Florian Hecker

AlteOperFrankfurt.png

Alte Oper Frankfurt / MMK 3

Musikfest Nachmittag eines Fauns
FLORIAN HECKER PERFORMANCE „FAVN“
Mittwoch, 5. Oktober 2016 | 20 Uhr
26. November 2016 – 5. Februar 2017
Großen Saal
Konzert- und Kongresszentrum GmbH
Opernplatz, 60313 Frankfurt
550_516463371.jpg
A Script for Machine Synthesis © Marc Domage, Paris
Zum ersten Mal verlässt der Sound- und Multimedia
Künstler Florian Hecker den musealen Raum und entwickelt eine
Performance für ein klassisches Konzerthaus.
Im Vorfeld seiner Ausstellung „Formulations“
im MMK 3, 26. November 2016 – 5. Februar 2017
wird die eigens dafür komponierte Performance „FAVN“ im Rahmen
des Musikfests der Alten Oper aufgeführt.
Die computergenerierten Klänge sind inspiriert von
Claude Debussys Musikstück „Nachmittag eines Fauns“.
Eine Koproduktion der Alten Oper Frankfurt mit dem MMK Museum
für Moderne Kunst Frankfurt am Main 


FLORIAN HECKER Performance „Irritierend“
ist einer der Begriffe, die gerne verwendet werden, wenn es darum geht,
die Arbeiten Florian Heckers in Worte zu fassen. Denn Florian Hecker
füllt Räume mit Klang, und er tut dies auf derart unerhörte Art und
Weise, dass es schlichtweg zu banal erscheint, den 1975 Geborenen
als Soundkünstler zu bezeichnen. Dieses Spiel mit dem sinnlich Erfahrbaren,
das sich aus jeglicher Analyse herauszuwinden scheint, konnten unter
anderem Besucher der vergangenen documenta wie auch des
MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main eindrücklich erleben. Klangereignisse, die sich im Raum und in der Bewegung des Rezipienten
erschließen, prägen auch die neue Arbeit Florian Heckers, mit der der
Künstler einen eigenen Beitrag zum Musikfest der Alten Oper leistet.
Zum ersten Mal begibt sich Florian Hecker damit aus dem Zusammenhang
der Bildenden Kunst heraus und dafür hinein in den Konzertsaal.
Ganz direkt nimmt er in seinem Werk Bezug auf Debussys
„Prélude à l’après-midi d’un faune“ wie ebenso auf die dichterische
Vorlage Stéphane Mallarmés und die choreographische Umsetzung durch
Vaslav Nijinsky aus dem Jahr 1912. In allen drei Werken sieht Hecker vor
allem die Kluft zwischen den Erwartungshaltungen des Publikums und
deren Nichterfüllung in der Kunst. Auch sein neues Werk zwingt zur
Beschäftigung mit der eigenen Wahrnehmung von Realität und Fiktion.
Und inmitten der computergenerierten Klänge erlebt der Zuhörer keine
zielgerichtete Erzählung, sondern das Stehenbleiben und einen
überflüssig gewordenen Zeitbegriff. Mit freundlicher Unterstützung der
Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt und
der Backhausen GmbH
Eintritt: 19 Euro Tickets und Informationen:

 

estherartnewsletter

If you want to announce your event in
EstherArtNewsletter please fill out the form.
http://www.estherartnewsletter.com/event-log

Leave a Reply

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s