SPARK_Art Fair Vienna2021

SPARK ART FAIR VIENNA

SPARK ART FAIR VIENNA

MARX HALLE

PRESSE-KONFERENZ: Donnerstag, 24. Juni 2021 | 10 Uhr

Renger van den Heuvel Director

BESUCHER*INNEN

PREVIEW: Donnerstag, 24. Juni 2021 | 12 – 17 Uhr

VERNISSAGE: Do. 24.Juni 2021 | 17 – 20 Uhr

Messetage 25.–27. Juni 2021

Öffnungszeiten 11–19 Uhr

Karl­ Farkas­ Gasse 19, 1030 Wien

https://www.spark-artfair.com/

SPARK Art Fair Vienna

ÖSTERREICHS NEUE INTERNATIONALE
KUNSTMESSE

24.–27. JUNI 2021

Die SPARK Art Fair Vienna ist eine neue österreichische Kunstmesse internationaler Dimension.

Die neue Messe für zeitgenössische und moderne Kunst in Wien verschiebt die erste Ausgabe Pandemie-bedingt vom Frühjahr in den Sommer. Bei der Messe sind rund 85 Solopräsentationen in der Wiener Marx Halle zu sehen.

Die SPARK Art Fair Vienna findet 2021 von 24. bis 27. Juni in der Wiener Marx Halle statt. Die Entscheidung für die Verschiebung des Termins von Anfang Mai auf Ende Juni erfolgte nach sorgfältiger Analyse der Pandemie-Situation und der damit verbundenen Reisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserem Konzept. Durch das konzentrierte Format mit der Fokussierung auf jeweils eine künstlerische Position schaffen wir in Zeiten der Krise maximale Aufmerksamkeit – für die Galerien, die präsentierten Künstlerinnen und Künstler und das Publikum. Daher setzen wir alles daran, dass wir noch heuer gemeinsam Kunst in Wien genießen dürfen. Um unseren Gästen ein sicheres Messe-Erlebnis zu ermöglichen, findet die Premiere der Frühjahrmesse daher zum Sommerbeginn statt“, erklärt SPARK-Geschäftsführer Renger van den Heuvel.

Über das Digital-Format SPARK Studio und Online-VIP-Events werden auch abwesenden internationalen Gästen interessante Einblicke und Austauschmöglichkeiten mit Galerien und Kunstschaffenden geboten. „Wir setzen bewusst auf eine Balance zwischen starker regionaler Basis und Internationalität. Daher liegt der Schwerpunkt auf Galerien aus Mitteleuropa, Österreich und Wien. Wir bekennen uns zum heimischen Markt, wollen diesen gemeinsam mit den Galerien weiterentwickeln und durch diesen Prozess globale Reichweite generieren“, ist Renger van den Heuvel überzeugt.

SPARK ART FAIR VIENNA 2021

Die SPARK Art Fair Vienna ist eine neue österreichische Kunstmesse internationaler Dimension. Bei der Messe von 24. bis 27. Juni 2021 zeigen etablierte und aufstrebende, junge Galerien rund 85 Solopräsentationen, 40 davon in drei kuratierten Sektionen. Renommierte österreichische Galerien und eine Auswahl eingeladener internationaler Galerien sorgen für ein hochwertiges Programm und spannende künstlerische Positionen. In den kommenden Jahren wird die SPARK Art Fair Vienna als neue Wiener Frühjahrsmesse Ende März stattfinden.

Renger van den Heuvel.

Geschäftsführer der SPARK Art Fair Vienna ist Kulturmanager

Renger van den Heuvel.

INTERFACE

CONTEMPORARY NEW MEDIA AND DIGITAL ART

Die kuratierte Sektion „Interface – Contemporary New Media and Digital Art“ konzentriert sich auf digitale Kunst und Medienkunst. Ein Bereich, der für Kurator*innen, Institutionen, Galerien und Sammler*innen gleichermaßen interessant ist und neue und aufregende Möglichkeiten digitaler Technologien thematisiert. Neue Medien schaffen neue Optionen. Diese junge, multidisziplinäre und hybride Kunstform experimentiert mit künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, Darstellungsformen und Wahrnehmungsweisen. Im globalen Spannungsfeld technologischer Fortschritte, wissenschaftlicher Diskurse und gesellschaftlicher Entwicklungen setzen sich alle Formen neuer Medienkunst mit dem Wandel moderner Kommunikation auseinander.

