In the Spotlight of the Night

KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION Düsseldorf
In the Spotlight of the Night – Cities never Sleep
Im Licht der Nacht – Die Stadt schläft nie
PRESS-PREVIEW: 24. October 2019 | 11am –14 pm
ERÖFFNUNG: OPENING: 24. October 2019 | 7 pm
MIT ARBEITEN VON ANDREAS BUNTE, FORT, MATTHIAS LAHME, KLARA LIDÉN, CLAUS RICHTER, ALONA RODEH UND TOBIAS ZIELONY SOWIE TRANSPARENTBILDERN AUS DEM 19. JAHRHUNDERT
CURATOR: Julia Höner
Exhibition: 25. October 2019 – 9. February 2020
Kaistraße 10, 40221 Düsseldorf
whttps://www.kaistrasse10.de/kalender.html

Claus Richter, Solid Golden Age VIII (“Tonight”), 2012, 230 x 180 cm, handgedruckte Goldfolie, Silberfolie, Holz, Pappe / Hand-stamped gold foil, silver foil, wood, cardboar, Courtesy: the artist and Clages, Köln


Ein Kooperationsprojekt zwischen KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION

Museum Marta Herford
Museum für Kunst, Architektur, Design
Im Licht der Nacht
Vom Leben im Halbdunkel
OPENING: 25. October 2019 | 7 pm
ERÖFFNUNG: Freitag, 25. Oktober 2019 | 19.30 Uhr
Künstler*innen
Hans Op de Beeck, Elvira Bach, Martin Boyce,
Auguste E. Chabaud, Max Ernst, FORT, Rodney Graham, George Grosz, Martin Kippenberger, Amédée Ozenfant, Philippe Parreno, Emilie Pitoiset, Alexandra Ranner,
Anna Vogel, Jeff Wall u.v.a.
Ausstellung: 26.10. – 09.02.2020
Goebenstraße 2–10
32052 Herford, Deutschland
https://marta-herford.de/ausstellungen/im-licht-der-nacht/

Hans Op de Beeck: Location 2, 2001,
Sammlung Marta, © der Künstler


Bereits in der griechischen Mythologie der Antike erscheint die Göttin Nyx als widersprüchliche allegorische Figur. Sie verkörpert ein schöpferisches Prinzip, das mit dem regelmäßigen Wechsel von Tag und Nacht der Welt Kontur verleiht und zugleich der irrationalen Seite der Finsternis stets verbunden bleibt. In der Aufklärung manifestierte sich schließlich die Vorstellung von der Nacht als Metapher für das Irrationale, Vorbewusste, Triebhafte und Verdrängte. In die nächtliche Sphäre wurde all jenes verbannt, was dem „Licht der Aufklärung“ im Wege stand, um „das Andere der Vernunft zum Schweigen“ (Elisabeth Bronfen) zu bringen. So wurden vor allem Wahnsinn, Kriminalität und das Unheimliche mit der nächtlichen Dunkelheit assoziiert. Spätestens durch die Elektrifizierung im 19. Jahrhundert löste sich jedoch die scharfe Trennung von Tag und Nacht – und damit auch ihre polarisierende Zuordnung von Logik und Irrationalität – zunehmend auf. Grell erleuchtete Tankstellen und Einkaufsmalls, Nachtarbeit oder das illustre Treiben in Clubs und Kneipen teils bis weit in den Tag sind nur einige aktuelle Aspekte dieser Entwicklung.

Tobias Zielony, Ink, 2018, aus der Serie Golden / from the series Golden, 69 x 46 cm, archivalischer Pigment-Druck / archival pigment print, Courtesy: the artist and KOW


Marta Herford
Das Museum Marta Herford widmet sich zeitgleich in einer groß angelegten Ausstellung den aktuellen Symptomen, die in Erscheinung treten, wenn das uralte Ordnungsprinzip von Hell und Dunkel auf den Kopf gestellt wird und einem vielgestaltigen „Leben im Halbdunkel“ weicht. Anhand von Werken der frühen Moderne bis zur Gegenwart lässt sich erleben, wie das Licht der Dämmerung die Fantasie beflügelt und im Schein künstlicher Beleuchtung die Maskerade nächtlicher Akteur*innen schillernd hervortritt. Der historische Kern mit Werken wie u.a. von Robert Delaunay, George Grosz, Brassaï oder Germaine Krull basiert auf einer Teilübernahme der Ausstellung „Peindre la nuit“ aus dem Centre Pompidou, Metz.
https://marta-herford.de/ausstellungen/im-licht-der-nacht/


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