Lightnessandmatter

Kunstraum Niederoesterreich
KUNSTRAUM NIEDEROESTERREICH
Niederösterreichische Museum
LIGHTNESS AND MATTER.
MATTER AND LIGHTNESS
Presseführung: 18.01.2017 | 10 Uhr
Ausstellung der Transmedialen Kunst, Brigitte Kowanz
in zwei Teilen:
Eröffnung Teil 1: 19.01.2017 | 19 Uhr 
Eröffnung Teil 2: 16.02.2017 | 19 Uhr 
Katalogpräsentation: DO 09.03.2017 | 18 Uhr 
Mit Beiträgen von Absolvent_innen, Studierenden
und Lehrenden der Transmedialen Kunst
Kurator_innen: Peter Kozek, Brigitte Kowanz
Ausstellung, Performances, Soundinterventionen
Ausstellungr: 20.01. – 18.03.2017
Herrengasse 13, A-1014 Wien

lightness

Xaver Gschnitzer, Hyperartefakte, Skulptur 2016
Transmediale Kunst, © faksimile digital

Ausstellung, Performances, Soundinterventionen
Thomas Albdorf (AUT), Stefan Arztmann (AUT), Diana Barbosa Gil (COL), Fritz Biedermann (AUT), Ida Böttger (DE), Karolin Brägger (CHE), Katrina Daschner (DEU), Hermanus De Jongh (NLD), Živa Drvarič (SLO), Romana Egartner (AUT), Tobias Ehrhardt (AUT), Christian Eisenberger (AUT), Samuel Ekeh (NGA), Bob Erpelding (LUX), Max Frey (AUT), Peter Fritzenwallner (AUT), Florinda Fürst (AUT), Nikolaus Gansterer (AUT), Martin Grandits (AUT), Xaver Gschnitzer (ITA), Flora Hauser (AUT), Thomas Hitchcock (AUT), Clemens Hubinger (AUT), Thekla Kaischauri (AUT), Lukas Kaufmann (AUT), Sebastian Köck (AUT), Oliver Kowacz (AUT), Brigitte Kowanz (AUT), Peter Kozek (AUT), Krüger & Pardeller (AUT/ITA), Gašper Kunšič (SLO), Suzie Léger (AUT), Wolfgang Lehrner (AUT), Paul Leitner (AUT), Alfred Lenz (AUT), Ernst Logar (AUT), Constantin Luser (AUT), Alexander Martinz (AUT), Lukas Matuschek (AUT), Martina Menegon (ITA), Milan Mladenovic (SRB), Julie Monaco (AUT), Leo Münch (AUT), Wolfgang Obermair (AUT/DEU), Niki Passath (AUT), Tobias Pilz (AUT), Leonhard Prochazka (AUT), Ulla Rauter (AUT), Marie Reichel (AUT), Barbis Ruder (DEU), Martin Schlögl (AUT), Björn Segschneider (DEU), Darja Shatalova (RUS), Marianne Stalhös (SWE), Sarah Steiner (DEU), Lisa Truttmann (AUT), Alireza Toghiyani (IRN), Anna Vasof (GRC), Marit Wolters (DEU), Suchart Wannaset (AUT), Anna Zilahi (HUN), Anna Zwingl (AUT)

Suchart Wannaset_HP.jpg

Suchart Wannaset
© Suchart Wannaset, Connection Detachment, Videostill, 2016

Performances und Soundinterventionen im Rahmen der Eröffnungen.
Mit Diana Barbosa Gil & Lukas Kaufmann, Samuel Ekeh, Peter Fritzenwallner,
Florinda Fürst, Nikolaus Gansterer, Valentin Heßler, Sebastian Köck, Peter Kozek, Alexander Martinz & monotron 4-5plus, Leo Münch, Marianne Stalhös, Alireza Toghiyani