Marlies Wirth-SPARK Art Fair Vienna_(c)Marcella Ruiz Cruz

MARLIES WIRTH ist Kunsthistorikerin und Kuratorin in Wien und am MAK – Museum für angewandte Kunst tätig. Als Kuratorin für Digitale Kultur ist sie in die Konzeption der VIENNA BIENNALE eingebunden und leitet die MAK Sammlung Design. Sie kuratiert Ausstellungen in den Bereichen Kunst, Architektur, Design und Technologie, wie u. a. UNCANNY VALUES. Künstliche Intelligenz & Du (2019), ARTIFICIAL TEARS (2017) und das neue MAK DESIGN LAB. Sie ist Teil des kuratorischen Teams der internationalen Wanderausstellung Hello, Robot. Design between Human and Machine und Co-Direktorin des 12. Global Art Forum („I am not a Robot“) in Dubai und Singapur (2018). 2019 war sie die Kuratorin des offiziellen Österreich-Beitrags auf der XXII. Triennale di Milano und ist designierte Kuratorin des österreichischen Beitrags zur London Design Biennale 2021. Mit Fokus auf Konzeptkunst und kulturanthropologische Kontexte künstlerischer Produktion entwickelt sie auch unabhängige Ausstellungsprojekte und verfasst Texte und Essays für Publikationen.

PERSPEKTIVEN

EINE GESCHICHTE, VERSCHIEDENE SICHTWEISEN

Die kuratierte Sektion „Perspektiven“ bezieht sich symbolisch auf Akira Kurosawas Idee des Rashomon-Effekts. Der Begriff bezieht sich wiederum auf eine bestimmte Situation, in der ein Ereignis von den beteiligten Personen verschieden interpretiert oder beschrieben wird. Die eingeladenen Galerien präsentieren künstlerische Positionen, welche das Arbeitsumfeld Kunstschaffender reflektieren. Sei es durch kritische Hinterfragung von Identität, Geschlechterverhältnisse und wirtschaftliche Beziehungen oder bezogen auf Machtpolitik und Autoritarismen. Der rote Faden der Sektion kann – gerade auch angesichts der neuen Weltordnung nach der Pandemie – auch als Akt des symbolischen Widerstands verstanden werden und bezeugt zugleich die Sensibilität für Zeit und Raum.

Kunst ist unverzichtbar, wenn es darum geht, Leben und Lebensformen zu gestalten und zu verstehen. Der Blick auf die Welt durch das Prisma der Kunst wirkt wie ein Gegenmittel gegen die Gefühllosigkeit, in die wir als Individuen aufgrund der alltagsbeherrschenden Gewalt geraten sind. Kunst hilft uns, das größere Bild und den Zusammenhang der Dinge zu erkennen und dadurch Veränderungen sowie deren politischen, sozialen und ökonomischen Folgen zu antizipieren. Die Sektion „Perspektiven“ dient als erzählerisches Bindeglied zwischen den Galerien und den einzelnen künstlerischen Praktiken und definiert die sozialen und politischen Rahmenbedingungen, welche überhaupt erst das Nachdenken über Veränderungsprozesse ermöglichen.

