Hans Staudacher zum 94. G

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Galerie Ernst Hilger
Hans Staudacher – Ein Blick ins Archiv
Hans Staudacher zum 94. Geburtstag
HANS STAUDACHER – „Ein Blick ins Archiv“
Zum 94. Geburtstag:
Bilder und Zeichnungen aus 50 Jahren
Eröffnung:
Donnerstag, 24. November 2016 | 19 Uhr
Ausstellung: 24. November – 21. Jänner 2017
Dorotheergasse 5, 1010 Wien
 
 
Anlässlich des nahenden 94. Geburtstags von Hans Staudacher zeigt die Galerie Ernst Hilger zum Teil noch nie gezeigte Werke aus den 1950er bis 1990er und gibt einen umfassenden Einblick in das einzigartige Oeuvre des österreichischen Künstlers.
 
STAUDM2.001.O.JPG
STAUD/M 92 Hans Staudacher O.T. 1979, 1979
Öl auf Leinwand 100 x 80 cm
Hans Staudacher
zählt zu der Generation, die nach Kriegsende den Kunststandpunkt
neu und radikal zu definieren versuchte. Er ist Begründer und
Hauptvertreter des österreichischen Informel und gilt als Vertreter
dieser internationalen Entwicklung, die gleichzeitig in Europa und Amerika einsetzte (Tachismus, Lyrische Abstraktion, Abstrakter
Expressionismus, Action Painting).
Seine schwingenden Kompositionen sind in expressiver, gestischer
Malweise ausgeführt, Symbole und Notizen, botschaftsfreie, visuelle
Schrift in Form von hineingeschriebenen Wörtern und Sätzen auf
den Bildträgern wie Leinwand,
Faserplatte, Karton und Papier vervollständigen die Werke.
Anlässlich des nahenden 94. Geburtstags von Hans Staudacher zeigt die
Galerie Ernst Hilger zum Teil noch nie gezeigte Werke aus 1950er bis 1990er
und gibt einen umfassenden Einblick in das einzigartige Oeuvre des
österreichischen Künstlers.

Staudacher, der früh als Autodidakt mit Zeichnungen, Landschaftsaquarellen und Portraits beginnt, beschäftigt sich mit der Übersiedlung nach Wien mit den Arbeiten von Alfred Kubin, Egon Schiele und Gustav Klimt. Er tritt der Wiener Secession bei und nimmt an deren Ausstellungen teil. Frühe grau-schwarze, kleinformatige Arbeiten werden von größeren, farbigen Gemälden abgelöst, in denen die individuelle Zeichensprache des Informel erkennbar ist. Ab 1951 entstehen erste, tachistische Kunstharz- und Stempelbilder sowie Collagen mit „armen“ Materialien. Während seiner zahlreichen Parisaufenhalte (1954-62) setzt sich Staudacher intensiv mit dem Werk von Georges Mathieu und dem „Lettrismus“, der Verbindung von Bild und Schrift, auseinander. Diese Einflüsse und Beobachtungen prägen fortan sein gesamtes Schaffen. 1956 vertritt der Künstler Österreich bei der 28. Biennale in Venedig, 1965 Hauptpreis auf der Biennale in Tokio. Seit diesen Jahren entwickelt er konsequent eine sehr persönliche Handschrift in seiner abstrakten Malerei, in der die spontane Geste zentrales Thema ist.

STAUDM901.O.JPG
STAUD/M 90 Hans Staudacher 4 Bilder Übereinander, 1959
Öl auf Leinwand 145 x 145 cm

Biografie:
Geb. am 14. Jänner 1923 in St. Urban am Ossiacher See, Kärnten.
Lebt und arbeitet seit 1950 in Wien.
 
Es folgen Ausstellungen im In- und Ausland (1948 1. Internat. Ausstellung). Seine Werke befinden sich in renommierten, öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland.
Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrentitel, u.a.
1965 Hauptpreis auf der Biennale Tokio
1976 Professorentitel
1983 Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst
1989 Kulturpreis des Landes Kärnten
2004 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien
 
Galerie Ernst Hilger

 

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