Monsterheart_TheNew2021

Anna Attar Aka MONSTERHEART

MONSTERHEART
THE NEW ALBUM OUT

31. DECEMBER 2020
midnight, NEW YEARS EVE!
https://www.facebook.com/mnstrhrt

THE NEW

It is time for the new Wash your face with the truth A chest bold with love You can’t shake it off

It is time for a change You’ve endured so much pain Let’s forgive not forget

Let’s be brave not regret It is time for you to come clean Wash yourself off your sin

Put a dress on And feel welcome

We’re your sisters, your brothers We take care of eachother We’re your fathers, your mothers

We take care of eachother We’re your friends and your lovers We take care of eachother

Put a dress on And feel welcome

https://mnstrhrtlrcs.tumblr.com/

Von Lisa Schneider

„It is time for The New / wash your face with the truth“, so die einleitenden Titeltrack-Zeilen des ersten, besten Albumreleases im jungen Jahr. Monsterheart meldet sich klug, gruselgut und durchgehend hitverdächtig mit „The New“ zurück. Ein Album wie das Treffen mit einer alten Freundin, wie die Sonnenseite der Straße, wie der letzte Weihnachtskeks. Schummer-Orgel und helle Glocken, und dazwischen, die große Popmusik.

https://fm4.orf.at/stories/3010723/

Monsterheart: Album Mix

Soundpark 300 Minuten Musik aus Österreich fm4.orf.at – Your Place For Homegrown Music 04.01.2021 – 3:04 – Monsterheart: Album Mix

https://fm4.orf.at/player/20210103/4SP/1609725888000

Monsterheart – EOTW (End of the World)

Monsterheart – „EOTW (End Of The World)“

Zuletzt war Anna Attar noch mit der bezaubernden Frühlingsgefühl-Hymne „Flowers“ über Wiesen gestreift, nun kehrt sie, rechtzeitig zur Jahreszeit, in ihrer ursprünglichen Inkarnation als Friedhofspop-Königin zurück. Gleich zwei neue Singles, „KY“ und „EOTW“, vereinen die Kunst von Monsterheart in Reinform: Gruselige Synthesizer, ein zwingender Psychedelik-Pop-Beat und Anna Attars unwiderstehlich-süße Vocal-Melodien. Wenn schon Ende der Welt, dann bitte so und nicht so, wie sich 2020 bisher dargestellt hat.

FM4 JAHRES CHARTS 2020 Platz 20 MONSTERHEART

FLOWERS

Hey I’m waiting for you All my life I’ve been waiting for you When will you come through

Give me a call I won’t be so blue Hey I’m waiting for you All my life I’ve been waiting for you All my life I’ve been waiting for you When will you come through And the flowers fall out of my hair The body’s aching cause you’re not there And the tears roll down my face Hey I’m waiting for you All my life I’ve been waiting for you When will you come through When will you come through…And the flowers fall out of my hair The body’s aching cause you’re not there And the tears roll down my face You gotta get back to me now It’s been too long without your love You gotta get back to me now I can’t breathe without your love

Der Song zum Sonntag: Monsterheart – „Flowers“
Drei Jahre nach der letzten Platte gibt es jetzt neue Springtime-Musik der Wiener Musikerin Monsterheart. Ein ganzes Album soll noch heuer erscheinen.Von Christoph Sepin

https://fm4.orf.at/stories/3002148/

„Künstlerin sein heißt prekär sein“:

Bonustrack-Gespräch mit Anna Attar a.k.a. MonsterheartGesprächsgast gestern Mitternacht: Anna Attar alias Monsterheart, Musikerin und Künstlerin, die logische Erste nach dem allzu lang gästelosen Lockdown.
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilenVon Martin Blumenau

https://fm4.orf.at/stories/3002171/

Song der Woche Monsterheart: Blumen und das Wesentliche

02.05.2020 von Thomas Kramar

https://www.diepresse.com/5808357/monsterheart-blumen-und-das-wesentliche

WIEN MUSIK

Anna Attar aka MonsterheartAnna Attar aka Monsterheart ist Songschreiberin, Produzentin und bildende Künstlerin aus Wien. Ihre Musik beschreibt sie als Graveyard Pop. Mit EOTW + KY erscheinen am 31. Oktober 2020 zwei Singles als weitere Vorboten zum kommenden Album “The New“.

REGIE: POLA FENDEL

Anna Attar alias Monsterheart.
© Anna Attar

“The New” von Monsterheart: Ein Album, das Dämonen vertreiben soll

Die Wienerin Anna Attar alias Monsterheart veröffentlichte ein neues Album mit Songs, die Hoffnung machen.

von Marco Weise 11.01.2021

Anna Attar veröffentlicht seit 2014 unter dem Pseudonym Monsterheart Musik, die sie selbst als „Graveyard Pop“ bezeichnet. Soll heißen: Die Sonne geht in den Songs der Wienerin nie ganz auf.

Das ist auch auf ihrem neuen, zu Jahresbeginn vorgelegten Album „The New“, das sie zum ersten Mal nicht alleine, sondern mit Band aufgenommen hat, wieder der Fall.Sonnenaufgang hin oder her, die Platte sei trotzdem ihre „hoffnungsvollste und romantischste bis jetzt“, wie die

Künstlerin im KURIER-Gespräch betont.KURIER: 2020 war voller Veränderungen und Einschränkungen.

