MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main

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MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main
MMK 1
John Skoog. Slow Return
Presse: Freitag, 27. März 2015 | 11 Uhr
Isabelle Guggenheim von der Baloise Group,
MMK Direktorin Dr. Susanne Gaensheimer und
Kurator Klaus Görner
Eröffnung: Freitag, 27. März 2015 | 19 Uhr

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Ausstellung: 28. März – 31. Mai 2015
Domstraße 10 | 60311 Frankfurt am Main
http://mmk-frankfurt.de/de

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John Skoog

Slow Return

MMK 1

28. März 2015 — 31. Mai 2015

Seit 1999 verleiht die Baloise Group jedes Jahr jungen Künstlern den Baloise Kunst-Preis. Zusätzlich erwirbt die Baloise Group Werkgruppen der Preisträgerinnen und Preisträger und schenkt diese Kunstwerke zwei bedeutenden europäischen Museen.

Der 16. Baloise Kunst-Preis 2014 ging an John Skoog (*1985). “Reduit (Redoubt)” aus dem Jahr 2014 wird in die Sammlung des MMK Museum für Moderne Kunst eingehen. Der Film wird in einer neuen Installation und begleitet von weiteren Arbeiten im MMK 1 zu sehen sein.  “Reduit (Redoubt)” kreist (im wahrsten Sinne des Wortes) um ein Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges in Schweden. Der im Zentrum des Films stehende „Bunker“ nahe einer schwedischen Kleinstadt wurde von einer Privatperson zum Schutz der Bevölkerung errichtet. Skoog ergänzt das filmische Material durch eine Collage von Stimmen, die die Bilder mit den kollektiven Erinnerungen der Nachbarn ergänzt.

Bildschirmfoto 2015-03-22 um 20.13.28

http://estherartnewsletter.com/index.php/news/museum-

galleria upp Venezia

galleria upp Venezia
RACHELE MAISTRELLO
BEYOND REASONABLE EVIDENCE

Opening, Saturday 21 March at 6.30 pm
curated by Stephanie Noach e Inez Piso
Exhibition: Saturday 21 March- 15 April 2015
Giudecca 282 | 30133 Venezia Italia
http://www.galleriaupp.com

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Rachele Maistrello
(1986, VittorioVeneto, Italy)  Lives and works in Venice

galleria upp é lieta di presentare
Beyond Reasonable Evidence
di Rachele Maistrello
Una mostra curata da Stephanie Noach e Inez Piso
Da sabato 21 marzo al 15 aprile 2015.
Inaugurazione, sabato 21 marzo 2015 alle ore 18.30.

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Rachele Maistrello
(1986, VittorioVeneto, Italy)  Lives and works in Venice
Educated at IUAV in Venice, ENSBA Paris (atelier Messager) and ZHDK Zurich. In 2013 she was granted a one year artist- residency in Venice at the contemporary art Foundation Bevilacqua La Masa. Her work has been shown at BYOB, 54.Biennal of Venice, Italy (2011); the Museum of Contemporary Photography of Milan, Italy (2012); Galerie 201, Zürich, Switzerland (2012); the ZKM Museum, Karlsruhe, Germany (2009); IMMIX gallery, Paris, France (2008).

Inez Piso
(1988, Brunssum, The Netherlands)
Lives and works in Madrid

Currently works at the CA2M Centro de Arte Dos de Mayo de Madrid. She curated the shows: Orgullo/Verguenza: la Identidad Española (Madrid), Fünzig Verfassungen (Berlin) and The Travelling Artwork together with Stephanie Noach (Amsterdam). She gives workshops like ‘Future Memories’ (Kassel and Madrid). She holds a M.A. in History from the Autonomous University in Madrid in collaboration with the Reina Sofia Museum.

Stephanie Noach
(1986, Amsterdam, The Netherlands)
Lives and works in Havana and Amsterdam

Currently is a curator at the 12th Havana Biennale with her show ‘Sin oficio, ni beneficio’. Her most recent curatorial projects include: I would prefer not to (Amsterdam), We’ve got time (Schloss Ringenberg, Germany). She participated in conferences on the subject of work at the Printemps del Laboratoires (Paris).
She holds an M.A. in History of Art (with honors) from the University of Amsterdam and Latin American Studies with a Concen- tration in Museum Studies from New York University.

galleria upp

Giudecca 282 30133 Venezia Italia
Opening hours
Tuesday-Saturday-4.00 pm – 7.00 pm-

Directions
from Piazzale Roma, Ferrovia > Vaporetto 4.1 or 2 >
stop Palancafrom Zattere > Vaporetto 2 > stop Palanca
from San Marco/San Zaccaria > Vaporetto 4.2 or 2 > stop Redentore
http://www.galleriaupp.com/CONTACTS.htm
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Hermes Phettberg Gedanken

Hermes Phettberg Gedanken und Träume

hermes-phettberg

11. KW (letzte Woche war kein Versand möglich) + 12. KW

11. Kalenderwoche:

S O N N T A G : 8:5:15: 13:01:
McGoohan und ich haben soeben unsere telephonische Gestionskonferenz
abgehalten, und es ist alles bestens°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

In der Nacht hab’ ich viel geträumt und hab’ mir auch vorgenommen, es mir zu
merken. Doch es ist jetzt weg! Spurlos weg! Ich und mein Sachwalter sind
verantwortlich, dass das Grab meiner Großmutter väterlichseits, für Frau
Elisabeth Fenz, in Obernalb erhalten bleibt. Jede Familie, damit sie
überhaupt eine Familie werden kann, braucht immer ein Ehepaar und Kinder.
Ich weiß Folgendes: Der Vater meiner Großmutter hieß Zauner, von ihm weiß
ich keinen Vornamen, ich weiß nur, dass er drei Kinder hatte: Erstens: meine
Großmutter, geborene Elisabeth Zauner, die wurde dann durch Verehelichung
mit Herrn Josef Fenz, meinem nie erlebten Großvater, zu Elisabeth Fenz.
Zweitens: eine mir unbekannte Großtante, die ich in der Gegend bei ihrem
Begräbnis erlebte, ein Cousin hat mich zum Begräbnis gefahren, mehr weiß ich
nicht, die Ortschaft ist im Speckgürtel von Wien, dort müsste ihr Grab
liegen.
Drittens: Er hatte auch einen Sohn, den “Ferdl-Onkel”. Er dürfte so etwas
gewesen sein, wie ich, ein kaufmännischer Angestellter, der muss auch schon
gestorben sein, denke ich.
Als die Oma achtzig wurde, hab’ ich ihn getroffen und konnte ihm einmal die
Hand schütteln. Da war ich circa zehn. Und ich hätte noch Photos. Kaum hab’
ich das verraten, bekam Sir eze Stielaugen. Alarm! Alarm! Alarm!
“Ferdl”, der Urgroßonkel, müsste heute schon mindestens einhundertzehn sein!
Ich weiß nicht, wie der Herr Zauner, mein Urgroßvater, mit Vornamen hieß?
Vielleicht auch Ferdinand Zauner? Es muss doch noch Gräber am Unternalber
Friedhof geben von diesem Herrn Zauner, meinem Urgroßvater, und seiner
Gattin, wo er und seine Gattin begraben sind? Nie hat mir wer erzählt: Da
liegt der Urgroßvater. Gerüchteweise hab’ ich als Kind aufgeschnappt, dass
der Urgroßvater viel soff, und er war Tischler und Sargmacher in Unternalb.
Alle Möbel, die ich von meiner Urgroßmutter habe, sind vom ihm getischlert
(c: Herr Zauner). Wenn er grade im Saufmodus war, ließ ihn seine Gattin in
die Wohnung nicht hinein, und er musste sich in einen Sarg legen, und
darinnen nächtigen. Ich weiß auch, wo das Haus von Herrn Tischlermeister
Zauner gewesen ist: da gehst du die sogenannte Schinnergassl entlang, und
dann nach links weiter, und da, ziemlich am Ende dieser Gasse, auf der
rechten Seite lag das Zauner-Haus, als Kind bin ich manchesmal da
hingegangen, es war nie was versperrt, und auch keine Menschenseelen ließen
sich sehen. Es ist nämlich lustig: Meine Eltern sind beide gebürtige
Obernalber. Herr Tischlermeister und Sargmacher Zauner ließ seiner Tochter
zu ihrer Hochzeit ein Haus bauen, und darinnen wurden geboren: mein Vater,
Josef Fenz, und seine Schwester, Maria Fenz, später verehelichte Maria
Kottar.

Diese Elisabeth Zauner war Magd im Bauernhaus meines Großvaters
mütterlicherseits, bei der Familie Josef und Theresia Widhalm. So rannten
zwischen Unternalb und Obernalb die Kreise hin und her. Der kaufmännische
Angestellte Ferdinand Zauner muss auch im Unternalber Schinnergassl gewohnt
haben. Es wurde immer gesagt, er sei unverehelicht geblieben, und eine Frau
Riesner hätte ihn betreut. Ich kann mir keine Spur mehr herausfinden, weder
vom “Zauner-Onkel” noch von der Frau Riesner. Doch alle scheinen lebende
Menschen gewesen zu sein, vielleicht sind sie jetzt tot. Und ich müsste ein
Millionenvermögen haben, um mir meine ganze Vergangenheit zu erforschen.
Meine allerletzte Tante, die ich hatte, ist zu Silvester 2014 verstorben:
Frau Leopoldine Zottl. Sie hat mir mit ihrer Geduld und Witzigkeit das
Fahrradfahren beigebracht, sonst könnte ich es bis heute nicht.

Beim Spar-Supermarkt in der Niederhofstraße kaufte mir eze gestern für
heute ein Beuschl mit Erdäpfeln und gemischtem Salat.
So: 8:3:15: 13:32.

So: 8:3:15: 15:16: Also, die Schweizerische Eidgenossenschaft ist in der
Sucht-Erforschungsnot der Menschen weit voran: Alle Suchtmittel werden in
der Schweiz vom Staat abgegeben. Fresssüchtige haben allerdings noch keine
Chance!

Heute (So: 8:3:15) um 14:05 auf “Ö1” war Anton Zeilinger zu Gast bei
“Menschenbilder”. Sein Spitzname ist “Mr. Spock”. Wenn ein Mensch
teleportiert werden, also gebeamt werden könnte, stößt Professor Anton
Zeilinger auf den Kern und muss sich fragen, ob es überhaupt so etwas wie
Gott gibt oder es die Naturgesetze quasi “befehlen”, dass jeder teleportiert
werden könnte, wenn er oder sie oder eben es die Naturgesetze, die zur
Teleportation nützlich sind, einhält. Anton Zeilinger begann mit der
Begeisterung für die Symmetrie, weil es kann nach der Teleportation niemand
mehr behaupten, das sei das gewesene Original, und das sei “nur” eine Kopie.

Im Moment beschäftigt mich enorm, dass in der Arschkerbe winzige Härchen
herauswachsen. Und in der Tat, in dem Moment, wo dein dich gerade verlassen
habender Kot diese deine Arschkerben-Härchen passiert hat, musst du dir
keine Sorgen mehr machen, dass du dich nicht genug “ausgewischt” hast. (Sir
eze legt soeben ein striktes Veto ein: “Darauf würd’ ich mich nicht
verlassen!”) Alle Tiere, die eine Arschkerbe haben, müssen auch
Arschkerben-Härchen haben? Einmal fand im WuK eine Party der
“Libertine”-Sadomasochismus-Initiative statt, und ich wollte unbedingt auch
einmal mir die Arschkerben-Härchen wegrasiert wissen. Ich ließ mir die
Arschkerben-Härchen fest abrasieren, habe dann aber es leidergottes
verschlampt, und die Arschkerben-Härchen-freie Zeit nicht mir richtig zu
leiden genießen verstanden! Immer am 31. Oktober, quasi am Weltspartag, lädt
die “Libertine” zu einer Party ein.

Alarm, Alarm, Alarm!  EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will ein
EU-weites Heer bzw. eine Armee gründen, allein schon wegen der Gefahr in der
Ukraine, dass ja die Russen & Wladimir Putin brav bleiben. Es darf doch um
Himmelswillen keinen Dritten Weltkrieg geben!
So: 8:3:15: 15:44.

MITTWOCH: 11:3:15: 08:47:
McGoohan, bitte twittere dringend: Philipp Müller stellt heute in den
Katakomben seine “SISHI” aus. 3., Schnirchgasse 9, Beginn: 19 Uhr. Mich
bringt der Fahrtendienst der Firma “Gschwindl” hin. Konrad Pannagger bringt
mich in den Keller, und Philipp Porta bringt mich dann heim. Oh, wie gern
wär ich noch aktiv, und könnte mich an der Wildnis freuen! Der Genius von
Aram Haus kuratiert.
Mi: 11:3:15: 09:05.

D O N N E R S T A G: 12:3:15: 08:02:

Heute wären die Iden des März, doch heute feiert die “Alma Mater
Rudolphina”, die Wiener Universität, ihr sechshundertfünfzigjähriges
Bestehen. Mich Urfaulen vermochte nichts dorthinzulocken, jetzt wein’ ich
ohne Ende. Sir eze wendet ein: Alle Vorlesungen sind öffentlich
zugänglich!°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Gestern, Mi:11:3:15, lief um 16:00 Uhr auf “Ö1” in “Praxis” die Diskussion
“Was macht die Theologie in einer Universität”? Zum ersten Mal hörte ich
Professor Rudolf Taschner in der Defensive. Sein Clou: “Damit die Theologie
sich zu begründen lernt!” Seit Pfarrer Alois Schmeiser mein Religionslehrer
war, hatte er inhaltlich mit mir schwer zu kämpfen. Rudolf Taschner wusste
die Ewigkeit zu argumentieren. Ich hab’ natürlich wieder vergessen, womit?
Als mich gestern Aram Haus verabschiedete, stellte er mir einen Jeansboy zur
Seite zum Hinausbringen, aber so einen
prächtigen°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Der Photograph Ashley Taylor
photographierte Aram und mich vor Philipp Müller’s Gemälde “Dr. Müller
Pferdehof, Grüß Gott!” Oh, wenn ich doch vor fünfzig, sechzig Jahren, wo ich
so jung war wie circa heute der göttlich-geniale Maler Philipp Müller und
sein gestriger Kurator Aram Haus heute es
sind°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Damals waren die Bluejeans ganz frisch in den Seelen eingelangt.