Tevz Logar-SPARK Art Fair Vienna_(c)Jaka Babnik

TEVŽ LOGAR arbeitet als freier Kurator, Herausgeber und Autor. In seinem aktuellen kuratorischen Projekt When in Doubt, Go to a Museum werden Kunstwerke aus fünf bedeutenden Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst präsentiert. Logar kuratierte und ko-kuratierte zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen. Darunter den slowenischen Pavillon bei der 55. Biennale in Venedig, Ausstellungen und Projekte in New York, Montreal, Genf, Beirut, Budapest, Łódź und Berlin. 2019 war er bei der 58. Biennale in Venedig für den Pavillon der Republik Nordmazedonien als kuratorischer Berater tätig. Zwischen 2009 und 2014 war er künstlerischer Leiter der Škuc Gallery in Ljubljana. Logar ist Mitbegründer und Mitglied des Fachbeirats der Ulay Foundation (2014) in Amsterdam. 2014 wurde er in New York für den Gerrit Lansing Independent Vision Award für freie internationale Kuratoren nominiert. Tevž Logar lebt in Rijeka, Kroatien.

UTOPIA: POST-WAR

Diese von Sabine Breitwieser zusammengestellte Sektion widmet sich den offenen und multiplen Erzählungen über die Kunst der Nachkriegszeit. Ähnlich wie wir die Folgen des Zweiten Weltkriegs nach wie vor erleben und neue Erkenntnisse darüber gewinnen, ist auch die Betrachtung der Kunst dieser Periode im Fluss. Konzentrierte sich der Versuch, die Geschehnisse, Zerstörungen und Traumata zu erfassen und zu reflektieren, zunächst auf wenige involvierte Länder, ist dies längst zu einem globalen Projekt geworden. Nicht anders verhält es sich mit der Kunst dieser Periode, geprägt von einem tiefen Schock und schließlich im Aufbruch zu neuen Kunstformen, Netzwerken und Utopien.

Die Sektion „Utopia: Post-War“ umfasst sechzehn Solopräsentationen von lokalen und internationalen Galerien, die zu den ausgewählten Künstler*innen in einem engen Verhältnis stehen. Special Features über Experimentalfilm und Tanz der Nachkriegszeit erweitern die Ausstellung und thematisieren andere Vertriebsformen. Von einem Überblick über die Kunst der Nachkriegszeit ist diese Schau weit entfernt; ein Anspruch, der keineswegs auch einem nur auf Österreich gerichtetem Blick standhält. Entgegen aller Kanons und Systematiken werden, in Zeiten einer weltumspannenden Pandemie, Spotlights gesetzt.

Sabine Breitwieser-SPARK Art Fair Vienna_(c)Franz Johann Morgenbesser

SABINE BREITWIESER ist derzeit ein 2020/2021 Getty Scholar am Getty Research Institute in Los Angeles und lebt als Autorin und Kuratorin in Wien. Von 2013 bis 2018 war sie Direktorin des Museum der Moderne Salzburg. Zuvor, von 2010 bis 2013, leitete sie als Chefkuratorin das Department für Medien- und Performancekunst am Museum of Modern Art in New York. Von 1988 bis 2007 war sie Gründungsdirektorin und leitende Kuratorin der Generali Foundation in Wien. Breitwieser hat mehr als 150 monografische und thematische Ausstellungen in Europa und den Vereinigten Staaten kuratiert und geleitet sowie rund 100 Publikationen herausgegeben und zahlreiche Texte veröffentlicht. Im Jahre 2012 wurde ihr der Yoko Ono Lennon Courage Award for the Arts in New York verliehen.

ÖFFENTLICHE ERREICHBARKEIT

U-Bahn U3 (Erdberg, Schlachthausgasse)

Straßenbahn 18, 71 (St. Marx, Viehmarktgasse)Bus 74A (Viehmarktgasse),

80A (Neu Marx)S-Bahn S7 (St. Marx)

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INTERCONTI WIEN_2021

INTERCONTI WIEN

28.– 31.1.2021 (physical fair)

28.1.–7.2.2021 (online)

Johannesgasse 28 1010 Wien, Österreich

https://www.interconti.wien/

Participating GALLERIES

and the editions www.andtheeditions.com — Croy Nielsen www.croynielsen.com

ERMES ERMES www.ermes-ermes.com — Galerie Martin Janda www.martinjanda.at

Georg Kargl Fine Arts www.georgkargl.com — GIANNI MANHATTAN www.giannimanhattan.com