Wie betrachten Sie – aus dem Blickwinkel einer jungen Künstlerin – das vergangene Jahr?Anna Attar: Ich war die letzten Jahre Baby-bedingt nicht so aktiv. 2020 hätte für mich eigentlich den Wiedereinstieg ins Musiktreiben bedeutet – mit Album und Konzerten.

Das hat sich nun alles nach hinten verschoben. Ich habe dennoch zwei Singles ausgekoppelt, die es beide auf Platz 1 der FM4 Charts geschafft haben, was ein unglaubliches Highlight für mich war – und ist. Dennoch fühlt man sich einfach ausgebremst, und viel Energie staut sich an.

Zum Glück bin ich wahnsinnig geduldig und lasse allem seine Zeit. Jetzt gerade ist halt Pandemie-Zeit. Mal schauen, wie es mit der Welt so weiter geht …Sie haben am 1. Jänner Ihr neues Album veröffentlicht.

Warum gerade am ersten Tag des Jahres?Ich glaube an Symbolkraft, und für mich ist es wichtig, dass Dinge gefühlt einen Anfang und ein Ende haben.

Es ist genau zu Mitternacht in der Silvesternacht erschienen – ein Böller, um die Dämonen des letzten Jahres zu vertreiben.„The New“ heißt Ihr neues Werk. Was soll erneuert werden, neu sein?„The New“ ist der Titeltrack und meiner Meinung nach das stärkste Lied des Albums.

Es ist aus einer Müdigkeit unserer unglaublich gespaltenen Gesellschaft (noch vor der Krise) heraus entstanden.

Es spitzt sich jetzt schon seit Jahren alles zu: Das Internet macht die Leute laut und dumm und die wenigsten können die Welle an Information, die auf sie einbricht, wirklich noch für sich selbst brauchbar verarbeiten.

Es wird nur noch polarisiert, und wenn man ein bisschen sensibel ist, tut einem dieser Gesamtzustand einfach weh. „The New“ steht für Zusammenhalt, Integrität und Liebe.

Fürs Verzeihen und fürs positive, gemeinsame Voranschreiten; fürs Lösen von gesellschaftlichen Zwängen und Freisein. Leben und leben lassen. „Put a dress on / And feel welcome“ – diese Textzeile ist universell gemeint.

Dass man sich in dieser Welt wieder aufgefangen und sicher fühlt. Das wäre neu, tatsächlich.Sie waren immer solo unterwegs, haben nun eine Band. Wie kam es dazu?Es hat sich einfach viel entwickelt bei mir – ich gehe mehr in Richtung Bandsound.

Ich hatte wahnsinniges Glück, weil Judith Filimónova (Fijuka, Kids’n’Cats), die mir den Bass auf fast allen Liedern eingespielt hat, auch Lust hatte, live mitzuspielen.

Und dann hat mir jemand Raphaela Fries als Schlagzeugerin empfohlen, und gleich beim ersten Treffen hatte ich ein super Bauchgefühl.Warum „Graveyard Pop“?Weil ich im Herzen ein ewiger Goth bin – und weil der Orgelsound einfach mein Zuhause ist.Da kaum noch jemand viele Platten

© Bild: Anna Attar

verkauft: Wie viel Geld hat Ihnen Spotify zuletzt überwiesen?Es bleibt jährlich eher im dreistelligen Bereich.Sie wollten immer Popstar werden.

Geht sich das in diesem Leben noch aus?Nein, das geht sich nicht mehr aus, weil die Form von Popstar, die ich damals als Kind sein wollte, es heute gar nicht mehr gibt.

Ich hätte gerne in den 80er-Jahren einen großen Hit geschrieben, der mir meine restliche Karriere durchfinanziert. Ein One-Hit-Wonder.

Jetzt würde ich lieber einfach nur Lieder für andere Künstler schreiben und davon leben können und nebenbei in Ruhe malen.Als in Österreich nach einer Flaute in den Nullerjahren musikalisch wieder etwas ging, haben Sie in der Band Go Die Big City gespielt.

Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit?Das war eine gute Zeit in Wien für Konzerte im Indie-Bereich, auch für internationale Bands. Da ging was. Aber es gibt einfach immer weniger Geld für Musik.

Internationale mittelgroße Indie-Bands, die früher in größeren Besetzungen touren konnten, kommen in abgespeckter Variante mit Laptops vorbei, weil sie sich es anders einfach nicht mehr leisten können. Oder sie kommen gar nicht mehr.

Traurig.Was hat Pop aus Österreich wieder salonfähig gemacht?Ich glaube, die Musikszene in Österreich hat einfach ein besseres Selbstbewusstsein als vor zehn oder 15 Jahren. Und deshalb wird viel, viel Gutes veröffentlicht, und daher gibt es verdienterweise auch mehr Interesse.

https://kurier.at/kultur/the-new-von-monsterheart-ein-album-das-die-daemonen-vertreiben-soll/401152602

MONSTERHEART: IT’S TIME FOR „THE NEW”

15. JANUAR 2021

MONSTERHEART ist zurzeit in aller Munde. Denn die Wiener Sängerin Anna Attar, your friendly neighbourhood goth, hat am 1. Jänner dieses neuen Jahres ihr drittes Album veröffentlicht. Der Titel der Platte ist passenderweise „The New“ ( Polkov Records) und repräsentiert somit die Themen, die sich in den Songs durchziehen: Veränderung und Hoffnung auf die Zukunft

https://www.musicaustria.at/monsterheart-its-time-for-the-new/

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David Zwirner 2021

David Zwirner 2021

David Zwirner NY

Giorgio Morandi, Josef Albers

Never Finished

Image: Giorgio Morandi, Natura morta (Still Life), 1953

Exhibition: January 7–April 3, 2021

New York | 537 West 20th Street

https://www.davidzwirner.com/exhibitions/albers-and-morandi-never-finished

Albers and Morandi

Never Finished

David Zwirner is pleased to present Albers and Morandi: Never Finished, an exhibition exploring the formal and visual affinities and contrasts between two of the twentieth century’s greatest painters: Josef Albers (1888–1976) and Giorgio Morandi (1890–1964). 