Ruth Beckermann war heute um 07:52 in “Leporello” auf “Ö1” zu hören, Frau
Beckermann wird vorm Hrdlicka-Denkmal am Albertina-Platz in einer
Installation eine ewig laufende Filmszene wiederholen lassen: “The Missing
Image”, wo die dröhnend lachenden Wiener Nazis die Juden zwingen, kniend mit
Zahnbürsten den Boden zu reinigen.

Ewig und nie endend ist der Geist künstlerisch begabter Menschen. Als mich
gestern, Mi: 11:3:15, Gschwindl’s Fahrtendienst um 18:00 Uhr vor dem neuen,
fürchterlich technoiden Block des neuen Wiener Zollamts in Wien 3.,
Schnirchgasse 9 ablieferte, saß ich dann beheizt vorm Beginn eines
gewaltigen Stufensegments. Zwar beheizt, aber sonst nix! Ich musste allein,
während ich hingebracht wurde, oft und oft brunzen. Und dann saß ich allein
da ohne Toilette und ohne freie Gegend. Zwar beheizt, aber sonst nix, und
dachte: “Was ist, wenn ich jetzt brunzen werde müssen?” War es Gott oder
Zufall, eine halbe Stunde danach kam ein junger Mann, als sich unsere Augen
austauschten, nahm er sofort wahr, dass wir einander gut riechen können. Er
erkannte meine Not, und sah, dass vor der Tür ein Zettel mit Pfeil hing:
“Kostümprobe”. Und er hörte nicht auf, circa eine Stunde mich zu begleiten,
bis wir ganz um den Häuserblock herumgegangen waren, ich mühsam mit meinem
Rolator, und brunzend ohne Ende. Dann fanden wir endlich ein Loch mit einer
Autoabwiege, wo riesen Lastautos auf’s Gramm genau abgewogen werden können.
Der riesen Gebäudeblock ist ein Neubau des Wiener Zollamtes, und es zog
eiskalt rundherum. Das Gemüt des mich mich zur Gemäldeausstellung “SISHI”
von Philipp Müller, “Das Maskottchen ist der Mythos”, kuratiert von Aram
Haus, in die Katakomben des Alten Zollamts, 3., Schnirchgasse 9,
hingeleitenden Gentleman ist weltweit urseltenst anzutreffen. Unsere Blicke
erkannten einander und Gott war tatsächlich auf der Stelle
wirksam°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Idee des neuen Zollamtkellers ist genial: Wenn leere Frachträume
unbenützt sind, können sie für Ausstellungen genutzt werden. Du hast das
Gefühl, eine Brache liegt vor dir, und dabei steht oder hängt oder liegt ein
Bildnis, das dich anlockt: Du MUSST es heimtragen und dort behüten!

Drei Müller-Gemälde besitzen mich vor allem:
Erstens: “Dr. Müller Pferdehof”, der ja ausschaut wie Romulus und Remus, die
Stadt Rom gründend. Die Ziege, die Romulus und Remus ernährte, goss aus
ihren vielen Zitzen strahlende weiße Milch heraus, die Ziege war selbst
schon fast am Verhungern. Du sahst ihre Rippen unter der Haut, total
abgemagert. Ein gerupftes Hendl liegt unter der Ziege, die Romulus und Remus
nährt, in der Kloake, eine giftige Kloake ist unsere heutzutagige
Säugebrutstätte. Weil ja Aram, der geniale Kurator, weiß, mit Neubauten
lockt er keinen Schwanz daher, also schreibt er clever “alte Katakomben des
Zollamtes”. Doch das alte Zollamt ist längst weggerissen, wie mein
Elternhaus. Wenn du heute nach Unternalb fährst und mein Elternhaus suchst,
damals 2070 Retz, Unternalb 165, findest du auch neue flache
Einpersonen-Haushalte. Alles schaut gleich aus.
Zweitens: Ein Mann liegt nackt darnieder und hat zwei perfekte Köpfe, total
siamesisch. Doch er hat nur einen Schwanz. Meinereins möchte sich da sofort
dazukuscheln, doch welches der beiden Augenpaare wird dich als seinen Gott
antreffen? Und ist das dann der richtige Gott? Beißt er oder küsst er dich?
Drittens: “Das letzte Abendmahl Jesu Christi”: Alle zwölf brav aufgereiht,
und Jesus in der Mitte. Dort, wo Jesu’ untere Extremitäten wären, schlängelt
sich was heraus, das aussieht, wie wenn es Jesu’ Gemächt aussaugen könnte.
Dies hat jedenfalls drei Paar verkehrt herumige, nackte Zehen, quasi ist
dieses Gemälde in Müller’s Geiste nach Leonardo da Vinci gemalt, mehrere
Meter lang. Wie Jesus all die vielen 33 Lebensjahre ohne vollzogenen Sex
ausgehalten haben konnte? Nun, in dem neuen Wiener Zollamt können riesige
Lastautos abgewogen werden. Wenn auch nur ein Deka abweicht, wird es dem
Amtshund gemeldet. Wenn ein vollbrünstiger Mann abspritzt, wieviel Gramm
Sperma kommen da wohl heraus? Allein die Benamsungen von Philipp Müller’s
Gemälden fordern dich auf, all die Kataloge, die im Laufe der Zeit
entstanden sind, zu sammeln, sie sind literaturnobelpreiswürdig: “Bambule im
Gurkenglas”, “Die schnöde Müllerin”, “Heut’ hab’ ich mich aufgegessen (große
Maske)”, “Krikerl”, “Gartenficknik”, “No Time To Lose”, “Majonaisekuh”.
Die neue Heimat des Internet, das sogenannte Facebooken, hat wahrscheinlich
all die vielen, vielen Publikümer ins neue Zollamt hergelockt. Da ich blöder
Hund grundsätzlich das Facebooken ablehne, wegen der unendlichen,
schrecklichen Werbehölle, komm’ ich nie zu Ausstellungen usw. Sir eze wendet
ein: Es stehen aber alle immer auch in “eSeL Mehl”, die er dir immer schickt
(http://esel.at/). Es waren jedenfalls Hunderte in Müller’s “SISHI”. Der
Mann und sein Kurator sind fest am Kommen! Philipp Müller ließ mich seine
Hände lecken, während er mir seinen Katalog signierte. Nun hab’ ich die
Zehen vom Kurator bei seiner ersten Fernsehshow lecken dürfen, nun durfte
ich auch Philipp Müller’s Hände lecken°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Grund für meinen heutigen Traum war ein junger Mann, der sich in der
gestrigen Ausstellung an meine Fernsehshow erinnern konnte, und sagte: “Seit
Sie nicht mehr im Fernsehen sind, ist das Fernsehen nur mehr leer.” Daraus
bastelte meine geniale Traumzentrale, gedopt durch “Cipralex 10 mg”, dass
ich eine circa neunzigjährige Frau immer bei der Lottoziehung die Stufen
heruntergeleite, die aber im heutigen Traum einen Schwächeanfall erlitt,
sodass ich sie heruntertragen musste. Der Trick des “Cipralex 10 mg” scheint
zu sein, dass ich im Traum immer das Gefühl habe: Das mach’ ich eh schon
immer. Auch, wenn ich es noch nie getan habe. Doch der Traum vergibt
Ewigkeiten.

Nun liste ich all mein Essen, das mir diese Woche Frau Göbel vom “Steman”
brachte, auf: Montag gab’s Frittatensuppe, steirisches Wurzelfleisch,
Dienstags gab’s Unmengen von “Fleischerei Ringel & Bäckerei Hafner”, am
Abend kochte uns Gloria G. Baccheri in Steinpilzsauce°°°°°°°°°°°°°°, am
Mittwoch bekochte uns NAC-HI mit rotem Linsen-Auflauf°°°°°°°°°°°°°°. Heute,
Donnerstag, bekocht mich die Küche “Steman” via Frau Göbel und Frau
Gabriela, die das Heimhelfen mittels meiner lernen wird, oh die Ärmste!:
Hühnercremesuppe, Gebackenes Surschnitzel.

Herzliebe Roman&Markus, bitte kuratiert meinen gestrigen genialen Abend in
Gesellschaft von Philipp Müller & Aram Haus und deren Zehen und Fingern, den
Ärmsten!
Do: 12:3:15: 10:24.

Do: 12:3:15: 15:25: Wunderbarerweise bzw. leidergottes waren viele Menschen
in “SISHI”, deren Augen du ansahst, dass sie wegen des Wertegewinns von
großartigen Gemälden herumschlichen, um sie einzukaufen und zu sammeln. “Ja,
alles wird in Geld gemessen” sagte Konrad Pannagger, mein Nothelfer, der
sich um mein Wohlbefinden sorgte.

Fastenmeinung des Hl. Vaters:

“Was für einen Geschmack gewinnt das Leben,
wenn man sich von der Liebe Gottes durchströmen lässt.”

“Je mehr man den anderen zu Diensten ist,
umso freier ist man.”
Do:12:3:15: 15:31.

Do: 12:3:15: 17:11: Leidergottes hab’ ich vom Dienstag ganz vergessen einen
Teil zu erzählen: Dr. Aschauer war bei der Akupunktur ganz baff, dass es in
seiner Gegend eine Straße namens “Boulevardgartengasse” gäbe, die an der
Invalidenhauskirche begänne! Und, in der Tat, ich kann schwören, ich hatte
am Schild das Wort “Boulevardgartengasse” gesehen! Als ich am Dienstag dann
in der Tat vom Fahrtendienst “Gschwindl” wieder heimgebracht wurde, wie all
die Jahre davor, wo ich immer vor Erstaunen baff bin, weil Gräber so nahe
neben kleinen Häusern stehen, bat ich den Fahrer, eine Sekunde
stehenzubleiben, damit ich das Schild genau lesen kann: “Fasangartengasse”
stand plötzlich da! Wie wohl soll ich mir das nun erklären? Denn ich muss
jetzt schwören, ich sah am Dienstag um circa dreiviertel neun, dass dort
wirklich geschrieben stand: “Fasangartengasse”.

Caroline Giermindl war meine allererste Chefin im “Falter”. Quasi das, was
nun Christopher Wurmdobler ist! Ich vernahm den Namen meiner lieben
“Kollegin” Caroline Giermindl aus Bayern endlich wieder einmal am Die:
10:3:15 in “Ambiente” auf “Ö1” um 16:00 Uhr, wo immer Reisereportagen
rapportiert werden. Diesmal über Orte, wo Frauen hinreisen können. Und da
wurde lobend erwähnt, dass Caroline Giermindl einen Reiseführer “Wien für
Frauen” verfasst hat: “Reiseführer Wien edition FÜR SIE: Der Reiseführer von
Frauen für Frauen” (ISBN 978-3834219299).
Do: 12:3:15: 17:30.

F R E I T A G: 13:3:15:

10:15:  Also, das gestrige Surfleisch vom “Steman” hat mir meine Mama
zurückgezaubert. Denn, immer wenn der Winter ansetzte, kommen zu wollen,
schlachteten meine Eltern ein Schwein, und die Mama legte das ganze
Schweinefleisch in ein Riesenfass in einen Salzhaufen hinein, und dann
hatten wir bis zum nächsten Frühling Schweinefleisch zu essen. Es gab sogar
früher in Unternalb einen Fassbinder, und da kauften wir immer ein Fass, wo
das Schweinefleisch hineingekommen. Die ganze Infrastruktur Unternalb’s ist
spurlos verschwunden. Und ich kann mich auch keinesfalls allein nach
Unternalb wagen, weil ich kann ja kaum mehr richtig gehen. Meine Freude sind
nur mehr meine Träume. Davon hatte ich heute zwei: Ich träumte vom Onkel
Guido (Guido Wieland) und seiner Frau, dem “Greterl”, die sich nie blicken
ließ in der ORF-Serie, aber im Traum hab’ ich sie gesehen. So wie der Onkel
Guido und Sektionschef Franz Lafite, die ganze “Liebe Familie” ist alles
schon längst Vergangenheit, ist alles schon längst vorbei, inklusive meiner.
Doch die Quelle des heutigen Traumes war neben dem Surschnitzel sicher auch
der engelsgleiche Filmemacher Sobo Swobodnik, der mir mailte, dass am
Donnerstag, 2. Juli 2015 in Berlin eine Preview zu “Der Papst ist kein
Jeansboy”, de facto die elfte Verfügungspermanenz meiner stattfinden wird,
mittels knackiger Jeansboys, die schrecklicherweise ordentlich zulangen
werden. Ja, S/m ist immer etwas sehr Zwiegespaltenes, eben wie das
siamesische Gemälde von Philipp Müller.

Dann hörte ich um 03:00 Uhr in den Nachrichten, dass die SPÖ/ÖVP-Koalition
die Steuerreform beschlossen hat. Ich entnahm, dass ab sofort alles in
Österreich über Registrierkassen laufen muss. Daraus bastelte meine
Traumzentrale sofort meinen zweiten schönen Traum heute: Ich träumte, dass
alle Landeshauptleute um eine Art Sitzofen saßen und das Essen im Kreis
zubereiteten und kleine Fleischstückchen brieten. Ich saß natürlich dabei,
gemäß “Cipralex 10 mg”!

Danach hörte ich im Radio, dass morgen weltweit der “Tag Pi” (3,1415…….)
gefeiert werden wird.

“— Original Message — From: Hannes Benedetto Pircher
To: phettberg@phettberg.at
Sent: Friday, March 13, 2015 2:49 AM
Subject: hannes benedetto bittet um verzeihung

“Hermes, verzeih, verzeih, verzeih, verzeih meine eklatante Ungegenwart,
amore, ich inszeniere in Steyr, bin außer Rand und Band = singe seit drei
Monaten mit 40 Jugendlichen aus Steyr und aus dem Ennstal “Take me to
church” des göttlichen Andrew Hozier-Byrne am Karfreitag! An diesem Tage, 3.
April, feiern wir den Herrn Jesus (Bundesblut für die Feinde), den Herrn
Hermes Phettberg (Bundesblut für die Unaufmerksamen) und den Herrn
Haselsteiner (Bundesblut für die Neider) auf dem Stadtplatz von Steyr!
MIT:LEIDENSCHAFT nennen wir das Werkl, das opusculum: Passionsperformance
zum Karfreitag.

