Look at Me

Unikreditpavillio18.01.02.jpg
UniCredit-Pavillon Mailand
„Look at Me! Von Nadar bis Gursky:
Porträts in der Kunstsammlung von UniCredit“
Ausstellung:Exhibition:
20. Dezember 2016 – 29. Januar 2017
Curator Walter Guadagnini
Mailand, Piazza Gae Aulenti
 

bildschirmfoto-2017-01-18-um-18-02-22

„Ausstellung: Look at Me! Von Nadar bis Gursky
große neue Ausstellung
Porträts in der Kunstsammlung von UniCredit“, kuratiert von Walter Guadagnini, im UniCredit-Pavillon eröffnet. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl einiger der repräsentativsten Werke aus den Kunstsammlungen von UniCredit in Österreich, Deutschland und Italien.
Dank der Zusammenarbeit der drei Banken der Gruppe wird
nun zum ersten Mal in Italien eine ausschließlich der Fotografie gewidmete Auswahl gezeigt. Diese Kunstform war von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil des Sammlerprojekts, das
inzwischen mehr als 4.000 historische und zeitgenössische Fotografien umfasst.
 
Wie im letzten Jahr mit der interaktiven Installation
„Onde Pixel – Der Blick von… Miguel Chevalier“ präsentiert der UniCredit-Pavillon als Betrachtungsobjekt die Person und ihre Beziehung zur Kunst. Die Ausstellung suggeriert eine Interpretation der Welt als Theater, in dem jeder früher oder später Akteur und nicht nur Zuschauer sein, betrachtet werden und nicht nur betrachten, will. „Look at me!“ ist daher die Aufforderung des Fotografen, in die Kamera zu schauen, aber auch die Aufforderung des Subjekts, Protagonist des Bildes zu werden.
 
Als Panorama vom späten 19. Jahrhundert bis heute umfasst die Schau 170 Werke auf drei Ebenen des UniCredit-Pavillons und stellt eine Erzählung in sechs thematischen Abschnitten dar:
 
Im Erdgeschoss befassen sich die Bereiche „Das Antlitz der Gesellschaft“ und „Das Individuum und die Masse“ mit der Beziehung zwischen der Figur und der Umgebung, die in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen und im Hinblick auf ihren Einfluss auf den Einzelnen betrachtet wird. Hier werden unter anderem Werke von Cartier-Bresson, Weegee und Ghirri gezeigt.
Auf dem Kunststeg ist in den Themenbereichen „Der Künstler als Modell“ und „Hall of Fame“ eine Galerie mit Künstlerporträts aus dem 20. Jahrhundert sowie Porträts von Politikern und Intellektuellen zu sehen, bei der es um die Darstellung der Prominenz und der damit verbundenen Rhetorik geht. Hier sind unter anderem Werke von Nadar, Man Ray, Catalano und Marclay zu bewundern.
Im Green House werden zu den Themen „Das Porträt des Körpers“ und „Die Inszenierung“ im Studio und bei Modellsitzungen aufgenommene Porträts ausgestellt, die von einer Gesellschaft (oft derselben wie bei den auf der Straße aufgenommenen Porträts) erzählen, die bestrebt ist, das Gesicht, die Person oder ihre Umgebung zu erfinden oder neu zu erfinden. In diesem Teil der Ausstellung sind die Werke von Bellocq, Richter, Arbus und Probst zu sehen. Über die UniCredit-Kunstsammlung
 
Die Sammlung der Unternehmensgruppe umfasst mehr als 60.000 Werke, von antiken Stücken bis hin zu den Hauptwerken der großen Meister der Vergangenheit, wie Girolamo Savoldo, Dosso Dossi oder Pietro Longhi. Außerdem umfasst die Sammlung Werke moderner Meister wie Yves Klein, Fernand Léger, Giorgio de Chirico, Kurt Schwitters, Oskar Kokoschka und Gustav Klimt sowie herausragender zeitgenössischer Künstler wie Christo, Georg Baselitz, Gerhard Richter, Andreas Gursky und Giulio Paolini. Ein Fundus von mehr als 4.000 historischen und zeitgenössischen Fotografien vervollständigt die Sammlung. Die Sammlung kommt zum Einsatz in Form zahlreicher Leihgaben an temporäre Ausstellungen und renommierte Einrichtungen sowie in Büros und Filialen der Gruppe und bei von der Bank geplanten und durchgeführten internationalen Ausstellungen.
 