Both Albers and Morandi are best known for their decades-long elaborations of singular motifs: from 1950 until his death in 1976, Albers employed his nested square format to experiment with endless chromatic combinations and perceptual effects, while Morandi, in his intimate still lifes and occasional landscapes, engaged viewers’ perceptual understanding and memory of everyday objects and spaces.

Building on the connections established between the two artists in dual shows in 2005, Josef Albers, the first major exhibition of Albers’s work in Italy at the Museo Morandi, Bologna, and Giorgio Morandi: Landschaft (Giorgio Morandi: Landscape) at the Josef Albers Museum Quadrat Bottrop, Germany, Albers and Morandi: Never Finished will put each artist’s distinctive treatment of color, shape, form, morphology, and seriality in dialogue. Looking specifically at the stunning palettes of Morandi’s celebrated tabletop still lifes depicting humble vessels and vases and Albers’s seminal Homage to the Square series, the exhibition will elucidate how the two artists’ careful daily acts of duration and devotion allowed each to highlight the essence of color and the endless possibilities of their respective visual motifs.

David Zwirner NY

Pure Form

Artist: Ruth Asawa, Suzan Frecon, Ad Reinhardt, Fred Sandback

Image: Suzan Frecon, snaefellsjoekull (dark reddish brown violet earth) northern light, 2018

Exhibition: January 14–February 20, 2021

New York | 34 East 69th Street

https://www.davidzwirner.com/exhibitions/pure-form

Pure Form

David Zwirner is pleased to present Pure Form, an exhibition of works by gallery and non-gallery artists that explores the formal qualities of abstraction, on view at the gallery’s 69th Street location. 

Throughout the history of modern and contemporary art, artists have engaged with the visual, experiential, and conceptual dimensions of shape, color, texture, and materiality, positing these qualities as the subject of their work rather than any overt representational imagery. This exhibition highlights a variety of abstract, minimalist, and nonrepresentational approaches artists have pursued in their art over the past seventy years. Some works play with spatial representation, such as Fred Sandback’s use of the seemingly infinite vertical line to create a phenomenological experience of space, while others rely on gestural marks and patterns to create ordered compositions.

Featured works date from the 1950s—including the complex, interwoven looped-wire sculptures of Ruth Asawa and the perceptually demanding paintings of Ad Reinhardt—up to the present, represented by Suzan Frecon’s work that focuses on the process of painting itself. In this way, works by contemporary artists are shown to be in a continuous and ongoing dialogue with their predecessors, further revealing the wide range of expressions artists have pursued within a focused and restrained set of formal means.

David Zwirner Paris

Thomas Ruff – tableaux chinois

Image: Thomas Ruff, tableau chinois_06, 2019 (detail)

Exhibition: January 14—March 6, 2021

108, rue Vieille du Temple Paris

https://www.davidzwirner.com/exhibitions/thomas-ruff-tableaux-chinois

Thomas Ruff

tableaux chinois

David Zwirner is pleased to present an exhibition of recent photographs by German artist Thomas Ruff at the gallery’s Paris location. The exhibition will feature works from the artist’s tableaux chinois series (2019–), which debuted this fall as part of his solo exhibition at K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, on view through February 7, 2021.

To create these works, Ruff begins with imagery sourced from literature published by Mao Zedong’s Chinese Communist Party in China as well as from

the magazine La Chine, published in France amongst other countries, and subjects it to a process of digital manipulation in order to reveal the analog offset halftone construction of their original source, at once laying bare both twentieth- and twenty-first-century techniques for the creation of propaganda images.

David Zwirner Hong Kong

Raoul De Keyser

Image: Raoul De Keyser, Passage, 2010 (detail)

Exhibition: January 15—March 6, 2021

5-6/F, H Queen’s, 80 Queen’s Road Central, Hong Kong

https://www.davidzwirner.com/exhibitions/raoul-de-keyser-hong-kong-2021

David Zwirner London

Roy DeCarava

Image: Roy DeCarava, Bill and Son, 1962 (detail)

Exhibition: February 11—April 1, 2021

24 Grafton Street London

https://www.davidzwirner.com/exhibitions/roy-decarava-london-2021

David Zwirner Gstaad

This is where I travelled

Exhibition: February 12—March 14, 2021

Image: Harold Ancart, Untitled, 2020 (detail)

Artist

Harold Ancart, Carol Bove, Marlene Dumas, Cy Gavin,

Isa Genzken, Dan Flavin, Paul Klee, Juan Muñoz,

Lisa Yuskavage, Portia Zvavahera

Offsite: Tarmak22 Gstaad

https://www.davidzwirner.com/exhibitions/this-is-where-i-travelled-gstaad

Seasons Greetings 20/21

WISHING YOU

MERRY CHRISTMAS

A  HAPPY NEW YEAR

LET’s HOPE FOR A BETTER 2021

 AUGURA BUONE FESTE E UN LIETO ANNO NUOVO

Yves Hayat, Pieta eterna installation – Roma, San Silvestro al Quirinale Church © 2018
http://www.hayat-art.com/index-passion.htm

FROHE FEST TAGE

UND ALLES GUTE FÜR 2021!