Herbert Maurer hat in “Ex Libris” sein neues Buch vorgestellt: “Gott spricht
Armenisch”. Die Armenier begrüßen einander mit den Worten: “Ich nehme dir
deine Sorgen ab”°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Diese herzliche Floskel würde
ich mir auch gerne angewöhnen statt der idiotischen Floskel “Wie geht es
dir?” Es wär’ doch wahrlich göttlich, wenn Leute zur Eröffnung zueinander
sprechen: “Ich nehm’ dir deine Sorgen ab!

Vale, a poi, stammi bene,
hannes benedetto”
“— Original Message — From: Kata
To: Hermes Phettberg
Sent: Thursday, March 12, 2015 11:10 AM
Subject: Ostern

Hallo ihr Mäuse,
ich hab also gebucht und werde einen wunderschönen Ostersonntag mit Euch
verbringen ❤
Ich freue mich sehr sehr sehr und gehe auch sehr gerne mit zu den Pinguinen.
Wenn es irgendetwas gibt, das ich euch mitbringen kann – bitte Bescheid
sagen.
ich komme morgens früh um 9 in Wien an und muss abends um 9 wieder los.

Ganz liebe Grüße!
Kata”

Fr: 13:3:15: 11:06.

Fr: 13: 3: 15: “In im Gespäräch” sagte Renata Schmidkunz, um 16 Uhr:
Erich Mühsam sagt: “NIEMAND KANN FREI SEIN, SOLANGE ES NICHT ALLE SIND!”
Fr:13:3:15: 17:12.

Abnehmender Halbmond:

Samstag: 14:3:15: 07:15:

3 für “März”, 14 für den Datumstag, 15 für die Jahreszahl = Pi ( ? ). Bevor
die Welt alles erforscht hat, wird sie sich schon längst ruiniert haben.

Geträumt hab’ ich heute Nacht wieder meinen totalen Porno-Hit: Es waren ein
paar Jeansboys in einer Loge anwesend, ich sah sogar, wie ich mein
Schwänzlein ausgepackt habe, während aber alle andern Burschen einen totalen
Steifen hatten, hing der meine schlaff hinunter. Ich musste mich sehr mühen,
ein Lebenszeichen von ihm noch zu erlangen. Als ich erwachte und brunzen
musste, sagte ich mir: “Heute ist garantiert abnehmender Halbmond!” Doch er
war schon gestern gewesen.

Gehen “wir” halt zur Messe: Vierter Fastensonntag im Jahreskreis, Lesejahr
B, Evangelium für Sonntag den 15:3:15, Johannes 3,14 (auch offensichtlich Pi
( ? )!): “Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird,
dass seine Taten in Gott vollbracht sind.”

Sir eze muss wohl wirklich mein Jesus sein, denn der Sir lässt keine
Unwahrheit meiner zu, wir streiten oft auf Teufel komm raus!

Gestern (Fr: 13:3:14) ernährte ich mich noch via Frau Göbel vom “Steman”:
Petersilwurzcremesuppe, gebackener Rotbarsch mit Erdäpfelsalat.

Heute (Sa: 14:3:15) wird mich wieder Sir eze bekochen, indem er eine
Linsendose ohne Fleisch öffnen und Unmengen Gemüse dazumischen wird.

Besonders freu’ ich mich heute (Sa: 14:3:15) auf 14 Uhr: Denn da kommt ein
uraltes Hörspiel, “Leonce und Lena” von Georg Büchner, aus dem Jahre 1958,
als alle Mitwirkenden noch lebten: Oskar Werner, Werner Krauß, Nicole
Heesters, Alma Seidler.
Sa: 14:3:15: 07:56

12. Kalenderwoche:

S O N N T A G : 15:3:15: 15:40:

In der heutigen telephonischen Gestionskonferenz um 12:30 Uhr gab mir
McGoohan ein Rätsel auf: “Wie war der Umfang des Pi-Tages?” McGoohan’s
Auflösung ist: “24 Stunden mal Pi
= 75 Stunden, 3982236861550368… Minuten”.  Eigentlich ist also nur ein Tag
ein voller Tag, wenn er so lang dauern dürfte!

Geträumt hab’ ich in der Nacht auf heute, dass ich in der Konditorei gewesen
bin, die es nicht mehr gibt, und ich weiß auch leidergottes nicht mehr deren
Namen. Sie lag gegenüber vom Supermarkt, der früher “Tivoli” geheißen hat,
und der Eingang zum Tivoli ging genau vom Meidlinger Markt weg. Den “Tivoli”
gibt’s auch nimmer. Aber es gibt sehr gutes Mittagessen beim “Interspar”
(Wien 12., Niederhofstraße), wie er sich jetzt nennt! Und mein
Trüffelschweinchen ersten Ranges hat herausgefunden, dass es dort immer von
16:00 bis 17:00 Uhr am Nachmittag mehrere Menüs um 50 Prozent gibt, solange
sie halt da sind. Mit den Worten: “Ich gehe jetzt auf Beutezug!”
verabschiedete sich eze gestern von mir und ging. Und ergatterte dann dort
für mich gestern am Abend gebratene Forelle mit Petersilerdäpfeln und
Fisolen in Paradeissauce°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Dies ist die Quelle des heutigen Traumes: Ich wohnte gemütlich im
Kolpinghaus Meidling, Wien 12., Bendlgasse 10-12, schlief bis spät zum
Gabelfrühstücken, ging in einen Würstlstand, da gab es traum-scharfe Würstl!
Den Stand gibt’s auch nimmer. Gottseidank gibt es noch den Meidlinger Markt.
Im Traum sah ich mich jedenfalls total dickwerden, weil ich jedesmal nach
dem Würstelessen zum Gabelfrühstücken eine Frucade und eben diese Würstel
aß, mit viel Senf, und mit etwas Kornspitz-Ähnlichem, aber viel Längerem.
Die scharfen Würstel waren auch superlang. Danach ging ich in die
gegenüberliegende Konditorei, und da bestellte ich immer einen Häferlkaffee
mit Kardinalschnitte und Sodawasser, doch ich hatte vorgehabt, abzumagern,
und immer wenn ich in der Realität in diesen Modus einbiege, sage ich in der
Konditorei: Ab nun nehm’ ich ab, bitte nur noch eine Kardinalschnitte. Ich
hab’ ja alle Bücher von Ephraim Kishon gelesen, und das hab’ ich gedacht:
“Jetzt bieg ich in den Ephraim-Kishon-Modus ein.”

Morgen kommt um neun Uhr Special Agent Kraft mich und die Haare duschen, und
ich hab schon panische Angst davor. Denn ich inklusive all meines Bettzeugs
schaut erbärmlich versaut aus.

Heute kam die Messe aus dem “Augustinum” in Graz. Der zelebrierende Priester
dürfte der Religionslehrer der im Stimmbruch befindlichen Kinder gewesen
sein. Das “Augustinum” inkludiert auch eine Art Priesterseminar, dass Kinder
zum Priesterwerden anlocken soll, und es ist wahrlich eine schwere Arbeit,
Buben & Mädchen in der sexuellen Wildnis zu betreuen. Ich, der vollnarrische
Genießer, genieße den Stimmbruch, und die Vollredlichkeit in der
Ausdrucksform all dieser Jugendlichen. Es gibt im Grazer “Augustinum” auch
eine Kommune junger Priester. Das “Augustinum” dürfte von Bischof Egon
Capellari feinst etabliert worden sein. Wenn aber junge Burschen die Lust am
Wixen entdeckt haben, wie soll ich “das” nur ausdrücken, was ich jetzt sagen
will? Ich badete mich nur an der Herzlichkeit all dieser jungen Menschen,
die heute in der Messe am Wort waren. Ich bin einer, der nie vom Wixen
loskam, bin de facto “ein alter Wixer”. Ich hör’ mir immer meine Ohren aus,
denn jede Form von Sexualität wird gegen eine Art Ehe mit Jesus
ausgetauscht. Ich höre mir wirklich jede Sekunde Religionssendungen, die es
auf “Ö1” gibt, an, aber lautere Sexualität kann ich mir nicht enträtseln?
Mein Körper heizt sich im Moment total heiß.

Seit vorgestern löschen sich alle meine erhalten Mails, die alten und auch
die neuen, aus. Mein Computer-Betreuer Mag. John Fenzl von “PC-Userhelp.at”
meint, mein Windowsformat aus dem Jahr 1999 wird nicht mehr betreut. “Also
eigentlich bräuchten Sie ein aktuelles Windows-Programm!” Doch meine jetzige
seit 1999 in Betrieb befindlichen geschriebenen Gestionsprotokolle könnte
ich dann nicht mehr Woche für Woche weiterschreiben. Dass mein Computer noch
vor mir sterben sollte, will ich gar nicht wahrhaben.
So: 15:3:15: 16:50.

So: 15:3:15: 19:31: Um 08:15 auf “Ö1” in “Du holde Kunst” las heute Peter
Matic aus Erich Fromm’s Weisheiten über die Liebe: “Das Leben ist das
Meisterstück eines jeden Menschen. Sentenzen und Einsichten von Erich
Fromm.”°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Wenn ein Baby entbunden wird, weiß es sofort, wozu Brustwarzen gegeben sind,
und beginnt sie sofort mundzuhaben. Als Jesus in Galiläa von Johannes sich
taufen ließ, rief Gottvater vom Himmel herunter: “Dies ist mein geliebter
Sohn!” Ich zum Beispiel hab’ ein Photo von mir als Baby, als mein Vata mich
in der Hand hielt, und ich wette, damals waren Vata und ich sicher gute
Freunde? Was ist da bloß geschehen, dass Vata & Mama & ich keine guten
Freunde unser Leben lang geworden sind? Und nur die Poldi-Tant es schaffte,
mir das Fahrradfahren beizubringen. Im 33 Jahre alt gewordenen Jesus, sagt
das Neue Testament, blieben Jesus und Gottvater feste Freunde. Und das Neue
Testament sagt ebenfalls, dass Jesus & die Gottesgebärerin Maria fest
zueinander leiwand blieben, bis Jesus am Kreuz starb. Wieso bekomm ich das
seelisch nicht in den Griff?
So: 15:3:15: 19:56.

MONTAG: 16:3.15: 18:24:

Damit ich ja rechtzeitig bei der Mama ankomme, rannte ich zum elterlichen
Esstisch, doch die Mama war schon weg, und auch alle Formulare, die
einzuzahlen gewesen wären, hat die Mama schon eingezahlt im Traum. Also
blieb mir nur noch, die Gasthausrechnungen zu bezahlen. Und auf den Groschen
genau reichten alle meine Münzen zusammen für die Gasthausrechnungen aus.
Mama und ich waren beide mit unseren Fahrrädern unterwegs.

Special Agent Kraft hat gar nicht arg geschimpft mit mir wegen meines
versauten Bettes. Sir eze stand zudem ganz fest zu mir, und sagte, es war
nicht die Lerche, sondern die Nachtigall, also de facto die Schlange, die
ich einmal in der Nacht in meinem Bett wähnte. Und das, herzliebe Special
Agent, war der Grund, warum mein Bett so versaut gewesen ist. Special Agent
Kraft hat zudem den Filmemacher Peter Kern in “Die Zeit” entdeckt, mit einem
Photo von ihm und einem Interview mit ihm über die “Berlinale” und seine
Filme darinnen. Manuel Millautz und ich wollen ihn natürlich sofort wieder
treffen, wo er jetzt so schlank geworden ist. Auch hat Special Agent Kraft
leidergottes mitteilen müssen, dass Friedrich Zawrel 85-jährig verstorben
ist und heute am Zentralfriedhof beigesetzt worden ist. Ununterbrochen wird
eröffnet, was die Nazis alles angerichtet haben. Niemals darf diese
Katastrophe je vergessen werden!

Ernährung des Montag, 16:3:15: Vom “Steman” brachte mir Frau Göbel:
Rindssuppe mit Nudeln, gemischten Salat und Rindsroulade mit Hörnchen.
NAC-HI war heute auch auf Besuch in
mir°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Vom “Radiohund Rudi” hörte ich heute (Mo: 16:3:15) auf “Ö1” um 14:55 Uhr
eine Reportage über “Oger”, einen grünen Stinker, der gern schirch ausschaut
und auf seine abstehenden Ohren total stolz ist.

Heute, wo ich so fest geduscht wurde, scheint ein Hochtag des Stinkens und
des Schirch-Ausschauens zu sein: Im “Kulturjournal” auf “Ö1” um 17:09. Im
“Tinguelymuseum” in Basel, in der Schweiz geht es fest über’s Stinken her.
Oh wie gern geriete ich dorthin! Sir eze wendet soeben ein: Wahrscheinlich
müsstest du dort aber auch viele Parfums ertragen! Auf “Ö1” um 17:30 Uhr
präsentierte heute (Mo: 16:3:15) Wolfgang Schlag J. Tex = Jens Einer
Sorensen, wie er allein in den dänischen Wäldern sich herumtreibt, in
Einsamkeit und voller Country-Musik. Voller Neugierde bat ich Sir eze, mir
J. Tex auf Youtube vorzuspielen.

Denn mir gelingt keine Möglichkeit mehr, mir gratis meine Wix-Vorlagen
einzuspielen via Youporn & “Gay & Spank & Bluejeans”, weder via 1. Internet
Explorer, 2. Opera noch via 3. Firefox. Nun werd’ ich meinen Filmemacher des
Kinofilms “Der Papst ist kein Jeansboy”, der am 2. Juli 2015 in Berlin
starten wird,
Sobo Swobodnik, bitten, meine in Berlin stattfindende zwölfte
Verfügungspermanenz abzufilmen, damit ich was zu wixen habe dannnnnnn.
Eigentlich gelingt es mir nicht einmal mehr, meine zehnte
Verfügungspermanenz via Youtube anzuschauen? Denn Youporn & “Spank &
Bluejeans & Gay” wollen dafür Geld haben, ich bin aber entmündigt, und muss
alle Welt bitten, mir mein erlösendes Wixen zu ermöglichen. Bitte bitte
bitte bitte bitte bitte bitte.
Mo: 16:3:15.