Galerie Hubert Winter www.galeriewinter.at — Krobath Wien www.galeriekrobath.at

Layr www.emanuellayr.com — Meyer Kainer www.meyerkainer.com

Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder www.schwarzwaelder.at

SOPHIE TAPPEINER www.sophietappeiner.com — VIN VIN www.vinvin.eu

Participating ARTISTS

14_ASB_Don’t smoke_Galerie Emanuel Layr

Anna-Sophie Berger (*1989, Austria, lives and works in Vienna and New York City), presented by LAYR

ausstellungsansicht_caramelle_wandmalerei

Ernst Caramelle (*1952, Austria, lives and works in Frankfurt, Karlsruhe and New York City) presented by Galerie Nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder

Aleksandra Domanović

Aleksandra Domanović (*1981, Former Yugoslavia, lives and works in Berlin), presented by and the editions

Melanie-Ebenhoch

Melanie Ebenhoch (*1985, Austria, lives and works in Vienna), presented by Galerie Martin Janda

Luisa Gardini (*1935, Italy, lives and works in Rome) presented by Ermes Ermes

Gelatin_Boring_Island_Schweden_2009

Gelatin (artist collective, est. 1993, live and work in Vienna) presented by Meyer Kainer

Matthieu Haberard (*1991, France, lives and works in Paris) presented by Gianni Manhattan

Lone Haugaard Madsen (*1974, Denmark, lives and works in Vienna), presented by Sophie Tappeiner

28 – Martin Hotter – DEMEME

Martin Hotter (*1978, Germany, lives and works in Vienna), presented by Vin Vin

Alfredo Jaar (*1956, Chile, lives and works in New York City), presented by Hubert Winter

David-Maljkovic_2020_Georg-Kargl-Fine-Arts

David Maljkovic (*1973, Croatia, lives and works in Zagreb), presented by Georg Kargl Fine Art

Soshiro_Matsubara_2018-Engagement_Tolerance_Hospitality-Installation_View

Soshiro Matsubara (*1980, Japan, lives and works in Vienna), presented by Croy Nielsen

Jenni Tischer (*1979, Germany, lives and works in Vienna and Berlin), presented by Krobath Wien.

Together, these thirteen artistic positions will offer audiences a stimulating dive into Vienna’s art scene, providing a snapshot of the participating galleries’ diverse programs and current artistic practices in the Austrian capital. A varied range of works will be on view, from pieces by local emerging artists such as Melanie Ebenhoch and Martin Hotter to work by internationally established artists such as Austrian painter Ernst Caramelle and 2020 Hasselblad Award recipient Alfredo Jaar. Seven out of the thirteen artists live and work in Vienna, and more than half of the galleries presenting them opened in the city less than 10 years ago.

INTERCONTI WIENA boutique fair initiated by Vienna-based galleries

A cross-generational group of thirteen artists and artist collectives, more than half of whom live and work in Vienna,

will be presented by participating galleries for INTERCONTI WIEN.

VIRTUAL PRESENCE

The digital and physical chapters of Interconti stand on equal footing. The fair is articulated around the idea of hybridity: Viewers will be able to enjoy the fair on-site in Vienna and online, and exhibitors will have the possibility to showcase their presentations in an innovative manner to both local and international audiences. The virtual component of the fair, conceived by the digital agency treat, is a bespoke platform allowing for an immersive experience. While all galleries will be able to offer their works on Interconti’s website, it goes beyond the idea of a basic online viewing room. A continuous, interactive video stream of installation views, single artwork shots, and interviews with participating gallerists and artists will provide in-depth insight into the featured projects. The video stream will serve not only as the central narrative of INTERCONTI WIEN’s virtual presence, but also as its navigational tool. Users will have the option to learn more about artworks, artists, and galleries via several portals embedded into the stream, which they can navigate to their liking.

QUOTES ‘With INTERCONTI WIEN,

we hope to reach a wider audience, as we believe there is an interest beyond Austria for the art scene in Vienna – a city where a number of young galleries have opened during the past few years,’ say organizers Emanuel Layr, Henrikke Nielsen, and Sophie Tappeiner.