Esther and Family

🌟 🔔 🌟 🍾 👏 ⭐️ 🎺 🎊 🎉 💛

Esther Attar-Machanek
ArtNetWorking | Collector | Curator | Press 

Atta Kwami _Maria-Lassnig-Preis 2021

Maria Lassnig Prize is awarded to UK-based Ghanaian artist Atta Kwami

Atta Kwami, 2019. Image: Modern Painters, New Decorators

Atta Kwami Public Art Commission: Maria Lassnig Foundation x Serpentine Galleries Monograph publication and a public art commission will be launched in 2022 The Maria Lassnig Foundation and the Serpentine Galleries are delighted to announce that the 2021 Maria Lassnig Prize is awarded to UK-based Ghanaian artist Atta Kwami

The Maria Lassnig Prize is awarded biennially to a mid-career artist in association with an international institutional partner. Atta Kwami is the third artist to be granted the Maria Lassnig Prize, following Cathy Wilkes, in partnership with MoMA PS1 (2017), and Sheela Gowda, in partnership with Lenbachhaus, Munich (2019).The artist will receive a major grant of 50,000 euros and a project with Serpentine Galleries, the institutional partner for the 2021 Maria Lassnig Prize.

The Serpentine Galleries presented a solo exhibition of Lassnig’s work in 2008. Kwami was selected by a jury comprising the Serpentine Galleries, the Maria Lassnig Foundation, the former partnering institution Lenbachhaus and the artist Albert Oehlen.

http://www.marialassnig.org/news/#a674

Atta Kwami, Amsterdam Archways, 2011, Wood, paint, 305 x 488 x 244 cm. Courtesy the artist.

Atta Kwami

Atta Kwami (b. Accra, 1956) is a painter, printmaker, art historian and independent curator based in Loughborough, UK. Kwami is known for paintings, murals and kiosk-sculptures that are conceived as expanded three-dimensional paintings, incorporating his signature use of colour and abstract painting style. His works play with the colour and form improvisations that are distinctive of Ghanaian architecture and African strip-woven textiles, especially kente, made famous by his culture the Ewe and Asante of Ghana.Kwami is part of the forthcoming Folkestone Triennial 2020 (postponed to 2021) and is designing a triptych of large stained-glass windows for the new Ghana National Cathedral in Accra designed by Sir David Adjaye OBE.

Atta Kwami’s project with Serpentine – a comprehensive monograph publication and a public art commission – will be launched in 2022.

https://www.serpentinegalleries.org/whats-on/atta-kwami-maria-lassnig/?fbclid=IwAR0WWMNO_jErxMtsxuyhyP85BpJHdwq_yePV_z1QWsxOXP5QoSOW6EQt4Xk

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Loving Art.Making Art_2020

Loving Art. Making Art

OPEN SKIES

Loving Art. Making Art Tel Aviv-Yafo

OPEN SKIES

THURSDAY, 12 NOVEMBER 2020 | 18:00 UTC+01-22:00 UTC+01

Friday 13.11.2020 | 16 – 10 pm

Saturday 14.11.2020 | 10 – 23 pm

curated by Avi Lubin

Artwork from Israel / International Works / Outdoor Events / Tours and dozens of other events!

The European Union in partnership with 10 European cultural institutes and embassies and the Municipality of Tel Aviv-Yafo

12 – 14 November 2020

https://tel-aviv.gov.il/

https://www.facebook.com/LovingArt.MakingArt

@lovingartmakingart

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Santieago Sierra, NO, Tarpauline, … Center, New York, August 2019

The big art event returns to the city with the participation of hundreds of artists, dozens of exhibition spaces and museums.  The theme chosen this year is “OPEN SKIES“, and the main event on the city streets will take place in the public space in the heart of Tel Aviv, in cooperation with the EU.

“Loving Art. Making Art” are flagship events held for the past 18 years by the Tel Aviv-Yafo Municipality and the Department of the Arts and they present the leading and diverse art in the city. The main event this year, “Open Skies”, curated by Avi Lubin, will be held in the city center in collaboration with the European Union, where artists from various European countries will present alongside Israeli artists

During the three days (November 12-14), there will also be one-time and unique art projects in community centers and around the city, and about 150 artists will open their art spaces alongside about 30 galleries and 4 museums, which will be open part of the time free of charge and with special activities For the weekend.

Tel Aviv-Yafo Mayor Ron Huldai: “Culture is the lifeblood of the first Hebrew city since its inception, and we are determined to bring the world of culture back to activity. The public consumes a lot of culture and the creators long for exposure, so the activity outside also allows for free access to art – a very valuable action against the background of the economic crisis that has affected so many. “

This year’s main theme: “OPEN SKIES

The open sky exhibition curated by Avi Lubin will take place in the heart of the city.

Michael Kienzer, Hanging Around. Austria

More than 30 projects by artists who rethink the place of art in the public space, its civic or social role and the possibilities it creates to rethink, resist, challenge and drive new ways of meeting, using or being together in the public space.

