrem Ganymedbesuch erhalten Sie vor jeder Vorstellung unter dieser Adresse ganymed@khm.at.

Dem Kunsthistorischen Museum ist die Macht tief eingeschrieben. Selbst Symbol der Macht birgt es Kunst, die so aussagekräftig von Machterhalt und Machtverlust sowie von den Verirrungen der Macht berichtet, die unseren gesellschaftlichen und politischen Alltag bis heute so lebhaft prägen.

Ganymed in Power eröffnet neue Sichtweisen auf Alte Meister des Kunsthistorischen Museums. wenn es soweit ist lädt 8 zeitgenössische AutorInnen und 6 KomponistInnen ein Auftragswerke über Meisterwerke der Gemäldegalerie zu schreiben. Jacqueline Kornmüller inszeniert diese Texte und Kompositionen mit 30 KünstlerInnen und erweckt dadurch Bild und Betrachtung zum Leben.

MUSEUM DER TRÄUMEDER LITERARISCHE MUSEUMSGUIDEKunsthistorisches Museum, Wien 2021

https://museumdertraeume.khm.at/

Ganymed in Power 2021 Eintrittskarte

https://shop.khm.at/ticket

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PARALLEL_VIENNA 2021

PARALLEL VIENNA 2021

SAVE THE DATE

07.09. – 12.09.2021

ehemalige Semmelweis-Frauen-Klinik
Bastiengasse 36 – 38 // 1180 Wien

@parallelvienna.com

Photocredits: Julia Harrauer

Neunte Ausgabe der PARALLEL VIENNA 

zum ersten Mal zeitgleich zum curated by Galerienfestival stattfindet – und zwar vom 07.09. bis 12.09.2021
In diesem Jahr bespielt PARALLEL VIENNA ein spezielles und geschichtsträchtiges Haus:
Die ehemalige Ignaz-Semmelweis-Frauenklinik in Gersthof. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich am heutigen Semmelweisareal der Gerstlerhof, aus welchem sich später das Gersthofer Schloss entwickelte. Am Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb das Land Niederösterreich das Schloss und errichtete zwischen 1908 und 1910 einen Neubau zur Bastiengasse 36 – 38 hinaus, welcher als Heim für Findel- und Waisenkinder diente. Durch die Trennung von Wien und Niederösterreich 1922, ging es in den Besitz der Stadt Wien über und wurde zu dessen Zentral-Kinderheim. 1943 wurden zwei der fünf Pavillons zu einer Frauenklinik umgebaut und nach Ignaz Philipp Semmelweis benannt. Diese entwickelte sich rasch zur wichtigsten Gebärklinik Wiens. 2019 übersiedelte die Klinik schließlich in das neu gebaute Krankenhaus Nord, womit die langjährige Geschichte vorerst ein Ende findet.

Wie in den Jahren zuvor lädt das kuratorische Team der PARALLEL VIENNA, wieder aufstrebende, sowie etablierte künstlerische Positionen aus dem In- und Ausland ein, sich mit dem Gebäude und dessen Geschichte auseinander zusetzen. 

Das bewährte Konzept einer Mischung aus GALLERY STATEMENTS, PROJECT STATEMENTS und ARTIST STATEMENTS wird auch in diesem Jahr beibehalten. Zusätzlich möchten wir – wie bereits 2015 – Kuratorinnen und Kuratoren einladen, eigene Räume als CURATORS STATEMENTS zu bespielen um das Konzept von curated by aufzugreifen.

PARALLEL VIENNA takes place for the ninth time in Vienna from 7th of September to 12th of September 2021 and sticks to its approach of using temporarily vacant buildings as a presentation platform for contemporary art.

PARALLEL VIENNA presents young and emerging as well as established artistic practices and brings together art initiatives of every kind – art associations, galleries, project spaces, off spaces and artist spaces – , both Austrian and international, all under one roof. It thus combines local artistic creation with international trends and contributes to building networks and fosters exchanges between between artists, curators, collectors and exhibition visitors.

PARALLEL VIENNA

is a hybrid between art fair, exhibition platform and artist studio. It unites exhibitions made by commercial galleries (GALLERY STATEMENTS — each with a solo presentation of an artist), off-spaces and art associations (PROJECT STATEMENTS – a solo or group show) and solo presentations by selected artists (ARTIST STATEMENTS or artistic INTERVENTIONS in the building invited directly by PARALLEL VIENNA). Instead of the usual booths at art fairs, each exhibitor occupies a separate room of the building in which the exhibition is presented. These site-specific artworks and interventions are the trademark of PARALLEL VIENNA and make the fair a unique and alternative exhibition format outside the“white cube. As a curated art fair participation is upon invitation by the curatorial team only.