D I E N S T A G: 17:3:15: 16:44:

Wie all Meines mit gestern beginnt, muss ich nun auch das hier wieder mit
gestern beginnen … gestern (Mo: 16:3:15) um 21:00 Uhr wurde mir ein
großer, unbekannter Schriftsteller aus Graz auf “Ö1” in den “Tonspuren”
vorgestellt: EGON CHRISTIAN LEITNER (“Lebendig kriegt ihr mich nie. Die
Ängste des Egon Christian Leitner.” Feature von Nikolaus Scholz). Egon
Christian Leitner schrieb ein dreibändiges Werk mit dem Titel “Des Menschen
Herz”. All seine Verwandten dürften schon verstorben sein?: sein Vater,
seine Mutter und seine Tante. Es muss eine Hölle gewesen sein für Egon
Christian Leitner, in diesem Leitner-Triptychon zu wesen. Sir eze wurde
soeben total neugierig auf den Feature. Um Himmels willen, was ist denn ein
“Feature”??? Sir eze wollte schreiben “das Feature”, aber ich habe das nicht
gestattet. Wenn ich noch irgendein Geld hätte, würd’ ich mir sofort Egon
Christian Leitner’s “Des Menschen Herz” kaufen, vor allem, er sang ein Lied
“Heiliger Till Eulenspiegel”. Irgendwann in meiner Kindheit, wo ich das
“Till Eulenspiegel”-Buch doch unheimlich oft gelesen habe, doch nur einmal
hab’ ich das “Till-Eulenspiegel-Lied” im Radio gehört in meinem Leben.

“(…) mit dreimal sieben Späßen hab’ ich mir die Welt gekauft. Um den
Stiefel bind’ ich Schellen (…)”

Das Feature wird am Donnerstag, dem 19:3:15 um 16:00 auf “Ö1” wiederholt.

Egon Christian Leitner betete auch wie ich Heinz Conrads an. Jetzt fahr’ ich
am Freitag, 27. März 2015, nach Leibnitz und werde nackt gemalt ausgehängt.
Oh, wie gern würd’ ich Herrn Egon Christian Leitner umarmen bei “meiner”
Malin Verena Rotky in Leibnitz!

Nach der Rindsroulade von gestern (Mo: 16:3:15) träumte ich danach und nach
dem Feature über Egon Christian Leitner von einem bayrischen Bier, das total
penibel auf jedes Etikett draufschreibt, in welcher Reihenfolge du es
trinken musst.

Heute am Morgen fuhr mich dann der Fahrtendienst “Gschwindl” zu Dr.
Aschauer. Da die Leute vom Fahrtendienst Gschwindl lauter Chauffeure sind,
bekomm’ ich nie eine Reihenfolge in meine Ordnung. Die Invalidenkirche
mündet angeblich in die Fasangartengasse, und da starten viele, viele kleine
Gräber. Und dahinter darben viele kleine Wohnhäuser. Fasangartengasse &
Boulevardgartengasse & Invalidenkirche.

Beim Hinfahren um 06:15 schien die Sonne total, doch beim Heimfahren war es
wieder duster geworden, und mir war “frisch”. Viele Jahre, bilde ich mir
ein, war es in dieser Gegend um diese Zeit schon wärmer gewesen, vor allem
weil der Fahrtendienst “Gschwindl” mich immer ins “Krankenhaus der
Barmherzigen Schwestern” abliefern durfte. Doch nun darf ich nicht mehr im
“Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern” eine Wärme suchen. Ich muss immer
jemanden mitbringen, der auf mich AUFPASST!!! Doch ich kann mir finanziell
es absolut nicht leisten, jemanden anzustellen, der auf mich aufpasst. Und
nirgendwo in Gumpendorf findet sich eine Stätte mit Toilette, wo es warm
ist, und wo ich brunchen könnte. Auch die vis-a-vis-ige Firma “Starsub” ist
in Konkurs gegangen. Als sie startete, konnte ich um 9 Uhr frühstücken. Auch
das türkische Lokal nebenan, “… Iso …”, gibt es leider nicht mehr. Da
konnte ich schon um sechs Uhr früh sehr gut dicke Kebap frühstücken, mit
Kaffee und so weiter. Gumpendorf ist keine Gegend für arme Hunde. Außerdem
ist es ganz, ganz selten bacherlwarm in Gumpendorf.

Heute (Die: 17:3:15) frühstückte ich eiskalt frierend Lachs-Bagel
(Lachs-Ringrundweckerl) vom “Hafner” am Pintplatz, serviert von der
Herzlichkeit Sir eze’s. Dann, mittags, holten mir heute (Die: 17:3:15)
Michaela Göbel und ihr “Lehrling”, Frau Gabriela, Mangoldcremesuppe vom
“Steman” und Pilzsauce mit Serviettenknödel vom “Steman”. Weil ich noch
immer nicht geplatzt bin, holt mich heute Apfelstrudi zum Abendessen ins “Le
Pho”, und ich werde dort die scharfen, gebratenen Nudeln essen und hoffe
auf’s Platzen. Was soll ich machen, außer Fressen? Sir eze kann eine Million
Mal besser als ich rechtschreiben, und ich kann nur mehr fressen und
wegsterben.
Die: 17:3:15: 17:44.

M I T T W O C H: 18:3:15: 21:49:

In der Tat, ich beherrsche noch die Vervielfältigungstechnik mit einem
Hektographiergerät. Zumindest im heutigen Traum hektographierte ich emsig,
um mir nur ja alle in Kontakt zu halten. Es muss eine Art Kommune gewesen
sein, die ich mir während der Ferienzeit mittels hektographierten Briefen
bei der Stange halten wollte, zumindest halt im Traum.

Am Montag, 16:3:15, aß ich vom “Steman”, serviert von Frau Göbel,
Rindsroulade, am Dienstag, 17:3:15, ebenfalls serviert von Frau Göbel:
Pilzsauce, am Mittwoch Rindssuppe mit Leberschnitte, gebackene Hühnerflügel
mit gemischten Salat, sonst lieg ich halt nur im Bett und weiß mir mit mir
nix anzufangen.

Kurze Vorschau:
Morgen kommt Herr Mag. John Fenzl von PCuserhelp.at und wird versuchen,
meinen Virus, der mir alles löscht, wegzukriegen.

Am Mittwoch, 25:3:15 bin ich um 19:22 vorm Theater “Echoraum” bei der
Grimmgasse, Wien 15., gestellt. Sir eze und Sir Special Agent Kraft werden
mich die Stufen zum Theater hinaufgeleiten, zum Stück “Yorick stirbt”. Hubsi
Kramar, der Chef des Wiener “Tatortes”, wird darin die Hauptrolle spielen.

Am Freitag, 27:3:15 fahr ich um 8 Uhr früh vom Hauptbahnhof nach Leibnitz,
wo ich nackt vor einem nackten Gebirge posieren werde, gemalen von Verena
Rotky. Das nackte Gebirge hat ihr Großonkel nackt gemalt. Ich, an und für
sich, bin kein Fan des Nackten, ich bin nur ein lieber Kerl, der alles
macht, was wer von mir will. Außerdem kam Verena mit Stephan, einem
putzschönen Kerl, der mich nackt photographierte. Und dabei eine schöne, eng
anliegende Streifenhose anhatte. Stephan wiederum versuchte mich zu
bestechen, indem er mir ein wunderbar gewürztes Vollkornbrot buk. Doch es
genügt, wenn jemand sexy ausschaut und ein paar Worte mit mir wechselt, und
schon bin ich voll der
Seine°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Herzliebe Frau Rotky, vor allem freu’ ich mich auf das Nacktgemälde meiner,
denn ich sammle jede Art Photographien meiner, daher bitte ich auch um ein
Photo von mir Nacktling. Ergebenst, Ihr elender Hermes Phettberg

Apropos, Leibniz Kekse, die sind weder nach dem steirischen Leibnitz noch
nach dem bundesdeutschen Leipzig benannt, sondern nach dem Philosophen
Gottfried Wilhelm Leibniz. Auf jeden Fall möcht’ ich trotzdem, wenn ich in
Leibnitz landen werde, sofort Leibniz-Kekse für Special Agent Kraft
besorgen, denn Frau Kraft isst die über alle Maßen gern.
Mi: 18:3:15: 22:14.

D O N N E R S T A G:
19:3:15: 15:43:

Als Mama Kind gewesen war, bekam sie ein großformatiges Buch “Gulliver’s
Reisen” geschenkt, mit vielen farbigen Figuren drin, und nun, wo das Buch
erstens meinen Halbbruder und zweitens dessen Kinder bereits erfreut gehabt
hatte und drittens mich, in meiner Kindheit in Unternalb erfreut gehabt
hatte, ist nun in meiner Wiener Wohnung gelandet, wo ich so gerne noch in
“Radiohund Rudi’s” Peergroup würde sein wollen, hat “Radiohund Rudi” um
14:55 Uhr auf “Ö1” rapportiert, dass im Grazer Theater “Next Liberty” Herrn
Lemuel “Gulliver’s Reisen” aufgeführt wird.

Sir eze hat mir heute zum hundertsten Todestag Ernest Bornemann’s Matthias
Dusini’s Artikel über Ernest Bornemann’s gewaltige geistige Welt vorgelesen:
“Porno, Beat und Patriarchat”. Vor allem knie ich vor  Detlef Friedrich’s
Buch “Moderne Lüste. Ernest Bornemann – Jazzkritiker, Filmemacher,
Sexforscher”. Wallstein Verlag, 455 S., Euro 30,80 (ISBN:
978-3-8353-1673-7). Was nicht Ernest Bornemann alles schon angedacht hat und
ich sinnliche Lächerlichkeit noch immer würde wollen in einer “Hochschule
für Pornographie und Prostitution” … ohne mir irgendetwas je erstudiert zu
haben! Doch ich will eines “wissen”: Im Gegensatz zu Ernest Bornemann werd’
ich mich nie umbringen. Ich hatte noch nie gottseidank & leidergottes
sexuelle Erfüllung erlebt. Lächerlichkeit total: Einer, der nie sexuelles
Leben lebte, schickt alle Welt in eine “Hochschule für Pornographie und
Prostitution”. Jedenfalls, Ehrenwort, in der heurigen Walpurgismacht bzw. am
Hexensabbat, dem Donnerstag, 30. April 2015, bin ich, wie jedes Jahr,
pünktlich um 19:30 Uhr im “Chinatown” in Wien 7., Burggasse 67-69, und werde
dort die “Fastenspeise der Buddha” essen!

Unbedingt nachtragen muss ich, dass am Dienstag (17:3:15) am Abend
Apfelstrudi mich inklusive Sir eze zum Abendessen eingeladen hatte:
Gebratene Reisnudeln mit Gemüse und Tofu. Wenn es doch mehrere meiner
Nothelfys gäbe wie Herrn Apfelstrudi, der verlässlich einmal im Monat mir
ein Abendessen bezahlt°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Die Raffinesse jedes Mailprogramms ist ja die, dass ich nie Rückmeldung
bekomme, ob ich eine Mail wirklich abgeschickt habe, inklusive dessen, dass
meine Gestion alle meine Nothelfys wirklich erhalten. Denn ich schicke jeden
Sonntag an all meine tausend Nothelfys meine “Gestionsjammerei” aus, und
werde so selten zum Essen eingeladen. Oh, wie sehr würd’ ich auch hoffen,
dass ich in Jeans-Paradiese eingeladen würde.

Bei meiner Erforschung der Idee eines Gottes kann ich nun wieder sehr gut
fortsetzen mit einem wunderschönen Traum, den ich nun berichten kann:
Gestern (Mi: 18:3:15), wie gesagt, ergaben die gebackenen Hühnerflügel mit
gemischtem Salat vom “Steman”, serviert von herzlieb Michaela Göbel und
ihrem herzlieben Heimhilfe-“Lehrling”, Frau Gabriela, folgenden Traum: Ich
war in einer großen Lotterie-Gesellschaft und wurde gezogen, gewann also,
aus tausend kleinen Zetteln gezogen zu werden. Mein Gewinn: Ich durfte die
Zettel ziehen, und öffentlich vorlesen, welche Zettel ich gerade gezogen
habe. Quelle: Ein Herr, nennen wir ihn C.C., schrieb mir einen Brief (in
realiter, also in Wirklichkeit), dass ich einen freien Eintritt bekommen
würde für ein Konzert in ein großes Wiener Konzerthaus. Doch ich lehnte ab,
dort hinzugehen, weil ich dort “keine versauten Jeansboys” zu erwarten habe.
Oh, mea culpa, oh, mea culpa, oh, mea maxima culpa! So sind wahrscheinlich
alle Testamente aller Religionen entstanden? Immer treibt am Tag wer (er
oder sie) Unfug, und dann träumt er oder sie davon, wie er oder sie es
bereut. Ich behaupte nun steif und fest, aus den Echos der Wirklichkeiten
bilden sich Träume, und daraus dämpfen sich Gottheiten zsamm. Jedenfalls,
wenn ich je weggestorben sein sollte, würd’ ich nur eine Sekunde Freiraum
vom Todsein erbitten, und dann würd’ ich via ORF aller Welt mitteilen:
“Seht, ich bin tot, und ganz allein in all den Milliarden Gräbern gewesen,
nirgendwo ist wer zu sehen hier, und kein Gotty weit und breit”. (Einwurf
Sir eze’s: “Wo sind die andern, und warum bist du da?”)

Jedenfalls, meine Heimhilfe war heute (Do: 19:3:15) endlich wieder einmal
der bildhübsche Herr Bape Fall, und er servierte mir vom “Steman”
Hühnersuppe mit Gemüse und Krautroulade mit Salzerdäpfeln.

Um 19:00 kam Mag. John Fenzl von der Firma PCuserhelp.at und reinigte voller
Sorgfalt mein E-Mail-Programm von Viren und
Programmfehlern.°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Seit http://www.phettberg.at überhaupt existiert und McGoohan mit mir
zusammenarbeitet, betreut mein computerisches Elend Firma PCuserhelp.at.
Vielen herzlichen Dank, McGoohan &
PCuserhelp.at°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Zudem mailte mir Moritz Kienesberger heute seit langem wieder eine Mail. Mit
ihm würd’ ich gerne auf der Stelle in alle Konzertsäle der Welt gehen, egal
ob Jeansboys dort sind oder keine!
Do:19:3:15: 20:55.