Among the projects on display: a house on the tree by the artist Hillel Roman on Rothschild Boulevard, a poster campaign (NO) by the Spanish artist Santiago Sierra on Allenby Street, a telescope by the artists Noa Gross and Uri Noam on Bialik / Allenby Street, a cruising maze by the Greek artist Andreas Angelidis in Gan Meir, Sound Work – Good Animals / Bad Animals by the artist Uri Aran in Gan Yaakov and a bicycle bell tower by the Dutch artist Sil Carroll.

Andreas Angelidakis (Greece) * Uri Aran * Yuval Atzili * Aya Ben Ron * Mircea Cantor (Romania) * Monika Drożyńska (Poland) * Lahli Fruheling * Hamody Gannam * Noa Giniger * Sharon Glazberg * Noa Gross and Uri Noam * Jon Irigoyen (Spain) * Michael Kienzer (Austria) * Sil Krol (The Netherlands) * Olga Kundina, Anna Lukashevsky, and Natalia Zourabova (The New Barbizon) * Alon Peretz * Minna Pöllänen * Susa Pop (Germany), Michaela Vieser (Germany), Lila Chitayat and Anat Safran * Stav Porges * Laure Prouvost (France) * Hillel Roman * Miri Segal and Maya Magnat * Augustas Serapinas (Lithuania) * Santiago Sierra (Spain) * Meir Tati * VOID collective * Noa Schwartz 

Hillel Roman, High Tree, 2020.

The main event this year will be held in the public space in the heart of Tel Aviv in a circular route that begins and ends at the Culture Square (Habima Culture Square, Rothschild Boulevard, Allenby, Bialik, Gan Meir, King George and Ben Zion Boulevard(.

In addition, about 6 special projects in the public space, community centers and schools will be presented – including “Painters Out” – a professional outdoor painting marathon in Hahurshot Park in collaboration with the Midrasha Gallery – Hayarkon 19, “Advanced Culture – Political Cabaret” In Israel, at the initiative of Studio-Bank, the launch of the year of artistic activity at the GRA Community Center, an exhibition of children’s works at the Frankfurt House, “Yard Game” – works of art in schoolyards, guided tours for groups, and unique activities for children.

The European Union in partnership with 10 European cultural institutes and embassies and the Municipality of Tel Aviv-Yafo has produced the European edition of Loving Art, Making Art to reinforce the strong and important connections and collaborations between Israelis artists and Europe, and to show solidarity with a cultural sector struggling under the impact of the corona crisis. This event will also promote dialogue and tools to support the promotion of culture, which is necessary for economy and growth.

Augustas Serapinas, Chair for the Invigilator (white)

EU Ambassador to Israel Emanuele Giaufret: “The European Union is delighted to have found a way to ‘open the skies’ between Europe and Israel, as well as support the crucial role the cultural sector plays in our societies. The connections between the EU and Israel in culture and arts are a bedrock of our relationship, and we will stand behind them.”

Head of the Culture Department, Giora Yahalom: “Every ordinary year, “Loving art, Making Art” serves as one of the highlights of the culture department – a group photo of everything relevant and new in the field of visual art in the city. However this year we feel it is a double victory – not just an impressive curatorial and production effort but our ability not to succumb to circumstances and plague and show that this city will continue to enable and support the talents of the creative forces and expose them to the general public  despite the situation.”

“Loving Art. Making Art.” is an initiative of the Arts Department of the Culture Division of the Tel Aviv-Yafo Municipality, which is being held for the 18th year. Its challenging production this year joins a string of actions the municipality has taken in recent months – from the outbreak of the corona virus to the present day, to help artists in the city.

12 – 14 November 2020

There may be changes in the program in accordance with the guidelines of the Ministry of Health according to the purple mark due to the limitations of the corona.

https://tel-aviv.gov.il/

https://www.facebook.com/LovingArt.MakingArt

https://www.facebook.com/events/375570016918969/

Avi Lubin Curator Hamidrasha Gallery – Hayarkon 19 www.fieldhospitalx.org

Founding co-editor, Tohu Magazine

www.tohumagazine.com

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HEIMO ZOBERNIG

GALERIE MEYER KAINER

HEIMO ZOBERNIG

Eröffnung: 5. november 2020 | 12-20 Uhr

Ausstellung: 6.11.– 19.12. 2020

OPENING HOURS:

Tuesday – Friday, 11 am – 6 pm, Saturday, 11 am – 3pm

Eschenbachgasse 9, A-1010 Vienna

http://www.meyerkainer.com/index.php?start=1

INFRASTRUCTURE, NATURE

HEIMO ZOBERNIG, INFRASTRUCTURE, NATURE 2020

INFRASTRUCTURE, NATURE lauten die Einschreibungen in Heimo Zobernigs neueste Bilder. Mit schlagwortartigen Schriften adressiert Zobernig regelmäßig Themenkreise wie formalistischen Modernismus, Ökonomismus, aber auch Spiritualität und andere Aspekte der Kunstausübung. Waren REAL, REAL EGAL, Anfang der 90er Jahre eingeführte Termini, so fungierten FUCK PAINTING, FORMALISMUS, FINANCIAL TRANSACTION TAX, PAINTING, PAINTING SCULPTURE, FUCK PAINTING SCULPTURE oder PERFORMANCE PAINTING SCULPTURE als Textbausteine einer Malereiausstellung in der Galerie im Jahre 2011.