‘In a time where other fairs cannot take place, we are excited to host an event in Vienna, with the potential of reaching an international audience through an experimental online platform,’ they add.

Running January 28 – February 7, 2021,

INTERCONTI WIEN will take place under the strictest hygiene precautions and in compliance with the current Austrian government regulations.

More information is available on www.interconti.wienas well as on the fair’s Instagram and Facebook channels via @interconti.wien.

Hotel InterContinental Vienna www.interconti.wien#IntercontiWien

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Daniel Spoerri_2021

Bank Austria Kunstforum Wien

DANIEL SPOERRI Retrospektive

Ausstellung: 24. März – 27. Juni 2021

Kuratorin: Veronika RudorferFreyung 8, 1010 Wien

https://www.kunstforumwien.at/de/ausstellungen/hauptausstellungen/307/daniel-spoerri

Daniel Spoerri © Daniel Spoerri, Foto: © Rita Newman

Daniel Spoerri

24.03. – 27.06.2021

Das Bank Austria Kunstforum Wien widmet Daniel Spoerri im Frühjahr 2021 eine umfassende Retrospektive. Daniel Spoerri, der 1930 als Daniel Feinstein in Galaţi/Rumänien geboren wurde emigrierte 1942 – nachdem sein Vater in Zuge eines rumänischen Pogroms ermordet worden war – nach Zürich. Er lebt und arbeitet heute – nach Stationen in unter anderem Paris, New York, Symi, Toggwil (Ueberstorf) und Düsseldorf – in Wien. Im Il Giardino di Daniel Spoerri in Seggiano in der Toskana sucht er seit 1997 zudem die Auseinandersetzung mit dem skulpturalen Werk von Künstlerkolleginnen und -kollegen, wie Eva Aeppli, Meret Oppenheim, Nam June Paik, Niki de Saint Phalle oder Jean Tinguely. 

Daniel Spoerri Tableau piège, 1970/71 Assemblage aus Tablett mit aufgeklebten Frühstücksutensilien, 34,5 × 71 × 71 cm Kunstpalast, Düsseldorf © Daniel Spoerri und Bildrecht Wien, 2021 Foto: © Kunstpalast – ARTOTHEK

Mit seinen ab 1960 kontinuierlich weiterentwickelten Fallenbildern (frz.: Tableaux piège) schrieb sich Spoerri in die Kunstgeschichte ein. Die Ausstellung im Bank Austria Kunstforum Wien erweitert den Blick auf den in nahezu allen künstlerischen Medien tätigen Künstler und begeisterten Sammler, in dessen vielseitigem Werk seit 60 Jahren soziale Interaktionen und die sinnliche Wahrnehmung des Alltäglichen – insbesondere der menschliche Geschmackssinn – im Fokus stehen. Neben seinen Alltagsmaterialien nutzenden Assemblagen und Collagen werden in der Ausstellung seine ab 1970 entstehenden Bronzeskulpturen ebenso präsentiert, wie auch seine Schrift und Textilien verschränkenden Arbeiten und seine, oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen und Künstlern umgesetzten Aktionen. Diese Intermedialität ist auch der Biografie Daniel Spoerris eingeschrieben: So studierte er klassischen Tanz (gefördert von u.a. Max Terpis), inszenierte Theaterstücke, legte in der von ihm 1958 gegründeten Edition MAT (Multiplication d’art transformable) Objekte von Marcel Duchamp, Man Ray, Dieter Roth und Victor Vasarely auf, unterzeichnete 1960 des Manifest des Nouveau Réalisme mit, schuf 1962 mit Anekdoten einer Topographie des Zufalls ein literarisches Pendant zu seinen Fallenbildern, arbeitete mit Fluxus-Künstlern wie Emmett Williams und Robert Filliou zusammen, gründete zahlreiche Restaurants, rief die Eat Art ins Leben und veranstaltet bis heute Bankette.