Neumond:
F R E I T A G: 20:3:15: 08:25:

Keine Spur von einem Sex-Traum in mir. Heute hab’ ich total schlecht
geschlafen und träumte  gar nix, zumindest erinnere ich mich an gar nix.
Doch ich musste brav immer aufstehen und zu meinen gewohnten Zeiten brav
urinieren. Dabei wurde mir total bewusst, wie schwere Arbeit es ist, zu
schlafen.

Aber ganz verlässlich scheint die Sonne, wie immer am Frühlingsbeginn und am
Herbstbeginn, genau in die Augen des Weißclowns, der meinem Klo
gegenübersteht. Also muss ich bestätigen: Heute ist
FRÜHLINGSBEGINN°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

In der Tat renn’ ich jetzt zum Pintplatz und kauf mir bei der Bäckerei
“Hafner” ein Lachscroissant und einen Kaffee. Sir eze geht mit mir die
Stufen runter und schleppt dazu meine Sachen. Doch ich zittere, dass Sir eze
mitgeht zum “Hafner”, damit ich ja nicht beim nebenanliegenden “Ringl” eine
Leberkässemmel mit Pfefferoni drin kaufe.

Als im August 1999 die letzte Sonnenfinsternis war, und zwar eine
voll-perfekte Sonnenfinsternis, wusste ich genau, warum es nur zu Neumond
eine Sonnenfinsternis geben kann. Nun hab’ ich wieder alles vergessen und
kann nicht mehr genau herausformulieren, wie das rein technisch funktioniert
zwischen Sonne und Mond. Heute ist eh nur eine partielle Sonnenfinsternis.

Herr Bape wird heute (Fr: 20:3:15) meine Heimhilfe sein und Erbsencremesuppe
und eine Mischung mit Flusskrebsen, roten Rüben und Reis vom “Steman”
bringen.
Fr: 20:3:15: 08:39.

Fr: 20:3:15: 10:50 (telephonisch durchgegeben, direkt vom Pintplatz): Ich
spüre die Sonne heute richtig schwach.
Fr: 20:3:15: 10:52.

Fr: 20:3:14: 13:26: Als die Sonne vom Schatten des Mondes dünklerer wurde,
hörten die frechen Tauben am Pintplatz auf, zu betteln. So erschrocken waren
sie. Und auch ich fühlte richtig, wie es kühler wurde. Eigentlich ängstigte
ich mich auch ein bissl seelisch, wie alle Vögel. In der Not der
Sonnenverfinsterung fühlte ich intuitiv, dass wir alle näher
zusammenrückten. Weil die Tauben auf jedes Bröcklein happig wären, das ich
fallen lasse, jetzt aber während der Verfinsterung sich alle verkrochen
hatten, war ich plötzlich taubenlos allein am Pintplatz, und sie gingen mir
ab in dieser Verfinsterungszeit. Auch mein Heimhelfer Herr Bape, der heute
schon ohne Jacke zur Frühlingseröffnung erschien, fühlte die Sonne heute
kühler als sonst. Als die Sonne das letzte Mal im August 1999 durch den
Schatten des Mondes verdeckt wurde, erfuhren wir schon damals, dass wir auf
die nächste Sonnenfinsternis bis zum 20. März 2015 warten werden müssen.
Tiere, Pflanzen usw. erreichen solche Naturereignisse aber ohne Warnsignale?

Als in der dritten, vierten Klasse der Retzer Hauptschule ebenfalls eine
Sonnenfinsternis stattgefunden hat, mussten wir als Hausübung daheim
Glasplatten verrussen. Dies fiel mir ein, als ich die ersten Leute mit
3D-Brillen (Lichtschutzbrillen) über den Pintplatz gehen sah. Und plötzlich
fiel mir wieder ein, wie der Naturkundelehrer meiner Hauptschule geheißen
hat: Rudolf Eichhorn: verrusst und Rudolf. So macht das das Hirn, sich etwas
zu merken! Ein circa zwanzigjähriger Jüngling hatte die neueste Frisur, und
zwar, wo deine Haare bis hinauf ganz flach fest abgeschert werden, aber du
siehst, es wächst was. Und ich hatte plötzlich den Mut, ihn zu bitten, mich
auch einen Blick durch die Sonnenschutzbrille in die Sonne machen zu lassen,
und ich sah in der Tat, wie der Mond die Sonne
querte°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die gescherten Haare meiner Kindheit waren auch plötzlich wieder da. Und nun
find ich sie sexy. Damals hörte ich von den langhaarigen Beatles, und wagte
den Retzer Friseurmeister, Herrn Schönherr, zu bitten, mir ebenfalls “ein
Packl” bis zum Hemdkragen mir zu belassen.
Fr: 20:3:15: 14:23.

SAMSTAG: 21:3:15:

20:00: Im Träumereich war ich heute bei einem Probedurchlauf einer
Fernsehdiskussionssendung, die begann mit der Frage: “Worüber diskutieren
wir heute?”

Quelle: Irgendwann gestern hörte ich eine Diskussion auf “Ö1”, leider hab’
ich vergessen, welcher reale Termin es gewesen ist, wo der spitzen
Ministerialsekretär, der dafür sorgen soll, dass die Leute, die in der
Umgebung von  Flüchtlingen, die notdürftig in Ortschaften untergebracht
werden, wohnen, ruhig bleiben. Denn, wenn er ankündigen würde, dass er nun
zur Diskussion käme, könntest du abhaken, welche Leute kommen, die Gegner
reden so …, die Befürworter reden so … Diese Rede des
Ministerialsekretärs kam mir vor wie, wenn die Diskussion im Ständestaat
gewesen wäre. Und so entstand mein Traum mit der Frage: “Worüber diskutieren
wir heute?”

Heute briet für mich Sir eze Rotbarsch in Spinat. Und ich schaffte endlich
wieder einmal, “Schamanisch Reisen” zu gehen. Die Sonne schien, und ich saß
in meinem Rollator und ließ mich braten. Paul Baumann hat heute das Trommeln
geleitet, und ich hörte dabei die Worte: “Wenn wer Gott in den Mund nimmt,
entfernt sich Gott von ihm.” Eigentlich will ich gar nicht mehr “Schamanisch
Reisen” oder in den “Yogananda Tempel” gehen, weil ich daheim gern schlafen
und Radio hören würde wollen, doch es bereichert mich doch immer sehr, wenn
ich schamanisch reise. Denn ab und zu schnapp ich dabei ein paar Worte mir
auf, und die erfüllen mich dann°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

5. Fastensonntag im Jahreskreis, Lesejahr B, Sonntag, 22. März 2015:
Evangelium nach Johannes, 12,20-33.
“Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein;
wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.”
Das Glauben betrachte ich als Sozialität allen Menschen gegenüber.

Am Samstag, 20. Juni 2015 wird die 20. Regenbogenparade
stattfinden°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Am Freitag, den 27. März 2015 komm’ ich mich nackt gemalt von Verena Rotky
anschauen zur Eröffnung ihrer Ausstellung meiner “ICH ist ein Anderer” ins
Naturparkzentrum Grottenhof, Kaindorf bei Leibnitz, REGIONEUM Galerie OG2,
19.30 Uhr. Die Ausstellung läuft immer Mi-So (9-17 Uhr) noch bis 10. Mai
2015, in Zusammenarbeit mit Stephan Weixler:
http://www.naturparkzentrum-grottenhof.at/Ausstellung-Verena-Rotky.449.0.html

Hiermit ist die12. Kalenderwoche vollkommen mich zufriedenstellend
fertiggestellt. Sogar Sir eze macht gute Miene zum bösen Spiel.
Sa: 21:3:15: 20:55.

Hermes Phettberg Gedanken

Hermes Phettberg

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Gestionsprotokoll März 2015:

10.Kalenderwoche:

S O N N T A G : 1:3:15:
17:40: Gestern (Sa: 28:2:15) lernte ich in “Diagonal” (“Ö1”, 17:05) eine neue Sexualform kennen: “Polyamorie”, das heißt, mehrere wissen voneinander und treiben es miteinander, wie sie gerade wollen. JUHU JUHU JUHULIA! Wenn ich noch beinander wäre, wäre ich mit dabei! Doch ich bin de facto ein absoluter Nullnullnull-merry, ohne allem und nie!!!

Scumeck schickte wieder eine riesige Ladung Gewand, aber diesmal passt alles°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Scumeck begrüßte “uns” in seinem Brief mit “Hallo Männer,” Scumeck wird schon wissen, warum er uns “Männer” nennt, wir mussten auch lachen darob. Denn wir sind das Unmöglichst-Männliche je.

Gottseidank haben Sir eze und ich einen “Modus” gefunden, damit wir aufhören können, zu kämpfen ohne Ende: Wenn einer von uns “Männern” meint, wir nähern uns dem Kampf, muss er nur schreien: “HAHNENKAMPFMODUS!”, und dann hört alles Kämpfen in uns auf. Als ich McGoohan dies voller Freude eröffnete, sagte er, er kennt sowas auch: Immer, wenn der große internationale Schachmeister, den er von Schachshows in der Schweiz kennt, Hikaru Nakamura, sein Haupt zu schütteln beginnt, ist das ein Verzweiflungsmodus, dass Nakamura keine Chance mehr sieht, die Partie zu gewinnen. Das Wort “Modus” hat einen riesen Löffel beim Wettlauf neuer Ausdrücke zu gewinnen!

Immer, wenn ich anderer Wortmeinung bin als Sir eze, begann ich immer, zum Sir voller Drohgeste zuzuschreiten, doch jetzt, wenn “der Sir” merkt, ich gehe bedrohlich auf ihn zu, steht der Sir “gravitätisch” auf, und ich muss mich zu Tode lachen dabei. Wenn jemand eine “Kamera” hätte, wie winzig auch immer, hätt’ ich den “Hahnenkampfmodus” gerne dokumentiert via Youtube!

Erstens: Doris Knecht war heute (So: 1:3:15) um 09:05 Uhr im “Café Sonntag” bei Oliver Baier zu Gast, und zweitens wurde heute Doris Knecht’s neues Buch
“Wald” in “Ö1” um 16:00 in “Ex Libris” von Günter Kaindlstorfer rezensiert. In diesem Buch geht’s aber ordentlich “zur Sache”, mit Ficken usw.

Wie “Das Trojanische Pferd” ist auch Doris Knecht  eine perfekte Punkin, de facto ist sie auch ein festes Trojanisches Pferd. Ja, Doris Knecht ist eine echte Frau°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Herbert Maurer hat auch in “Ex Libris” heute sein neues Buch vorgestellt: “Gott spricht Armenisch”. Die Armenier begrüßen einander mit den Worten: “Ich nehme dir deine Sorgen ab”°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Diese herzliche Floskel würde ich mir auch gerne angewöhnen statt der idiotischen Floskel “Wie geht es dir?” Es wär’ doch wahrlich göttlich, wenn Leute zur Eröffnung zueinander sprechen: “Ich nehm’ dir deine Sorgen ab!”

Ich hasse es ja, wenn Leute zur Begrüßung gedankenlos fragen “Wie geht es dir?”. Jetzt werd’ ich immer, auf Herbert Maurer berufend, sagen “Ich nehm’ deine Sorgen dir ab.” Armenien erlitt ja einen Genozid durch die Türkei. Herbert Maurer liebt “Radio Eriwan”, und er liebt vor allem den Berg Ararat. Die Bibel sagt, dass die Arche Noah am Berg Ararat strandete, mit allen geretteten Tieren & Menschen.

Im Traum geschah mir in der Nacht auf heute Folgendes: Ich sah Folgen der “Lindenstraße”. Quelle, vermute ich: Scumeck, den ich so gerne bitten möchte, dass ich einmal noch in der realen Lindenstraße aufkreuzen dürfte, und Harry Rowohlt würde mich dabei in meinem Rolator durch die Lindenstraße führen. Doch ich fühlte nur im Traum, wie Sir eze meinen linken Jeans-Oberschenkel betatschelte. Jedoch Sir eze schwört, er hat soetwas nie getan!

In der heutigen telephonischen Gestionskonferenz gestand McGoohan, dass er einen Lesefehler begangen hat. Original stand da: “irgendwas mit Blue Jeans”, doch McGoohan verlas sich und las “irgendwas mit Jesus”. Und, in der Tat, die Worte “Jesus” und Jeans” hätten nur zwei Buchstaben als Unterschied: a und n (statt s und u). Ich wette auch, Jesus wird ordentlich versaute Blue Jeans anhaben im Himmel mir zuliebe.”

Mein Mittagessen bestand heute aus gebratenen Augsburgern, Petersilie und gedämpftem Gemüse und Weizenbrot vom “Hafner”. Morgen in der Früh geh ich zur Fußpflege und Sir eze wird neue Substralstäbchen organisieren & Frau Göbel wird morgen meine Heimhilfe sein & Frau Ivana wird sich wohl freuen, dass sie im Predigtdienst Nr. 1132 vorkommen wird.
So: 1:3:15: 19:07.

M O N T A G:  2:3:15: 13:45:

In der Nacht auf heute hatte ich zwei Träume: Zuerst war ich in einer art Nachfahrens-Gesellschaft von meinem allerersten Psychiater, Dr. Kenneth Thau. Quelle: mein schlechtes Gewissen, als ich gestern am Abend um 21:30 Uhr auf “Ö1” wieder “Heimspiel” gehört hab’, erinnerte ich mich voller schlechtem Gewissen an den jungen Sir, den ich vorigen Mittwoch (25:2:15) als Türsteher von der Mittwochsendung “Klartext”, dem Beitrag zur Streitkultur, erlebte, und der mich total behutsam ins Radiocafé hineingelassen hat.

Im zweiten Traum dann sah ich elegante Orte, wo die Zeitschrift “Standard” sich gerne aufhält. Doch es funktionierte weder das Licht am Klo, und es war auch kein Klopapier mehr da. Ich schloss daraus: “Der “Standard” wird bald pleitegehen.” Oh, wie gern würd’ ich das verhindert wissen, doch es waren ganz wenige Gäste im “Standard”-Café anwesend. Der Raum wäre doch so elegant gewesen im Traum!