Achim Hochdörfer: „1994 findet das Bildmotiv REAL seinen Weg in die Malerei, und in den folgenden Jahren entstehen über 50 weitere Variationen. Als Malerei ist der Begriff REAL nun plötzlich ganz neu konnotiert. Er steht nun mit einem anti-modernistischen, konzeptuellen Bildbegriff in Verbindung, der die verwendeten Ausdrucksmittel als buchstäbliche Realitäten exponiert. Paradoxerweise sind die geometrischen Formen in ihrer optischen Präsenz und Wucht durchaus einer formalistischen Tradition verpflichtet. Es ist, als würde Zobernig auf das Reale des ästhetischen Scheins insistieren und damit dem Schisma zwischen Optikalität und Literalismus eine Absage erteilen. Entscheidend an der REAL-Bildserie ist, dass ein Bildmotiv den Weg von seiner funktionalistischen Kontextualisierung zurück in die Malerei findet. (…) Nicht mehr die Malerei stellt die Verhältnisse zu anderen künstlerischen Bereichen her, sondern diese drängen in die Malerei hinein.“ 1)

In formaler Hinsicht fällt auf, dass sich das für Zobernigs jüngere Bilder typische Umranken des jeweiligen Schriftgitters durch die Komposition farbiger Bildelemente in zunehmendem Maße verdichtet, indem das im Laufe der Zeit immer komplexer werdende Verhältnis zwischen Text und Bild beinahe bis zur Ununterscheidbarkeit verschwimmt. Die Schrift scheint von Licht und Farbe oft gänzlich aufgezehrt zu werden. Die explizite Verwendung der Begriffe INFRASTRUCTURE und NATURE adressiert essenzielle Kunstdiskurse, indem sie den von Claude Lévi-Strauss aufgebrachten ethnologischen Strukturalismus in Erinnerung bringt, der die Frage aufwirft, ob empirische, aber gänzlich relative Gegensatzpaare wie roh und gekocht oder frisch und faul, die in Mythen eine fast leitmotivische Rolle spielen, etwas über ihre Struktur verraten, über die Syntax, die ihnen zugrunde liegt, über den „unbewussten Geist“, der in ihnen wirkt. Keinesfalls ist demnach das zivilisatorisch Gekochte geistig-kognitiv dem Rohen überlegen, denn beides sind nur Varianten jener gleichartigen Verfahrensweisen, für welche Lévi-Strauss den Begriff „wildes Denken“ als Kennzeichnung einführte. Der „Primitive“ sei nicht etwa trieb- statt vernunftgesteuert, sondern bearbeite nicht weniger „vernünftig“ – sondern einfach nur anders – konkreteres Material, dabei aber mit anderen Zielen und stärker im Modus der Bastelei.

1) Achim Hochdörfer, Fuck Painting, Quart 22/13

HEIMO ZOBERNIG

geboren / born 1958 in Mauthen
lebt und arbeitet in Wien / lives and works in Vienna

http://www.heimozobernig.com/biblio.htm

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I_smelled-this

ESTHER’S FRIENDS at PARALLEL VIENNA

present I smelled this 2020

by OSAMA ZATAR VIENNA

OSAMA ZATAR -I smelled this 2020
(A play on Gottfried Helnwein’s “ I saw this”) Mixed Media, , life size 195 x 120 cm
Foto: https://esel.at/album/787/parallel-vienna-2020

This piece is part of a new series of works dealing with children and childhood in the shadow of war and conflict.The playfulness of children, even in times of conflict remains a deep childhood memory of mine. Even in the most impossible of realities, young minds are able to find creative solutions.Triggered by my own childhood experiences, and in addition to the current COVID-19 crisis, this sculpture presents a young boy wearing a mask against tear gas in which he has placed an onion.

Gaza’s onion boy: My goal is to take back my grandparents’ landImage of Mohamed Ayyash using an onion mask to protect himself from Israeli tear gas went viral on social media.

3D- DruckPrint, 15x22x22 @zatarosama

Osama Zatar*1980 Born in Ramallah,Palestine.Lives and works in Vienna

Education and Awards:

2014 – Diplom Mag of Art Academy of Fine Arts Vienna

2008 -2014 – Studying in the Academyof Fine Arts Vienna,

class Prof. Heimo Zobernig

http://www.heimozobernig.com/biblio.htm

2005 -Studied stone sculpting with Paul Taylor and worked as a studio

1996 – 97 -Studied in Jerusalem carpentry and architectural drawing.

© WOSAMA 2020

Der Nationalismus schottet uns von einander ab

Who am I?

I was born in 1980 in occupied Palestine. Borders, checkpoints and the feeling of being caged has been a constant experience throughout my life and naturally became a main subject of my artistic work.My personal struggle against borders increased in the past years. My marriage to an Israeli woman emphasized how separated and segregated Palestinians and Israelis are from each other. My personal fight to break those borders and my struggle to leave Palestine has driven me to concentrate on my artistic work, as a tool of communication with my surrounding, to speak out against these forces.