#26 Flohmarkt Wien, April 2016, 2016 Assemblage 110 x 140 x 27 cm Privatsammlung © Daniel Spoerri und Bildrecht, Wien 2020 Foto: © the artist and Galerie Krinzinger

Von 1978 bis 1982 lehrte Daniel Spoerri in Köln, wo er mit Studierenden Ausstellungsprojekte und Bankette realisierte, von 1983 bis 1989 war er Professoran der Kunstakademie München. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen präsentiert, unter anderem im Centre Georges Pompidou, Paris (1990), mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (2002) und MOCAK – Museum für Gegenwartskunst, Krakau (2015). Seit 1996 wird das Archiv Daniel Spoerri in der Graphischen Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern verwaltet und kontinuierlich aufgearbeitet. In Hadersdorf am Kamp werden im Ausstellungshaus Spoerri seit 2009 Wechselausstellungen präsentiert, die Daniel Spoerris Arbeiten in Dialog mit jenen namhafter Kolleginnen und Kollegen treten lassen.

Kuratorin: Veronika Rudorfer

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Monsterheart_TheNew2021

Anna Attar Aka MONSTERHEART

MONSTERHEART
THE NEW ALBUM OUT

31. DECEMBER 2020
midnight, NEW YEARS EVE!
https://www.facebook.com/mnstrhrt

THE NEW

It is time for the new Wash your face with the truth A chest bold with love You can’t shake it off

It is time for a change You’ve endured so much pain Let’s forgive not forget

Let’s be brave not regret It is time for you to come clean Wash yourself off your sin

Put a dress on And feel welcome

We’re your sisters, your brothers We take care of eachother We’re your fathers, your mothers

We take care of eachother We’re your friends and your lovers We take care of eachother

Put a dress on And feel welcome

https://mnstrhrtlrcs.tumblr.com/

Von Lisa Schneider

„It is time for The New / wash your face with the truth“, so die einleitenden Titeltrack-Zeilen des ersten, besten Albumreleases im jungen Jahr. Monsterheart meldet sich klug, gruselgut und durchgehend hitverdächtig mit „The New“ zurück. Ein Album wie das Treffen mit einer alten Freundin, wie die Sonnenseite der Straße, wie der letzte Weihnachtskeks. Schummer-Orgel und helle Glocken, und dazwischen, die große Popmusik.

https://fm4.orf.at/stories/3010723/

Monsterheart: Album Mix

Soundpark 300 Minuten Musik aus Österreich fm4.orf.at – Your Place For Homegrown Music 04.01.2021 – 3:04 – Monsterheart: Album Mix

https://fm4.orf.at/player/20210103/4SP/1609725888000

Monsterheart – EOTW (End of the World)

Monsterheart – „EOTW (End Of The World)“

Zuletzt war Anna Attar noch mit der bezaubernden Frühlingsgefühl-Hymne „Flowers“ über Wiesen gestreift, nun kehrt sie, rechtzeitig zur Jahreszeit, in ihrer ursprünglichen Inkarnation als Friedhofspop-Königin zurück. Gleich zwei neue Singles, „KY“ und „EOTW“, vereinen die Kunst von Monsterheart in Reinform: Gruselige Synthesizer, ein zwingender Psychedelik-Pop-Beat und Anna Attars unwiderstehlich-süße Vocal-Melodien. Wenn schon Ende der Welt, dann bitte so und nicht so, wie sich 2020 bisher dargestellt hat.