PARALLEL VIENNA Team

Stefan Bidner | Artistic Director
Daniel Haider | Managing Partner
Kaveh Ahi | Managing Partner

Julia Harrauer | Curatorial Assistance
Isabella Hofmann | Curatorial Assistance
Hannah Doppel | Event Management Assistance

Lena Zotti | Graphic Design Direction
Oliver Matzner | Graphic Design

Kaveh Ahi- Mia Legenstein -Julia Harrauer -Daniel Haider – Isabella Hofmann-Stefan Bidner

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art: badgastein moves mountains21

Bad Gastein Drohne
Drohnenaufnahme Bad Gastein Sommer
© Gasteinertal Tourismus GmbH, auswegerdaniel.at

Bad Gasteinart: badgastein moves mountains

Sommer.frische.kunst Festivals

DONNERSTAG 22. JULI 2021

17 Uhr: Eröffnung der Ausstellungen im Kraftwerkund Kunst im öffentlichen Raum,

Luther Park –Kinoplatz – Grabenbäckersteig, Künstler*innen anwesend

19.30 Uhr: Geführte Tour Art Trail

20.30 Uhr: Get together im Kraftwerk Cafe

22 Uhr: Talk & Drinks im Hotel Das Regina

Leitung von Andrea von Goetz

Eröffnungswochenende: Donnerstag, 22. Juli – Sonntag, 25. Juli 2021

Öffnungszeiten: Mi–So, 14–18 Uhr

Gasteiner Bundesstraße 3675630 Bad Hofgastein Österreich

https://www.gastein.com/events/sommer/sommerfrischekunst/

FREITAG 23. JULI 2021

11 Uhr: Geführte Wanderung zur Poser Höhe(Treffpunkt Grüner Baum)

14 – 18 Uhr: Ausstellungen im Kraftwerk geöffnet

19 Uhr: Eröffnung der Austellungen an der Kaiser Wilhelm Promenade

Lars Eidinger, Louisa Clement , Katharina Arndt, POLLYESTER

20.30 Uhr: Drinks Food im Astoria

Kur- und Tourismusverband Bad Gastein

Kaiser-Franz-Josef-Straße 275640 Bad Gastein, AT

https://www.gastein.com/events/sommer/sommerfrischekunst/

LarsEidingerPortrait

MARTIN OGOLTER -LARS LANGEMEIER -KATRIN KAMPMANN -MARGRIET VAN WEENEN

MICHAEL ORNAUER -CHARLOTT COBLER ANNEMIE -MARTIN LINUS MÜLLERSCHÖN- LOUISA CLEMENT -KATHARINA ARNDT- ANSELM REYLE -TJORG DOUGLAS BEER -PHILIPP HOCHMAIR

WANG JIXIN-LARS EIDINGER -POLLYESTER -CLEMENS WOLF -LUKAS GLINKOWSKI

ERICH ANDRÉ STEINER -SOPHIE ERLUND-KAY WALKOWIAK – ARIEL REICHMAN

Ausstellung: 23. Juli – 12. September 2021

Öffnungszeiten: Mi–So, 14–18 Uhr

Gasteiner Bundesstraße 3675630 Bad Hofgastein Österreich

https://www.gastein.com/events/sommer/sommerfrischekunst/

Philipp Hochmair im Burgtheater
© Stephan Brückler

SAMSTAG 24. JULI 2021

11 Uhr: Wanderung in Sportgastein und anschließende Einkehr

20.30 Uhr: Philipp Hochmair performt Goethes „Werther“ (ausverkauft)

Öffnungszeiten: Mi–So, 14–18 Uhr

Gasteiner Bundesstraße 3675630 Bad Hofgastein Österreich

https://www.gastein.com/events/sommer/sommerfrischekunst/

SONNTAG 25. JULI 2021

10.30 Uhr: Brunch im Miramonte

12 Uhr: Alle Ausstellungen sind geöffnet

Ausstellung: 23. Juli – 12. September 2021

Öffnungszeiten: Mi–So, 14–18 Uhr

Gasteiner Bundesstraße 3675630 Bad Hofgastein Österreich

https://www.gastein.com/events/sommer/sommerfrischekunst/

sommer.frische.kunst Festivals in Bad Gastein

Am Donnerstag startet das Kunstfestival unter Leitung von Andrea von Goetz mit tollen Ausstellungen im Kraftwerk am Wasserfall und spannenden Skulpturen im öffentlichen Raum.

Freitag, 23. Juli 2021 | 19 Uhr werden vier Solo Shows auf der Kunstmeile Kaiser Wilhelm Promenade eröffnet.

Mit neuen Fotografien und Videoarbeiten wird auch der diesjährige JEDERMANN Lars Eidinger anwesend sein, sowie Louisa Clement – POLLYESTER – Katharina Arndt.

Seine spezielle Version von Schillers Werther führt der Schauspieler Philipp Hochmair am Abend des 24. Juli 2021 auf.

Thermalquellpark Bad Gastein
© Gasteinertal Tourismus GmbH

Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause findet dieses Jahr die größte sommer.frische.kunst aller Zeiten

mit 22 teilnehmenden KünstlerInnen statt. Eine spannende Mischung aus Superstars der Szene,

wie Lars Eidinger, Louisa Clement, Anselm Reyle und Upcoming Artists, wie Charlott Cobler, Ariel Reichman,

Lukas Glinkowski uvm. sind Teil des Programms und zeigen ihre Arbeiten

bis zum 12. September 2021 in Bad Gastein.

https://docs.google.com/forms/d/18EFIRfmdvstoozm4fOiE3DFwK3J3eNBSOeeWs2mi0PQ/viewform?edit_requested=true

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