Mumok_2023

mumok

On Stage. Kunst als Bühne

Presse: Dienstag, 14. März 2023 | 10 Uhr

Eröffnung: Dienstag, 14. März 2023 | 19 Uhr

Kuratiert von Rainer Fuchs

Ausstellung: 15. März 2023 – 14. Jänner 2024

Dienstag – Sonntag: 10 -18 Uhr

Museumsplatz 1, A-1070 Wien

https://www.mumok.at/de/stage

Cindy Sherman Untitled # 464, 2008

Die Ausstellung On Stage widmet sich den variantenreichen Formen des Bühnenhaften und des Rollenspiels in der Kunst seit den 1960er-Jahren. Im Kontext einer traditionskritischen Neoavantgarde kamen damals verstärkt performative und aktionistische Kunstformen auf, die den Künstler*innen – oft vor versammeltem Publikum – bühnenartige Präsenz verliehen. Dazu zählte die von Hermann Nitsch praktizierte Aufführungsform des Orgien Mysterien Theaters sowie wie die Auftritte der Wiener Gruppe, deren literarisches Cabaret in der Tradition des dadaistischen Theaters steht, oder die Fluxus-Bewegung mit ihrem medialen Crossover. Diesen männerdominierten Kunstrichtungen gegenüber etablierte sich eine feministische Szene, in der die Auswirkungen patriarchaler gesellschaftlicher Hierarchien auf geschlechtliche Rollenbilder dargestellt und kritisch hinterfragt wurden, wie z. B. bei Geta Brătescu, VALIE EXPORT, Sanja Iveković oder Gina Pane. Sie bilden die historische Basis für eine Kunst der Auftritte und Rollenspiele, die bis in die Gegenwart fortdauert. Die Ausstellung On Stage. Kunst als Bühne zeigt ca. 150 Werke und Werkserien, die vorwiegend aus der mumok Sammlung stammen.

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Adam Pendleton. Blackness, White, and Light

Presse: Mittwoch, 29. März 2023 | 10 Uhr

Eröffnung: Donnerstag, 30. März 2023 | 19 Uhr

Kuratiert von Marianne Dobner

31. März – 3. September 2023

Dienstag – Sonntag: 10 -18 Uhr

Museumsplatz 1, A-1070 Wien

https://www.mumok.at/de/events/adam-pendleton-blackness-white-and-light

Adam Pendleton Untitled (Days), 2022
Silkscreen ink on canvas Courtesy der Künstler

2023 präsentiert das mumok die erste umfassende, europäische Einzelausstellung des in New York lebenden Künstlers Adam Pendleton. Pendleton entwickelt seine Malerei in Form eines fortlaufenden Indexes, der Gesten registriert, transponiert und überschreibt. Seit 2008 organisiert der Künstler einen Großteil seiner Arbeit unter dem Begriff Black Dada, einem Konzept, mit dem er eine sich beständig fortschreibende Untersuchung des Verhältnisses von Blackness, Abstraktion und Avantgarde bezeichnet. In Pendletons Malerei, seinen Zeichnungen sowie weiteren Arbeiten wird eine visuelle Philosophie des unabgeschlossenen Postulats sicht- und spürbar. Unterscheidungen wie die zwischen Lesbarkeit und Abstraktion, Vergangenheit und Gegenwart, vertraut und fremd werden dabei eingeebnet.

Kuratiert von Marianne Dobner

Mumok

Agnes Fuchs. Her Eyes were Green

Presse: Mittwoch, 29. März 2023 | 10 Uhr

Eröffnung: Donnerstag, 30. März 2023 | 19 Uhr

Kuratiert von Franz Thalmair

Ausstellung: 31. März – 3. September 2023

Dienstag – Sonntag: 10 -18 Uhr

Museumsplatz 1, A-1070 Wien

https://www.mumok.at/de/events/agnes-fuchs

Agnes Fuchs rekonfiguriert mit den Mitteln der Malerei, mit Videos und Installationen wissenschaftlich-technologische Instrumentarien und Vorgänge, die für die Herausbildung aktueller digitaler Technologien verantwortlich sind. Als Ausgangspunkt für ihre Arbeiten dienen Fuchs dabei Bedienungsanleitungen, Funktionsbeschreibungen und Handbücher für Oszilloskope, Computer, Stromversorgungsgeräte oder Messvorrichtungen. Sie analysiert die kulturellen Implikationen dieser Vermittlungsmedien und setzt sich so in ihrer künstlerischen Praxis mit der Aneignung eines historischen Feldes auseinander, sowie mit den Nachbildern, die dieses Feld bis heute produziert.

Zentral dabei ist, dass die Künstlerin nicht nur die technologischen Geräte an sich, sondern ihre bereits medial vermittelten Formen als Ausgangsmaterial verwendet und transformiert. Agnes Fuchs malt Bilder, die im kollektiven Gedächtnis gespeichert sind und (nicht immer offensichtlich) zirkulieren. Durch die Materialität der Malerei stellt sie ein sensorisch physisches Erleben dem digitalen Schein oder der Virtualität zirkulierender Bilder und Narrative entgegen.

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