Ununterbrochen hör’ ich in allen Hörfunkjournalen wissenschaftlich Genaues über den Untergang der “Bad Bank” & der “Hypo”. Ich bin total überfordert, das zu erfassen. Wie Glasperlen seh ich diese Milliarden, und bin ahnungslos.

Nachdem ich heute um 08:30 Uhr Fußpflege hatte im “Cosmetic Institut C.” (6., Gumpendorferstraße 73), weiß ich nun auch schon, meine nächste Fußpflege wird am Montag, den 1. Juni 2015 um 08:30 sein. Oh wie gerne möcht’ ich noch viele, viele Jahre erleben, wo ich immer am ersten Montag des jeweiligen Quartals Fußpflege haben werde! Und danach konnte ich wieder allein am Pintplatz sitzen und in der Sonne frühstücken, wie es sich gehört: mein Lieblingsgebäck, in Erinnerung an meinen Handelsschul-Direktor nenn’ ich es Ringrundweckerl mit Lachs (aber offiziell nennt “Hafner” es Vollkornbagel). Auf “meiner” Bank saß neben mir meine Lieblingsheimhelfin, Frau Michaela Göbel und kaufte mir dann zwei Pakete Papier und entsorgte all den Werbeschaß, den die Post mir jetzt immer in mein Postfach schmeißt.

Zum Mittagessen aß ich dann vom “Mini-Restaurant” eine art Gemüsepalatschinke mit Rucolasalat. Die Gemeinde Wien schickt mir ab heute die Gratiszeitung “Mobil”, wo Frau Wurst mit langen, schwarzen Haaren und weit aufgespreiztem Mund und schwarzem Bart auf der Titelseite ist. Und mit erschrocken Augen, dass er “erwischt” worden ist. Frau Wurst wird niemals eine Frau, er ist so ein schöner Mann, es sind mehrere wunderschöne, ganzseitige Bilder von ihm zu sehen! Ich hab leidergottes die Zeitung “Mobil” in den Abfallkorb des Pintplatzes weggeschmissen. Jetzt bereu ich es, und bräuchte es doch so dringend zum Onanieren, denn Sir eze ist es noch immer nicht gelungen, dass mein “Youporn” nicht wegen Werbung gesperrt ist.

Wenn morgen die Sonne wieder so schön scheint wie heute, dann werden Sir eze & ich am Pintplatz wieder gabelfrühstücken. Vorher wird mich der Fahrtendienst “Gschwindl” zu Dr. Aschauer zur Akupunktur fahren.
Mo: 2:3:15: 14:25.

Mo: 2:3:15: 17.00:
Am Nachmittag erschien NAC-HI und las mir aus “Die Presse” vom 11.1.2015 vor, in der Anna Sigmund “Freiwillig in Auschwitz – die Tragödie des Witold Pilecki” das unglaubliche Schicksal eines polnischen Katholiken, der sich ins KZ Auschwitz “einschmuggelte”, beschreibt. Seine Berichte aus dem Lager wurden von den Alliierten als unglaubwürdig und übertrieben eingestuft. Pilecki überlebte den 2. Weltkrieg und die Nazis. Er lehnte ein sowjetisch dominiertes Polen ab. Obwohl er jahrelang gegen die Nationalsozialisten gekämpft hatte, stuften ihn die Kommunisten als “Faschisten” und “Agenten des Imperialismus” ein. Gefoltert und in einem Schauprozess zum Tode verurteilt, wurde Pilecki am 25.5.1948 durch Genickschuss hingerichtet.

Wohin du schaust, strahlt dir Elend entgegen. Ein grosser GERECHTER °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°Mo: 2:3:15: 17:18.

D I E N S T A G:  3:3:15: 13:24:

“— Original Message — From: Aram Haus
To: Hermes Phettberg
Sent: Monday, March 02, 2015 7:02 PM
Subject: Alles gut ?

Hallo Hermula,

Wie geht es Dir ?
Was treibst Du dieser Tage ?

Aramula Wiener Achse”
— Original Message — From: “Hermes Phettberg”
To: “Aram Haus”
Sent: Tuesday, March 03, 2015 11:13 AM
Subject: Re: Alles gut ?

Herzlieber Aramula, ich hab Deine beiden Zeichnungen mir genau gegenüber meinen Augen hingeklebt, und immer sitz ich daneben, und schau DICH
ununterbrochen an und kann nicht aufhören, Dich anzuschauen. Vor allem Deine Jugendlichkeit und Deine bescheidene Körperhaltung. Jedenfalls kannst Du jederzeit über mich verfügen, ich bin für dich quasi verfügungspermanent. Das Photo, das Du mir soeben geschickt hast, lässt mich Dich erkennen als eindeutigen Exhibitionisten. Du bist so jung und so schön und Deine Körperhaltung ist gleichzeitig so bescheiden, ein Wahnsinn! Du musst unbedingt zu meinem Friseur, Herrn Gerald Martineo, Wien 6., Gumpendorfer Straße 81, gehen. Er malt großartige Bilder. Wenn ich tausend Euro hätte, hätte ich das letzte Gemälde, das er geschaffen hat, mit dem Titel “Zwei Penisse” gekauft und neben Deine Bilder gehängt bzw. Dir gestiftet.
Entstand das Photo, wo Du im Wasser stehst, im Maria-Theresien-Bad in Meidling? Ich bin total verliebt in Dich! Ergebenst, Dein elender Hermes Phettberg”

Als heute die Sonne auf “meinen” Kirschbaum in Dr. Aschauer’s Garten scheinte, rief ich Sir eze an: “Heute müssen wir in der strahlenden Sonne am Pintplatz frühstücken dann. Es wäre ewig schad’, soviel Sonne zu vergeuden!” Es war dann doch noch immer schlimm kalt am Pintplatz. Ich aß unter der Sonne am Pintplatz eine Banane und ein Lachs-Ringrundweckerl (genannt: Bagel). Ich kaufte mir noch bei Frau Tessa einen halben Guglhupf mit Rosinen, obwohl eze “Nein!” sagte. Ich war immer ein alleiniger Hagestolz, doch nun hab’ ich eine Gouvernante. Dann rannten wir Verfrorenen ins Bett zurück. Dann erschien Frau Göbel, und sie konnte uns endlich ordentlich photographieren, wie wir Scumeck’s Kleidergeschenke anhaben. Sir eze ein winziges blaues Jäckchen, und ich einen riesen schwarzen “Koffer” von Jacke. Vor ein, zwei Jahren war ich noch total schlank, und jetzt bin ich wieder schlimm blad geworden. Was soll ich machen? Ich bin freßsüchtig, und ich finde nur im Fressen einen Trost.

Beim Zurückfahren nach der Akupunktur bei Dr. Aschauer gelang es mir endlich, mich zu erinnern, den Fahrer zu fragen, wie die Straße heißt, wo Kleinhäuser neben Grabmälern zu sehen sind, und ich schwöre: Ich hab’ es dann selber gesehen, und mit eigenen Augen gelesen, da steht: Boulevardgartengasse. Diese riesen Straße nennt sich ganz frech “-Gasse”. Und du siehst kommentarlos und ohne Unterschied Begräbnisstätten und Kleinhäuser nebeneinander. Kann es sein, dass du die Gartengasse entlangpromenieren musst, um dir dann Häuser und Gräber bestellen zu können? All die Jahre jetzt, wo ich den Weg entlangkomme, bin ich im Irresein, ich seh Kleinhäuser und Grabstätten nebeneinander, ist die Boulevardgartengasse quasi eine art Nummernkatalog? Immer, wenn ich über diesen Weg vom Fahrtendienst “Gschwindl” nach der Akupunktur bei Dr. Aschauer heimgebracht werde, schau’ ich immer diese beiden komischen Dinger an: Gräber & Kleinhäuser zusammen.

Ich wohnte auch einmal in Wien 12., Haschkagasse, am Kirchturm unter den Glocken, und die Haschkagasse mündet direkt ins Maria-Theresien-Bad, und da war ich oft mich duschen. Ich kenne also die Gegend. Lustig: Die “Boulevardgartengasse” mündet direkt in die Ruckergasse, und ich werde jeden Dienstag um circa 09:00 dort vorbeigefahren.

Frau Michaela Göbel brachte mir heute (Die: 3:3:15) vom “Steman” Zellercremesuppe, Grammelknödel mit Sauerkraut und gemischten Salat.

Jetzt ist es überfällig, dass ich gestioniere, was ich in der Nacht von gestern auf heute geträumt habe: Ich träumte von Notvorräten, wie zum Beispiel Trockenerbsen. Quelle: Es gab gestern vom Mini-Restaurant (Wien 6., Marchettigasse 11) paradiesisches Gemüse, in Palatschinken hineingefüllt, doch darin waren unmerklich getrocknete Erbsen und sehr künstlerisch gemachte, dünn geschnittene Entenbröcklein und alles mögliche Gemüse gemischt, es war jedenfalls ein deliziöser Traum. Herzlieben Dank, liebes Mini-Restaurant. So etwas möcht’ ich immer wieder haben. Es war ja auch feinster Rucolasalat dabei.
Die: 3:3:15: 14:48.

M I T T W O C H: 4:3:15: 13:22:
Heute mach’ ich es umgekehrt: Zuerst erzähl’ ich meinen Traum: Er (der Traum) tat so, wie wenn all meine nothelfenden Mitwirkenden Tag für Tag immer bei mir wären, und zwar in meinem niedergerissenen Elternhaus. Wir schrieben quasi an meinen Leiden. Aber es war heute alles anders als alle anderen Tage sonst. Alle brachten wir heute nix z’samm. Quelle: Sir eze und ich waren gestern am Abend wieder einmal total zerstritten. Aram Haus mailte mir, dass er mich einlädt zu einer Ausstellung von ihm, und ich wollte Aram anrufen. Doch ich fand den Siebener in meinem Telefonapparat nicht, und sagte zu eze: “Bitte, mach Du das, ich finde den Siebener nicht.” Aber statt Aram auf der Stelle anzurufen, zeige eze mir nur, wo der Siebener wäre: “da links unten, über dem Stern”. Und da wurde ich gach! Und diesmal kam die Computermaus dran statt eze, die Computermaus hat meinen Wutausbruch nicht überlebt, drum war jetzt wieder einmal Gestionspause. Doch nun hat Sir eze vom “Libro” eine neue Maus für mich gekauft. “Rein theoretisch ist das ein Fortschritt”, hat Frau Göbel entdeckt: “Statt dem Sir kam die Maus dran!” Am Rückweg vom “Libro” holte eze heute (Mi: 4:3:15) auch gleich das Mittagsmenü vom “Steman”: Nockerlsuppe, Faschiertes, Erdäpfelpürree mit gemischtem Salat.

Während der Sir sich um Maus und Essen kümmerte, war Frau Göbel mit mir bei der Hausärtzin Dr. Nicole Hora: Blutdruck 135/70, Puls: 65, diesmal ließ ich mir auch den Blutzucker messen, und der war eine Stunde nach meinem Frühstück 1A: 115. Nächster Termin bei Dr. Nicole Hora wird am Mittwoch, 15. April 2015 um 10:00 Uhr sein.

Heute um 16 Uhr auf “Ö1” in “Praxis – Religion und Gesellschaft” wird an die sexuellen Missbräuche in der katholischen Kirche seit Kardinal Groer erinnert, eröffnet vor siebzehn Jahren vom Zögling Josef Hartmann. Auch ich hatte circa 1988 im “Falter” ein Interview mit Josef Hartmann gemacht, und dann hab’ ich ihn noch einmal getroffen in Lassnitzhöhe.

Frau Göbel und ich haben heute erörtert, wie wichtig es war, dass Martin Luther 1517 die Thesen auf dem Kirchentor in Wittenberg, wo er arbeitete, anbrachte, dass endlich auch Priester ficken dürfen. In diesem Moment hatte ich das erste Mal in meinem Leben die Idee, in den Protestantismus zu konvertieren. Sir eze erlebte eine Kindheit mit Männchen & Weibchen, eines Tages waren die Eltern nicht da, und sie zogen sich nackt aus und spielten “Doktor”, und zeigten sich einander nackt. Und ich war immer allein und immer nackt, als Kind hatte ich nie die Möglichkeit, etwas mit der menschlichen Nacktheit mir zu eruieren. Alle Kinder brauchen es dringend, sich selber für sich “alles” zu eruieren. Mein Halbbruder ist bis heute viel älter als ich.

Doch das Missbrauchsopfer Josef Hartmann stammt auch aus dem Bezirk Hollabrunn, ist jedoch jünger als ich und war dort im katholischen Knabenseminar. Hartmann und ich haben noch gewitzelt: “Ich bin aus UNTERnalb, und du bist aus UNTERstinkenbrunn. Beide sind wir aus NIEDERösterreich.”

Gestern begann mir Sir eze das Johannes-Evangelium bis inklusive Kapitel 6 vorzulesen. Und ich bekomme totale Sehnsucht nach Marcel Proust’s “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit”. Dringend möcht’ ich wieder einmal mit Josef Hartmann reden.
Mi: 4:3:15: 14:25.

Vollmond:

D O N N E R S T A G: 5:3:15: 12:54:

Also, mein Traum, fürchte ich, ist der ärgste je: Einen Bauer sah ich, an der Wand gelehnt, sich einen herunterholend. Daneben stand ein brünftiger Stier, ein anderer Stier wurde hingeschleppt, damit er sich den brünftigen Stier anschaut, denn es war ein schwuler Bauernhof, wo die Bauern den Stieren lernen wollen, aufeinander wollüstig zu werden. Und, in der Tat: ich sah schon erste Anzeichen, wie der hergeschleppte Stier voller Zärtlichkeit den Brünftigen anschaute. Er sollte lernen, dass er dem Brünftigen einen bläst. Ich vermute, die Ursache dürfte sein, dass Sir eze mir sagte: “Es kommt Vollmond, hast du schon etwas geträumt?” Das war um circa 00:05 Uhr. Aber ich hatte noch nichts geträumt, jedenfalls nichts, an das ich mich erinnern kann. Dann drehte ich mich brav an die Wand auf die andere Seite und begann den Traum mit den wollüstigen Stieren.