FM4 JAHRES CHARTS 2020 Platz 20 MONSTERHEART

FLOWERS

Hey I’m waiting for you All my life I’ve been waiting for you When will you come through

Give me a call I won’t be so blue Hey I’m waiting for you All my life I’ve been waiting for you All my life I’ve been waiting for you When will you come through And the flowers fall out of my hair The body’s aching cause you’re not there And the tears roll down my face Hey I’m waiting for you All my life I’ve been waiting for you When will you come through When will you come through…And the flowers fall out of my hair The body’s aching cause you’re not there And the tears roll down my face You gotta get back to me now It’s been too long without your love You gotta get back to me now I can’t breathe without your love

Der Song zum Sonntag: Monsterheart – „Flowers“
Drei Jahre nach der letzten Platte gibt es jetzt neue Springtime-Musik der Wiener Musikerin Monsterheart. Ein ganzes Album soll noch heuer erscheinen.Von Christoph Sepin

https://fm4.orf.at/stories/3002148/

„Künstlerin sein heißt prekär sein“:

Bonustrack-Gespräch mit Anna Attar a.k.a. MonsterheartGesprächsgast gestern Mitternacht: Anna Attar alias Monsterheart, Musikerin und Künstlerin, die logische Erste nach dem allzu lang gästelosen Lockdown.
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilenVon Martin Blumenau

https://fm4.orf.at/stories/3002171/

Song der Woche Monsterheart: Blumen und das Wesentliche

02.05.2020 von Thomas Kramar

https://www.diepresse.com/5808357/monsterheart-blumen-und-das-wesentliche

WIEN MUSIK

Anna Attar aka MonsterheartAnna Attar aka Monsterheart ist Songschreiberin, Produzentin und bildende Künstlerin aus Wien. Ihre Musik beschreibt sie als Graveyard Pop. Mit EOTW + KY erscheinen am 31. Oktober 2020 zwei Singles als weitere Vorboten zum kommenden Album “The New“.

REGIE: POLA FENDEL

Anna Attar alias Monsterheart.
© Anna Attar

“The New” von Monsterheart: Ein Album, das Dämonen vertreiben soll

Die Wienerin Anna Attar alias Monsterheart veröffentlichte ein neues Album mit Songs, die Hoffnung machen.

von Marco Weise 11.01.2021

Anna Attar veröffentlicht seit 2014 unter dem Pseudonym Monsterheart Musik, die sie selbst als „Graveyard Pop“ bezeichnet. Soll heißen: Die Sonne geht in den Songs der Wienerin nie ganz auf.

Das ist auch auf ihrem neuen, zu Jahresbeginn vorgelegten Album „The New“, das sie zum ersten Mal nicht alleine, sondern mit Band aufgenommen hat, wieder der Fall.Sonnenaufgang hin oder her, die Platte sei trotzdem ihre „hoffnungsvollste und romantischste bis jetzt“, wie die

Künstlerin im KURIER-Gespräch betont.KURIER: 2020 war voller Veränderungen und Einschränkungen.

Wie betrachten Sie – aus dem Blickwinkel einer jungen Künstlerin – das vergangene Jahr?Anna Attar: Ich war die letzten Jahre Baby-bedingt nicht so aktiv. 2020 hätte für mich eigentlich den Wiedereinstieg ins Musiktreiben bedeutet – mit Album und Konzerten.

Das hat sich nun alles nach hinten verschoben. Ich habe dennoch zwei Singles ausgekoppelt, die es beide auf Platz 1 der FM4 Charts geschafft haben, was ein unglaubliches Highlight für mich war – und ist. Dennoch fühlt man sich einfach ausgebremst, und viel Energie staut sich an.

Zum Glück bin ich wahnsinnig geduldig und lasse allem seine Zeit. Jetzt gerade ist halt Pandemie-Zeit. Mal schauen, wie es mit der Welt so weiter geht …Sie haben am 1. Jänner Ihr neues Album veröffentlicht.

Warum gerade am ersten Tag des Jahres?Ich glaube an Symbolkraft, und für mich ist es wichtig, dass Dinge gefühlt einen Anfang und ein Ende haben.

Es ist genau zu Mitternacht in der Silvesternacht erschienen – ein Böller, um die Dämonen des letzten Jahres zu vertreiben.„The New“ heißt Ihr neues Werk. Was soll erneuert werden, neu sein?„The New“ ist der Titeltrack und meiner Meinung nach das stärkste Lied des Albums.

Es ist aus einer Müdigkeit unserer unglaublich gespaltenen Gesellschaft (noch vor der Krise) heraus entstanden.