Katalogpräsentation: DO 09.03.2017 | 18 Uhr 

Eine Verbindung, die hält: der Kunstraum Niederoesterreich und die Kunstuniversitäten. Denn für den Kunstraum Niederösterreich gehören die kritische Reflexion über neue künstlerische Strategien sowie Fragen nach Theorie und Praxis des Ausstellens zu seinen grundlegenden Aufgaben. Im Jahr 2017 feiert die Abteilung Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst, eine Pionierin des künstlerischen Grenzübertritts, ihren 20. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt der Kunstraum eine Ausstellung, in der beeindruckende Arbeiten der Abteilung Transmediale Kunst zu sehen sind: „lightness and matter. matter and lightness“ ist der Titel dieser Schau, die Entwicklungen innerhalb der verschiedenen Künstler_innengenerationen aus dem Umfeld der Abteilung sichtbar macht. In den vergangenen Jahren waren Arbeiten von Künstler_innen wie Nikolaus Gansterer, Constantin Luser und anderen aus dem Umfeld dieser Klasse hervorgegangenen Künstler_innen im Kunstraum zu sehen. Barbis Ruder, Peter Fritzenwallner und kozek hörlonski erhielten für ihre Arbeit den H13 – Niederoesterreich Preis für Performance.

„lightness and matter. matter and lightness“ ist eine Schau, in der sowohl neue künstlerische Entwicklungen als auch die künstlerische DNA einer Klasse sichtbar werden. Brigitte Kowanz, Vertreterin Österreichs bei der Kunstbiennale in Venedig 2017 und die Professorin hinter der Abteilung Tansmediale Kunst, sowie der Lehrende und Künstler Peter Kozek haben diese bemerkenswerte Ausstellung kuratiert.

Der Kunstraum Niederoesterreich feierte im Jahr 2015 sein zehnjähriges Jubiläum, die Abteilung Transmediale Kunst begeht 2017 ihr 20-jähriges Bestehen. Von Anbeginn bestand ein natürliches Naheverhältnis dieser beiden Kunstinstitutionen. So wurden transmedial arbeitende Künstler_innen wie zuletzt Barbis Ruder oder Peter Fritzenwallner mit dem H13 – Niederoesterreich Preis für Performance ausgezeichnet, Positionen wie jene Katrina Daschners, Nikolaus Gansterers, kozek hörlonskis, Krüger & Pardellers, Milan Mladenovic’s, Marit Wolters und vieler anderer wurden im Kunstraum in Ausstellungen präsentiert.

Was liegt also näher als anlässlich 20 Jahre Abteilung Transmediale Kunst die Vielfalt an Arbeiten zu präsentieren, die aus dem Kraftfeld dieser Klasse kommen? Gezeigt wird – salopp formuliert – Zartes und Hartes, Sanftes und Wildes, Luftiges und Schweres bemerkenswerter Kunstschaffender. Bekannte Namen und spannende Künstler_innenpersönlichkeiten versammeln sich unter dem Titel lightness and matter. matter and lightness. Kunstbiennaleteilnehmerin und Professorin Brigitte Kowanz sowie der Künstler und Lehrende Peter Kozek stellten die Arbeiten zusammen.

Leo Muench_HP.jpgLeo Münch, Drehen – und Stillstand dient der Reflektion
© Claudia Farkasch, 2015

DNA, Gegenwart und Zukunft 

Die Abteilung Transmediale Kunst ist aus einer Klasse für Bildhauerei hervorgegangen – eine DNA, die immer noch in vielen Arbeiten nachvollziehbar ist und etwa in den raumbezogenen Arbeiten von Diana Barbosa Gil und Lukas Kaufmann, bei Oliver Kowacz, Gašper Kunšič oder Thomas Hitchcock zum Ausdruck kommt.

Als Subtext dieser Ausstellung schwingen Fragen nach dem Woher und Wohin des Kunstfelds mit. Als Brigitte Kowanz vor 20 Jahren die Bildhauereiklasse an der Universität für angewandte Kunst übernahm, die kurz danach zur Abteilung Transmediale Kunst wurde, war diese Ausrichtung eine Sensation. Endlich wurden die engen Fächergrenzen gesprengt und die Künstler_innen konnten ihre Form frei wählen. Diese Entwicklung war damals unausweichlich und wurde in Folge von zahlreichen anderen Kunstklassen durchlebt. Heute ist vielerorts wieder ein stärkeres Interesse an der Rückkehr zu einzelnen Sparten und Disziplinen zu beobachten. Kann es sein, dass die große Offenheit zu einem Gefühl der Verlorenheit führt? Strukturell liegt der Ausstellung ein imaginäres Dreieck zu Grunde: Lehrende, Studierende und Absolvent_innen zeigen ihre Arbeiten. Doch diese Struktur ist durchlässig, denn aus Studierenden werden Absolvent_innen, aus Absolvent_innen Lehrende. Was bleibt, ist Kontext und Einfluss einer Abteilung: die Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst. 
www.kunstraum.net/de

 

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