3D- Druck Print, 11x22x16 cm @zatarosama
Israel Wall icon
on one side the dogmother on the other side her puppies, 3D- Druck Print, 15x22x22

https://www.instagram.com/zatarosama/?hl=de

ESTHER’S FRIENDS at PARALLEL VIENNA 2020

Iddo Markus Israel, All together now 2019
Oil on Wood | 20 x 40 cm 

presented by EstherArtNewsletter ArtNetWorking

With artists from my collection:

Anna Attar • Amnon David Ar • Alfredo Barsuglia • Gianluca Capozzi • Rudi Cotroneo • Christian Eisenberger • Hans Glaser • Franz Graf • Mario Grubisic • Yves Hayat • Behruz Heschmat • Wolfgang Herzig • Olivia Kaiser • Merlin Kratky • Larissa Leverenz • Iddo Markus • Fabian Erik Patzak • Florian Raditsch • Hubert Scheibl • Stylianos Schicho • Karen Holländer Schnur • Martin Schnur • Felix Theile • Martin Veigl • Eva Wagner •Nazim Unal Yilmaz • Osama Zatar

Curated by Esther Attar-Machanek

ArtNetWorking | Collector | Curator | Press

https://estherartnewsletter.wordpress.com/2020/08/20/esthers-friends/

Text about the Exhibition by Wolfgang Koch

https://blogs.taz.de/wienblog/2020/09/22/der-ueberbegriff-der-freundschaft-in-der-kunst-2-3/

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Victor Rogy

Jeden Tag Cowboy – Victor Rogy

Der Kunstrebell vom Wörthersee

Wolfgang Koch

Mit der Biographie des Extremkünstlers Viktor Rogy (1924 –2004) füllt Wolfgang Koch eine klaffende Lücke in derösterreichischen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Neben den Gruppenaktivitäten der Secessionisten,Expressionisten, Phantasten und Aktionisten und der Galeriebewegung der Neuen Wilden agierte nach 1945 eineReihe von Einzelkämpfern und Außenseitern im Kunstgeschehen, unter denen Rogy als der Einfallsreichste undSonderlingshafteste gelten darf.

Der Kriegssimulant und gelernte Maurer Viktor Rogy begann unter dem Einfluss des deutschen Dichtermalers Bô YinRâ (Joseph Anton Schneiderfranken) in den 1950er-Jahren als Lyriker, zog mit Hans Bischoffshausen nach Paris undspäter durch drei Kärntner Schlösser, bis er im Gartenhaus von Maria Lassnigs Villa in Klagenfurt sein definitives»Schloss Sorgenlos« fand. In den 1960er-Jahren wandte sich Viktor Rogy mit erschütternder Konsequenz derminimalistischen Bildhauerei zu, schritt von dort weiter zur Fundkunst, erweiterte das Readymade um Gedrucktes undGebautes.

Rogy imaginierte – wie Július Koller in Bratislava – Ausstellungen und Kunstorte, er kalligraphierte am WirtshausblockEinwortgedichte, die er in Leuchtschriften ausführen ließ. Er designte drei Klagenfurter Innenstadt-Lokale, setztespektakuläre Aktionen für den Ensembleschutz, polemisierte gnadenlos gegen Politiker und den kommerziellenKunstbetrieb und verspiegelte die Stadtkirche in Villach.Der Architekturkritiker Friedrich Achleitner und die legendäre Galerie Hildebrand warfen sich mit Verve für dieseswilde Schaffen ins Zeug. Rogy stellte in Slowenien, Italien, Deutschland und den USA aus. Er schuf in einemeinzigartigen Paarlauf mit seiner zweiten Ehefrau Isabella Ban Künstlerbücher und Tanzvideos, Anzüge undFantasiegerichte, und er performte als »lebende Skulptur« bis zur letzten Minute am Sterbebett.Die 556 Seiten starke Biographie mit 96 Abbildungen fördert zahlreiche unveröffentlichte Materialien aus dem Lebenund Werk des Künstlers ans Licht. Das Buch bringt fünfzig Stimmen von Angehörigen und Zeitzeugen, Schülern undOpfern des alkoholfreudigen Kunstrebellen zu Gehör. Das vielstimmige und erzählfreudige Werk fokussiert dieAufmerksamkeit auf einen blühenden Rand unserer Kultur, schildert den einzigartigen Freiraum der Provinz und essichert dem intensiven Geist des Minimalismus endlich den gebührenden Platz in der österreichischenKunstgeschichte.

Wolfgang Koch lebt als Publizist und Historiker in Wien, ist Herausgeber des Nitsch-Breviers Blut in den Mund (2008) undbloggt für die Berliner Tageszeitung taz. Ausgewählte Publikationen: Geschichte der Gewalt. Das Unglück des 20.Jahrhunderts (2005), Das Glück des Janos. Ungarnroman (2006), Finding Hermann Nitsch. Neue Thesen zum OrgienMysterien Theater (2019).

Blog http://blogs.taz.de/wienblog

Wiki de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Koch

Hollitzer Verlag

www.hollitzer.at

Jeden Tag CowboyVictor Rogy

ISBN 978-3-99012-818-3

556 Seiten | € 40,-

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DISKRETE_SIMULATION

CRONE WIEN

CURATED-BY-FESTIVAL

DISKRETE SIMULATION

Curated by Jakob Lena Knebl

Eröffnung: opening: 5. September 2020 | 11 -19 Uhr

6. September 2020 | 12 -17 Uhr

Blixa Bargeld, Alexander Basil, Blaukind, CASSILS, James Ensor, Judith Fegerl, Frederik Heyman Y/PROJECT, Shana Moulton, Ashley Hans Scheirl, Friedrich Schröder-Sonnenstern und Robert Zeppel-Sperl

Ausstellung: Exhibition: 8. September – 10. Oktober 2020

ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag – Freitag, 12 – 18 Uhr | Samstag, 11 – 15 Uhr

