LOFT8 GALERIE Coming back to Vienna

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LOFT8 GALERIE IN DER BROTFABRIK
CHEN Shuo陈硕, WANG Ai王艾, YANG Jin杨进
Coming back to Vienna
Eröffnung: Donnerstag, 06.August 2015 | 19 Uhr

Opening: 06.August 2015 | 7 pm
Kuratorin: Alexandra Grimmer
Ausstellung/Exhibition: 07. August – 16. September 2015
ABSBERGGASSE 29/3 | 1100 WIEN
http://www.loft8.at/

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Bild: YANG Jin – Õ¦¦3µ£ê 25µùÑ, 2009, oil on canvas, 200 x160cm

Chen Shuo陈硕, Wang Ai王艾 und Yang Jin杨进
Coming back to Vienna

Wien ist einer der Orte, an den diese drei chinesischen Künstler seit

einigen Jahren immer wiederkehren. Sie hegen große Affinität zu Österreich

und den Wurzeln unserer Tradition.

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Wang Ai 王艾- Empty Mountain No .4, 2014, Tusche und Acryl auf Reispapier,

kaschiert auf Holzplatte, 67 x 52 cm

In China verbindet diese Künstler ihre kritische Haltung das Gesehene und

Erlebte zu hinterfragen. Bei Wang Ai (1971 in Zhejiang geboren) ist es die eigene

Identität, mit der er in einem Land aufwuchs, das über die Jahrtausende stark

beeinflusst wurde von der eigenen Kultur und von Kaiserwechseln beziehungsweise

Revolutionen, die versuchten diese zu zerstören. Wang Ais Kunst besinnt sich

nach den eigenen Wurzeln. Er konfrontiert in seinen Bildern traditionelle Elemente

aus Kunst, Philosophie und Dichtung mit Erscheinungen der heutigen Welt, mit Waffen,

Macht und auf das Individuum einwirkenden Gewalten.

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Chen Shuo陈硕 – Fictitious Telephone,2010-2011,

Objekt, Mischtechnik, 32 x 42 x 126 cm
Chen Shuo (*1972 in der Provinz Fujian geboren) reflektiert in seinen

Porzellanskulpturen ähnliche Phänomene. Er formt Kriegerfiguren der Ming Dynastie

nach, und bringt in seinem „Fictious Telephone“ das Augenmerk auf eine

Entwicklungsetappe, die in China übersprungen wurde. Die geschichtliche

und soziale Entwicklung geschah im Land der aufgehenden Sonne bekannterweise

in kürzerer Zeit. Was im Westen die Errungenschaften des zwanzigsten Jahrhunderts

waren, passierte in China zum Teil in nur 10 oder 20 Jahren.

Beide Künstler sind im Moment auch mit Werken in der Ausstellung

„Wiedergeburt der Unsterblichkeit“ im Museum Angerlehner in Wels zu sehen.

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Die kritische Auseinandersetzung bei Yang Jin (1981 in der Provinz Sichuan geboren)

erfolgt durch die Medien des heutigen China. Er findet die Inhalte seiner Bilder in

Zeitungen und im Internet. Deren Brisanz und Aktualität kann man als Betrachter

seiner Werke unschwer nachvollziehen. In welche Richtung hat sich die Kultur

entwickelt und was sind die Schwachstellen ihres politischen Gerüstes?

Auffallend ist bei allen drei Künstlern die Leichtigkeit und Schönheit, wie sie

ihre Inhalte darstellen. Sie brillieren durch technische Perfektion und jeder

einzelne durch absolute Individualität in der jeweiligen künstlerischen Sprache.

In der chinesischen Kultur kann man alles sagen, jedoch sind die Modalitäten

der Umschreibung unendlich. Genauso wie die Wege der traditionellen Gärten

im Zick-Zack verlaufen, darf keine Aussage direkt gemacht werden. Viel Information

wird erst durch die Interpretation frei. Die Ästhetik und Eleganz in der Darstellung

steht jedes Mal an oberster Stelle.

Die Geisteshaltung von Wang Ai ist durchaus mit unserer Österreichischen verwandt.

Melancholie und kritische Selbstreflexion treiben den in Peking lebenden

Maler und Dichter an. Franz Kafka las er schon als 17jähriger und die Musik

von Franz Schubert gehört zu seinen wichtigsten Wegbegleitern. In der Ausstellung

in der Galerie Loft 8 sind viele Parallelen in der Wahrnehmung der verschiedenen

Kulturen zu finden. Einzig die künstlerische Umsetzung lässt den chinesischen

Ursprung der einzelnen Arbeiten erkennen.

In dieser Sommerausstellung zeigt Loft 8 drei Künstler, die in völlig unterschiedlichen

Medien arbeiten: Chen Shuo mit den technisch etabliertesten Formen von Porzellan,

der Zeichner Wang Ai mit klassischer Tusche und Kolorierungen auf Reispapier und

der Maler Yang Jin, dessen oft eingesetztes Schwarz in den Bildern mehr an Tusche

als an Acrylfarbe erinnert.

Alexandra Grimmer

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Bild: Yang Jin 杨进 – o.T., 2013, acrylic on canvas, 120 x 150 cm


Presse Text:
http://www.loft8.at/fileadmin/user_upload/documents/Pressetexte/PT_2015/Pressetext_Vernissage_COMING_BACK_TO_VIENNA.pdf

Öffnungszeiten:
Juli & August: Mittwoch – Samstag | 12-18h
http://www.loft8.at/ausstellungen/detail/news/detail/News/chen-shuo-wang-ai-yang-jin-ab-06-august-2015/

https://www.facebook.com/events/118843091781383/

https://twitter.com/Loft8In

Esther Attar-Machanek
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