Einmal war ich in der Nacht im “Lainzer Tiergarten”, da war auch Vollmond, und ich sah die Wildschweine. Frau Göbel war meine heutige Heimhilfe, und holte mir vom “Radatz” ein Wildschweinragout, dies wusste ja meine Traumzentrale im Voraus, dass für heute geplant ist, Wildragout zu essen. Ich durfte nämlich einmal einem total süßen Schwulen einen blasen im Lainzer Tiergarten, und um uns rundherum spazierten Wildschweine. Das muss ich unbedingt noch anführen, denn alles was ich daher gestioniere, weiß auch meine Traumzentrale. Die ist keinesfalls cleverer oder dümmer.

Special Agent Kraft hat mich und meine Haare heute geduscht, und als ich sie fragte: “Ist das eine Krankheit, wenn einer seinen Urin gern riecht?” antwortete der Special Agent: “Das ist keine Krankheit, das ist nur ein Vogel.”

Christian R. lebt in Italien, und ist auch einer meiner Nothelfys, er las das Pech, dass mein silbergrauer Anzug mir nicht passen will, und herzlieber Christian R. sandte mit der Post mir statt der Größe 56, die ich zuerst gekauft hatte, den identen silbergrauen Anzug, aber in der Größe 60. Doch Frau Göbel musste leider feststellen, dass mir dieser Anzug leider auch nicht passt. Sir eze wird ein Photo davon an Herrn Christian R. schicken.

Nun muss ich leider feststellen, dass mir weltweit kein Anzug passen mag. Ich geh’ entweder nackt oder gar nicht mehr in Bälle. Am liebsten würd’ ich mit verständigen Stieren wixen. Aber so was Süßes, wie der Bauer an der Wand lehnte und sich einen herunterholte, als er den brünstigen Stier im Traum sah!
Do: 5:3:15: 13:16.

F R E I T A G: 6:3:15: 16:50:

In der assyrischen Stadt Nimrod wurden alle Kunstwerke mit Panzern niedergefahren bzw. verkauft, wo es nur geht, um Waffen zu erwerben. Oh Isis, wohin willst du? Jede Statue und jedes alte, schöne Gebäude wurde doch weltweit gepflegt bis jetzt. Die Zertrümmerungen im Nordirak sind vielleicht dem dortigen unmenschlichen politischen System zurechtgekommen. Ich gestioniere, weil ich nichts anderes beherrsche. Wär ich literarisch begabt, wie zum Beispiel jetzt gerade (Fr: 6:3:15: 16:00 Uhr) “Im Gespräch” mit Renata Schmidtkunz ist der große USA-Literat T. C. Boyle zu Gast, er hat total gesundes Selbstbewusstsein, er hat viel studiert an allen möglichen USA-Universitäten und schreibt gern bei sich, und dann will er alle Welt wissen lassen, was ihm gerade gelungen ist, und ist total voller Freude, sich herzuzeigen, er ist perfekter Autist und tritt unglaublich gern in Talkshows und Radioshows auf bzw. in Sälen aller Welt und da kommen viele Leute hin und reden mit ihm und diskutieren mit ihm und fragen ihn usw. Ein paar Sekunden meines Lebens während “Phettberg’s Netter Leit Show” schwamm ich in dieser Phantasie. Nun exhibitioniere ich mich durch http://www.phettberg.at/gestion.htm, ich darf mich nirgendwo mehr hören lassen, weil meine Nervenschwäche die von Herrn Höller dringend empfohlene Gedehnt-Sprecherei nicht schafft. Selbst die Stadt Nimrod wird mit Panzern leicht niedergefahren, wie leicht wird erst http://www.phettberg.at ausgelöscht werden? Gotty bzw. Buddha bzw. Allah, Kardinal König hat alle weltweit erforschten Götter und Göttinnen in seinem gewaltigen Werk erzählt. Ich muss davon ausgehen, dass mich kein Gott erwarten wird im Grab, folglich werden auch alle andern Toten nix zu erwarten haben. Lustig, weder einer der vielen, vielen verstorbenen Päpste, die es je gab, noch einer der vielen, vielen verstorbenen Dalai Lamas, die es je gegeben hat, werden nach ihrem Ableben eine Art “Club 2” abhalten können. Also erzähl ich einfach all meine Träume: Gestern am Abend gestand Sir eze, dass im Kühlschrank keine Karotten mehr für mich übers Wochenende lagernd sein werden. Daraus entstand folgender lustiger Diskurs:
eze: “Wir haben nicht mehr genug Karotten fürs Wochenende lagernd!”
Phettberg: “Das ist überhaupt kein Problem.”
eze: “Aber dann hast du nicht einmal mehr pro Tag eine einzige Karotte!”
Phettberg: “Ich werde noch eine ganze Ewigkeit ohne Karotten auskommen müssen.”
eze: “Im Jenseits?”
Phettberg: “Ja.”
eze: “Aber im Jenseits, da gibt’s doch sicher auch Karotten!”
Phettberg: “Das wär schön!”
eze: “Wenn’s dort auch Karotten gäbe?”
Phettberg: “Wenn es ein Jenseits gäbe!”

Daraus entstand mein Traum in der Nacht auf heute: Der widmete sich allen Verstorbenen: Ich träumte, dass Tex Rubinowitz vier Eckerln zeichnete, und zwar für alle, die “uns” verlassen haben: Erstens: den Schneemann mit einer Karotte als Nase und Kohlenstücke als Augen, zweitens: den Spatz, mit dem der Schneemann immer plauderte in Tex Rubinowitzen’s Kultur-Cartoons, drittens: den soeben verstorbenen 84-jährigen Darsteller des “Mr. Spock”, Leonard Nimoy, viertens: ich wüsste sehr wohl, dass nach vier fünf käme, doch es waren in der Tat zwei Mr. Spock zu sehen, ich sah im Traum zwei “Mr. Spocks”, die Text gezeichnet hat, was weiß ich warum. Fragen Sie meine Traumzentrale, Duhsubys!

Heute war ich total schnell beim “Steman”, doch der “Steman” hatte noch gar nix anzubieten gehabt. Die kochen einem nicht einmal Würstel oder ein Käsebrot. Das einzige, was sie Festes anzubieten hatten, war eine kleine Portion Rindsgulasch mit einem kompletten Körberl. Eigentlich wollte ich ja nur in der Sonne sitzen, bis “Steman” öffnet. Doch es war im Freien vorm “Steman”, wo ich dann auf meinem Rollator saß, mir zu kalt, und ich ging hinein und bat die herzliebe Frau Petra, in der Wärme sitzen zu dürfen. Ein Wort ergibt das andere, ich bekam zuerst einmal ein Viertel trüben Apfelsaft, und eben eine kleine Portion Rindsgulasch, und ein Körberl mit allem Drum und Dran. Mein heutiges Menü aß ich dann trotzdem “zufleiß”: Zucchinicremesuppe, Räucherlachs-Spinatstrudel mit Petersilerdäpfeln. Der Sir & Michaela Göbel kamen nach und sorgten sich, wo ich denn bleib und waren dann ganz baff, dass ich schon Gulasch aß. Aber noch weit und breit keine Suppe. Ich bin eben ein Tier, das gern im Freien herumstrawanzt°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Am Mittwoch, 25:3:15 um 20:00 Uhr geht Special Agent Kraft mit mir und Sir eze ins Theater “Echoraum”, Wien 15., Sechshauser Straße 66 zu “Yorick stirbt” mit Hubsi Kramar (http://www.echoraum.at/ew15d.htm).

Am Mittwoch, 11:3:15 freu ich mich auf eine Ausstellung im “Zollamt”, Gemäldeausstellung SISHI von Philipp Müller, kuratiert von Aram Haus, Adresse: Altes Zollamt, 3., Schnirchgasse 9. Beginn: 19 Uhr. (https://www.facebook.com/events/630038267139706)

Ich bin eben ein Morgenmensch und kein Abendmensch. Drum war ich heute schon in aller Früh vorm “Steman”, mich sonnenbaden wollend, aß Gulasch & Suppe & himmlischen Lachsspinatstrudel°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Am Abend sterben die Menschen von so Unmengen dannnnnn.
Fr: 6:3:15: 18:12.

S A M S T A G: 7:3:15: 8:50:

Morgen ist Weltfrauentag, und der indische Ministerpräsident fleht alle Indys an, dringend aufzuhören, die weiblichen Föten abzutreiben. In der Europäischen Union wird die Quotenregelung Gesetz, dass Frauen in allen Aktiengesellschaften so zirka gleich vertreten sein müssen wie männliche Aufsichtsratsmitgliedys. Wenn du schon seit “Immer” gestionieren würdest, sähe alle Welt voller Blut aus. Alles muss immer mit “Blut” erkämpft werden.

Ich finde in “Ö1” die Spitze der Information, und freu mich darin sehr, quasi bade ich mich darinnen. Alle nur denkbaren Musikrichtungen bekomm’ ich dadurch zu hören, und in “Heimspiel” auf “Ö1” am Sonntag um 21:30 Uhr werde ich direkt hingelockt zu Veranstaltungen, die mich interessieren würden, zum Beispiel zum “Trojanischen Pferd”°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

In der zehnten Kalenderwoche wird in “Gedanken für den Tag” auf “Ö1” jeden Tag um 06:56 Uhr des siebzigsten Geburtstags der von den Nationalsozialisten ermordeten Anne Frank gedacht.

Um 08:55 Uhr wird in dieser zehnten Kalenderwoche in “Vom Leben der Natur” auf “Ö1” über ein Lebewesen berichtet, das weder Tier noch Pflanze noch Pilz ist: den “Schleimpilzen”. Und so etwas befriedigt halt unsereinen, quasi die Zwangsneurotys. “Ö1” befriedigt generell alle Zwangsneurotys. Es gibt keinen Themenbereich, den “Ö1” nicht ansatzweise referiert. Dann kannst du weitergehen übers Internet, und selber forschen, ja, wenn du lesen könntest. Ich habe gottseidank die göttliche Schildkröte Sir eze an meiner Seite°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Im Moment kocht Sir eze Spaghetti für mich, mit allem nur Denkbarem, was noch im Kühlschrank ist. Wir möchten bis Sonntag alles wegfressen, was im Kühlschrank ist, denn am Wochenende werd ich für Frau Göbel wieder alles auflisten, was mir wieder drinnen fehlt.

Die Wissenschaft musste unglaublich viel erforschen, bis sie erst draufkam, dass der “Schleimpilz” kein Pilz ist. In München gibt’s einen Ort, wo weltweit alle “Schleimpilze” in original Streichholzschachteln gesammelt werden.

Dr. Wilhelm Aschauer hat Kontakt zu Frankreich, und da läuft auch soetwas wie unser “Ö1”, doch ununterbrochen wird alles mit Werbung unterbrochen.

Die gestrige Lachsroulade evozierte folgenden Traum, aber ich kann mir nicht erklären, warum mir dieser wohl geschah: Ich sah im Traum die kaiserliche Familie Habsburg-Lothringen, wie sie sich packen musste und wegreisen in die Schweiz, im Zug sah ich dann den Sohn, er wollte als Erzherzog seinem Vater einen Brief schreiben, dass er fest zu ihm hält.

In einem zweiten Traum sah ich Hans Moser das Fiaker-Lied singen, wo er singt, dass er seine Pferde nie geschlagen hat.

Nun kommen wir zum morgigen Evangelium, dem dritten Fastensonntag im Lesejahr B, Joh 2,13-25. In mir schwant schon immer die Idee, dass die heilige Jungfrau Maria Muttergottes Jesus eingedrillt hat, dass der urfesche römische Soldat, der die Jungfrau Maria zu Jesus schwängerte, ein Engel Gottes gewesen sei. Ja, vielleicht war es überhaupt zur “damaligen” Zeit so, dass die Mütter absolut nie über Sexuelles mit ihren Kindern redeten, und sich dann immer auf “Gott” ausredeten. Es war doch noch zu “meiner” Zeit so, dass meine Eltern kein Wort je über Sexuelles mit mir redeten! Was mich aber ERSTAUNEN macht, ist, dass in der Sekunde, als Jesus am Kreuz starb, der Vorhang im Tempel mitten entzwei riss. Dass Jesus die Zöllner und Viehhändler aus dem Tempel vertrieb, ist insofern logisch, dass Jesus nun eben wissen musste, dass der Tempel die Wohnstätte Gottes, seines Vaters, sei. Vielleicht war Jesus ein “Asperger”? Zum Beispiel hat mir heute Sir eze einen Witz erzählt: Ein Kind muss rechnen lernen, und die Mutter geht mit dem Kind in ein Kaffeehaus und liest ihm aus dem Rechenbuch eine Aufgabe vor: Susi will Schuhe kaufen und hat 50 Euro mit, die Schuhe, die ihr gefallen, kosten 23 Euro. Doch Sir eze hat nicht dazugesagt, dass der Susi die angepreisten Schuhe gefallen. Doch ich war total verwirrt, warum jetzt Susi die Schuhe kaufen soll. Vielleicht war Jesus auch so einer, der alles exaktest nimmt, und dann voller Zorn die Zöllner und Viehhändler aus dem Tempel vertrieben hat. Der Rechnen-lernen-sollende Knabe war auch ein Asperger, und er wusste nicht weiter. Da wollte ihm seine Mutter helfen, und sagte zu ihm: Überleg doch, was wird sich Susi nun denken? Und er fragte prompt: “Brauch ich denn die neuen Schuhe wirklich?”
Das Gestionsprotokoll der zehnten Kalenderwoche ist hiermit getan.
Sa: 7:3:15: 10:05.

Artport Tel Aviv

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Artport Tel Aviv  
Artist Talk with Todd Shalom of Elastic City
Monday, 23. March 2015 | 7 pm
Free to the Public
Artport, 55 Ben Zvi Road, Tel Aviv
ארטפורט, דרך בן צבי 55, תל אביב
http://www.artportlv.org
http://www.artportlv.org/blog/todd-shalom-artist-walk-and-talk
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The artist talk can often feel stale, hierarchical and one-sided, with the artist on a pedestal and the audience as plebeians. Join Todd Shalom in an artist talk that will involve active audience participation, and of course, some walking. Shalom will talk about Elastic City, the participatory walks organization he started in 2010 and together, using techniques from various walks, we’ll respond poetically to the immediate environment around Artport.