Getreidemarkt 14, 1010 Vienna

http://galeriecrone.com/

#curatedbyvienna

DISKRETE SIMULATIONCurated by Jakob Lena KneblDie Ausstellung wird von der Künstlerin Jakob Lena Knebl kuratiert, die Österreich 2022 zusammen mit ihrer Partnerin Ashley Hans Scheirl auf der Biennale di Venezia vertritt. Inspiriert vom diesjährigen Festival-Thema „Hybrid“ läßt sie aus einer Vielzahl höchst unterschiedlicher Werke ein hybrides räumliches Gebilde entstehen. Scheinbar widersprüchliche Arbeiten von Blixa Bargeld, Alexander Basil, Blaukind, James Ensor, Judith Fegerl, Frederik Heyman Y/PROJECT, Shana Moulton, Ashley Hans Scheirl, Friedrich Schröder-Sonnenstern und Robert Zeppel-Sperl fügen sich so zu einer unbestimmten Bestimmtheit.

Als Ausstellungstitel wählt Knebl den Begriff der „Diskreten Simulation“, der aus der Physik und Informatik stammt. Er beschreibt Prozesse und Methoden, bei denen die Veränderung eines gefestigten Zustands einen neuen gefestigten Zustand hervorruft. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf den Zeitpunkt gelegt, an dem diese tiefgreifende, relevante Veränderung auftritt, an dem also ein Wechsel oder zumindest eine Umgestaltung eines bestehenden Systems bewirkt wird.Jakob Lena Knebl überträgt die Fragestellung der „Diskreten Simulation“ in den Kunstkontext und macht sie zum Ausgangspunkt ihrer Ausstellung. Sie schreibt: Welche Ereignisse, Methoden, Ästhetiken und im besonderen auch Räume produzieren eine Verschiebung in normierten Systemen?Diese Frage läuft durch meine eigene künstlerische Praxis und setzt sich auch in meiner Tätigkeit als Künstler-Kuratorin fort. Insofern ist meine Involviertheit in diese Ausstellung bereits eine hybride Position.In der Ausstellung, die ich für die Galerie Crone im Rahmen von “Curated by” konzipiert habe, verwandelt sich die Galerie in einen hybriden Raum, der sich eindeutigen Zuschreibungen widersetzt. Der Raum wird dabei nicht als abgeschlossener, quasi unveränderlicher und absoluter Container betrachtet, sondern als synästhetische Verbindung verschiedenster Objekte, Inszenierungen, Kontexte und Methoden. Damit wird der hybride Raum grundsätzlich performativ gedacht. Er beschwört eine alternative Realität, die mit gängigen Vorstellungen von Identität und Gesellschaft bricht und die gewohnten Präsentationsformen und Ausstellungspraktiken des White Cube herausfordert.Die ausgewählten Werke stellen Verbindungen zu anderen Kontexten her und verwischen die Grenzen zwischen Pornographie, Technik, Mode, Musik und Werbekultur. Sie wagen riskante Ästhetiken, spielen mit künstlerischen Klischees und hinterfragen die Trennung von „high“ und „low culture“. Hybridität als Ergebnis künstlerischer Aneignung und Vereinnahmung wird so zu einem Mittel der Befreiung von gängigen Konventionen der Kunstproduktion und wirkt auch in Kontexte außerhalb der Kunst ein.

The exhibition is curated by the artist Jakob Lena Knebl, who will represent Austria, together with her partner Ashley Hans Scheirl, at the Venice Biennale in 2022. Inspired by this year’s festival theme “Hybrid,” she creates the hybrid space of an indefinite determinateness from a multitude of works of various genres, techniques, functions, and epochs. The visitor will find seemingly contradicting works by Blixa Bargeld, Alexander Basil, Blaukind, James Ensor, Judith Fegerl, Frederik Heyman Y/PROJECT, Shana Moulton, Ashley Hans Scheirl, Friedrich Schröder-Sonnenstern, and Robert Zeppel-Sperl, which add to the whole.As the exhibition title, Knebl chooses the term “Discrete Simulation,” which stems from physics and computer science. It describes processes and methods in which the change in one established state creates a new established state. The main focus is on the point in time at which this profound, relevant change occurs, i.e., at which a change or at least a redesign of an existing system is effected.Jakob Lena Knebl transfers the question of “discrete simulation” to the art context and makes it the starting point of her exhibition. She writes:Which events, methods, aesthetics, and in particular which spaces produce a shift in norm-based systems?This question runs through my own artistic practice and continues my work as an artist-curator as well. In this way, my involvement in this exhibition is already a hybrid position.In the exhibition that I conceptualized for Galerie Crone for curated by, the gallery turns into a hybrid space that resists clear-cut attributions. The space is not seen as a self-contained, unchanging, and absolute container, but as synesthetic conjunction of very different objects, stagings, contexts, and methods. In that way, the hybrid space is conceptualized as in principle performative. It conjures an alternative reality that breaks with common conceptions of identity and society and that challenges the familiar forms of presentation and exhibition practices of the white cube.The selected works form links to other contexts and blur the boundaries between pornography, technics, fashion, music, and advertising culture. They dare risky aesthetics, play with artistic clichés, and question the division of “high” and “low culture.” Hybridity as result of artistic appropriation and monopolization thus becomes a means of liberation from established conventions of art production and also affects contexts beyond art.

https://www.curatedby.at/

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