Über Walter Guadagnini
 
Walter Guadagnini ist 1961 in Cavalese (Trentino) geboren und hat 1985 mit einer Arbeit über zeitgenössische Kunstgeschichte einen Abschluss in Lettere Moderne (Moderne Geisteswissenschaften) an der Universität Bologna erworben. Er lebt und arbeitet in Bologna, wo er seit 1992 einen Lehrstuhl in zeitgenössischer Kunstgeschichte an der Akademie der Schönen Künste innehat. Seit 2011 hat er den Lehrstuhl in Geschichte der Fotografie und koordiniert den zweijährigen Kurs „Biennio Specialistico in Fotografia“ der Akademie. Seit 2004 ist er Vorsitzender des wissenschaftlichen Ausschusses des Projektes „UniCredit und die Kunst“ und seit Oktober 2016 neuer Direktor des Centro Italiano per la Fotografia in Turin. Neben zahlreichen anderen Ausstellungen kuratierte er 2009 „Past Present Future – Highlights from the UniCredit Group Collection“ im Bank Austria Kunstforum Wien (anschließend im Palazzo della Ragione, Verona, und im Yapi Kredi Cultural Center, Istanbul, 2010). 2011 kuratierte er die Ausstellungen „Things are queer“ im Museum Marta Herford und „People and the City“ im Winzavod Centre for Contemporary Art in Moskau (anschließend COCA, Torun, 2012). Im Jahr 2000 veröffentlichte er den Band „Fotografia“ beim Verlag Zanichelli, Bologna, im Jahr 2007 den Titel „100 – La fotografia in cento immagini“ bei Motta Editore, Mailand. 2010 erschien von ihm „Una storia della fotografia del XX e del XXI secolo“ beim Verlag Zanichelli, Bologna. Er ist Kurator des vierbändigen Buchprojekts „La Fotografia“ („Le origini, 1839-1890“, „Una nuova visione del mondo, 1891-1940“, „Dalla stampa al museo, 1941-1980“, „L’età contemporanea 1981-2013“), das von 2011 bis 2014 in italienischer und englischer Sprache beim Verlag Skira erschien. Seit 2006 ist er bei der Zeitschrift „Il Giornale dell’Arte“ für den Bereich Fotografie zuständig.
 

LOOK AT ME! Da Nadar a Gursky: il ritratto fotografico nella Collezione d’Arte UniCredit è la nuova grande mostra curata da Walter Guadagnini per UniCredit Pavilion.

 

A partire dal 2009 UniCredit ha presentato in più occasioni le opere della propria ricchissima Collezione d’Arte, in mostre dedicate a diversi temi e composte da opere pittoriche, scultoree, fotografiche e talvolta anche da grandi installazioni. Da Vienna a Istanbul, da Herford a Mosca a Torun, alcuni dei musei e degli spazi espositivi più prestigiosi d’Europa hanno ospitato queste rassegne, intese sempre come momenti di confronto e di stimolo a riflessioni anche sull’attualità, attraverso il linguaggio artistico sia del presente che del passato.

In Italia, la collezione è stata esposta al Palazzo della Ragione di Verona nel 2010 e al MAMbo di Bologna nel 2013, mentre proprio UniCredit Pavilion è stato inaugurato due anni fa come luogo espositivo con l’originale esperimento di “Lo Sguardo di”, mostra costruita sulle scelte dei dipendenti del gruppo.

 

Questa esposzione si colloca pertanto all’interno di un recente ma già riconosciuto filone artistico, rispetto al quale presenta una novità di assoluto rilievo: per la prima volta in Italia viene proposta una selezione esclusivamente concentrata sulla fotografia.

 

“Look at Me! Da Nadar a Gursky: i ritratti fotograficinella Collezione d’Arte UniCredit” ha inoltre due elementi salienti che la caratterizzano: si concentra su un unico tema, il ritratto, declinandolo in profondità, e lo fa comprendendo opere che vanno dalle origini della fotografia fino ai giorni nostri.
L’individuazione del tema del ritratto come filo conduttore della mostra risponde a una ragione che non è solo di carattere storico e artistico, ma vuole essere ancora una volta un’occasione per riflettere sul nostro rapporto con le immagini, con il loro significato e con il loro uso del presente e del passato.

 

Concepita come una panoramica da fine 800 ai giorni nostri, la rassegna è composta da 170 opere ed è articolata sui tre livelli di UniCredit Pavilion, proponendo una narrazione in sei sezioni tematiche:

 

–    A piano terra, le sezioni “Il volto della società” e “L’individuo e la massa” prendono in esame il rapporto tra la figura e l’ambiente circostante, considerato nelle sue differenti forme di apparizione e di influenza sul singolo. Qui sono esposte, tra le altre, opere di Cartier-Bresson, Weegee e Ghirri.
–    Sulla Passerella dell’Arte, “L’artista come modello” e “Hall of fame” mostrano una galleria di ritratti di artisti del XX secolo, di politici, intellettuali e affrontano il tema della rappresentazione della celebrità e delle retoriche a essa collegate. Tra questi si possono ammirare lavori di Nadar, Man Ray, Catalano e Marclay.
–    In Green House, “Il ritratto del corpo” e “La messa in scena” presentano ritratti in studio e in posa che raccontano una società, spesso la medesima dei ritratti rubati in strada, che  mira a inventare o reinventare il volto, la persona o il mondo che la circonda. In questa sezione sono esposte le opere di Bellocq, Richter, Arbus e Probst.

estherartnewsletter_logo_georgia

EVENT LOG
If you want to announce your event in
EstherArtNewsletter please fill out the form.

unnamed-1

Leave a Reply

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s