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About Todd Shalom:
Todd Shalom works with text, sound and image to re-contextualize the body in space using vocabulary of the everyday. He is the founder and director of Elastic City. Elastic City intends to make its audience active participants in an ongoing poetic exchange with the places we live in and visit. Artists are commissioned by Elastic City to create their own walks for the public, often using sensory-based techniques, reinvented folk rituals and other exercises to investigate and intervene with the daily life of the city, its variously defined communities, and the politics of individual and group identity.

Works by Todd Shalom

Artport Tel Aviv
Open Studio and Discussion
He didn’t tell you to paint flowers
Mandy Kunze and The New Barbizon –
Tuesday, March 24th, 8PM
Artport, 55 Ben Zvi Road, Tel Aviv
ארטפורט, דרך בן צבי 55, תל אביב
http://www.artportlv.org

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http://www.artportlv.org/blog/todd-shalom-artist-walk-and-talk

They’ve been saying that Painting is dead, asked what is it good for, pushed it out of the galleries – but painting is still here, as strong as it has always been.
The New Barbizon are committed to finding a pictorial language that suits what they see, that fits to the spirit of our times. In the last month they were working at Artport with German artist Mandy Kunze, who’s currently a resident at Artport, and were examining together the limits of painting and its meaning in our era.
Please join us for an open studio and a discussion about painting, colors and plein air.

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Mandy Kunze, Friday 13th, 30x40cm, Acrylic on canvas, 2015

Artport Tel Aviv
The Urburb – Patterns of Contemporary Living
A local version for the Israeli Pavilion at the 14 Architecture Exhibition – La Biennale di Venezia
Curators: Ori Scialom, Roy Brand, Keren Yaela-Golan
Associate Curator: Edith Kofsky
Until May 2nd
Opening hours: Thursday 12:00-20:00
Fridays, Saturdays and during Passover: 10 -16 pm
Artport, 55 Ben Zvi Road, Tel Aviv
ארטפורט, דרך בן צבי 55, תל אביב
http://www.artportlv.org

http://estherartnewsletter.com/index.php/news/news-international

31st Gallery Silvester Stöger

31st Gallery

Silvester Stöger | Variations on Past and Future

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Vernissage: 4.April, 11:00 – 18:00
Lange Gasse 27 | 1080 Wien
Geöffnet: 7. – 22. April
Di bis FR, 13:00 – 20:00
Sa, 11:00 – 18:00

Gezeigt werden neue Arbeiten, darunter Tuschezeichnungen und Holzobjekte als
auch die titelgebende Serie von Linoldrucken.

Bild: “Svalbard Global Seed Vault” aus der Serie “Variations on Past and Future”.

http://www.silvesterstoeger.net

Hauser & Wirth Somerset
Susan Philipsz As Many As Will
Opening: Friday 20 March 5 – 7.30 pm


Architecture Season


Radić Pavilion
21 Mar – 21 June 2015,
Durslade Farm
Dropping Lane, Bruton
Somerset BA10 0NL
http://www.hauserwirth.com/info
© 2014 Fred Daniels Estate

Serpentine Gallery Pavilion 2014
Designed by Smiljan Radić Photo: © 2014 John Offenbach

Hauser & Wirth Somerset

de la Rayonne’ — René Herbst, 1950 Gouache, coloured pencil
7 x 70 x 8 cm / 2 3/4 x 27 1/2 x 3 1/8 in

LAND MARKS: Structures for a Poetic Universe
Curated by Nicholas Olsberg and Markus Lähteenmäki
Opening: Friday 20 March 2015 | 5 – 7.30 pm
21 Mar – 21 June 2015
Durslade Farm
Dropping Lane, Bruton
Somerset BA10 0NL
http://www.hauserwirth.com/info

Study from a sketchbook for the design of an exhibition, the ‘Exposition Internationale

Martin-Gropius-Bau ZERO

Martin-Gropius-Bau
ZERO – Die internationale Kunstbewegung der 50er und 60er Jahre
Pressekonferenz: 20. März 2015 | 11 Uhr


Teilnehmende Künstler:
Bernard Aubertin (F), Hermann Bartels† (D), Pol Bury† (B),
Enrico Castellani (I), Gianni Colombo† (I), Lucio Fontana† (I),
Hermann Goepfert† (D), Gotthard Graubner † (D), Hans Haacke (D),
Oskar Holweck† (D), Yves Klein† (F), Yayoi Kusama (JP), Adolf Luther† (D),
Heinz Mack (D), Piero Manzoni† (I), Almir Mavignier (BRA), Christian Megert (CH),
Henk Peeters† (NL), Otto Piene† (D), Uli Pohl (D), Hans Salentin† (D),
Jan Schoonhoven† (NL), Jésus Rafael Soto† (VEN), Jean Tinguely† (CH),
Günther Uecker (D), Jef Verheyen† (B), Herman de Vries (NL), Nanda Vigo (I)
Veranstalter: ZERO foundation. In Kooperation
Berliner Festspiele / Martin-Gropius-Bau.
March 21, 2015 – June 8, 2015
Niederkirchnerstraße 7 | 10963 Berlin
http://www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/zero/

The Israeli Pavilion at the 56th International Art Exhibition

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ISRAEL @ The 56TH INTERNATIONAL ART EXHIBITION
LA BIENNALE DI VENEZIA

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The Israeli Pavilion, The 56th International Art Exhibition – la Biennale di Venezia

TSIBI GEVA  | Archeology of the Present
Preview: 6–8 May 2015

האמן ציבי גבע ייצג את ישראל בביאנלה לאמנות בוונציה 2015

TSIBI GEVA The artist represented Israel 2015

Curator: Hadas Maor
Exhibition: 9 May – 22 November 2015
http://www.israelipavilion2015.tsibigeva.com

http://www.tsibigeva.com/
http://mcs.gov.il/…/Prof…/Announcements/Pages/TsibiGeva.aspx

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Tsibi Geva has been selected to present Archeology of the Present at the Israeli Pavilion in the 56th
International Art Exhibition – la Biennale di Venezia. Geva, who lives and works in Tel Aviv,
is one of Israel’s most prominent and influential artists and has exhibited extensively in major
venues in Israel, America, and Europe. Geva works in diverse media, his work often pushing
beyond its physical limits into unique large-scale, site-specific installations.
Archeology of the Present will extend over the exterior of the pavilion as well as through its
interior, destabilizing familiar divisions between inside and outside, functional and the
representational, high and low, abandoned, found, and manipulated elements. It will
encompass formal and thematic elements characteristic of Geva’s work throughout his career
and will present paintings alongside sculptural installations and abandoned and manipulated
objects, abolishing hierarchical distinctions between artistic mediums and structures. In doing
so, the project will give expression to Geva’s ongoing concern with elements related to the
notion of ‘home’ – including terrazzo tiles, windows, shutters, lattices, and cement blocks;
elements which exist as fragments of what once was, or could in principle constitute, a home.
The project will raise self-reflexive artistic concerns and epistemological questions, as well as
political and cultural questions of locality and immigration, hybrid identity, existential anxiety
and existence in an age of instability. The physical layout of the project will create sharp
transitions between experiences of blockage, discomfort, or spatial ambiguity and intimate,
poetic moments, so that fragility and crudeness, lyricism and violence, are inextricably
intertwined.

Geva’s long-term engagement with the stratified structure of identity, and Archeology of the
Present in particular, will offer an opportunity to explore this notion within the wider narrative
of nationality as proposed by the Venice Biennale. In a year when curator Okwui Enwezor
proposes to focus on “All the World’s Futures,” Geva’s site-specific, all-encompassing
installation may also be read with regard to the current state of humanity and the world.

Artist
Tsibi Geva is one of Israel’s most prominent and influential artists. Born in 1951 on Kibbutz
Ein Shemer, Israel, he lives and works in Tel Aviv. Since 1979 he has exhibited solo shows in
numerous venues around the world, including the Institute of Contemporary Art, Boston;
The American University Museum, Washington, DC; MACRO Testaccio Museum, Rome
(traveling to Mönchenhaus – Museum of Modern Art in Goslar, Germany, in July 2015).
He has also had solo shows in Israel’s leading museums, including the Haifa Museum
of Art; the Ashdod Art Museum, Monart Center; The Israel Museum, Jerusalem; and a
retrospective at the Tel Aviv Museum of Art. From 1990 to 2006 Geva was represented by
Anina Nosei Gallery in New York, where his work was featured in numerous solo exhibitions.
He has participated in group exhibitions in major museums and galleries worldwide,
including the Kunsthaus Zürich; Orangerie Herrenhausen, Hannover; Whitebox, New
York; Palazzo Reale, Milan; Martin-Gropius-Bau, Berlin; El Espacio Aglutinador, Havana,
Cuba; The Israel Museum, Jerusalem; Tel Aviv Museum of Art; Museum on the Seam,
Jerusalem; and CCA Andratx, Mallorca. He is a professor at the University of Haifa and
at Hamidrasha School of Art, Beit Berl College. He is the recipient of numerous awards
and grants, including the Sandberg Prize from the Israel Museum, Jerusalem; the Pundick
Prize from the Tel Aviv Museum of Art; and a Lifetime Achievement Award from the Israeli
Ministry of Culture.

http://www.tsibigeva.com

Curator
Hadas Maor  is a contemporary art curator based in Tel Aviv. She received her academic
training in art history and photography, as well as critical theory and hermeneutics. Since
the late 1990s, she has been working with Israel’s leading contemporary art museums
(among them the Tel Aviv Museum of Art, Haifa Museum of Art, Herzliya Museum of
Contemporary Art, and the Israeli Center for Digital Art, Holon). Maor has curated solo
shows for numerous Israeli and international artists, as well as large-scale, thematic group
exhibitions such as “Embroidered Action,” “(after),” “Temporally,” “History of Violence,”
“Living Room,” “showtime,” and others. These shows featured works by artists such as
Nelly Agassi, Carlos Amorales, Kader Attia, Janet Cardiff, Jordi Colomer, Tsibi Geva, Mona
Hatoum, Michal Heiman, Sigalit Landau, Maria Marshall, Ernesto Neto, Chiharu Shiota,
Naama Tsabar, Wang Wei, Gal Weinstein and others. Maor’s curatorial work often addresses
theoretical notions that pertain to contemporary existence. It strives to identify significant
relations between Israeli and international art while interlinking the work of emerging young
artists with that of established ones. A major emphasis in her work is promoting the creation
of new, large-scale and site-specific works. Hadas Maor regularly contributes essays to artist
books, catalogues, and other publications.

http://www.hadasmaor.com

The Israeli Pavilion is realized under the auspices of the Israel Ministry of Culture and Sport
– Museums & Visual Art Department, and the Israel Ministry of Foreign Affairs – Division
for Culture and Scientific Affairs.

Click to access Israeli%20Pavilion%20Press%20Release.pdf

Supported by
Embassy of Israel in Italy
Israel Lottery Council for the Arts
Hiriya Recycling Park
The Philip and Muriel Berman Foundation
Outset Contemporary Art Fund Israel
International Production Fund (ipf)
Artis
Sapiselco, ArtisTie, Italy
Art Partners
Sharon and Gil Brandes

International Press Contact
Selina Jones, Scott & Co
http://www.scott-andco.com

http://www.estherartnewsletter.com/index.php/news/art-fair

Greek Pavilion @ Venice Biennale

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Greek Pavilion at the Venice Biennale

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Maria Papadimitriou’s installation,  AGRIMIKÁ. Why Look at Animals?
Opening: 7 May 2015 | 12:15pm

Commissioner: Hellenic Ministry of Culture, Education and Religious Affairs
Curator: Gabi Scardi
Deputy Curator: Alexios Papazacharias

9 May–22 November 2015

http://greeceatvenice.culture.gr

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Maria Papadimitriou, Why look at animals? AGRIMIKÁ, 2015. Courtesy T.A.M.A. Temporary Autonomous Museum for All and the artist.

2015 – 56th International Art Exhibition
AGRIMIKÁ. Why Look at Animals?
Maria Papadimitriou’s installation, AGRIMIKÁ. Why Look at Animals? is a shop, a vestige of the past that sells animal hides and leather, transferred from the central Greek city of Volos, where it operates. This presentation of the relationship of humans to animals sparks series of concerns ranging from politics and history to economics and traditions, ethics and aesthetics, fear of the foreign and the incomprehensible, and our profound anthropocentrism that allows us to define ourselves as non-wild, different from all other animals.

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Maria Papadimitriou was born in Athens in 1957. She lives and works in Athens and Volos, Greece. She studied visual arts at the École Nationale Supérieure des Beaux-Arts (ENSBA). In 2003 she won the DESTE prize for contemporary Greek art.
In 2002 she represented Greece for the 25th edition of the São Paulo Biennial with the project T.A.M.A. (Temporary Autonomous Museum for All), an ongoing project still central to her artistic practice. Since 2001 she is teaching visual arts at the Department of Architecture of University of Thessaly in Volos.

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Gabi Scardi Curator

Gabi Scardi is an independent curator and art critic and professor.She investigates contemporary collaborative interdisciplinary methodologies.
Apart from organizing projects and interventions, she has curated exhibitions like: The war which is coming is not the first one, MART Rovereto, 2014; Roma-Sinti-Kale-Manush, Autograph, London 2012; Side Effects, Louisiana Museum, Copenhagen, 2011; Side Effects, Lyon Biennale; Aware: Art Fashion Identity, Royal Academy, London, 2010; Spazio, MAXXI, National Museum of XXI Century, Rome, 2010;

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Alexios Papazacharias Deputy Curator
Alexios Papazacharias is a freelance curator and art historian writt based in Athens. His first curatorial was titled Acrobat Reading and took place in 2011. From that day he has curated numerous shows. He has collaborated with artists such as Maria Papadimitriou, Manolis Babousis, Eleni Kamma, Peter Kogler, Frank Bragigand, Eugenia Apostolou, Nana Sachini, Mariella Simoni, Blind Adam, Kostis Velonis, Lena Athanasopoulou, Georgia Sagri, Filippos Tsitsopoulos, Mike Swaney, Maria Polyzoidou, Rallou Panagiotou, Kostas Sahpazis, Antoinetta Angelidi and Constantine Giannaris.

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http://www.estherartnewsletter.com/index.php/news/art-fair