Es spitzt sich jetzt schon seit Jahren alles zu: Das Internet macht die Leute laut und dumm und die wenigsten können die Welle an Information, die auf sie einbricht, wirklich noch für sich selbst brauchbar verarbeiten.

Es wird nur noch polarisiert, und wenn man ein bisschen sensibel ist, tut einem dieser Gesamtzustand einfach weh. „The New“ steht für Zusammenhalt, Integrität und Liebe.

Fürs Verzeihen und fürs positive, gemeinsame Voranschreiten; fürs Lösen von gesellschaftlichen Zwängen und Freisein. Leben und leben lassen. „Put a dress on / And feel welcome“ – diese Textzeile ist universell gemeint.

Dass man sich in dieser Welt wieder aufgefangen und sicher fühlt. Das wäre neu, tatsächlich.Sie waren immer solo unterwegs, haben nun eine Band. Wie kam es dazu?Es hat sich einfach viel entwickelt bei mir – ich gehe mehr in Richtung Bandsound.

Ich hatte wahnsinniges Glück, weil Judith Filimónova (Fijuka, Kids’n’Cats), die mir den Bass auf fast allen Liedern eingespielt hat, auch Lust hatte, live mitzuspielen.

Und dann hat mir jemand Raphaela Fries als Schlagzeugerin empfohlen, und gleich beim ersten Treffen hatte ich ein super Bauchgefühl.Warum „Graveyard Pop“?Weil ich im Herzen ein ewiger Goth bin – und weil der Orgelsound einfach mein Zuhause ist.Da kaum noch jemand viele Platten

© Bild: Anna Attar

verkauft: Wie viel Geld hat Ihnen Spotify zuletzt überwiesen?Es bleibt jährlich eher im dreistelligen Bereich.Sie wollten immer Popstar werden.

Geht sich das in diesem Leben noch aus?Nein, das geht sich nicht mehr aus, weil die Form von Popstar, die ich damals als Kind sein wollte, es heute gar nicht mehr gibt.

Ich hätte gerne in den 80er-Jahren einen großen Hit geschrieben, der mir meine restliche Karriere durchfinanziert. Ein One-Hit-Wonder.

Jetzt würde ich lieber einfach nur Lieder für andere Künstler schreiben und davon leben können und nebenbei in Ruhe malen.Als in Österreich nach einer Flaute in den Nullerjahren musikalisch wieder etwas ging, haben Sie in der Band Go Die Big City gespielt.

Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit?Das war eine gute Zeit in Wien für Konzerte im Indie-Bereich, auch für internationale Bands. Da ging was. Aber es gibt einfach immer weniger Geld für Musik.

Internationale mittelgroße Indie-Bands, die früher in größeren Besetzungen touren konnten, kommen in abgespeckter Variante mit Laptops vorbei, weil sie sich es anders einfach nicht mehr leisten können. Oder sie kommen gar nicht mehr.

Traurig.Was hat Pop aus Österreich wieder salonfähig gemacht?Ich glaube, die Musikszene in Österreich hat einfach ein besseres Selbstbewusstsein als vor zehn oder 15 Jahren. Und deshalb wird viel, viel Gutes veröffentlicht, und daher gibt es verdienterweise auch mehr Interesse.

https://kurier.at/kultur/the-new-von-monsterheart-ein-album-das-die-daemonen-vertreiben-soll/401152602

MONSTERHEART: IT’S TIME FOR „THE NEW”

15. JANUAR 2021

MONSTERHEART ist zurzeit in aller Munde. Denn die Wiener Sängerin Anna Attar, your friendly neighbourhood goth, hat am 1. Jänner dieses neuen Jahres ihr drittes Album veröffentlicht. Der Titel der Platte ist passenderweise „The New“ ( Polkov Records) und repräsentiert somit die Themen, die sich in den Songs durchziehen: Veränderung und Hoffnung auf die Zukunft

https://www.musicaustria.at/monsterheart-its-time-for-the-new/

https://www.facebook.com/mnstrhrt

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